Zu meiner Person
Ich bin ein echter Mecklenburger und in Rostock geboren.
Nach meiner Schulausbildung (10.Klasse POS), erlernte ich den Beruf eines Zerspanungsfacharbeiters, den ich einige Jahre im Schichtdienst ausübte, bevor ich zur Volkspolizei wechselte und ein Fachhochschulstudium absolvierte.
Nach
der Wende wurde das polizeiliche Aufgabengebiet, in dem ich tätig war, in die
kommunale Zuständigkeit neu eingegliedert. Es schloss sich ein zweijähriges
Fachschulstudium an, welches ich erfolgreich als Verwaltungsfachangestellter
für den gehobenen nichttechnischen Dienst abschloss. Bis 1995 war ich in
verschiedenen leitenden Funktionen in der Kommune tätig. Danach war ich als
Bezirksleiter für die Bundesländer MV, Hamburg, Schleswig-Holstein für ein
privates Unternehmen aktiv, bis ich 1998
aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben ausgeschieden bin. Seit
1998 bin ich nun Erwerbsunfähigkeitsrentner. Ich bin seit 26 Jahren verheiratet
und habe zwei Töchter und einen Enkel.
Mit der Politik habe ich mich schon
immer beschäftigt und war 7 Jahre lang Stadtverordneter der Hansestadt Rostock.
Seit
dem 1. Mai 2005 bin ich Mitglied der PDS, jetzt DIE LINKE.
In der Partei DIE LINKE. bin ich in folgenden Strukturen aktiv:
- Bundesarbeitsgemeinschaft(BAG) AKL
- Unterstützer der Kommunistischen Plattform (KPF)
- BAG Migrationspolitik & Antifaschismus
Es werden folgenden Wahlfunktionen innerhalb der Partei wahrgenommen:
- Fraktionsvorsitzender Die Linke in der Gemeindevertretung Lambrechtshagen
- Vorsitzender der Basisorganisation (BO) Lambrechtshagen(2008)
Weiterhin bin ich außerparlamentarisch integriert im Friedensbündnis Bad Doberan, Unterstützer der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinte Kriegsdienstgegner ( DFG-VK), Friedensbündnis Rostock, Verein Verfolgter des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)
- seit 2008 bin ich Mitglied des Bildungsvereins RotFuch, Regionalgruppe Rostock und Umgebung und seit dem 14.12.2011 wurde ich einstimmig zu dessen 1.Vorsitzenden gewählt.
Gedanken zur Kommunalwahl 2009
Liebe Einwohner der Gemeinde Lambrechtshagen,
ein jeder von uns hat seine großen und kleinen Wünsche. Eines haben diese Wünsche alle gemeinsam - wir müssen etwas dafür tun, damit sie in Erfüllung gehen.
Ich denke zu den Wünschen, die die überwiegende Mehrheit der Bürger hat, gehört der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit, Frieden in der Welt und einer sauberen Umwelt. Sollten Sie mir Ihr Vertrauen schenken und mich zum Bürgermeister wählen, werde ich darauf Einfluss nehmen, dass soziale Gerechtigkeit in unserer Gemeinde gelebt wird, indem ich u.a. darauf einwirke, dass die zu vergebenen Aufträge an Firmen vergeben werden, die Tarifverträge einhalten und Mindestlöhne bezahlen. Praktikantenstellen dürfen nicht für Lohndumping missbraucht werden. Weitere Arbeitsplätze sollen in der GEmeinde geschaffen werden und vorhandene bestehen bleiben. Das kann erreicht werden, wenn sich zum Beispiel kommunale Eigenbetriebe mit existenzsichernden Arbeitsplätzen ansiedeln. Ein solches kommunalgeführtes Unternehmen könnte auch eine Art "Betreutes Wohnen" für ältere Bürger unserer Gemeinde sein, die ihr Grundstück nicht mehr alleine bewirtschaften können und gerne ihrenLebensabend in vertrauter Umgebung und mit Freunden verleben wollen.
Zur sozialen Gerechtigkeit gehört auch die Chance für alle Kinder für die ganztätige Betreuung in den Kindereinrichtungen und ein kostenfreies Mittagessen im Kindergarten. Ebenso wichtig ist Förderung der Jugendlichen in unserer Gemeinde.
Dazu gehört die sportliche Betätigung genauso wie die Möglichkeit der kreativen Gestaltung ihres Jugendclubs.Überhaupt würde ich mich darum kümmern, dass attraktive Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde geschaffen werden.
Ich denke dabei an die Bildung eines Kulturvereins, wo sich ehrenamtlich viele Bürger mit einbringen können. Eine wesentliche Voraussetzung ist dafür, dass wir ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Gemeindeleben bedeutet für mich auch vertrauensvoller Umgang miteinander. Dazu gehört, dass die Ausschussitzungen der Gemeindevertretung endlich öffentlich für jeden interessierten Bürger zugänglich sind. Nur eine gleichberechtigte partnerschaftliche Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und Einwohnerschaft führt zu stärkeren Identfikation mit der Gemeinde. In diesem Zusammenhang wünsche ich mir eine bessere Integration von Menschen mit Behinderung. Zu den Wünschen, die wir uns selbst erfüllen können, gehört auch ein generationsübergreifendes Miteinander gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Den demokratischen Staat gilt es zu schützen.
Hinzufügen möchte ich, dass ökologische Wirtschaften in unsererm ländlich gelegenen Heimatort ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags ist. Die artgerechte Tierhaltung zählt genauso dazu wie die gentechnikfreie Bewirtschaftung unserer Anbaufläche und die forstgerechte Bewirtschaftung bzw. Pflege des Waldes.
Treten wir gemeinsam für eine starke Gemeinde Lambrechtshagen ein. Setzen wir uns gemeinsam gegen die weitere Entmündigung durch die EU, Bund und Land sowie gegen eine Eingemeindung durch Rostock zur Wehr.
Bei Goethe heißt es : " Unsere Wünsche sind die Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden."
In diesem Sinne sollten wir gemeinsam die Wünsche Wirklichkeit werden lassen. Ich würde mich freuen, wenn ich dafür am 7. Juni 2009 Ihre Stimme bekomme.
Gleichzeitig werbe ich für Ihre Stimme als Gemeindevertreter unserer Gemeinde und Ihre Stimme für mich als Kreistagsabgeordneter Bad Doberan.
Noch ein paar Worte von mir:
Liebe Einwohnerinnen, Liebe Einwohner,
in der letzten Zeit wurde ich öfter gefragt, warum ich keinen großen Wahlkampf betreibe und mit großen Wahlplakaten die Straßen säume, wie es allgemein üblich ist vor den Wahlen.
Ich vertrete den Standpunkt, dass man nicht nur zu den Wahlen sich mit den Problemen und Aufgaben innerhalb der Gemeinde auseinandersetzen sollte, sondern über die gesamte Wahlzeit hinweg sich für für die Interessen der Einwohner einsetzt. So habe ich in den vergangenen Jahren mit meinen für mich zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln stets versucht, die Interessen der Einwohner unserer Gemeinde positiv zu beeinflussen.
Dieses möchte ich an einigen Beispielen deutlich machen. So habe ich als Betreuer der Chronik ca. 2 Jahre aktiv ehrenamtlich gearbeitet und dabei u.a. eine Chroniklesung organisiert mit der Übergabe einer Jubiläiums-Fahne der Gemeinde von der 750 Jahrfeier von Siegfried Röhrl an die Gemeinde. Weiterhin wurde mit einer persönlichen Spende der Malwettbewerb im Kindergarten unterstützt und inszeniert. Mit einer durch mich organisierten Unterschriftensammlung wurde gegenüber dem Straßenbauamt in Güstrow auch erreicht, dass die Ampelschaltung vom Ostseepark und das Linksabbiegen von der B 105 nach Lambrechtshagen so gestaltet wurde, dass kein Stau produziert wird.
Ebenfalls mit einer Unterschriftensammlung wurde im Jahr 2007 der Bürgerwille dokumentiert, dass es keine Eingemeindung nach Rostock geben darf. Mit der Organisation einer gemeinsamen Veranstaltung mit unserer Pastorin im Gemeinderaum der Kirche, konnten wir gerade im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm 2007 einen Beitrag leisten, der dem wachsenden Informationsbedarf unserer Einwohner entsprach. Diese wenigen Beispiele dokumentieren mein politisches Agieren nach dem Motto
Mehr Zuhören,
Mehr Mitsprache,
Mehr Mitbestimmung!
Sie werden auf dieser Homepage zukünftig entsprechende Berichte über das Geschehen in der Gemeindevertretung sowie meinen politischen Aktivitäten nachlesen können. Schöner ist es allerdings mit Ihnen zusammen gemeinsam unsere Gemeinde weiterhin zu gestalten.
Ihr Carsten Hanke
Sehr geehrte LeserInnen,
in der Zeit vom 14. September 2011 bis einschließlich 1.Oktober 2011 (derzeit) gibt es in der hier ansässigen Lokalpresse Ostsee-Zeitung Rostocker Ausgabe, verschiedene Beiträge über die Ereignisse in der Gemeindevertretung von Lambrechtshagen. Den Ursprung für diese Diskussion und Berichterstattung, ist die zu späte bzw. kurzfristige Einberufung der Gemeindesitzungen die im Widerspruch zur Geschäftsordnung der Gemeinde steht. Wie Sie unter der Rubrik "Gemeindevertretung" nachlesen können, hatte die Fraktion Die Linke diesbezüglich auf der Gemeindevertretersitzung einen Antrag eingebracht, der eine Terminierung der Sitzungen für das Kalenderjahr im voraus vorsieht. Das wurde mehrheitlich in der Gemeindesitzung abgelehnt. Es wurde zwar auf gleicher Sitzung von Seiten des Bürgermeisters zugesichert, dass zukünftig rechtzeitig die Gemeindevertretersitzung den Kommunalvertretern bekannt gegeben werden. Diese Zusage reichte noch nicht ein mal bis zur nächsten Sitzung.
Das war letztendlich der Anlass, unserseits eine Beschwerde an die Kommunalaufsicht Bad Doberan zu senden, um diesen Verfahrensweg zu überprüfen, der nach unsrem Verständnis ein Verstoß der demokratischen Mitwirkung der Gemeindevertreter darstellt.
Da einige Beiträge in der Ostsee-Zeitung urheberechtlich geschützt sind und ausserdem nicht den vollen Wortlaut unseres Ursprungtextes wiederspiegeln, kann ich Ihnen hier nur unsere Schreiben zur Verfügung stellen. Trotzdem sollte es Ihnen möglich sein, den Sachverhalt inhaltlich nachzuvollziehen. (Dazu werde in in Schritten die Reihenfolge der Geschehnisse nachvollziehbar darlegen)
1. Beschwerde an die Kommunalaufsicht
Carsten Hanke
Lindenanger 19
18069 Lambrechtshagen , den 31. August 2011
Kommunalaufsichts- und Rechtsamt
Herrn Graner
Landkreis Bad Doberan
August-Bebel-Str. 3
18209 Bad Doberan
Beschwerde über den
Verstoß gegen die Gemeindeordnung Lambrechtshagen durch den Bürgermeister
Sehr geehrter Herr Graner,
die Fraktion Die Linke der Gemeinde Lambrechtshagen legt im Namen des
Fraktionsvorsitzenden Carsten Hanke hiermit Beschwerde ein, dass die
kommunalpolitische Teilhabe in der Gemeinde Lambrechtshagen zum wiederholten
Male erschwert bzw. versagt wird.
Zum Sachverhalt:
Mit einer Mail vom 30.August 2011 (12.43 Uhr, siehe Anlage) erhielt ich von der Amtsverwaltung die Information, dass am 14.9.2011 um 19.30 Uhr die nächste Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Lambrechtshagen stattfindet.
Gemäß der Geschäftsordnung der Gemeinde Lambrechtshagen vom 14.07.1999 wird im § 4 Abs. 1, Beschlussvorlage und Anträge, folgendes gesagt, ich zitiere
„ Angelegenheiten, die
auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen und öffentlich bekanntgegeben
werden, müssen dem Bürgermeister spätestens 3 Wochen vor der Sitzung der
Gemeindevertretung in schriftlicher Form vorgelegt werden. Dies gilt nicht für
Angelegenheiten, die sich in der Ausschussberatung befinden.“
Alleine der hier vorgegebene Zeitraum von 14 Tagen (Bekanntmachung der Gemeindevertretersitzung) macht deutlich, dass der Gemeindevertreter bzw. die Fraktion in ihren Rechten beschnitten wird, da es ihnen verwehrt wird, einen Antrag an die Gemeindevertretersitzung fristwahrend (mindestens 3 Wochen vorher) einzureichen.
Jetzt ist es so, dass man zwar einen Antrag auf Änderung der Tagesordnung
stellen kann, aber dieser ohne inhaltliche Behandlung der jeweiligen Sache
mehrheitlich abgewiesen werden kann. Im Gegensatz dazu besteht die
Verpflichtung des Bürgermeisters, dass Anträge einer Fraktion oder eines Gemeindevertreters,
unter Einhaltung der Antragsfristen, auf die Tagungsordnung zu setzen sind.
Wir sehen uns hier in der kommunalpolitischen Mitbestimmung beschnitten, ja
sogar unter Bruch der vorliegenden gesetzlichen Bestimmungen ausgegrenzt.
In der letzten Gemeindevertretersitzung hatte die Fraktion Die Linke in Lambrechtshagen, den Antrag gestellt, dass u.a. die Planung aller Gemeindevertretersitzungen inkl. der Ausschusssitzungen für ein Jahr im Voraus vorgenommen wird, damit u.a. jeder Gemeindevertreter sowie die Verwaltung sich organisatorisch darauf einstellen kann.
Es wurden dazu Beispiele aus den Nachbarämtern und Gemeinden aufgezeigt, die deutlich machten, dass dieses organisatorisch möglich ist. Selbst der Kreistag Bad Doberan nimmt solch eine Planung vor.
Leider wurde auf Grund der bestehenden Mehrheitsverhältnisse unser Antrag abgelehnt.
Unser Antrag war seinerzeit genau aus dieser jetzt vorliegenden Thematik heraus
gestellt worden, weil es in der Vergangenheit bereits zu diesen Einschränkungen
der kommunalpolitischen Mitwirkung in der Gemeinde gekommen ist.
Wir bitten Sie daher, möglichst umgehend eine Regelung zu treffen, um
diesem, unseren Empfinden nach, vorgenommenen Rechtsverstoß zu begegnen, besser
noch, abzuhelfen.
Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass wir nicht gewillt sind,
diesen Zustand weiter zu dulden. Sollte es notwendig werden, würden wir uns auch
an die Kommunalaufsicht in Schwerin (Innenministerium) wenden.
Für Nachfragen stehe ich Ihnen unter den angeführten Kontaktdaten gerne zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Carsten Hanke
Fraktionsvorsitzender Die Linke
Lambrechtshagen
Anlage
- Kopie der Einladungsmail
- Auszug Gemeindeordnung Lambrechtshagen
2. Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 27. 9.2011, wo ich im Vorfeld zum Sachverhalt befragt worden bin.
Von Cornelia Teske
Lambrechtshagen – „Entweder man will es verstehen, oder eben nicht. Hier in der Gemeinde ist das so eine Sache“, deutet Gemeindevertreter und Linke-Fraktionsvorsitzender
Carsten Hanke an und legt einen Beschwerdebrief auf
den Tisch – adressiert an die Kommunalaufsicht.
Seine Kritik: Die kurzfristige Einberufung der vergangenen
Gemeindevertretersitzung stelle zum wiederholten Mal
eine Verletzung der Geschäftsordnung der Gemeinde Lambrechtshagen dar.
Es ist sein jüngster Versuch, eine Veränderung von Fristen durchzuboxen.
Denn so wie es bisher mit der Kommunalpolitik laufe, könne
laut Hanke kaum von demokratischen Zügen gesprochen werden.
„Im Amtsbereich Warnow-West lässt man sie gar nicht zu“, kritisiert er und beruft sich auf Paragraph 4 Abs. 1 der Geschäftsordnung. In diesem heißt es:
„Angelegenheiten, die auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen und öffentlich bekanntgegeben werden, müssen demBürgermeister spätestens drei Wochen vor der Sitzung
der Gemeindevertretung in schriftlicher Form vorgelegt werden.“
Auch bei der letzten Sitzung hätte das nicht geklappt.Denn die Einladung zur Gemeindevertretersitzung erfolgte erst am 30. August per Email – 14 Tage vor dem Sitzungstermin.
„So war es den Gemeindevertretern nicht möglich,
fristgemäß einen Antrag einzubringen.“ Und das eben sei, so Hanke, eine „grundsätzlich undemokratische Verfahrensweise durch den Bürgermeister selbst“.
Bürgermeister Gerhard Matthies ist verärgert überdenpersönlichen Angriff. „Ich lasse mich bestimmt
nicht belehren, dass ich undemokratisch sei. Wir reden hier
schließlich über Beschlüsse der Gemeindevertretung,
nicht über meine eigenen.“ Auch Hildegard Schulz, Leiterin des Amtes Warnow- West, weist diesen Vorwurf
entschieden zurück. Denn das Antragsrecht, das Carsten Hanke wiederholt nicht verstehen wolle, sei ein Jederzeitrecht. „Die dreiwöchige Frist entscheide nur darüber, wann dieses Thema behandelt wird. Wird es spätestens drei Wochen vor der nächsten Sitzung beantragt,
rutscht es noch da hinein.
Wenn nicht, wird der Tagesordnungspunkt auf das Protokoll der darauffolgenden Gemeindevertretersitzung gesetzt.“ Ein Antrag falle so niemals unter den Tisch.
„Carsten Hanke ist das kommunalpolitische Mitwirken
also nicht verwehrt“,stellt Schulz richtig.
Carsten Hanke will sich damit nicht zufrieden geben. „Das ist nur die halbe Wahrheit“, sagt er und verweist auch auf die Termine von Ausschusssitzungen. Aus Sicht Hankes lägen nämlich auch die zu dicht anden Gemeindevertretersitzungen
– gerade wenn aus den im Ausschuss diskutierten Themen eine Beschlussvorlage entsteht.
„Wollte ich die abwenden, muss ich erst alle Unterlagen studieren.
Damit läuft mir aber die Zeit davon, einen Antrag unter Einhaltung der Drei-Wochen-Frist zu stellen –
eben rechtzeitig vor einem Beschluss in der nächsten Sitzung.“
Deshalb will Hanke weiterkämpfen für eine Terminisierung der Gemeindevertretersitzungen für ein ganzes Jahr im Voraus – obgleich ein entsprechender Antrag bereits
auf einer Gemeindevertretersitzung abgelehnt
wurde. „In den umliegenden Gemeinden außerhalb
des Amtsbereiches wird das schon seit Jahren praktiziert“, so Hanke.
3. Erfolgte am 29.9.2011 unter der Überschrift "Bürgermeister im Recht-Abfuhr für Hankes Beschwerde"
in der Ostsee-Zeitung Rostocker Ausgabe erneut ein Artikel zu dieser Thematik. Leider liegt mir dieser Artikel so nicht vor, dass ich diesen ins Netz stellen kann. Inhaltlich werde ich hier vom Bürgermeister und der Verwaltungschefin im Amt warnow West stark angegriffen. Auch in diesem Artikel wird nicht die ganze Wahrheit berichtet. Denn die Kommunalaufsicht hat diesbezüglich noch eine Anmerkung gemacht, die ich in einem Leserbrief an die OZ inhaltlich zitierte. (im Schritt 4)
4. Leserbrief von Carsten Hanke auf den Bericht in der OZ vom 29.09.2011 ( dieser Leserbrief wurde in der online Ausgabe veröffentlicht)
oz vom 29.09.2011 20:28
Bürgermeister im Recht - Abfuhr für Hankes Beschwerde
Richtig ist die Feststellung, dass lt. Kommunalverfassung jederzeit Anträge an
die kommunale Vertretung eingebracht werden können. Das war bzw. ist auch nicht
unser Kritikpunkt. Wir kritisieren die gegenwärtige Praxis, dass diese Anträge
nicht zeitnah zu der geplanten Gemeindevertretersitzung eingereicht werden
können. Was macht das für einen Sinn, wenn z.B. ein Antrag nicht eingereicht
werden kann, wenn auf der kommenden Sitzung diese Thematik behandelt wird. Dann
wird der Antrag erst auf der nächsten Sitzung behandelt und das kann bis zu 3
Monate später sein.
Dazu gestatten Sie mir, an einem Beispiel die Schwierigkeit deutlich darzustellen. Beispiel: Am 14. September findet die Gemeindevertretersitzung statt und sie bekommen die Einladung dazu am 30.August (also 14 Tage vorher), dann können Sie keinen Antrag an die Gemeindevertretersitzung mehr stellen, weil lt. Geschäftsordnung dazu mindestens 3 Wochen vor der Sitzung Anträge schriftlich zu stellen sind. Selbst wenn man trotzdem noch einen wichtigen Antrag stellen sollte und dieses sogar am Tag der Sitzung macht (was gesetzlich möglich ist), so entscheiden die Gemeindevertreter in der Abstimmung, ob dieser Antrag überhaupt auf dieser Sitzung behandelt wird. Die Abstimmung erfolgt aber ohne sich inhaltlich mit diesem Antrag auseinander zu setzen. Hier geht es erstmal nur darum, ob der Antrag auf die Tagesordnung kommt oder nicht. Wenn die Fristen eingehalten werden, dann ist jeder Antrag auf die Tagesordnung zu setzen, ohne das darüber vorab abgestimmt wird. Das ist der feine aber entscheidende Unterschied.
Ähnlich verhält es sich, wenn zum Beispiel die Ausschusssitzungen 1-3 Wochen vor der Gemeindevertretersitzung stattfinden, was die Regel in Lambrechtshagen ist, dann besteht ebenso kaum die Möglichkeit, dass in Auswertung der Ausschusssitzung ein Antrag fristgerecht lt. Geschäftsordnung eingebracht werden kann.
Deshalb hatten wir den Vorschlag unterbreitet, dass die Terminierung der Sitzungen für das Kalenderjahr im Voraus geplant wird, so wie es die Umlandgemeinden um das Amt Warnow West und sogar der ehemalige Kreistag Bad Doberan es seit Jahren erfolgreich praktiziert haben.
Diesem Anliegen hat im Übrigen die Kommunalaufsicht im besagten Antwortschreiben auch nicht widersprochen. Ich zitiere: „ Von Seiten der Rechtsaufsichtsbehörde erfolgt in der Angelegenheit ein Hinweis an die Gemeinde, die Erstellung eines Jahresplanes für die Gemeindevertretersitzungen in Erwägung zu ziehen und die GO (Geschäftsordnung) ggf. hinsichtlich der Einreichungsfristen anzupassen“ , und weiter „ Ob eine solche Regelung getroffen wird, steht, mangels gesetzlicher Festsetzungen, im pflichtgemäßen Ermessen der Gemeinde“.
Sollte unser Anliegen also völlig haltlos sein, so wie es im besagten Artikel dargestellt wurde, dann würde die Kommunalaufsicht der Gemeinde nicht entsprechende Hinweise geben.
Abschließend sei hier mit aller Deutlichkeit nochmals erwähnt, dass es weder im Interesse der der Fraktion Die Linke noch in meinem eigenen Interesse um das persönliche „Recht kriegen geht“. Hier geht es vorderdringlich um ein Verfahren, was jeden Gemeindevertreter, ob Einzelbewerber oder Fraktionsmitglied, gleichermaßen die Chance einräumen soll, seine kommunalpolitische Verantwortung, hier in Form von Anträgen, zeitnah einzubringen. Weiterhin geht es darum, die kommunalpolitische Arbeit attraktiver zu gestalten, in dem man Verfahrensregelungen schafft, die diesem Ansinnen gerecht werden.
Warum sollte man da nicht auch für unsere Gemeinde auf die bewährten organisatorischen Regelungen wie in den Nachbargemeinden setzen?
schreibt Carsten Hanke aus Lambrechtshagen
Leserbrief zum 11.September (erschienen in der Online-Ausgabe der Ostsee-Zeitung Rostock)
Der 11. September ist ein geschichtsträchtiges Datum und sämtliche Printmedien sowie Fernseh - und Rundfunksender berichten vom 11.September 2001, jenem Tag, wo Flugzeuge in die Türme des World Trade Center stürzten und zahlreiche Tote und Verletzte brachten. Ein Ereignis, was wohl jeder Bürger, auch nach 10 Jahren , der diese schrecklichen Bilder sah, mit starken Emotionen verbindet. Dass dieser Terroranschlag nicht in Vergessenheit geraten darf, ist richtig, denn Terror und Krieg bedeuten unendliches Leid für viele Menschen.
Der 11. September ist aber auch der Tag, an dem 1973 in Chile Flugzeuge Wohnungsviertel bombardierten, Panzer das Straßenbild bestimmten und das Morden und Verschleppen von Tausenden von Menschen für lange Zeit auf der Tagesordnung stand. Das chilenische Militär unter General Pinochet, welches mit starker Unterstützung der CIA im Auftrag der USA, der Banken und Konzerne Chiles die Regierungszeit der Unidad Popular („Volkseinheit“), welche demokratisch gewählt worden war, in grausamster terroristischer Art stürzte. Die darauf folgenden Jahre waren in Chile gekennzeichnet von Verfolgung, Flucht, Folter und Mord. In diesem für das chilenische Volk dunkelsten Kapitel seiner Geschichte wurden mehr als 40.000 chilenische Linke, GewerkschafterInnen, SozialistInnen und KommunistInnen ermordet und verschleppt. Es folgten Jahre des Hungers und der Einstellung sämtlicher demokratischer Rechte für die Bevölkerung. Es herrschte eine faschistische Diktatur. Unmittelbar nach diesem Putsch stieg die Arbeitslosigkeit von (1973) 3% auf 19 % (1976). Die Inflationsrate lag 1975 bei 600%. Chiles Lebensstandard sank von 1973 (Platz 4 in Lateinamerika) bis 1976 auf den der ärmsten Länder Lateinamerikas, wie Paraguay.
Auch wenn dieser Putsch 1973 in Chile mittlerweile vor 38 Jahre geschah, so sind uns die schrecklichen Bilder vom überfüllten Stadion in Santiago de Chile ebenso noch gegenwärtig, wie die Bilder, wo Arbeiter, die mit Stacheldraht aneinander gefesselt waren, von Lastwagen überfahren worden sind oder die zahlreichen Tatsachenberichte, wo man Frauen verschleppte und sie auf den Polizeiwachen vergewaltigte oder die Gefangenen ohne gerichtliches Verfahren einfach aufhängte. Leider wird dieser damalige Terrorakt weder in den Medien erwähnt, geschweige denn der zahlreichen Opfer gedacht.
Solidarität ist auch, der vielen Opfer zu gedenken, die durch Terror, Krieg und Mord ums Leben gekommen sind.
Carsten Hanke
Lambrechtshagen, 11.September 2011
Lesermeinung
Zum Artikel in der OZ vom 05.09.2007 „Angst vor der Krake Rostock“
Spielt der Bürgermeister von Lambrechtshagen, Herr Matthies, mit gezinkten Karten?
Solche oder ähnliche Fragen sollte sich jeder Bürger in der Gemeinde Lambrechtshagen stellen.
Ich
kann von meiner Seite aus nur berichten, dass der Bürgermeister
öffentlich in den Gemeindevertretersitzungen unserer Gemeinde in der
Vergangenheit öfter erklärt hat, dass die Stadt Rostock
Begehrlichkeiten für die Eingemeindung der im Speckgürtel um Rostock
befindlichen Gemeinden angemeldet hat - so auch gegenüber unserer
Gemeinde Lambrechtshagen. Auch seine eigenen Parteifreunde in der CDU
in Rostock waren oder sind dieser Meinung. Dazu meinte - wie gesagt -
der Bürgermeister, dass er sich eindeutig gegen eine Eingemeindung
ausspricht und brachte in diesem Zusammenhang auch die Option ins
Spiel, ein eigenenes Amt mit den im derzeitigen Amt Warnow West
befindlichen Gemeinden zu gründen, auch wenn einige Gemeinden hier eine
schwierige Haushaltslage aufweisen. Auch in der Gemeindevertretung
selber gab es hier zumindest in den öffentlichen Sitzungen keine
gegenteilige Meinung.
Umso
mehr verwundert es mich als Leser und interessierten wie engagierten
Bürger unserer Gemeinde, jetzt eine andere Meinung von Herrn Matthies
in der o.g. Ausgabe zu lesen.
Dabei
sollte man auch unterscheiden, dass es keinen Beschluss der Gemeinde
dazu gibt, hier - wie der OZ zu entnehmen – dass Herr Matthies in eine
Art „vorvertragliche Gespräche“ mit dem Rostocker Bürgermeister tritt.
Dieses Ansinnen alleine widerspiegelt erneut dem vom Bürgermeister
schon oft praktizierten und von vielen Bürger kritisierten
diktatorischen Führungsstil.
Jeder
Bürger in unserer Gemeinde sollte jetzt für sich persönlich
hinterfragen: „Was läuft da hinter dem Rücken der Bürger? Wieso dieser
eigenmächtige Vorstoß des Bürgermeisters? Wo bleibt hier die
Einbeziehung der Bürger und das demokratische Mitbestimmungsrecht?
Wollen die Bürger in Zukunft einen Bürgermeister aus Rostock, der
insbesondere mit dem ländlichen Raum und seinen spezifischen
Besonderheiten überhaupt nicht verbunden ist?“ Solche und viele andere
Szenarien sind dann möglich, wo wir als Bürger unsere schöne Gemeinde
aus ihrer Selbstverwaltung preisgeben würden.
Keine
Informationsveranstaltung bzw. sonstige Aufklärung erfolgte für die
Bürger der Gemeinde, die - wie so oft in der Vergangenheit - vor
vollendete Tatsachen gestellt werden. Gerade bei diesen für die
Gemeindebewohner so wichtigen Entscheidungen, die in Zukunft das
Gemeindeleben unabhängig vom Ausgang der Entscheidung beeinflussen
werden, sind die Bürger von vorn herein ausgeschlossen.
Ich
rufe jeden Bürger der Gemeinde auf, sich in einer Bürgerinitiative zu
organisieren, mit dem Ziel, eine Eingemeindung nach Rostock zu
verhindern.
Es
gilt keine Zeit zu verlieren. Auch hier hat ein oft gebrauchter
Ausspruch seine Bedeutung nicht verloren „Wehret den Anfängen“.
Liebe Bürger nehmt Euer Recht auf demokratische Mitbestimmung beherzt in die Hand und bringt Euch ein.
Nun folgt ein kleiner privater Einblick:
Das ist nun mein ganzer Stolz: mein Enkel Felix, bei Bildaufnahme im April 2009 war er 9 Monate alt. Bei wunderschönem Wetter war Felix das erste Mal in Warnemünde.

Unser Enkel Felix spielt im Garten der Großeltern Sept.09,
immer sehr interessiert und aufgeweckt ist unser Enkel Felix
Natürlich muss alles ausprobiert werden. Sept.09

Ich bin natürlich auch ein Tierfreund. Unsere getigerte Lily ist nun mittlerweile 7 Jahre alt. Genauso lange wohne ich bereits in Lambrechtshagen.

Das ist unsere Luna.Sie ist Lily`s Schwester. Beide sind sehr verschmust.

Einen wachsamen Blick hat unsere "Wachkatze".


Mein 600 Liter Aquarium ist ein Süßwasserbecken und ein Hobby von mir.

Hier kann man einen kleinen Schwarm von Neon-Fischen erkennen

Das ist der bisher einzige Fadenfisch. Ein Aquarium wirkt nicht nur beruhigend sondern ist stets interessant, weil es immer in Bewegung ist. Das beste ist allerdings, dass hier keine Werbung kommt wie im Fernsehen.
