Mein Herz schlägt links

Vorwort

Werte Besucher,

gestatten Sie mir eingangs ein paar Hinweise für diese Seite der Homepage zu geben.

Die Gemeinde Lambrechtshagen besteht aus den Ortsteilen Lambrechtshagen, Sievershagen, Allershagen, Vorweden-Mönkweden. Diese jetzige Struktur ist das Ergebnis einer langen Entwicklungsphase. Aus diesem Grund habe ich eingangs für jeden Ortsteil die Chronik bis 1945 zusammengestellt. Sie werden dabei festellen, dass es zwischen den einzelnen Ortsteilen viele Gemeinsamkeiten über Jahrzehnte hinweg gegeben hat, die letztendlich auch die logische Schlußfolgerung einer gemeinsamen Verwaltungsstruktur zu schaffen, in sich trug.  Damals wie heute wurde bzw.wird aus finanzieller Sicht daran gearbeitet, eine weitere Verwaltungsstruktur vorzunehmen. In Gesprächen unterschiedlicher Art wird dabei eine "Art Zwangseingemeindung nach Rostock" bzw. die " Bildung einer Großgemeinde" ähnlich der jetzigen Struktur des Amtes Warnow West ins Spiel gebracht.

Nach 1945 habe ich dann die Chronik für alle Ortsteile in der Gemeinde Lambrechtshagen gem. der Struktur zusammengefaßt fortgeführt.

Ich wünsche den BesucherInnen dieser Seite viel Spaß und würde mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung, Kritiken bzw. Anregungen ins Gästebuch schreiben würden.

Carsten Hanke


Dieses Bild entstand Ende April 2009, Standort Haltestelle Alte Gärtnerei mit Blick nach Lambrechtshagen



Chronik der Gemeinde Lambrechtshagen



Lambrechtshagen (Dorf und Hof)

In Daten



8000 – 3000 v.u.Z. Der Fund eines Feuersteinbeiles zeugt von der Besiedelung der Lambrechtshäger Flur.

400 v.u.Z. Funde belegen die Anwesenheit germanischer Stämme in der Region.

6./7. Jh. Der slawische Stamm der Kessiner siedelt sich an.

nach 1160 Beginn der Landnahme durch deutsche Siedler.

1233,08.Juli Erste urkundliche Erwähnung

nach 1300 Die adligen Familien von Schwaß und von Barnekow verfügen in Lambrechtshagen über umfangreiche Besitzungen.

Um 1400 Das Dorf gehört dem Geschlecht derer von Gummern.

1500 – 05 Anna von Gummern verkauft ihr Gut an die mecklenburgischen Herzöge.

1552 Auflösung der Klosters Marienehe; das Kirchspiel Lambrechshagen untersteht seither der lutherischen Landeskirche.

1557 Zwölf für das Dorf Lambrechtshagen nachweisbare Bauern zahlen ihre Pacht an die Landesuniversität zu Rostock.

1579 Simon-Pauli- Rostocker Universitätsprofessor, erarbeitet das Visitationsprotokoll der Kirche zu Lambrechtshagen.

ab 1618 Regelmäßige Verpachtung des Domanialgutes Hof Lambrechtshagen

1653 Christian Seedorf, Küster und Schneider, unterrichtet die Lambrechtshäger und die Sieverhäger Kinder.

1656 Acht Jahre nach der Beendigung des 30jährigen Krieges wenden sich Bauern des Dorfes an ihren Landesherrn und bitten um Hilfe.

1676 Dänische Soldaten plündern das Dorf

1694 Hans von Buchwald übernimmt das Pachtgut Hof Lambrechtshagen

1703, 08. Dezember Ein schwerer Herbststurm beschädigt die Kirche und zahlreiche Bauernhäuser schwer.

1704 Pastor Johannes Friedrich legt ein Beichtkinderverzeichnis an. Im Dorf leben 93 Menschen.

1717 Das Gut geht an Pächter Niemann.

1728 Erneut verwüstet ein heftiger Orkan das Dorf.

1735 Verpfändung des Hofes Lambrechtshagen an die Familie von Müller

1745/46 die Holländerei und die Gutsscheune werden ein Raub der Flammen.

1748, 17. Dezember Gerichtstag auf Hof Lambrechthagen

1778 Tod Herzog Ludwigs, aufgrund des täglichen Trauergeläuts reißt die große Kirchenglocke.

1798 Pensionär Milies verpachtet Hof und Meierei Lambrechtshagen an Major Carl Ludwig Friedrich von Wickede.

1799/1800 Bau des neuen Pfarrhauses

1802 Hofrath Matthias Lange übernimmt das Gut. Meiereipächter Johann Haase schuldet von Wickede 900 Taler Pacht.

1823 Ludwig Eggers pachtet das Domanialgut Lambrechshagen.

1828 Die Hauswirte Boosmann, Beckmann, Schwerin, Bobsin, Tamme, Alwardt und der Schulze Alwardt unterschreiben ihre Pachtkontakte.

1846 Aufhebung der Sievershäger Mühlenzwanges

1847 Pensionär Johann Heinrich Diestel pachtet Hof Lambrechtshagen.

1855 Verpachtung des Gutes an Johannes Lembcke

1868, 8. Januar Küsterschullehrer Tessmann erhält anlässlich seines 50jährigen Dienstjubiläums ein Geschenk in Höhe von 30 Reichstaler in Gold.

1870,01. Juli Einführung der Gemeindeordung in Hof Lambrechtshagen.

1873, 01.Oktober Bildung der Gemeinde Lambrechtshagen, bestehend aus Dorf Lambrechtshagen, dem Erbpachthof Vorweden und der Holzwärterei Mönkweden.

1885 Wie in jedem Jahr arbeiten Dutzende polnische Schnitter auf dem Gut.

1888 Eröffnung einer Industrieschule unter Leitung der Lehrerin Ida Reuter, Ehefrau des Küsterschullehrers.

1913 Hof Lambrechtshagen erhält Strom

1914 – 18 Mehrere Lambrechtshägener verlieren während des I. Weltkrieges ihr Leben.

1921, 26. Juli Ein Wirbelsturm hebt die Hälfte des Kirchturmdaches ab.


1923 Bildung des Hebammenverbandes Bezirk Lambrechshagen, bestehend aus den Gemeinden Hof und Dorf Lambrechtshagen, Allershagen, Bargeshagen, Mönkweden, Sievershagen sowie Vorweden

1926 Bau einer neuen Schnitterkaserne auf dem Domanialpachthof Lambrechtshagen

1930 Die Pfarre und die Küsterei erhalten elektrischen Strom.
Trennung von Schule und Kirche durch einen Beschluss der mecklenburgischen Regierung.
1932 Domänpächter Hans Ross kauft zwei Bauernstellen im benachbarten Hohenfelde auf.

1937, 01. April Eingliederung von Hof Lambrechtshagen in die Gemeinde Lambrechtshagen (bestehend aus den Ortsteilen: Dorf Lambrechtshagen, Mönkweden und Vorweden)

um 1938 Hans Ross ist Pächter des Domänenhofes.

1939 – 45 Mehrere Lambrechthägener fallen im Verlaufe des II. Weltkrieges.

1944, 24. Februar Beschädigung des Pfarrhauses und der Kirchenfenster durch Flaksplitter

1944/45 Aus dem Osten kommende Flüchtlingstrecks künden von der baldigen Niederlage Hitlerdeutschlands.




Chronik - Sievershagen

Chronik - Sievershagen In Daten


8000 – 3000 v.u.Z. Besiedelung der Sievershäger Flur

400 v.u.Z. Germanen westlich der Warnow nachweisbar

6./7. Jh. Slawen dringen in die Region ein

ab 1160 Die Besiedelung der Region durch deutsche Siedler beginnt.

von 1326 Ein Hagemeister namens Sievert leitet die Rodung und die Gründung des Dorfes.

1326, 5. Juni Urkundliche Ersterwähnung Sievershagen

14. Jh. Neben der katholischen Kirche und adligen Familien verfügen auch Rostocker Bürger im Dorf über Landbesitz.

1418 Bürgermeister Heinrich Katzow aus Rostock kauft Sievershagen.

1435 Das Dorf kommt in den Besitz des Klosters Marienehe.

1440 Der erste namentlich bekannte Bauer Sievershagens heißt Lindemann.

1552 Sievershagen gelangt in den Besitz der mecklenburgischen Herzöge

1557 Die Sievershäger Bauern entrichten ihre Steuern bis 1747/51 an die Rostocker Universität.

1611 Das Dorf, seit 1557 zum Herzogtum Güstrow gehörend, wird dem Herzogtum Mecklenburg-Schwerin zugeschlagen.

1618 – 48 Schwere Schädigung der Bauern im 30jährigen Krieg.

1669 Die Zahl der Einwohner beträgt 75 Personen.

1705 Vermessung aller Äcker und Wiesen

1723 – 74 Bartholf Hagemeister unterrichtet an der hiesigen Schule.

1737 Pastor Toll aus Warnemünde berichtet von Raubgrabungen auf der Sievershäger Feldmark.

1753 Beginn der Büdneransiedlungen

1771 Sievershäger Bauern beschweren sich bei der herzoglichen Kammer wegen zu hoher Spann- und Handdienste.

1790 Die Mühle brennt ab, wird aber noch im gleichen Jahr wiedererrichtet.

1810 Eröffnung der Restauration „Ziegenkrug“ durch Familie Gronow

1821 Neuvermessung der Ackerflächen und Aufhebung der Gemengelage

1845 Ende des Mahlzwanges

1857 Einweihung der neuen Schule

1859 Eine Choleraepidemie fordert innerhalb eines Monats 33 Todesopfer.

1873 Eröffnung der Industrieschule durch Frau Rönnberg

1874 Beginn der Vererbpachtung der bäuerlichen Stellen

1876 Brandstiftungen beunruhigen das Dorf.

1897 Gründung einer Spar- und Darlehenskasse für die Ortschaften Sievershagen, Lambrechthagen und Bargeshagen.

1914 – 18 Auch Sievershäger Bauern lassen ihr Leben auf dem so genannten Feld der Ehre.

1929 Ausbruch der Weltwirtschaftskrise

1931 Der Allershäger Lehrer und spätere Ortschronist Rudolf Rohrlack wechselt an die hiesige Schule.

1933 Zahlreiche Sieverhäger symphatisieren mit den Nationalsozialisten.

1939 – 45 Der II. Weltkrieg fordert auch unter den Sieverhäger Männern einen hohen Blutzoll.

1942 Flakbatterien gehen in der Nähe des Dorfes in Stellung.

1944/45 Die ersten Flüchtlingsströme erreichen das Dorf.

1945, 10. März Die Schule wird zur Unterbringung von Flüchtlingen benötigt.

Chronik - Allershagen

Allershagen

In Daten

8000 – 3000 v.u.Z. Besiedelung der Allershäger Flur

1600 v.u.Z. Ein von Pfeilen getroffener Hirsch versinkt im Allershäger Moor.

400 v.u.Z. Siederlungstätigkeit germanischer Stämme durch Funde nachweisbar

6./7. Jh. Kessiner, Teilstamm der Lutizen, wandern aus dem Osten kommend ein.

1160 Tod des Obodritenfürsten Nikot vor Werle; die Besiederung durch deutsche Kolonisten beginnt.

1171,01. März Fürst Pribislav stiftet in Althof ein Kloster.

1186 Wiederaufbau des 1179 zerstörten Althofer Klosters im benachbarten Doberan

1273,04. Oktober Erste urkundliche Erwähnung Allershagens.

1312 Schwere Schädigung der Bauern im Zuge von Erbstreitigkeiten zwischen den mecklenburgischen Fürsten und dem dänischen König. Erstmalige Erwähnung zweier Allerhäger Familien: Westphal und Hagemeister.

1387 Allershagen untersteht der Vogtei Schwaan

Vor 1400 Bruno, erster nachweisbarer Pastor der Pfarre Parkentin

Um 1550 Claus Kempe, erster namentlich bekannter Schulze des Dorfes.

1552 – 57 Enteignung des Klosters Dobern; Allershagen kommt zum herzoglichen Domanialamt Doberan.

1636 Schotten drangsalieren während des 30jährigen Krieges die Dorfbevölkerung.

1704 In Allershagen wohnen 72 Menschen.

1709 Erhöhung der Hand- und Spanndiensttage von wöchentlich 2-3 auf nunmehr vier Tage.

Ab 1755 Aufhebung der Gemengelage und Einführung der siebenschlägigen Wirtschaftsweise.

1871, 01.Juli Bildung der Gemeinde Allershagen

1880 Eröffnung der Allershäger Schule

1883, 26.Juli Eröffnung der Eisenbahnstrecke Rostock – Bad Doberan

1911 Allershagen wird an die Rostocker Überlandzentrale angeschlossen.

1912 Drainung der Schulzendienstländereien

1912, 11.Oktober Lehrer Techentin erhält anlässlich seines 50jährigen Dienstjubiläums die „Silberne Verdienstmedaille“.

1919 Pressekampagne gegen den Schulzen Paul Hamann im SPD-Blatt „Mecklenburgische Volkszeitung“

1931 Das Ehepaar Köbke übernimmt den Unterricht an der Allershäger Schule.

1936 Bürgermeister Stolle muss wegen Unterschlagung ins Gefängnis.

Chronik - Mönkweden

In Daten


1653 Erstmaliger schriftlicher Nachweis der Bezeichnung „der Mönke Weden“

1788/93 Auf der Schmettauschen Karte weist der Ort Mönkweden nur ein Holzwärtergehöft auf.

1802 Der Wald von Mönkweden dient der herzoglichen Familie als Jagdrevier.

1808 Mönkweden, auch Below`s Lust genannt, etabliert sich als Ausflugsort der Rostocker.

um 1825 Durch den Bau der Chaussee Bad Doberan-Rostock verödet das einst beliebte Waldlokal.

18./19. Jh. Die umliegenden Dörfer beziehen ihr Brennmaterial aus dem hiesigen Wald.

1871 In Mönkweden wohnen sechs Menschen.

1873,01. Oktober Einführung der Gemeinde-Ordnung

1891/92 Ein Plan der großherzoglichen Forstbehörde zu Doberan sieht die vollständige Abholzung des Mönkwedener Forstes vor.

vor 1918 Offiziere des Rostocker Füselier-Regiments gejagen den Wald regelmäßig.

1926 Kaufmann Voss bemüht sich, in Mönkweden einen Fasanenbestand aufzubauen.

1939 Nach elf Jahren „Tauziehen“ erhält der Forsthof endlich elektrischen Strom.

1942 Mönkweden wird durch alliierte Flugzeuge angegriffen.



Chronik - Vorweden



In Daten

1774 Der Name Vorweden taucht erstmalig auf.

1819/20 Errichtung von Gebäuden des Erbpachthofes unter Verwendung von Steinen des abgerissenen Rostocker Oberlandesgerichts

1821 Ansiedlung von Büdner auf dem so genannten Papenland

1822 Der Rostocker Kaufmann Glaevke übernimmt den Erbhof Vorweden.

1872 H. Pflüg verkauft den Hof an Friedrich Bringe aus Schäferhof (Pinneberg).

1873,01. Oktober Einführung der Gemeindeordnung

1874 Theophilius Schmidt aus Brudersdorf erwirbt den Erbpachthof.

1885, 17. Februar Das Doberaner Amtsgericht eröffnet gegen Schmidt ein Konkursverfahren.

1885, 19. Juni Louise Schmidt, Schwester des in Konkurs geratenen Landwirts, kauft Vorweden.

1885, Dezember Der Erbpachthof wird von Ludwig Lorenz aus Sülten erworben.

1889, 27. Dezember Der Hamburger Privatier Wilhelm Jürß übernimmt Vorweden.

1903 Erbpächter Jürß sperrt den vom Mönkwedener Wald zur Chaussee Bad Doberan-Rostock führenden Weg.

1914 Russisch-polnische Saisonarbeiter arbeiten auf dem Pachthof und werden während des I. Weltkrieges festgehalten.

1914 – 18 Drei Vorwedener fallen im Krieg.


Gemeinde Lambrechtshagen nach 1945

In Daten

1945, 01.Mai Panzer der Roten Armee rollen am Nachmittag durch Sievershagen. In den nachfolgenden Monaten kommt es immer wieder zu Plünderungen und Vergewaltigungen.

1945, 15. Juni Beginn regelmäßiger Predigten und Gottesdienste in der Lambrechtshäger Kirche

1945, 21. August Impfung der Dorfbewohner gegen Typhus im „Ziegenkrug“

1945, 01. Oktober Wiedereröffnung der Schulen in Allershagen, Lambrechtshagen und Sievershagen

1945, Herbst Aufsiedlung des Domanialpachtgutes Hof Lambrechtshagen im Zuge der Bodenreform

1945 Die Ställe des Gutes bleiben bis 1947 durch ein russisches Viehkommando besetzt.

1946, 14./15. Mai Der Sievershäger Hilfspolizist Heinrich Olstein wird in Lambrechtshagen durch marodierende Soldaten der Roten Armee ermordet.

1946 Eröffnung des Schankwirtschaftsbetriebes „Zur feuchten Ecke“ in Sievershagen


1948 Die Brotfabrik Albert Döscher beginnt erneut mit der Produktion.

1950 Die Bevölkerung Allershagens ist auf 219 Personen gewachsen.

1950, 08.Juni Gründung der Sportgemeinschaft „Traktor Sievershagen“

1950, 30./31. Dezember Ein Großbrand bringt zahlreiche Lambrechtshäger Neubauern an den Rand des Ruins.

1951, Januar/Februar Landesweite Kampange „Hilfe für Lambrechtshagen“

1951 Verschmelung der „Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft Lambrechtshagen und Umgebung e.G.m.b.H.“, der „VdgB Lambrechtshagen“ und der „VdgB Sievershagen“ zur „VdgB (BHG) Lambrechtshagen und Umgebung in Sievershagen“, Vorsitz: Heinrich Bobsin (Lambrechtshagen) und Hans Hagemeister (Sievershagen)

1952 Einrichtung eines zweiten Klassenraumes im ehemaligen Gutshaus, Beginn der Schulspeisung und Anlegung eines Mitschurin-Gartens

1955 Verlegung der 1953 in Fahrenholz gegründeten Betriebsfeuerwehr nach Sievershagen

1956 Allershagen wird Bestandteil der Gemeine Lambrechtshagen

1956, 23. Februar Gründung der LPG „III. Parteikoferenz“ Lambrechthagen/Allershagen

1958 Bildung einer FDJ-Gruppe in Lambrechtshagen

1959 Errichtung einer Schwesternstation im ehemaligen Gutshaus

1959 Zwei Lambrechtshäger Jugendliche nehmen erstmals an einer Jugendweihe teil.

1961 Sievershagen kommt zur Gemeinde Lambrechtshagen

1962 Karl-Heinz Schwinkendorf wird Bürgermeister.

1964, 18.Juni Verheerender Brand in Sievershagen

1964 Die MTS Sievershagen wird Leitbetrieb für Landtechnik des Kreises Rostock-Land.

1968,11-14. Januar Schwere Schneestürme schneiden die Dörfer von der Außenwelt ab.

1968 Fertigstellung des für 1965 anvisierten Rinderstalls in Lambrechtshagen

1972 Neueindeckung des sturmgeschädigten Kirchendaches

1973 Bildung der Kooperativen Abteilung Pflanzenproduktion (KAP)

1974 Eröffnung eines Frisiersalons und einer neuen Poststelle in Lambrechthagen

1974 Verlegung einer Erdgasleitung entlang der Fernverkehrsstraße F 105

1976 Anschluss Sievershagens und Lambrechtshagens an die zentrale Wasserversorgung

1978 Errichtung einer Straßenbeleuchtung an der F 105

1980 Eröffnung einer Sauna in Lambrechshagen

1982 Pastorin Siegert findet die verschollen geglaubte Kirchenchronik

1983, 08.-10. Juli 750-Jahrfeier Lambrechtshagen

1983 Im Sievershäger Betriebsteil der VE Kombinat für Landtechnik sind ca. 300 Beschäftigte tätig.

1983 In den Dörfern der Gemeinde Lambrechtshagen leben 1023 Menschen.

1988 Auflösung der Schule Lambrechtshagen und Überführung der Klassen 1-4 zur 27. POS Reutershagen.

1989, Oktober Wiedereröffnung des „Ziegenkrugs“

1989/90 Auflösung des Truppenübungsplatzes in Stilllegung der Abwasserbecken in Vorweden

1990, 06.Mai Gehard Matthies wird mit  Mehrheit als Bürgermeister bestätigt.

1990, 24. Oktober Grundsteinlegung für das neue Ärztezentrum

1991, 08.Februar Der Einrichtungshaus „Wohnwelt“ öffnet seine Tore.

1991, Mai Bildung der Amtes „Warnow West“

1992 Alle 24 Tage fährt die mobile Leihbücherei der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Doberan der Dörfer der Gemeinde an.

1993 Nach einem Unfall erhält der Bahnübergang in Allershagen eine Schranke.

1994, 03. Mai Eröffnung der Einkaufszentrum „Ostsee-Park“

1994 Der Verein „Jugendwohnen Hansestadt Rostock e.V.“ beginnt mit dem Ausbau des Gutshauses Lambrechtshagen.

1994 Aufstieg des SV Sievershagen in die Fußball-Landesliga

1994 Der Mönkwedener Buchenmischwald wird Landschaftsschutzgebiet.

1994 Lambrechtshäger „Weidekrieg“

1994 Im Zuge einer Kreisgebietsreform wird die Gemeinde Lambrechtshagen in den Kreis Bad Doberan eingegliedert.

1995,28. Mai In der Kirche erklingt erstmals eine Orgel.

1995/96 Bau des neuen Gemeindezentrums Lambrechtshagen

1996 Die Fußballer des SV Sievershagen gewinnen den Landesmeistertitel im Hallenfußball.

2000 Neues Tanklöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Lambrechtshagen

2001 Das Wappen der Gemeine Lambrechtshagen wird genehmigt.

Bericht über eine Veranstaltung des Kulturbeirates der Gemeinde Lambrechtshagen

Am 06.05.2006 um 10.00 Uhr hatte der Kulturbeirat auf Initiative des Chronisten der Gemeinde Lambrechtshagen, Herrn Carsten Hanke (Mitglied des Kulturbeirates) und mit großer Unterstützung des Bürgermeisters, Herrn Gerhard Matthies, zu einer öffentlichen Diskussion über die weitere Gestaltung unserer Chronik in das wunderschöne Chronikzimmer geladen. Neben einigen Gemeindevertretern waren auch interessierte Bürger der Einladung gefolgt, die in gemütlicher Runde - bei belegten Brötchen und Kaffee - einen regen Gedankenaustausch führten.

Höhepunkt dieser Veranstaltung war zweifelsfrei die Übergabe der Jubiläumsfahne, des Wimpels und eines Bierglases der 750-Jahrfeier der Gemeinde von 1983, durch einen alteingesessenen Bürger, Herrn Siegfried Röhrl, an die Gemeinde. Diese Gegenstände sind von hohem kultur-historischen Wert für die Gemeinde, weil sie hauptsächlich das Original-Wappen der Gemeinde tragen.

Auch die vielen alten Bilder, die einige Bürger der Gemeinde zur Verfügung stellten, sind von ebensolchem historischen Wert, weil sie gewisse Lücken in der Geschichte unser Gemeinde schließen helfen. Dafür danken wir ihnen herzlich.

Von unschätzbarem Wert, waren aber auch die zahlreichen Anregungen der einzelnen Gäste. So waren neben den vielen wichtigen Aussagen der Teilnehmer auch die Infor-mationen von Familie Bentin über die Betreuung und Gestaltung des Internet-Portals Lambrechtshagen eine ebenso wichtige Erkenntnis für alle Teilnehmer, wie eine themen- und schwerpunktmäßige Betrachtung bestimmter ortstypischer Entwicklungsabschnitte von Frau Dr. Marga Vogt oder die Gewinnung von weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Chronik durch Richard Luderfinger. Damit sind nur einige der zahlreichen Impulse hier genannt.

Auch ein großes Potenzial sehe ich in der verstärkten Einbeziehung der in der Gemeinde ansässigen unterschiedlichen Gewerbe, die jedes für sich, spezielle Chroniken erstellen bzw. schon besitzen. So sind erste vielversprechende Kontakte mit Herrn Meyer von der geschichtsträchtigen Gaststätte „Ziegenkrug“ in Sievershagen geknüpft worden, die es gilt, konstruktiv fortzusetzen.

Die zahlreichen Impulse, die von dieser Veranstaltung ausgingen, gilt es, jetzt in der tag-täglichen Chronikarbeit zu berücksichtigen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch weitere Bürger für diese ehrenamtliche interessante Tätigkeit bereit erklären würden. Alle Interessenten können sich unter
Tel. 0381/8651480 bei mir melden.

Ich möchte allen Teilnehmern für ihren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung herzlichst danken. Ganz besonders aber dem Bürger Siegfried Röhrl nochmals ein ganz großes Dankeschön für die Übergabe der historisch wertvollen Gegenstände an die Gemeinde!

Danken möchte ich auch all den Bürgern, die aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten und mir deshalb im Vorfeld dieser Veranstaltung wichtige Bilder und Informationen für die Chronik gaben. Ihnen wünsche ich gute Genesung.

Ebenso möchte ich auch den Bürgern herzlichst danken, die wegen anderer Verpflichtungen an diesem Termin nicht teilnehmen konnten und daher ihre Materialien erst zu einem späteren Zeitpunkt der Gemeinde zu Verfügung stellen werden.

Als Chronist möchte ich feststellen, dass solche konstruktiven Veranstaltungen, mit dem Höhepunkt der Übergabe von kulturhistorischen Gegenständen, wie persönliche Ge-burtstage sind. Tragen wir alle dazu bei, dass unsere Gemeinde noch oft solche schönen Anlässe begehen kann. Das wünscht sich


Carsten Hanke
Chronist

Chronik-Jahresabschluss 2005



Das Jahr 2005 neigt sich dem Ende und entsprechend wird auch die Chronikaufzeichnung für dieses Jahr mit dem letzten Bericht geschlossen.
Wie jedes Jahr blickt ein jeder für sich zurück auf das vergangene Jahr. Und wenn ich das für die Chronikarbeit mache, kann ich auf viele Sachen erfreulich zurückblicken, ohne dabei den Blick für die noch verbesserungswürdige Chronikarbeit insgesamt zu verlieren.
Um nicht die Aussagen von mir im Chronik-Rechenschaftsbericht zu wiederholen, möchte ich nur einige Sachen hier erwähnen.
Das Jahr 2005 war wieder geprägt von vielerlei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen, welche neu im Programm standen, wie das Sportlerfrühstück und schon längst vertraute Veranstaltungen wie die Buchlesungen und die Skatabende. Und gerade hier, so musste ich feststellen, liegt auch die Schwierigkeit bei einer abwechslungsreichen Kulturarbeit in der Gemeinde. Auch wenn der Ansatz beim Sportlerfrühstück sehr positiv zu bewerten ist, so negativ muss man gleichzeitig dazu sagen, dass trotz der Impulse, die von dieser Veranstaltung ausgingen, diese nicht aufgegriffen wurden und entsprechend in die Kulturarbeit mit eingeflossen sind. Hier liegt die Verantwortung bei den Mitgliedern des Kulturbeirates und den Gemeindevertretern in erster Linie.
Positiv ist die kontinuierliche Arbeit mit den Senioren, die in Frau Freitag eine sehr gute Betreuerin haben.
Erfreulich ist es auch immer wieder, im Kindergarten vorbei zu schauen und an den vielen Veranstaltungen teilzunehmen, wo einige schon „Kultcharakter“ besitzen. Ich denke dabei an das Kindersommerfest und die Weihnachtsfeier im Kindergarten.
An gleicher Stelle sollte man auch die Wettkämpfe der freiwilligen Feuerwehr Lambrechtshagen erwäh-nen, die nun schon traditionell im Spätsommer stattfinden.
Nicht zu vergessen sind auch die vielen Aktivitäten unseres Sievershäger SV, der neben Fußball in vielen Altersklassen auch viele andere Sportarten wie Tischtennis und Schach, um nur einige zu nennen, abdeckt.
All diese Aktivitäten zeigen doch, dass in unserer Gemeinde ein abwechslungsreiches Kulturleben existiert, aber dennoch bestehen Reserven, um das Gemeindeleben noch interessanter zu gestalten. Und das sollte auch ein Schwerpunkt für das Jahr 2006 sein.
Neben vielen Veränderungen, die jeder Gemeindebewohner für sich, mehr oder weniger, im Jahr 2005 erfahren musste, so gehört doch das Begrüßungsgeld von 500 € für jedes neugeborene Kind in der Gemeinde zu den positiven Aspekten.
Für die Chronikarbeit ist Folgendes zu sagen. Auch 2005 habe ich es nicht geschafft, die vielen älteren Bilder aufzuarbeiten und damit entsprechend „chronikfähig“ zu gestalten. Auch die vielen Vorhaben, welche sich hauptsächlich darauf gerichtet haben, die entsprechenden Lücken in den Chronikjahren zu schliessen, wurden nicht mal ansatzweise vorangetrieben. Ich muss ehrlicherweise dazu sagen, dass sich diese Aufgabe umfangreicher gestaltet, als von mir vorher angenommen wurde. Also schlichtweg, dass ich die Arbeit unterschätzt habe. Ein weiterer Grund ist, dass ich weiterhin die Chronik alleine betreue und damit zeitlich nicht in der Lage bin, entsprechende Fakten zusätzlich zum Tagesgeschäft aufzuarbeiten.
Neben dieser kritischen Betrachtung ist aber auch festzustellen, dass viele Bürger jetzt mehr die Chronikarbeit unterstützten als im Jahr 2004. Auch ist die Chronik dieses Jahr so umfangreich wie noch nie gewesen. Mit gut 600 Seiten ist die Chronik 2005 gegenüber 2004 um fast das Doppelte umfangreicher geworden.
Das hat mehrere Ursachen. Zum einen fanden im Jahr 2005 mehrere Veranstaltungen gegenüber 2004 statt. Zum anderen war ich bei einigen Veranstaltungen zugegen, zu denen ich 2004 noch nicht geladen war. Des Weiteren wurden auch ein Teil meiner Leserbriefe mit Bild oder ohne in den unterschiedlichsten Presseerzeugnissen veröffentlicht usw. Auf das Jahr gerechnet, habe ich jeden Tag ca. 1,5 Seiten Chronik erstellt. Das bedeutet, dass im Vorfeld gelesen wurde, Materialien gesichtet, sortiert wurden, Bilder gefertigt, Texte geschrieben und im Internet nach Informationen gesucht worden ist. Erst im Abschluss dessen ist mal eher mal später eine Seite Chronik erstellt.
Alles weitere lesen Sie bitte Anfang Januar 2006 im Rechenschaftsbericht.

Und so haben wir einen kleinen Ausblick für das Jahr 2006 geschaffen, indem wir uns bemühen, diese kritikwürdigen Tatsachen abzuarbeiten und besser zu gestalten. Das wird aber auch nur vollends erreicht werden, wenn sich noch Bürger bereit erklären, an der Chronik mitzuarbeiten.
Abschließend möchte ich mich für das vergangene Jahr bei allen Bürgern der Gemeinde bedanken, die mich bei der Chronikarbeit auf die unterschiedlichste Art unterstützt haben und wünsche ihnen alles Gute für das Jahr 2006.

Ihr Chronist

Carsten Hanke

Ein Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit sich ein paar Gedanken zu machen. Dabei wird sicherlich jeder für sich, auf seine ganz spezielle Art und Weise auf das Jahr 2006 zurück Blicken.
Auch ich habe es für die Chronikarbeit getan.
Ich musste feststellen, dass trotz einiger sehr grosser Bemühungen durch mich, es letztendlich mir nicht gelungen ist, dass Interesse für die Chronikarbeit an sich bei den Einwohner zu wecken. Auch im allgemeinen besitzt die Chronikarbeit selbst bei den Gemeindevertretern kaum eine Beachtung. Das zeigt sich vor allem darin, dass sich nicht ein Gemeindevertreter für die Chronik an sich interessierte, geschweige dann über die Arbeit des Betreuer der Chronik und somit auch nicht die Probleme zu Kenntnis nehmen konnte, die sich bei der Betreuung der Chronik darstellen. Nun ist es ja verständlich, dass es mitunter grössere und schwerwiegendere Probleme in der Gemeinde gibt die vorrangig bewältigt werden müssten, dass alles entschuldigt aber nicht das vorherrschende Desinteresse für „Die Chronikarbeit“. Um einen Ausblick für das Jahr 2007 zu geben, sei an dieser Stelle schon erwähnt, sollten es hier zu keiner Absicherung der Bereitstellung von Büromaterial kommen, die für eine kontinuierliche Chronikarbeit Voraussetzung ist, bin ich gezwungen kurzfristig meine ehrenamtliche Tätigkeit einzustellen. Ich bin nicht bereit mehr in Vorleistungen zu gehen und diese dann unter beleidigende nicht zu vertretenden Unterstellungen nicht erstattet zu bekommen, wie es 2006 vorgekommen ist. Entsprechende Schriftstücke können bei mir ein-gesehen werden.


Persönlich wünsche ich jedem Bürger der Gemeinde ein friedliches und gesundes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2007


Carsten Hanke

Carsten Hanke
21.05..2007


An den Bürgermeister
der Gemeinde Lambrechtshagen
Herrn Gerhard Matthies
und
alle Gemeindevertreter






Mitteilung über die sofortige Beendigung der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Betreuung und Entwicklung der Heimatstube der Gemeinde Lambrechtshagen


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Matthies, sehr geehrte Gemeindevertreter,

nach dem letzten Gespräch mit Ihnen, Herr Bürgermeister am 15.05.2007, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuer der Chronik der Gemeinde Lambrechtshagen mit sofortiger Wirkung beende.

Der Grund für meine Entscheidung besteht darin, dass Sie als Bürgermeister mir gegenüber grundlos häufig Misstrauen bei der Arbeit mit der Chronik sowie der Betreuung der Heimatstube entgegengebracht haben.
Das macht eine fruchtbringende, sinnvolle Arbeit unmöglich.

Aus meiner Sicht ist aber ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen bei der Verwirklichung der organisatorischen Festlegungen für die ehrenamtliche Betreuung und Entwicklung der Heimatstube der Gemeinde Lambrechtshagen notwendig. Ein zwingendes Beispiel dazu war die Materialkostenerstattung für das Jahr 2006, die auf ständigen Nachdruck meinerseits, erst anteilmäßig realisiert wurde (weitere Beispiele könnten genannt werden).

Ich übergebe umgehend die von der Gemeinde beauftragten und bezahlten Fotoentwicklungen und Schriftstücke entsprechend der schriftlichen Vereinbarung (vom 15.2.2005) zwischen der Gemeinde und dem Betreuer der Chronik.

Weiterhin bin ich bereit, auf Wunsch der Gemeindevertreter einen Abschlussbericht zu meiner bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit als ehrenamtlicher Betreuer der Chronik vorzulegen bzw. auf mögliche bestehende Fragen zu antworten.

Mit freundlichen Grüssen



Carsten Hanke


Verteiler
An alle Gemeindevertreter zur Kenntnis

Carsten Hanke 28.04.2005


Gemeinde und Sportler gehen Hand in Hand

Lambrechtshagen
Am 24. 04. 2005 hatte der Bürgermeister in die Gaststätte des Gemeindezentrums Lambrechtsha-gen zu einem Sportlerfrühstück geladen. Um 9.30 Uhr war der Beginn dieser von Herrn Luderfin-ger ins Leben gerufenen Veranstaltung. Unterstützt wurde er von Frau Dr. Marga Vogt, tätig als Sachkundige Bürgerin(ehrenamtlich) im Sozialausschuss der Gemeinde, sowie von Herrn Ulf Kuchel, Vorsitzender des Sievershäger SV.
Der Bürgermeister Herr Matthies eröffnete dieses gemeinsame Frühstück mit einem kurzen Abriss der sportlichen Entwicklung in der Gemeinde. In dieser Rede wurden eingangs die sportlichen Erfolge unserer im Ort ansässigen Fußballmannschaft Sievershäger SV gewürdigt, die 1950 aus Traktor Sievershagen hervorging. Aber nicht nur die zahlreichen Fußballmannschaften des Sievershäger SV, die in den unterschiedlichsten Klassen im Spielbetrieb stehen, wurden gewürdigt, auch den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Trainern und Übungsleitern, die dieses durch ihren selbstlosen Einsatz erst ermöglichen, wurde hier gedankt. Dabei wurde von Herrn Kuchel auch noch hervorgehoben, dass die anderen Sportsektionen, wie Tischtennis, Volleyball und vor allem die Gymnastikgruppe um Frau Kattenberg, hervorragende Arbeit leisten. Herr Matthies erwähnte auch in seiner Rede die Sportler, die durch ihre sehr guten Leistungen unsere Gemeinde nicht nur in der Region, nein sogar weltweit würdig vertreten haben. So erübrigte es sich von selbst, dass stellvertretend für viele erfolgreiche Sportler unsere Gemeinde hier die Sportler Frau Schmalbruch, Frau Kattenberg, Herr Paech und Herr Hasse - ein langjähriger Sportfreund des Sievershäger SV - mit einem Blumenstrauß gewürdigt wurden.

Neben den vielen sportlichen Erfolgen war während der gesamten Veranstaltung die finanzielle Situation um den Sport herum oft ein Gesprächsthema. Hier wurde deutlich, dass die unterschiedlichsten Sponsoren ganz wichtige Partner für den Sport sind und dass man trotz der wirtschaftlich schweren Zeiten auf die Unterstützung der in der Gemeinde ansässigen ca. 300 Gewerbetreibenden angewiesen ist, denn durch den Sport werden die ansässigen Betriebe auch über die Region hinaus bekannt gemacht.
In den zahlreichen Gesprächsrunden, die sich unter den ca. 35 Teilnehmern gebildet hatten, wurden auch eine Reihe guter Ideen geboren. So wurde unter anderem vorgeschlagen, ein Sportfest für jedermann in der Gemeinde zu organisieren, wo auch ein Sportabzeichen abgelegt werden kann. Auch wurde angeregt, unterschiedliche Veranstaltungen mit den Jugendlichen aus dem Jugendclub zu organisieren. Ein anderer Vorschlag war auch, einmal jährlich einen Volkslauf für Jedermann in Form eines Rundkurses zu organisieren. Der Sieger könnte dann mit einem Pokal des Bürgermeisters geehrt werden.
Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung waren sich einig, dass der Sport neben dem positiven ge-sundheitlichen Aspekt, den er hat, vor allem auch das Zusammenleben in der Gemeinde stärkt.
Für eine nette Umrahmung dieser Veranstaltung hatte das Team um Frau Becker gesorgt, die in liebevoller Dekoration für alle Kaffee und andere Getränke sowie belegte Brötchen und eine Soljanka für einen kulinarischen Schmaus bereitstellte.
Es war eine gelungene Veranstaltung für diesen Sonntagmorgen. Eine erfolgreiche Veranstaltung
kann es werden, wenn die Impulse, die dieses Sportlerfrühstück hervorgebracht hat, gemein-sam für alle in die Tat umgesetzt werden. Dafür wünsche ich uns viel Erfolg

Ihr
Carsten Hanke



Bericht über den Besuch der Bürgerbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Lambrechtshagen

Am 06.06.2006 war es nun soweit, dass die Bürgerbeauftragte unseres Bundeslandes,
Heike Lorenz, unserer Gemeinde einen Besuch abstattete.
Bevor die Informationsveranstaltung im Rahmen des Seniorennachmittags eröffnet wurde, nahm Heike Lorenz die Einladung des Chronisten der Gemeinde gerne an und besuchte das hübsch ausgestattete Chronikzimmer. Hier wurde ihr im Schnelldurchlauf ein Abriss über die Geschichte der Gemeinde vermittelt. Sehr beeindruckt war die Bürgerbeauftragte nicht nur von der in Buchform vorliegenden Chronik, sondern auch von der vielfältigen Sammlung der unterschiedlichsten historisch wertvollen Materialien, die ja eine Chronik so wertvoll und einmalig machen.

Der Anlass ihrer Einladung war eigentlich jener, dass den älteren Bürgern der Gemeinde ein Einblick in die Tätigkeit des Bürgerbeauftragten unseres Landes gegeben wird, um auch gleichzeitig allen Anwesenden die oft vorherrschende Angst vor einer Behörde bzw. den übermäßig groß ausgebildeten Respekt zu nehmen. Genauer gesagt sollte den Bürgern auch vermittelt werden, dass hier eine Stelle im Land existiert, die sich ganz persönlich den Problemen eines einzelnen Bürgers annimmt und hilfreich zur Seite steht bei der Bewältigung der oft so komplizierten Bürokratie.

Das hier schon viele Erfolge erzielt worden sind, zeigte Heike Lorenz in ihrer Berichterstattung sehr eindrucksvoll auf, warnte aber gleichzeitig vor übertriebener Erwartungshaltung, dass jedes bestehende Problem eine erfolgreiche Lösung automatisch zur Folge hat. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, die über Erfolg oder auch Misserfolg eines Anliegens oft entscheidend mitwirken. So konnte Heike Lorenz einen sehr guten
Überblick über bereits Erreichtes aufzeigen und auch gleichzeitig deutlich machen, welche Probleme noch einer Lösung bedürfen. Auch die Schwerpunkte, welche sich im Jahresrückblick 2005 auftaten, wurden mit Beispielen sehr anschaulich dargelegt. Neben einer sehr praxisbezogenen Darstellung fanden vor allem die Anwesenden es auch sehr informativ, dass im Anschluss ihrer Ausführungen noch verschiedene Fragen beantwortet wurden. Dankbar angenommen wurden auch die von Heike Lorenz mitgebrachten Materialien, welche im Nu vergriffen waren.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass sich der Weg ins Gemeindezentrum zu dieser Veranstaltung mit der Bürgerbeauftragten - trotz des sehr schönen Wetters - gelohnt hat. Es wurde nicht nur darüber aufgeklärt, welche Möglichkeiten jeder Bürger hat, wenn er ein Problem zu lösen versucht, es wurde vor allem Vertrauen geschaffen, dass der Bürger mit seinen Problemen nicht alleine da steht, sondern durch das Büro der Bürgerbeauftragten tatkräftige Unterstützung erfährt.

Nicht nur aus dieser Sicht war die Veranstaltung ein Erfolg. Auch hatte die Seniorenbetreuerin der Gemeinde, Frau Freitag, mit Unterstützung von Frau Bieniasch wieder in liebevoller Detailarbeit eine sehr schöne Kaffeetafel angerichtet, auf der die Pfingstrosen aus dem eigenen Garten besonders ins Auge fielen.

All denjenigen, die an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen haben, bleibt nur der kleine Trost, dass man sich im Chronikzimmer der Gemeinde eine entsprechende Broschüre ausleihen kann, was aber nicht ein Ersatz dieser informativen Veranstaltung mit der Bürgerbeauftragten sein kann.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei der Bürgerbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Heike Lorenz, für ihre gemachten Ausführungen bedanken. Ebenso bedanken möchte ich mich bei all denen, die zum Gelingen der Veranstaltung ihren Beitrag geleistet haben.

Carsten Hanke
Chronist der Gemeinde
Lambrechtshagen


Bericht über die Buchlesung der bekannten Rostocker Autorin Käte Fritsche am 18.05.2006


Am 18.05.2006 um 19.00 Uhr hatte der Kulturbeirat auf Initiative Herrn Richard Luderfinger zu einer öffentlichen Buchlesung in das Gemeindezentrum Lambrechtshagen geladen.
Zu Gast war die bekannte Rostocker Autorin Käte Fritsche die musikalisch von Joachim Kleffe begleitet wurde.
„Lyrische Pillen mit Nebenwirkungen“ ist nun schon der vierte Band der Autorin, der veröffentlicht wurde. Die Autorin stellte 24 Gedichte aus diesem umfassenden Werk an diesem Abend vor. Und es war nicht nur ein Genus die Art und weise des Vortragens zu lauschen, es waren vor allem die Beobachtungen des Alltages die sich in den Gedichten wiederspiegelten. Wie eine Symbiose dazu gestaltete sich die musikalische Umrahmung von Joachim Kleffe. Auch blieb im Anschluss noch genügend Zeit Fragen an die Autorin zu stellen und sich zu bestimmten Themen die in den Gedichten angesprochen wurden, auszutauschen. Auch einige Anekdoten, die Käte Fritsche bei der Entstehung einiger Gedichte erzählte verleiten diesen Abend nicht nur eine gewisse Gemütlichkeit und Vertrautheit, nein ich denke er machte diesen Abend auch einmalig interessant.
Selbst einen Bürger wie mich, der mit Gedichten nicht allzu oft in Berührung kommt, muss eingestehen, dass dieser Abend mehr als interessant und lehrreich war, sondern auch einen die Fähigkeit eröffnete gewisse Probleme und Ereignisse des täglichen Lebens von einer anderen Blickwinkel zu betrachten. Umso bedauernswerter ist es, dass diese Möglichkeit nur 14 Gäste an diesem Abend nutzten. So haben nicht nur viele Bürger einen sehr schönen und gemütlichen Abend verpasst, sondern auch die Möglichkeit diesen vierten Band mit Signatur der Autorin käuflich zu erwerben.
Einige sehr interessante Hintergrundinformationen über die Autorin selbst und über den Inhalt dieses 4. Bandes können im Chronikzimmer der Gemeinde Lambrechtshagen nachgelesen werden.

Nicht nur aus diesem Grund ist ein Besuch im Chronikzimmer so interessant sondern auch wegen der vielen neuen historischen Gegenstände lohnt es sich hier in der Zeit von 16.00-17.00Uhr jeden Dienstag vorbei zu schauen oder unter 0381/8651480 bei Herrn Hanke einen anderen Termin zu vereinbaren.
Ich freue mich auf ihren Besuch


Carsten Hanke
Chronist
03.10. 2005

Carsten Hanke
18.09.2005
Leserbrief




Eine ganz besondere Trainingseinheit

Der 14.09.2005 war für die E-Junioren des Sievershäger SV ein ganz besonderer Tag. Die jungen Nachwuchskicker des Sievershäger SV gehen immer mit besonderem Ehrgeiz und Freude zu ihrem Training, aber heute war es etwas anders als sonst, das hatte sich schon herumgesprochen. Nun ist es ja so, dass die ehrenamtlichen Übungsleiter immer für eine abwechslungsreiche Trainingseinheit zu haben sind, aber heute wurde nicht nur wegen der dunklen Hautfarbe des Fußballers Gogo Godefroy mehr Farbe ins Spiel gebracht. Dieser junge 27-jährige aus Benin stammende Nationalspieler zeigte den jungen ehrgeizigen E-Junioren aus Sievershagen, was man mit dem Ball alles anstellen kann. Und so staunten die jungen Fußballer nicht schlecht, wie Gogo Godefroy mit einer Leichtigkeit ja sogar Sanftheit mit dem Ball umging. Und ob es beim Jonglieren war oder beim Kopfballtraining, immer hatte man den Eindruck, als ob der Ball mit einer Leichtigkeit bewegt wurde ja sogar jedes Mal bei Ballberührung gestreichelt wird. Das war natürlich für unseren jungen Kicker sehr beeindruckend und so waren nach kurzer Zeit jegliche Berührungsängste abgelegt und es ging bei den Trainingseinheiten wie immer richtig zur Sache. Nebenbei musste der bei Malchin in der Verbandsliga spielende Gogo die neugierigen Fragen der Spieler beantworten.

Leider verging dieses Training für die E-Junioren des Sievershäger SV viel zu schnell. Aber allen Spielern war klar, mit einem Nationalspieler eine Trainingseinheit
Durchzuführen, war eine Wucht und wird mit Sicherheit für lange Zeit ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Abschließend sei ganz besonders allen Beteiligten Dank gesagt, die organisatorisch diese Trainingseinheit ermöglichten, vor allem natürlich auch Gogo Godefroy, der sichtlich Spass im Umgang mit den Kindern hatte.
Vielleicht ist es möglich, dass es in Zukunft weitere Trainingseinheiten dieser Art gibt.
Das wünscht sich

Carsten Hanke
Lambrechtshagen






Carsten Hanke
18. 09.2005


Leserbrief


„Die Luft brannte“ in Lambrechtshagen

So musste man es annehmen, wenn man die Vielzahl der Feuerwehrmänner und
–frauen am 17.09.2005 in Lambrechtshagen gesehen hat.
Zum Glück war es aber nicht zu einem solch schrecklichen Inferno gekommen, son-dern zu einer Übung.
Zu einer Übung der Feuerwehren von ganz anderer Art, die aber ebenso viel Ge-schicklichkeit und Einsatz und vor allem noch mehr Spaß von jedem Teilnehmer abverlangte, als bei einen normalen Löscheinsatz.

Nun schon zum 5. Mal hatte der Veranstalter, die Freiwillige Feuerwehr Lamb-rechtshagen, zum traditionellen Wettkampf der etwas anderen Art eingeladen.
Pünktlich um 9.00 Uhr eröffnete der Gemeindewehrführer Matthias Kuhz von der Freiwilligen Feuerwehr Lambrechtshagen den Wettkampf, an dem 18 Mannschaf-ten mit 136 Mitgliedern teilnahmen. Alle Mannschaften kämpften mit großem Einsatz um den begehrten Sieg.
Über 14 Stationen musste auf unterschiedlichste Art die Geschicklichkeit eines je-den Teilnehmers unter Beweis gestellt werden. Aber wie im wirklichen Einsatz so auch hier, wurde großer Wert auf die mannschaftliche Geschlossenheit gelegt. Der Spaßfaktor spielte bei den meisten Übungen trotzdem die vordergründige Rolle und so mussten nicht nur die Zuschauer oft über die einzelnen Übungen schmunzeln, auch die Wettkämpfer selber konnten sich ein Lächeln oft nicht verkneifen. So ähnlich muss es den Verantwortlichen bei der Gestaltung der Übungen oft selber ergangen sein. Aber genau das war ja auch das Ziel dieses Wettkampfes, mit Spaß, Mut, Geschicklichkeit und Mannschaftsgeist diesen oft so ernsten und verantwortungsvollen Alltag bei der Feuerwehr mit Lockerheit zu begegnen.
Und wieder muss man den Organisatoren - ob in der Planung der Veranstaltung, den 26 Betreuern an den einzelnen Stationen, bis hin zur Absicherung der Verpflegung - großen Respekt zollen. Auch wenn hier auf Grund der vielen vorangegangen Veranstaltungen schon eine gewisse Routine entwickelt worden ist, so ist eine so umfassenden Mammutveranstaltung doch immer wieder eine große Herausforderung. Der große Unsicherheitsfaktor war diesmal das Wetter, denn es hatte über die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden geschüttet wie aus Eimern, begleitet von Blitz und Donner und so konnten erst kurz vor Beginn des Wettkampfes im Eiltempo die einzelnen Stationen aufgebaut werden. Aber durch großen Einsatz aller an der Organisation Beteiligten wurde auch diese erste Bewährungsprobe bestanden.

Der Hindernismarsch hatte wieder viele interessante Aufgaben für die die Teilneh-mer parat, welche nicht nur unter Zeitdruck sondern auch mit viel Geschicklichkeit zu lösen waren. So musste bei einer Station auf langen breiten Ski für 6 Teilnehmer im Gleichschritt ein Paarkurs mit einer Wendeschleife auf Zeit bewältigt werden. Oder bei einer anderen Station ein insgesamt 60m langer Feuerlöschschlauch ebenfalls auf Zeit so zusammen gerollt werden, dass dieser zum Schluss beim Auf-richten nicht auseinander fällt. Viel Geschicklichkeit benötigte man auch um einen Golfball mit den Händen auf Zeit durch einen 20m langen Feuerwehrschlauch zu treiben. Bei einer anderen Station war besonders der Teamgeist gefragt. Da musste erst einmal Wasser gepumpt werden, damit der entsprechende Druck zum Spritzen vorhanden war. Nun musste man mit viel Gefühl einen Tennisball mit einem Wasserstrahl auf eine selbstgebaute Rampe hochdrücken, um anschließend diesen Ball noch in ein Loch zu manövrieren. Und das alles natürlich unter Zeitdruck.
Ebenfalls unter Zeitdruck sollten bei einer anderen Station bestimmte Knoten gefer-tigt werden, um einige Feuerwehrgeräte wie z.B. eine Feuerwehraxt oder die Strahl-spitze richtig mit bestimmten Knoten einzubinden. Und so gab es bei jeder Station eine andere wichtige, mit viel Spass versehene Aufgabe zu lösen.

Nicht zu vergessen ist die finanzielle Unterstützung durch die einzelnen Gemeinden, wodurch der Wettkampf erst möglich wurde.
Auch wenn nicht alle Mannschaften zum Sieger erklärt werden konnten, so haben sie doch alle erfolgreich den Wettkampf bestritten und erhielten neben einer Urkunde für die Platzierten auch einen Pokal für den 1. bis 3. Platz.
Die Wertung wurde in zwei Kategorien unterteilt. Einmal für die beste Jugendwehr und das andere mal für die beste Mannschaft im aktiven Dienst. Hier sei mir gestat-tet, nur die jeweils ersten drei Podiumsplätze zu nennen. Bei der aktiven Kategorie gewann die FFw Elmenhorst vor der FFw Kritzmow-Klein Schwaß und der FFw Lambrechtshagen. Bei den Jugendwehren gewann das erste Mal die FFw aus Lambrechtshagen vor der FFw aus Ziesendorf I und auf Platz 3 kam die FFw aus Ziesendorf II.
Der besondere Star dieser Veranstaltung war die Mannschaft „Pumukel“ aus Lamb-rechtshagen. Diese gerade mal siebenjährigen Feuerwehrleute waren mit einer Be-geisterung beim Wettkampf, der großen Respekt abverlangte. Diese jungen Feuer-wehrleute und das gleiche gilt natürlich auch für die Nachwuchsmannschaft „Nienhäger Riesen“ haben gezeigt, dass man schon in jungen Kindesalter anfangen sollte, den Nachwuchs an diese so wichtige und schöne Aufgabe heranzuführen. Beide Nachwuchsmannschaften erhielten auch beim Abschlussappell vom Amtswehrführer Schmidt eine Urkunde und einen Pokal. Und eine bessere Werbung für die verantwortliche und anspruchsvolle Arbeit der freiwilligen Feuerwehr hätte man nicht leisten können.
Große Aufmerksamkeit galt auch einem Jubilar ganz besonderer Art beim Ab-schlussappell. Dort wurde durch eine sehr würdevolle Ansprache des Amtswehrführers Schmidt und des Gemeindewehrführer Matthias Kuhz der Gründer der freiwilligen Feuerwehr Lambrechtshagen, Kurt Krüger, zu seinem 60. Jubiläum als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr geehrt. Kurt Krüger erhielt hierfür großen Beifall.
Möge es noch vieler solcher fairen Wettkämpfe geben, die trotz des vorhandenen Ehrgeizes, zu siegen, in Achtung und Anerkennung der Leistung anderer stattfin-den. Und vielleicht lässt sich dieses Erlebte in den Alltag übertragen, dass wünscht sich

Carsten Hanke
Lambrechtshagen

Leserbrief



Erntedankfest in Lambrechtshagen

Am 02.10.2005 fand traditionell das Erntedankfest in der Gemeinde Lambrechtshagen statt. In der voll besetzten Gemeindekirche hat unsere Kirchengemeinde zuum Festgottesdienst geladen. In der liebevoll mit Obst und Gemüse und weiteren Ernteprodukte dekorierten Kirche wurden die Gäste nicht nur von diesem schönen Anblick gefangenen genommen auch der Duft dieser frischen Ernteprodukte begleitete einen während des gesamten Festgottesdienstes.
Neben den farbenfrohen Ernteprodukten, waren die vielen Blumen immer wieder ein
Blickfang.
In ihrer Begrüßungsrede verwies unsere Pastorin nun schon auf eine 20 jährige Freundschaft mit der Partnerstadt Hoogezand(Niederlande) deren 15 Gäste seit dem 30.09.2005 bei uns zu Gast sind. Auch für diese Freundschaft die auf Vertrauen basiert und die es zu bewahren gilt, ist ebenso wertvoll wie den Magen zu füllen.
Auf diese so wertvollen Eigenschaften, die das Leben erst reich machen, wurde immer wieder drauf hingewiesen.
Es wurde in der Andacht nicht nur Dank gesagt für die gute Ernte, sondern es wurde auch darauf verwiesen, dass man auch teilen soll „ Brich mit den Hungrigen dein Brot“. In diesem Sinne werden die Lebensmittel danach weiter an die „Rostocker Tafel“e.V., einen Verein, der bedürftige Mitbürger unterstützt.
Aber ebenso wie die zum nachdenken angeregte Predigt der Pastorin Sabine Handrick, war der Gesang des Kirchenchors eingebettet in den wundervollen Klang unserer Orgel sowie das Lied der Kinder eine Würdevolle in Harmonie gekleidete Veranstaltung, die auch einen nichtgläubigen Bürger, auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sicherlich aufmerksam gemacht hat.
Neben vielen Veranstaltungen die mit den Freunden aus den Niederlanden im Rahmen des Erntedankfestes stattfanden, war das gemütliche Zusammensein im Begegnungshaus.



Carsten Hanke 30.05.2005


Kinderfest im “ Speelhus an de Rotbäk“

Lambrechtshagen
Am 27. 05. 2005 hatte die Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte „Speelhus an de Rotbäk“,
Frau Cordula Elgert, zum diesjährigen Kinderfest geladen. Pünktlich um 15.00 Uhr wurde von Frau Elgert das Kinderfest eröffnet. Der Bürgermeister, Herr Matthies, würdigte in seiner Eröffnungsrede nicht nur die vielen Helfer die zum Gelingen dieses Kinderfestes aus Anlass des Kindertages am 1. Juni so tatkräftig mitgeholfen hatten, er bedankte sich auch bei allen Erziehern einschließlich der Leiterin Frau Elgert für die hervorragende pädagogische Arbeit, die über das ganze Jahr hinweg so erfolgreich hier geleistet wurde und immer noch wird. Ein Indiz für diese gute Arbeit ist unter anderem der hohe Bekanntheitsgrad der Kindertagesstätte über die Gemeindegrenze hinaus, sowie die volle Auslastung der Tagesstätte mit den Kindern. Der Bürgermeister hatte auch die ehrenvolle Aufgabe, die Gewinner des Malwettbewerbes in vier Altersklassen mit Geschenkgutscheinen und Urkunden auszuzeichnen.
Mit einem sehr interessanten Programm überraschten die Kindergartenkinder ihre Eltern und Großeltern sowie den zahlreichen Gäste. Nach diesem offiziellen Teil konnten die Kinder, wenn sie es im Vorfeld nicht schon getan hatten, an den zahlreichen unterschiedlichen Programmen teilnehmen. So konnten sie mit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde, die mit einem Löschfahrzeug und einem Transportfahrzeug angerückt war, unter Sirene eine kleine Einsatzfahrt im Ort unternehmen. Und wo die Feuerwehr ist, da darf die Polizei auch nicht fehlen. Mit einem Einsatzfahrzeug war die Polizei ebenfalls präsent und die Beamten hatten einen kleinen Geschicklichkeitskurs abgesteckt, so dass sich die Kinder dort mit Rollern beweisen konnten. Mit ein paar weniger PS ging es auf einen kleine Rundstrecke im Kindergarten. Hier konnte auf zwei Pferden - mit Unterstützung - geritten werden.
Viele kleine Wettkämpfe, auch auf die lustige Art, fanden ebenfalls statt. So durften die Eltern ihre Kinder in Schubkarren durch einen Slalomkurs bugsieren. Einige versuchten es auch umgekehrt. Im Gebäude selber fanden ebenfalls noch viele Aktivitäten statt. So konnten die Kindern neben basteln sich auch noch schminken lassen. Die Eltern und viele Besucher konnten sich ebenfalls im Gebäude am Stand für dänische Mode nicht nur informieren, sondern solch manch gutes Schnäppchen ma-chen. Und für die Väter war es leicht, bei diesem großen Menschenauflauf ihre Frauen dort wieder zu finden. Abwechslung in diese Veranstaltungen brachte Frau Kuchel vom Sievershäger SV mit ihrer Tanzgruppe. Es war eine Augenweide, mit welchem Einsatz die Kinder das schwierige Programm darboten und wie harmonisch viele Gäste spontan mitmachten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein DJ, der auch die Tanzgruppe unterstützte. Während des ganzen Nachmittags konnte man an einer Tombola teilnehmen. Der Clou an der Sache war, jedes Los war ein Gewinn.
Und da so viele Aktivitäten auch durstig und hungrig machen, ja auch daran haben die Veranstalter gedacht, mit selbstgebackenem Kuchen, sowie unterschiedlichem Gebäck, Kaffee und Fruchsäften, all das war kostenlos. Und wer dann immer noch Appetit hatte, der konnte mit einem Obolus von 1€ noch eine Bratwurst verzehren.
Das dieses Kinderfest wieder ein voller Erfolg für unsere „Kleinsten“ war, darüber waren sich alle einig. Dieser Erfolg hat viele Gründe und es sei mir gestattet, hier hoffentlich alle zu nennen. Als erstes seien hier das gesamte Personal der Kindertagesstätte sowie deren Träger der Verein „Auf der Tenne“ e.V. zu nennen. Ohne auf die Uhr zu sehen und mit Liebe zum Detail, sowie dem Wunsch, mit neuen Ideen das Kinderfest zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, so lässt sich in kurzen Worten die Arbeit der Erzieher wohl am besten charakterisieren. Nun hat der Erfolg oft viele Väter, sagt ein Sprichwort. Und so ist es auch hier. Neben der Gemeinde, die sich mit einem Malwettbewerb und den dazugehörigen Urkunden eingebracht hat und die freiwillige Feuerwehr, haben viele zum Gelingen dieses Festes beigetragen. Auch die Polizei mit ihren zahlreichen Aktivitäten war ein willkommener Partner zum Kinderfest. Ein Dankeschön sei an dieser Stelle auch dem 1.FC Hansa Rostock gesagt, der als Pate viele Preise für die Tombola bereitgestellt hat. Es sei an dieser Stelle erinnert, dass der Hauptgewinn in der Tombola ein Hansa-Trikot war, mit vielen Unterschriften. Weiterhin hat der ehemalige Hansa-Spieler Steffen Baumgart noch immer sehr guten Kontakt zu Kindergarten, denn er organisierte viele Preise von Union Berlin und Energie Cottbus.
Und ganz besondere Unterstützung in unterschiedlichster Form erhielt der Kindergarten von vielen Eltern und Großeltern. Und dass der Kindergarten einen so guten Ruf hat, das ist nun allgemein bekannt und zeugt auch davon, dass dieser bis zu Petrus nun schon gelangt ist, denn der hat mit seinem guten Wetter auch seinen Anteil am guten Gelingen beigetragen.

Für mich als Teilnehmer an diesem Kinderfest wurde eines auch wieder deutlich, dass ich gerne in diesen Kindergarten gehen würde. Für uns alle sollte aber die Erkenntnis sein, wenn sich jeder nur ein wenig in unterschiedlichster Form für die Jüngsten in unserer Gemeinde einsetzt, kann sehr viel erreicht werden.
Dass dieses machbar ist, hat dieses Kinderfest gezeigt. Und welches Dankeschön kann besser sein, als wenn man in leuchtende Kinderaugen sieht bzw. Kinder ein Leben lang von ihrer schönen Zeit im Kindergarten erzählen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir noch viele solche Kinderfeste feiern können.

Das meint

Carsten Hanke


Carsten Hanke 28.05.2005



„Ich lade gern mir Gäste ein“

Sievershagen
Am 28.05.2005 hatte Urda Dubberke um 19.30 Uhr in die Festscheune in Alt Sievershagen geladen.
Die zahlreichen Gäste, die an diesem Abend erschienen waren, erwartete ein festlicher Streifzug durch die Operette. Mit gestalterischem Geschick wurde eine kleine Bühne installiert, die den Vorteil hatte, dass die Künstler einen sehr nahen Kontakt zum Publikum hatten. Und ohne es vorweg nehmen zu wollen, sprang bei mancher so bekannten wie auch lustigen Operette der Funke auf die Gäste über, indem mitgesungen wurde.

Neben informativen Ansagen, in denen über die Entstehung einzelner Operetten berichtet wurde, und der sehr klangvollen Wiedergabe der doch so unterschiedlichsten Operetten, wurde ein geschicktes Gleichgewicht zwischen Sprache und Gesang durch die Künstler geschaffen. So wurde berichtet, dass die Operette von Lehar, “Land des Lächelns“, zuerst in Berlin aufgeführt wurde und nicht, wie damals oft, erst in Wien.

Aus dem sehr umfangreichen Programm wurden unter anderem solche Lieder wie: „Heut geh ich in`s
Maxim“ oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, um nur einige zu nennen, gesungen.
Für große Heiterkeit sorgten auch einige Kostüme und die witzige Darstellung durch die Künstler.

Nach einer kurzen Pause wurde das abwechslungsreiche Programm fortgesetzt und fand zum Schluss mit
„Das macht die Berliner Luft“ ein würdiges Finale. Unter dem starken Beifall der Gäste wurde mit einer Zugabe noch einer draufgesetzt.

Es waren sich alle Teilnehmer der Veranstaltung einig, dass es ein sehr gelungener musikalischer Abend war, der in gemütlicher Runde stattfand.

Das meint


Carsten Hanke


Carsten Hanke
03.03.2007

Leserbrief

Eine interessante Buchlesung mit „Ditte Clemens“

Am 01.März 2007 fand vor ca. 25 interessierten Gästen aus Lambrechtshagen und der näheren Umgebung eine Buchlesung statt.
In der Vereinsgaststätte des Gemeindezentrums von Lambrechtshagen hatte in Person von Richard Luderfinger der Kulturbeirat eingeladen, um der sehr bekannten Güstrower Autorin Ditte Clemens ab 19.00Uhr zu lauschen.
Bevor die Autorin zur eigentlichen Lesung kam, gab Sie einen Einblick in ihre journalistische Tätigkeit und erzählte in einer sehr interessanten Art über Begebenheiten in ihrem Leben.
Vielen Lesern wird die Autorin aus den wöchentlichen “Mann-oh-Mann-Kolumnen“ der Ostsee-Zeitung bekannt sein. Aber nicht nur aus diesem Werk sondern auch aus ihren zahlreichen anderen Werken konnten die Zuhörer sich über eine Leseprobe erfreuen.
Die seit 1993 als freie Journalistin tätige Autorin schreibt am liebsten im Wechsel für Kinder und Erwachsene. So hat sie auch noch im letztem Jahr ein Buch mit lustigen Märchen und Geschichten mit norddeutschen Hintergrund geschrieben, was wie viele ihrer Bücher nicht nur gerne gelesen wird, sondern auch schnell vergriffen war.
Die Gäste konnten immer wieder in den kleinen Pausen zwischen den einzelnen Lesungen der Autorin ihre Fragen stellen und so entwickelte sich für alle Beteiligten eine zwanglose gemütliche Gesprächsrunde.
Nach fast zwei Stunden dieser sehr gelungenen Buchlesung konnten die Gäste noch einige signierte Werke der Autorin käuflich erwerben, was auch die meisten Gäste nutzten.
Zum Glück konnte ich an dieser Buchlesung teilnehmen, da ich sonst eine sehr interessante Veranstaltung verpasst hätte.


Carsten Hanke
Lambrechtshagen