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Mein

schlägt Backbord

Liebe Besucher,

 

da ich in Rostock geboren bin, ist die Liebe zum Wasser, zur nordischen Art mir quasi in die Wiege gelegt worden. Am liebsten fahre ich auch in Gegenden, die am Wasser liegen, wo man die Ruhe und die Schönheit der Natur genießen kann.

Manche Menschen glauben, Sie können uns mit den Worten "Fichköpfe", Norddeutsche" oder "Südschweden" beleidigen. Im Gegenteil, denn zumindest selbst, freut es mich sogar, wenn man mich so bezeichnet, denn es verbindet uns nicht nur territorial bezogen diese Begriffe sondern sind auch charakteristisch für uns Menschen hier im Norden.

Wer an der Küste lebt, hat unmittelbar eine Beziehung zu den Schiffen, den Fischen und der charakteristischen Arbeit in dieser Region, den Fischfang und das Schiffe bauen.

Das ist auch ein Grund mit, warum ich diese Seite jetzt erstellen möchte und stets aktuell erweitern werde.

Obwohl ich kein ausgebildeter Seemann bin, kann es mir passieren, dass der eine oder andere Fehler sich eingeschlichen hat. Deshalb bitte ich Kritiken und Anregungen mir über das Impressum mitzuteilen.

 

Viel Spaß bei lesen dieser Seite

wünscht Euch

Carsten Hanke

(erstellt ab 11.5.2016)

Wenn der "Windsack" in der waagerechten Position ist, bedeutet das schon ein sehr starker Wind. Das trotz der zahlreichen vorgelagerten Felsen, die als Wellenbrecher fungieren, immer noch die Wellen bis auf die Mole gelangen und so manchem Spaziergänger eine kalte Dusche bescherte, macht deutlich, wie stark der Wind gewesen ist.

Ein schöner Ausblick bot sich auch bei Sturm von der Mole aus in Richtung Neptun-Hotel in Warnemünde.

 

Es ist immer wieder ein Erlebnis, auch bei Sturm die Ostsee zu genießen und sich mal richtig durchpusten zu lassen. Auch wenn für viele Menschen so ein Sturm unangenehm ist, so erfüllt er auch einen wichtigen Grund, der Sauerstoffgehalt der Luft wird enorm verbessert. Nicht ohne Grund haben wir an der Küste mit die beste Luft.

 

Kurz vor dem Jahreswechsel 2016-2017, herrschte ein erster größerer Sturm vor Warnemünde. Der Sand vom Strand wurde, wie hier deutlich sichtbar weg geweht.

So schön kann der Rostocker Stadthafen auch im November 2016 sein.

Schifffahrt aktuell

 

BILDER

 

Schifffahrt  

 

 
 
 
 
Wasserstraßen auf der Ostsee werden winterfest gemacht. Schifffahrtszeichen

Wasserstraßen auf der Ostsee werden winterfest gemacht

14.11.2016, 06:08 Uhr | dpa

Schifffahrtszeichen. Schifffahrtszeichen für Wasserstraßen sind zu sehen. Foto: Stefan Sauer/dpa (Quelle: dpa)

 

  Die Wasserstraßen in der Ostsee werden fit für den Winter gemacht. Vor wenigen Tagen begannen die Tonnenleger damit, die Seezeichen vor Mecklenburg-Vorpommerns Küste  umzustellen. "Von 351 Tonnen werden derzeit die Toppzeichen abgenommen", sagte der Sprecher des Stralsunder Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes, Dirk Berger. Der Eisdienst des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat eigenen Angaben zufolge die rund 100 Eisbeobachter an der deutschen Ost- und Nordseeküste auf den Einsatz vorbereitet. Mit der ersten Eisbildung werden sie täglich die Daten der heimischen Küstengewässer an das Amt melden. In der nördlichen Ostsee zwischen Schweden und Finnland - der Bottenwiek - hat sich bereits Anfang November das erste Eis gebildet. "Das ist im Vergleich zu den Vorjahren schon sehr früh", sagt der Leiter des deutschen Eisdienstes des BSH, Jürgen Holfort.

 

Schifffahrt  

Salondampfer "Alexandra" freut sich über neuen Kessel

14.11.2016, 12:28 Uhr | dpa

 
Salondampfer "Alexandra" freut sich über neuen Kessel. Dampfer «Alexandra» im Dock

Dampfer «Alexandra» im Dock. Der Museumsdampfer «Alexandra» steht in einem Dock in Husum. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

 

Flensburgs schwimmendes Wahrzeichen hat ein neues Herz: Arbeiter haben in dem historischen Salondampfer "Alexandra" am Montag einen neuen Kessel installiert, bestätigte Kapitän Günter Herrmann am Vormittag. Der Einbau gilt als größter Posten der umfangreichen Schiffssanierung. Bis Mitte Dezember solle das Schiff wieder in der Flensburger Förde liegen, sagte der zweite Vorsitzende des Fördervereins des Schiffs im historischen Hafen, Frank Petry. Sämtliche Arbeiten am Rumpf und der Einbau des neuen Kessels wurden demnach 2016 mit bisher rund 780 000 Euro etwa 100 000 Euro teurer als veranschlagt. Die 108 Jahre alte "Alex" gilt als Deutschlands letztes seegehendes Passagierdampfschiff und ist seit den 1980ern ein Kulturdenkmal.

Länder wollen schnellere Vertiefung des Rheins

14.11.2016, 14:50 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH, dpa

 
 

Düsseldorf (dpa) - Mehrere Bundesländer haben eine schnellere Vertiefung des Rheins angemahnt. Die aktuelle Planung der Bundesregierung bis 2031 sei zu langsam, kritisierten die Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bei einer Konferenz in Düsseldorf. Angesichts der Zunahme der Güterströme auf Straße und Schiene müsse die Fahrrinne von St. Goar bis Mainz schnell vertieft werden. Die Bundesregierung müsse mehr Personal für die Planung bereitstellen.

 

Schifffahrt  

Eislaufbahn auf Kreuzfahrtschiff eröffnet

12.11.2016, 12:12 Uhr | dpa

 
Kreuzfahrten: Eislaufbahn an Bord der AIDAprima eröffnet. Kreuzfahrtschiff «Aida Prima»

Kreuzfahrtschiff «Aida Prima». Das Kreuzfahrtschiff «Aida Prima» fährt in den Hamburger Hafen ein. Foto: Markus Scholz/Archiv (Quelle: dpa)

 

Schlittschuhlaufen auf hoher See: An Bord des Kreuzfahrtschiffs AIDAprima ist am Samstag in Hamburg eine Eislaufbahn eröffnet worden. Die 200 Quadratmeter große Fläche an Deck des Schiffes wird in Kooperation mit "Holiday on Ice" betrieben, wie eine AIDA-Sprecherin am Freitag sagte. Kreuzfahrtgäste können demnach noch bis voraussichtlich März 2017 auf offener See in 40 Metern Höhe Schlittschuh laufen. Eingeweiht wurde die Bahn von einem Eislaufpaar von "Holiday on Ice". Die AIDAprima war im Mai beim Hamburger Hafengeburtstag getauft worden.

 

Forschung  

Hamburg wird Sitz des Deutschen Maritimen Zentrums

11.11.2016, 14:18 Uhr | dpa

 
Hamburg wird Sitz des Deutschen Maritimen Zentrums. Reinhard Lüken

Reinhard Lüken. Reinhard Lüken posiert in Hamburg. Foto: Maja Hitij/Archiv (Quelle: dpa)

 

Hamburg wird Sitz des Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ). In der Hansestadt sollen künftig Forschung, Entwicklung und Innovationen im Bereich der maritimen Wirtschaft koordiniert werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschloss, für eine dreijährige Pilotphase neun Millionen Euro bereitzustellen, wie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Freitag mitteilte.

Die Einrichtung solle das erstklassige Know-how zahlreicher maritimer Forschungsinstitute an einer Stelle praxisnah für die Industrie zusammenfassen und so strategisch in Wettbewerbsvorteile für den Standort Deutschland umsetzen.

Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die IG Metall Küste begrüßten die Entscheidung. "Forschung und Entwicklung müssen weiter gestärkt werden, damit die maritime Wirtschaft in Deutschland ihre Spitzenposition halten und ausbauen kann", sagte der Bezirkssekretär der IG Metall Küste, Heiko Messerschmidt.

"Mit dem DMZ werden wir viele zentrale Themen in Zukunft deutlich effektiver voranbringen", ergänzte der Hauptgeschäftsführer des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik, Reinhard Lüken. 

n-tv

Die Harmony of the Seas gehört zu Royal Caribbean Cruises und das bisher größte Kreuzfahrtschiff, das je gebaut wurde.

Die Harmony of the Seas gehört zu Royal Caribbean Cruises und das bisher größte Kreuzfahrtschiff, das je gebaut wurde.(Foto: dpa)

Die Megapötte kommenWerden Kreuzfahrtschiffe noch größer?

Wie schwimmende Städte: Knapp 7000 Passagiere plus Besatzung passen auf die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt. Hält der Trend zu immer weiteren Superlativen an? Und wenn ja, was würde das für Reedereien, Werften und Häfen bedeuten?

Es ist ein Schiff der Superlative: 362 Meter misst die "Harmony of the Seas", 2747 Kabinen. Um alle Attraktionen an Deck auszuprobieren, reicht eine Woche kaum aus. Seit dem Sommer ist der Riesenpott von Royal Caribbean das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Andere Reedereien rüsten ihre Flotten ebenfalls kräftig auf. Der Trend: Die Schiffe werden immer größer.

WIE MISST MAN DIE GRÖSSE VON KREUZFAHRTSCHIFFEN

Verschiedene Kennzahlen kann man für die Größe von Kreuzfahrtschiffen zugrunde legen. Da ist natürlich zum einen die Passagierzahl. Aber auch die Länge, die Höhe oder die Breite lassen sich heranziehen. Weitere Kennzahlen können die Tonnage oder die Bruttoraumzahl sein. Je nachdem, worauf man schaut, ergibt sich eine andere Reihenfolge bei der Frage, welche Kreuzfahrtschiffe die weltweit größten sind. Nur bei den drei größten Kreuzfahrtschiffen der Welt gibt es keine Zweifel: Die "Harmony of the Seas" liegt vor der "Allure of the Seas" und der "Oasis of the Seas". Die drei Kreuzer von Royal Caribbean überragen bei allen Kennzahlen die Konkurrenz.

Vor allem wirtschaftliche Gründe stecken dahinter: "Durch die Größe des Schiffes kann man die Reise für den einzelnen Kunden billiger anbieten", sagt Helge Grammerstorf, Inhaber des Beratungsunternehmens Seaconsult und National Director des Kreuzfahrtverbandes Clia Deutschland. Man braucht eben nur einen Kapitän - egal, ob für 6000 oder 500 Passagiere. Economy of Scale lautet der entsprechende ökonomische Fachbegriff. Ein weiterer wichtiger Grund: Auf großen Schiffen kann man durch die Vielzahl an Angeboten mehrere Zielgruppen gleichzeitig ansprechen. Da gibt es den Spa-Bereich für Erwachsene, den Wasserpark für Kinder, das Theater, den Teens-Bereich, den Vortragsraum für Kulturinteressierte - und so weiter.

"Keine richtige Grenze"

Das Ende der Fahnenstange ist mit der "Harmony of the Seas" aber offenbar noch nicht erreicht. Royal Caribbean selbst hat weitere Schwesterschiffe bestellt. Und andere Reedereien ziehen nach: Im vergangenen Jahr hat Costa Crociere angekündigt, 2019 und 2020 zwei Schiffe in Dienst zu stellen, die bei der Passagierzahl der "Harmony of the Seas" Konkurrenz machen werden - 2605 Kabinen sind hier geplant. Auch MSC stößt mit den Schiffen der World-Class-Generation in eine neue Dimension vor. Mehr als 2700 Kabinen soll es hier geben.

Costa Crociere will bei den ganz goßen Schiffen mitfahren.

Costa Crociere will bei den ganz goßen Schiffen mitfahren.(Foto: Costa Crociere)

Aus technischer Sicht existiert keine Maximalgröße von Kreuzfahrtschiffen. "Da gibt es eigentlich keine richtige Grenze", sagt Peter Hackmann, Sprecher der Meyer Werft in Papenburg. Doch natürlich sind die physikalischen Gesetze zu beachten. Wenn man ein deutlich längeres Schiff bauen will, muss man es auch breiter machen. Dem liegt das sogenannte archimedische Prinzip zugrunde. Aber auch der Tiefgang wird größer, um die Stabilität zu gewährleisten.

Bei der Passagierzahl gibt es laut Hackmann auch von baulicher Seite keine Grenze. "Wenn statt 1000 etwa 3000 Passagiere auf ein Schiff sollen, muss dementsprechend auch sicherheitstechnisch aufgerüstet werden, zum Beispiel mehr Fluchtwege und eben mehr Rettungsmittel", erklärt der Experte. "Große Schiffe sind nicht schwieriger zu evakuieren als kleine." Bei größeren Schiffen gebe es mehr wasserdichte Abteilungen und Feuerzonen, was die Sicherheit gegenüber kleinen Schiffen sogar eher erhöhe.

Überführung zum Meer kann problematisch sein

Für die Meyer Werft in Papenburg selbst gibt es dagegen eine natürliche Begrenzung: die Ems. Über die müssen alle neuen Schiffe zur Nordsee überführt werden. Bei einer Breite von rund 45 Metern ist da derzeit Schluss. Andere Werften, zum Beispiel auch der zweite Meyer-Standort in Turku, haben solche Probleme nicht.

Vor allem die Häfen stellen die Riesenpötte vor Herausforderungen. Immer größer müssen die Terminals und Kais werden, immer besser die Infrastruktur, um die Passagiere zum Beispiel vom Bahnhof zum Schiff oder vom Schiff zu den Ausflügen zu bringen und ausreichend Parkraum für Kreuzfahrer mit eigenem Pkw zur Verfügung zu stellen.

In Hamburg wirds voll an den Terminals

Beispiel Hamburg: In diesem Jahr werden dort 76 Schiffe zum Gästewechsel festmachen, die mehr als 5000 Passagiere fassen. 61 Schiffe davon sind länger als 300 Meter. "Da verzeichnen wir in den vergangenen Jahren einen massiven Zuwachs", so Sacha Rougier, Geschäftsführerin von Cruise Gate Hamburg. "Vor einigen Jahren waren es nur ganz wenig Schiffe mit diesen Abmessungen, und auch die Anzahl der Gästewechsel auf diesem Niveau hat kontinuierlich zugenommen."

Das bringt Herausforderungen mit sich: Innerhalb kurzer Zeit müssen Tausende Gäste an und von Bord gelangen. Das erfordert ausreichend Flächen für Gepäck, für den Check-In und nicht zuletzt zum Parken. Zudem müssen innerhalb weniger Stunden Hunderte Tonnen Lebensmittel, Waren und Tausende Gepäckstücke an Bord.

Drei Terminals gibt es in der Hansestadt, die nach den Worten von Rougier die ganze Palette von Schiffen abdecken. Während in Altona und in der Hafencity vor allem kleinere und mittelgroße Kreuzfahrtschiffe anlegen, können am 2015 eröffneten Cruise Center in Steinwerder auch die ganz großen Schiffe festmachen.

Auch Gegenbewegung zu kleinen Schiffen

Während es auf der einen Seite immer größere Schiffe gibt, existiert auch die Gegenbewegung zu kleinen Schiffen - die aber oft auch teurer sind. "In diesem Bereich gibt es einen Nachholbedarf", sagt Grammerstorf. "Es wurde längere Zeit in immer größere Schiffe investiert, und dabei hat man die kleineren Schiffe etwas vergessen." Doch gerade diese haben auch weiterhin ihre Fans: jene Urlauber, die vor allem an den Destinationen interessiert sind und eher das klassische Seefahrt-Gefühl erleben wollen. "Größe an sich ist kein Argument für einen Gast. Die Frage ist, was der Passagier will", sagt Grammerstorf. Und da gibt es eben auch die Klientel, für die nicht das Schiff mit seinen Attraktionen im Mittelpunkt steht.

Wo geht die Reise in den kommenden Jahren hin? "Ob es noch deutlich größer wird, weiß ich nicht", sagt Grammerstorf. Es werde eine Grenze der Akzeptanz geben. "Die kennen wir derzeit aber noch nicht." Gus Andersson, Kapitän auf der "Harmony of the Seas", ist überzeugt: "In zehn Jahren wird es sicher Schiffe geben, die länger als 400 Meter sind." Er sieht dabei weniger das Problem beim Schiff als vielmehr in den Häfen: Schon jetzt können die Ozeanriesen längst nicht in jeder Stadt anlegen. Doch eigentlich sei die Größe auch gar nicht der Hauptfokus, sagt Michael Bayley, Chef von Royal Caribbean. "Wir wollen den Gästen vor allem besondere Erlebnisse bieten."

Hanse Sail 2016 Rostock

Auch 2016: Einfach mitsegeln!

Ein Thema der 26. Hanse Sail vom 11. bis 14. August 2016 ist „Abenteuer Hanse Sail“. Mehr als 150 Traditionsschiffe vermitteln an vier Tagen ein einmaliges Abenteuer-Flair. Segler mit berühmten Namen, wie die „Roald Amundsen“ oder die „Fridtjof Nansen“, laden zum Tagestörn ein.

An Land kann man in Erlebniswelten eintauchen, wie in das „Leben in der Hansezeit“, in die große Kirmes oder in die vielfältigen Bühnenprogramme. Der Auftakt der 26. Sail ist traditionell das Klassik-Konzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern am Vorabend der Sail.

Partner 2016 ist die Republik Polen, das Land, in dem in den letzten Jahrzehnten weltweit die meisten Windjammer, darunter viele heutige Stammgäste der Sail, neu gebaut wurden.

„Einfach mitsegeln!“, so lautet das Motto der Hanse Sail. „Segeln zum Greifen“ heißt es im „Segelstadion im Stadthafen“. Hier ist man hautnah dabei oder macht mit. Sie auch?

Herzlich willkommen in Rostock!

Bildunterschrift
Brigg "Roald Amundsen", Foto: Verein „LebenLernen auf Segelschiffen“

 

Eine Hanse Kogge.

Viele schöne und zudem sehr unterschiedliche Segelboote konnte man bei den Ausfahrten bestaunen.

Ein Zesenboot

Besonders reizvoll, ja eine Augenweide ist es, wenn unter vollen Segeln die Traditionssegeler zu bestaunen sind.

Auch die unterschiedlichen Raddampfer gehören zur Hanse Sail

Der Dampfeisbrecher "Stettin" ist seit Jahren ein Markenzeichen der Hanse Sail

Wie jedes Jahr findet am Sonnabendabend im Stadthafen von Rostock aber auch in Warnemünde ein zünftiges Höhenfeuerwerk statt.

Kleine Seemannskunde

 

Backbord und Steuerbord

Backbord (Abkürzung: Bb) bezeichnet, vom Heck zum Bug gesehen, die linke Seite eines Wasser-Luft- oder Raumfahrzeugs. Die rechte Seite wird mit Steuerbord (Abkürzung: Stb) bezeichnet.

Die Farbe des Backbord-Positionslichtes ist rot, während die Farbe des Steuerbord-Positionslichtes von Wasser- und Luftfahrzeugen grün ist.

Wenn ein Schiff von See aus in ein Fahrwasser einfährt, dann befindet sich die Backbordseite des Schiffes auch auf der Backbordseite des Fahrwassers. Diese ist je nach Lateralsystem mit roten (IALA-A) oder grünen (IALA-B)Tonnen gekennzeichnet, die als Toppzeichen einen Zylinder führen. Backbordtonnen sind mit geraden Zahlen nummeriert, während Steuerbordtonnen mit ungeraden Zahlen nummeriert sind.[4]

In der deutschen Handelsmarine wurden die Kommandos Backbord und Steuerbord 1903 nach längerem Streit durch eine kaiserliche Anordnung verbindlich eingeführt. Die Regelung gilt seit dem 1. April 1905.

Merkhilfe

Als Eselsbrücke wird häufig – heutzutage eher scherzhaft – mit einer Ohrfeige gedroht, falls der Matrose Backbord und Steuerbord verwechselt: Dann läuft die linke Backe rot an, vorausgesetzt, der züchtigende Ausbilder ist Rechtshänder; die andere Seite ist dann die Steuerbordseite.
Eine andere Merkhilfe ist die alphabetische Reihenfolge, diese ergibt bei Backbord und Steuerbord dieselbe Seitenfolge wie bei links und rechts. Da im Deutschen auch von links nach rechts geschrieben wird, kann man so nicht nur Backbord und Steuerbord, sondern auch links und rechts richtig zuordnen.

Erstaunlicherweise hat sich die einfachste Merkhilfe nicht durchgesetzt: "Back" enthält ein "k" wie "links"; "Steuer" ein "r" wie "rechts".

 

Die Kogge, ein Markenzeichen, meiner Geburtsstadt Rostadt, die historisch gesehen dem Hanse-Verbund angehörte und deshalb zu Recht die Bezeichnung Hansestadt trägt. Zu dieser Zeit der Hanse, war das Schiff, die Kogge das wichtigste Transportmittel.
Viele verschiedene Modelle der Kogge wurden gebaut.
Bei verschiedenen Windjammer-Treffen, findet man heute immer wieder solch schöne Koggen.
Vieler solcher Modelle sind in den Archiven präsent und dienen als Grundlage für den Nachbau, um diese Traditionen auch zu pflegen.
Diese Koggen hatten u.a. den Vorteil, dass sie auf Grund ihres geringen Tiefganges auch viele Flüße beschiffen konnte.
Nicht unbedingt zum Standdard der Koggen, zählte der zweifache Korb oben im Mast, der als wichtiger Auskuck vor Seeräubern, Untiefen usw. warnte.

Historie der „Greif“

Die einzige deutsche Schonerbrigg wurde 1951 als erstes Stahlschiff der DDR als 'Wilhelm Pieck' auf der Rostocker Warnow-Werft gebaut. Sie wurde von 'Arbeitern und Volk der DDR' an Wilhelm Pieck gegeben, der sie der Jugend der DDR schenkte.
Sie wurde als Ausbildungs- und Schulschiff für Kadetten der Handelsmarine und der Kriegsmarine (NVA) genutzt. Die meisten Seeoffiziere der DDR wurden auf der 'Wilhelm Pieck' ausgebildet. In dieser Zeit segelte das Schiff mehr als 112.000 Seemeilen, war allerdings kaum im westlichen Ausland zu sehen. Meist segelte es in der Ostsee, auch mal nach Polen oder die UdSSR.

Ernst Weitendorf war der erste Kapitän der Schonerbrigg. 1973 übernahm als 6. Kapitän Helmut Stolle das Schiff und führt es bis heute. 

Nach der Wende brach für den Segler eine ungewisse Zeit an. Wer sollte das Schiff übernehmen?
Schließlich, im Februar 91, kaufte es die Stadt Greifswald und benannte die 'Wilhelm Pieck' in 'Greif' um. Sofort wurde die 'Greif' einer Genealüberholung unterzogen, seither erhalten junge Leute auf ihr eine solide seemännische und nautische Ausbildung.
Die Schonerbrigg gehört zur STAG-Flotte und zeigt bei allen Begegnungen der Traditionssegler Flagge.

Daten: 
 

  • Erbaut 1951, erster Stahlneubau der damaligen DDR, getauft auf den Namen "Wilhelm Piek"
  • Verdrängung: 280t
  • Länge über alles: 41,1 m
  • Länge über Deck: 35,4 m
  • Länge in der Wasserlinie: 29,15 m
  • Breite: 7,60 m
  • Tiefgang: 3,60 m
  • Segelfläche: 570 qm, 15 Segel
  • Besatzung: 7 Personen Stamm, 8 Hand für Koje
  • Mitsegler: 30

 

Segelschiffe sind umgangssprachlich vielfach im Gebrauch und darunter zählen alle Schiffe die mit Segeln sich fortbewegen. Dabei spielt es keine Rolle wieviele Segeln das Schiff hat. Die Beliebheit dieser Segelschiffe rührt wohl auch daher, weil hier üblicherweise noch "seemännische Muskelkraft" von nöten ist, um die Segel zu hissen. Es gibt moderne Segler, wo dieses auch elektisch funktioniert.

Hochmoderne Segelschiffe, wie dieses können per Knopfdruck ihre Segel setzen und wieder einziehen und bedürfen keine umfangreiche Schiffsbesatzung mehr, um auf große Fahrt zu gehen.

Natürlich gibt es auch zunehmendes Interesse an den Kreuzfahrtschiffen, wo auf großen wie kleineren Schiffen in kürzester Zeit viele Städte angelaufen werden. Auf diesen Kreuzfahrtschiffen existiert mitunter eine funktionierende Kleinstadt, wo neben Sporttreiben auch Kulturveranstaltungen uvm. angeboten werden.

Einige Kreuzfahrtschiffe, die den Rostocker Hafen anlaufen werden auf dieser Seite gezeigt werden.

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Mail: hanke.lambrechtshagen@web.de
 

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