Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links

Mein Arbeitsplatz,

mit Blick auf die DDR-Fahne und dem Bildnis von Karl Marx sowie mit meinen "junge Welt" T-shirt  mit der Friedenstaube und einem Bier von der Rostocker Privatbrauerrei "Trotzenburg" mit Namen ROTFUCHSBIER.

Das hat folgenden tiefgründigen Hintergrund:

1. Ich bin in der DDR geboren und bin diesem ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden sehr dankbar, dass ich in Frieden aufwachsen durfte, eine kostenlose Bildung inkl. Studium erleben durfte, soziale Gerechtigkeit täglich praktizierte wurde-ohne Ausbeutung.

2. Mit dem Bildnis von Karl Marx verbindet mich  die wissenschaftliche Weltanschauung des Marxismus

3. Mein Tshirt mit der Friedenstaube, widerspiegelt meine Einstellung und Kampf für den Frieden, einer Welt ohne Waffen uvm.

4. Das ROTFUCHS-Bier, trägt den Namen unseres Förderverein e.V., was ich hin und wieder mal trinke.

Mein

schlägt links

Liebe Besucher meiner Homepage,

 

ich begrüße Sie alle herzlichst, auf der Seite des RotFuchs Förderverein e.V.  Auf dieser Seite werden Sie vorrangig verschiedende Informationen über unseren parteiunabhängigen Bildungsverein bekommen. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die RotFuchsveranstaltungen der Regionalgruppe Rostock des RotFuchs-Förderverein e.V. liegen, dessen Vorsitzender ich seit Deuember 2011 bin. Neben den Veranstaltungsankündigungen werden Sie auch einen kurzen inhaltlichen Abriss von der Veranstaltungsung im Nachgang zeitnah lesen können, die in der Regel mit ein paar Bilder dokumentiert werden. Des Weiteren, werden Sie den einen oder anderen Artikel aus unserem monatlich erscheinenden RotFuchsheft hier lesen können. Es besteht zudem auch die Möglichkeit auf der Vereinshomepage rotfuchs.net

sich alle weiteren Informationen und Aktivitäten unseres Fördervereins zu erkundigen. Gerne können Sie diese Homepage des RotFuchs Förderverein e.V. auch weiterempfehlen bzw. Leser des RotFuchsheftes werden und / oder auch Mitglied unseres Vereins.

Um Leser des RotFuchsheftes zu werden, müssen Sie nicht zwangsläufig Vereinsmitglied werden.

 

Hinweise, Kritiken und Anregungen bitte ich unter den Kontaktmöglichkeit unter Kontakt/Impressum an mich zu senden.

Carsten Hanke

 

 

 

Friedenstaube

Der aktuelle Leitartikel in der monatlich erscheinende  RotFuchs-Zeitung

Revolution hat Zukunft! 1917-2017 - 100 Jahre Roter Oktober

20. Jahrgang, Nr. 237 Oktober 2017

Das Signal der „Aurora“ wirkt bis heute Am 7. November begeht die fortschrittliche Menschheit den 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. In rasender Geschwindigkeit verbreitete sich die Nachricht vom Sieg der Arbeiter, Bauern und Soldaten damals auf dem Globus aus und löste eine kaum vorstellbare Begeisterung und Sympathie aus – weit über die Arbeiterbewegung hinaus. Das Signal, das von den ersten Maßnahmen der Sowjetmacht, dem Dekret über den Boden und dem über den Frieden, ausging,, verstanden alle sofort – Freund wie Feind. „Seitdem“, dichtete Bertolt Brecht 1937, „hat die Welt ihre Hoffnung.“ Die kolonial unterdrückten Völker des Ostens und des Südens, die übergroße Mehrheit der Menschheit wußte von nun an, daß eine Befreiung aus der Knechtschaft des Imperialismus möglich ist. Neben dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft und dem Sieg über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg waren die Erfolge der nationalen Befreiungsbewegungen das wichtigste Ergebnis des Roten Oktober. Der Aufstieg Chinas zur Weltmacht und demnächst größten Volkswirtschaft der Erde, die Befreiung Indiens, die Entkolonialisierung Afrikas oder die kubanische Revolution sind ohne 1917 undenkbar. Viele aufrechte Genossinnen und Genossen sahen mit der Auflösung der Sowjetunion 1991 den Sozialismus für eine ganze Epoche besiegt. Das war verständlich, aber die Entwicklung seither hat sie widerlegt. Der internationale Bedeutungsverlust Westeuropas und Nordamerikas hat sich atemberaubend und zugleich bedrohlich beschleunigt. Der Imperialismus antwortet auf den – relativen – Niedergang mit Krieg. Die Stichworte lauten „multipolar“ und „postwestliche Welt“. Mit ihnen beschrieben Wladimir Putin 2007 und Sergej Lawrow 2017 die Veränderung des Kräfteverhältnisses auf der Welt in den vergangenen Jahren. FRIEDEN und LAND waren die ersten Worte der Sowjetmacht. Sie standen am Anfang einer neuen Epoche. Die Antwort des Imperialismus lautet bis heute: KRIEG und LANDRAUB. Die Operationspläne des kaiserlichen und des faschistischen Deutschland gegen Ru ßl a nd bz w. d ie Sowjetunion blieben die Grundlage für die militärische Planung des Westens in Europa. Der „Fall Barbarossa“ war und ist das entscheidende Dokument für die Existenz der Bundeswehr, ja für die Bundesrepublik insgesamt. Sie wurde für die Aufstellung einer Armee gegen die Sowjetunion gegründet. Die Bundeswehr ist die Speerspitze der NATO in Europa mit der Hauptrichtung Moskau. Hinzugekommen ist die Eroberung Afghanistans und dessen Besetzung durch die NATO. Sie dient der Bedrohung fast des gesamten Territoriums Rußlands und Chinas mit sogenannten konventionellen Waffen. Aber: Der Krieg am Hindukusch ist nun der längste der US-Geschichte. Der amtierende US-Präsident verkündete im August, daß er deswegen am Hindukusch auf Phrasen von Demokratie und westlichen Werten verzichtet, aber nicht auf Militärbasen. Gleichzeitig droht er mit Angriffen auf die KDVR und auf Venezuela, d. h. er spielt mit dem Weltkrieg. In Syrien torpedieren seine Truppen regionale Waffenstillstandsabkommen und schlachten Zivilisten ab. Vom Sturz des syrischen Präsidenten ist der Westen jedoch weiter entfernt denn je seit 2011. 2016 kehrte die NATO zur Drohung mit atomarer Vernichtung zurück – wie im kalten Krieg bei Strafe des eigenen Untergangs. Die Trump und Merkel, Macron und May, der Imperialismus kann in dieser Situation ganze Länder in Schutt und Asche legen, Tod und Elend verbreiten sowie große Bevölkerungsgruppen vertreiben, militärisch siegen kann er nicht. Moralisch waren seine Kriege seit 1991 ein einziges Desaster. Nebenbei: Nicht Flüchtlinge sind das größte Problem von EU, BRD oder USA, sondern ihre Kriege, denen die Menschen der überfallenen Länder zu entkommen suchen. Wer das unterschlägt, betreibt das Geschäft der Kriegstreiber. Nein, eine Wiederholung der Oktoberrevolution ist nicht in Sicht. Die mit ihr eröffnete Epoche ist aber trotz der Niederlage von 1991 und entgegen aller Resignation nicht zu Ende. Vor allem dank Rußland, China und anderer Länder, die 1917 Kolonien oder Halbkolonien waren, kann die Kriegsfurie regional begrenzt werden. Das hat direkt mit dem zu tun, was mit dem Roten Oktober begann. In Asien, Afrika und Südamerika wächst das Bewußtsein: Um Frieden zu gewinnen, muß dem Kapitalismus ein Ende bereitet werden. Wirken wir daran mit, daß diese Einsicht auch in Deutschland wieder verbreitet wird! Arnold Schölzel

RotFuchs-Veranstaltungen im Monat November 2017  
 
Regionalgruppe Frankfurt/Oder Am 3. November um 15 Uhr spricht Bruno Mahlow,  Mitglied des Ältestenrates der Partei DIE LINKE, zum Thema: Der Rote Oktober wirkt weiter.    Ort: Klub der Volkssolidarität, Logenstraße 1, 15230 Frankfurt/Oder  
 
Regionalgruppe Suhl Am 3. November um 17 Uhr Diskussionsrunde zu aktuell-politischen Fragen. Ort: Gaststätte „Suhler Weiberwirtschaft“, Bahnhofstraße 1, 98527 Suhl
 
Ein linkes Aktionsbündnis , darunter die Regionalgruppe Dresden, lädt ein. Am 4. November, 10 - 12 Uhr Veranstaltung anläßlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution Ort: Dresdner Straße 26, „Drogenmühle“, 01809 Heidenau
 
Linke Organisationen, darunter die Regionalgruppe Leipzig, laden ein.         Am 4. November,  10 – 17 Uhr : Theoretische Konferenz zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland Ort: Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Straße 77, 04105 Leipzig
 
Regionalgruppe Bernau  Am 7. November um 18 Uhr spricht Wolfgang Grabowski,  Mitglied des Ältestenrates der Partei DIE LINKE, zum Thema: „Sie haben es gewagt! Reden wir über die Große Sozialistische Oktoberrevolution - 100 Jahre danach.“  Ort: Treff 23, Breitscheidstraße 43 A, 16231 Bernau  
 
Regionalgruppe Freiberg Am 7. November um 15 Uhr:  Aufführung eines Films über die Oktoberrevolution. Ort: Regenbogenhaus, Brückenstraße 5, 09599 Freiberg
 
Regionalgruppe Erfurt-Weimar Am 7. November um 18 Uhr:  Podiumsdiskussion: 1917 – 2017 Die Oktoberrevolution – das 20. Jahrhundert – Fanal zur Zeitenwende.    Ort: Haus Dacheröden, Bürgersaal, Anger 37, 99084 Erfurt  
 
Regionalgruppe Uecker-Randow Am 7. November um 19 Uhr findet eine Buchlesung mit kulturpolitischen Beiträgen zum Thema: Die historische Bedeutung der  Oktoberrevolution für die heutige Zeit statt. Ort: Volkssolidarität Pasewalk, Am Markt 8, 17309 Pasewalk  
 
Regionalgruppe Magdeburg Am 9. November um 14 Uhr spricht der Vorsitzende des „RotFuchs“-Fördervereins Dr. Arnold Schölzel zum Thema: Medienpolitik heute und ihre Wirkung in der Gesellschaft.   Ort: Kühleweinstraße (Kulturraum am Ende der Sackgasse), 39106 Magdeburg
 
 
 
 
 
 
Regionalgruppe Nördliches Vorpommern  Der Botschafter a. D. Rolf Berthold spricht zum Thema: 100. Jahrestag der Oktoberrevolution – Die Lehren der KP Chinas.   - am 10. November um 15 Uhr  Ort: Club der Volkssolidarität Prora, Poststraße 14, 18609 Binz  - am 11. November um 10 Uhr  Ort: Volkssolidarität, Knieper Damm 28, 18435 Stralsund  
 
Regionalgruppe Rostock Am 11. November um 10 Uhr spricht der ehemalige Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock     Dr. Henning Schleiff zum Thema: „40 aus 800. Rostock in der DDR“ (Vorstellung des gleichnamigen Buches anläßlich der 800 Jahrfeier der Stadt Rostock). Ort: Mehrgenerationenhaus Evershagen, Maxim-Gorki-Straße 52,  18106 Rostock
 
„RotFuchs“-Gruppe Torgau Am 11. November um 10 Uhr Beratung mit Genossen des Landessprecherrates der Kommunistischen Plattform in der Partei DIE LINKE Sachsen zu den Ergebnissen der Bundestagswahl und sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen . Ort: Gaststätte „Mohrrübe", Vorstädter Gärten, Abfindungen Weg 0, 04860 Torgau
 
Regionalgruppe Potsdam Am 14. November um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Götz Dieckmann zum Thema: 100. Jahrestag der Oktoberrevolution – Die aktuelle Bedeutung des Roten Oktober.  Ort: Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam
 
Regionalgruppe Berlin-Lichtenberg Am 15. November um 18 Uhr findet eine Lesung mit dem Autor Andrej Reder zu seinem Buch „Dienstreise“ statt – ein Appell wider das Vergessen. Ort: KULTschule, Sewanstraße 43, 10319 Berlin
 
Regionalgruppe Eberswalde Am 15. November um 17 Uhr spricht Bruno Mahlow, Mitglied des Ältestenrates der PDL, zum Thema: Erlebnisse, Begegnungen, Erfahrungen, Einsichten…im 100. Jahr der Oktoberrevolution. Ort: „Café  am Weidendamm“, Schicklerstraße 4, 16225 Eberswalde
 
Regionalgruppe Güstrow Am 16. November um 16 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema: Linke Politik nach der Bundestagswahl gegen weitere Rechtsentwicklung im Lande. Ort: Haus der Generationen, Weinbergstraße 28,  18273 Güstrow
 
Regionalgruppe Harz Am 17. November um 14 Uhr spricht Uwe Hiksch, Sprecher des Marxistischen Forums in der Partei DIE LINKE, zum Thema: Die aktuelle Politik der BRD in der EU und NATO zur Durchsetzung eigener Machtansprüche. Ort: Gaststätte „Lindenhof“, Spiegelsbergenweg 16, 38820 Halberstadt
 
Mitgliederversammlung des „RotFuchs“-Fördervereins e. V. 18. November  Beginn:  10.00 Uhr Ende: gegen 15.00 Uhr Ort: Münzenberg-Saal des Bürogebäudes Franz-Mehring-Platz 1 (ND-Gebäude), 10243 Berlin Alle Mitglieder des Fördervereins sind herzlich eingeladen.  

 Regionalgruppe Chemnitz -Zwickau Am 18. November um 10 Uhr spricht Peter Giersich, Vorsitzender „Freundeskreis Max Hoelz e. V.“ zum Thema: Max Hoelz – Rebell und Revolutionär . Geschichtsforum und Ausstellung Ort: Seniorenbüro, Kopernikusstraße 7, 08056 Zwickau
 
Regionalgruppe Neubrandenburg Am 18. November um  10 Uhr findet eine Mitgliederversammlung der Regionalgruppe statt.  Ort:  Seniorenbüro, Poststraße 4, 17033 Neubrandenburg
 
Regionalgruppe Berlin Marzahn-Hellersdorf  Am 21. November um 18 Uhr stellen junge Antifaschisten vom „Unentdeckten Land“ die Arbeit ihres Vereins vor. Ort: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin
 
Regionalgruppe Falkensee  Am 21. November um 19 Uhr spricht  Ellen Brombacher, Sprecherin der  Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE, zum Thema: Auswertung der Ergebnisse der Bundestagswahl und Schlussfolgerungen für die Partei DIE LINKE.    Ort: Begegnungsstätte der Linken, Bahnhofstraße 74, 14612 Falkensee
 
Regionalgruppe Berlin-Hohenschönhausen Am 22. November um 18 Uhr spricht Ellen Brombacher, Sprecherin der  Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE, zu den Ergebnissen der Bundestagswahlen 2017 und den Schlußfolgerungen für die Partei Die Linke Ort: Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, Ribnitzer Straße 1 b, 13051 Berlin
 
Regionalgruppe Bitterfeld-Wolfen Am 23.November um 14 Uhr: Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes der Regionalgruppe.  Ort: Begegnungsstätte der Volkssolidarität, An der Sorge 2, OT Bitterfeld,  06749 Bitterfeld-Wolfen
 
Regionalgruppe Erfurt-Weimar Am 25. November um 11 Uhr spricht Dr. jur. Klaus Emmerich zum Thema:  Fakten zur Staatsgrenze zwischen der DDR und der BRD sowie zur Grenze um Westberlin.   Ort: Gaststätte „Dahlie“, Roßlauer Straße 1, 99086 Erfurt
 
Regionalgruppe Gera  Am 25. November um 14 Uhr spricht Konstantin Brandt zum Thema: Die Rolle der SPD in Vergangenheit und Gegenwart.  Ort: Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE, Markt 12 A, 07545 Gera
 
 

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                        Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung brgrüßen wir

     Dr.Henning Schleiff

(ehemaliger Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock und Buchautor)     

                           zum Thema:

40 aus 800 Rostock in der DDR“

Vorstellung und Diskussion des gleichnamigen Buches zur Geschichte der Hansestadt Rostock in 40 Jahren DDR im Rahmen der 800 Jahrfeier der Stadt Rostock

          Sonnabend, den 11. November 2017  

                    Beginn: 10.00 Uhr            

            - Mehrgenerationenhaus -  Evershagen (MGH) –

                   Maxim-Gorki-Str. 52, 18106 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V. 

                   

  • Der Vorstand -

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                        Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung brgrüßen wir

     Reinhard Lauterbach

(Historiker und Osteuropakorrespodent, Buchautor)     

                           zum Thema:

„Rechts der Oder, wie entwickelt sich eigentlich unser Nachbarland?"                                        

          Donnerstag, den  26.Oktober 2017  

                    Beginn: 17.00 Uhr           

            - Stadtteilbegegnungszentrum Toitenwinkel (SBZ) –

                  Olof-Palme-Straße 26,18147 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V. 

                  

  • Der Vorstand -

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir         

   Ellen Brombacher

  (Sprecherinnen des Bundessprecherrates des parteiinternen Zusammenschlusses Kommunistische Plattform KPF)                       

                           zum Thema:

 "Die Linke. nach den Bundestagswahlen“   

                             am

          Freitag, den  29.September 2017  

                    Beginn: 16.00 Uhr           

              - Mehrgeneraionenhaus Evershagen-  

    Maxim-Gorki-Str.52, 18106 Rostock-Evershagen

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Im voll besetzten Veranstaltungssaal des Mehrgenerationenhauses in Evershagen Rostock lauschten die anwesenden Gäste, aufmerksam den Aussagen der Referentin Ellen Brombacher von der kommunistischen Plattform (einer Gliederung in der Partei Die Linke.)

 Die Referentin Ellen Brombacher fand mit ihren klaren Positionen große Anerkennung bei den anwesenden TeilnehmerInnen.

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 29. September  2017

von Carsten Hanke

 

 

Gerade einmal 5 Tage nach der Bundestagswahl hatte der RotFuchsvorstand Rostock mit seiner Bildungsveranstaltung im Monat September mit der Thematik „ Die Linke. nach den Bundestagswahlen“ , eine brandaktuelle Problematik vorausschauend in sein Programm aufgenommen. Mit der Referentin Ellen Brombacher, einer Vertreterin des Bundessprecherrates der kommunistischen Plattform (KpF), einer Gliederung in der Partei Die Linke. konnte dazu eine anerkannte Politikerin aus der Partei Die Linke gewonnen werden. Dieses wurde auch beim herzlichen Empfang durch die zahlreich erschienenen Gäste deutlich, als traditionell der Vorsitzende der Regionalgruppe Rostock den Gast vorstellte.

 

Nachdem Ellen Brombacher noch einige ergänzende Fakten zu ihrer Biographie beisteuerte, wurden sehr faktenreich die einzelnen Ergebnisse der Parteien zur Bundestagswahl dargelegt und ganz speziell die Ergebnisse der Linkspartei analysiert.

Ganz aktuell wurde auf Grund der besonderen Situation nach den Bundestagswahlen, der Abwahl der großen Koalition von CDU und SPD (GroKo), das Ergebnis einer Umfrage zur Jamaika-Koalition (CDU/CSU+Die Grünen+FDP) oder GroKo als künftige Regierungskonstellation besprochen, die vom Frühstücksfernsehen präsentiert wurde, wo 30 % der Befragten es als egal bewerteten, da sich ohnehin nichts ändern würde.

In der weiteren detaillierten Bewertung des Wahlergebnisses der Linkspartei wurde zuerst in der Gesamteinschätzung hervorgehoben, dass der Wähler Die Linke. als system-etablierte Partei wahrgenommen hat und dass gerade in den neuen Bundesländern (mit Ausnahme auch in einigen westdeutschen Landstrichen z.B.Bremen) die Existenzängste besonders stark ausgeprägt sind. Leider sind viele enttäuschte Wähler der rechten Demagogie verfallen, die der AfD als der einzigen nichtregierenden Partei die Opposition zutrauen, um die Interessen der Wähler vertreten zu können.

Aus dieser Tatsache heraus muss Die Linke für sich eindeutig klären, wie die künftige Oppositionsarbeit sich gestalten soll.

Zum Abschneiden der AfD wurde auch der krasse Unterschied zwischen Ost und West hervorgehoben. Obwohl auch hier zu differenzieren ist, da gerade in Bayern, wo die sehr weit konservativ ausgerichtete CSU extrem hohe Stimmverluste hinnehmen musste und die AfD dort sehr hohe Gewinne einfuhr.

In der Bewertung des Wahlergebnisses insgesamt wurde auch die Rolle der Medien im Vorwahlkampf bis einschließlich zum aktuellen Zeitpunkt bewertet. Dabei stellt sich heraus, dass die Medien eine große Rolle beim Erstarken der AfD spielten, aber auch bei der sehr einseitigen Berichterstattung ohnehin. So wurde z.B. im Vorwahlkampf, schon seit Entstehung der „Pegida-Bewegung“ im Jahr 2014, diesen Kräften medial enorme Aufmerksamkeit geschenkt, was sich in der täglichen Berichterstattung in den Zeitungen, Nachrichten und der Präsenz in Talkrunden im Fernsehen wiederspiegelte. Das setzte sich zur Parteigründung der AfD fort, sowie bei der Berichterstattung über deren erste Spaltung von Herrn Lucke. Selbst im sogenannten „Kanzlerduell“ wurde zu ca. 80 % nur über jene Themen gesprochen, die jene AfD bei der Flüchtlingspolitik und daraus resultierend auch der inneren Sicherheit behandelt. Alle anderen wichtigen Themen, wie Ursachenbenennung der Flüchtlingsproblematik oder die soziale Schieflage der Gesellschaft schlechthin, wurden nicht thematisiert oder nur oberflächlich am Rande mal erwähnt.

Somit leisteten die Medien bewusst Wahlkampfhilfe für die AfD, denn diese Medien haben es ja täglich in der Hand, was und wie sie in welchem Umfang ihre Sendungen ausgestalten werden. Das diese Medienkritik auch am Wahlabend in der sogenannten „Elefantenrunde“ (wo führende Vertreter der in den Bundestag gewählten Parteien diskutierten) gerade von der CSU stark thematisiert worden ist, war eine klare Offenbarung über das Agieren dieser Medien.

Die Referentin Ellen Brombacher legte aber besonderes Augenmerk darauf, dass nicht nur die verfehlte Medienarbeit Schuld am Abschneiden der AfD hat, sondern, man muss viele kleinere und größere Fakten mit berücksichtigen. Sie zählt u.a. auch dazu, dass durch die verfehlte Politik der GroKo, z.B. bei den Beschlüssen im Bundestag zu den Asylgesetzen I und II große Fehler gemacht wurden.

Dieser eingetretene Rechtsruck nach den Wahlen ist kein Betriebsunfall und ist somit auch nicht als vorrübergehende negative Erscheinung zu bewerten. Auf Grund der extrem starken Plakatierung der AfD und der gewaltigen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, ist es offensichtlich, dass hier das bürgerliche Kapital dahintersteckt, das mittlerweile zum Teil offen deklariert, dass die bürgerliche demokratische Parlamentsform nicht die beste Art der Regierungsform ist. Mit historischem Blick lässt das schlimmste Optionen wach werden.

Leider spricht diese Problematik keiner an, auch die Linkspartei nicht. Das ist das traurige Fazit der Referentin, die mit dieser Feststellung auch die Zustimmung der anwesenden Gäste erfuhr. Gemeinsam wurde auch in der anschließenden Diskussion übereinstimmend herausgearbeitet, wenn man eindeutig gegen diesen rechten Entwicklungstrend, der in ganz Europa aber auch weltweit besteht, richtig reagieren will, kann man dieses nur mit einer klaren antikapitalistischen Argumentation machen und deutlich machen, dass in diesem Zusammenhang die AfD eine pro-kapitalistische Partei ist und mit völkisch-rassistischen Aussagen das einfache Volk mit zahlreichen Versprechungen einfängt. Bei der Zusammensetzung der führenden AfD -Politiker wird deutlich, dass diese aus der Finanzbranche (Banken usw.), Bundeswehr (hohe Offiziere), Rechtsanwälte und erfahrene Politiker (meist aus CSU/CDU) stammen und so das parlamentarische Spiel beherrschen.

 

Die große und schwierige Frage auch in der Diskussion war, was muss und kann Die Linke tun, um diesem Trend entgegenzuwirken!

 

Dabei muss man beachten, dass man einen gewissen Teil der AfD-Wähler wegen ihrer stark eingeprägten rechtsextremen Einstellung, argumentativ nicht mehr erreichen wird. Ein Großteil der AfD-Wähler hat diese Partei (ca.60%) aus Protest gewählt. Diesen Wählern darf man nicht nach dem Mund reden, sondern muss ihnen mit entlarvenden Fakten des völkisch-rassistischen Ansinnens der AfD gegenüber treten und des Weiteren mit klaren antikapitalistischen Argumenten die Ursachen der gesellschaftlichen Krise begründen und entsprechende Lösungswege aufzeigen.

 

Es wird auch künftig vom Verhalten der Linkspartei zur SPD in der Opposition abhängen, inwieweit man an Glaubwürdigkeit gewinnt. Die Linke muss die SPD immer dann öffentlich stellen, wenn diese zu gesellschaftlichen Problemen schweigt. Eine weitere Anbiederung an die SPD durch die Linkspartei würde die AfD auch stärken, da der Wähler keine gesellschaftliche Alternative mehr erkennen würde.

Übereinstimmung wurde auch am Ende der Diskussionsrunde darin erzielt, dass eine linke Partei stets die Meinung der Bevölkerung kennen muss und in ihrer künftigen Arbeit berücksichtigen sollte. Dabei hat die soziale Schieflage nichts mit den Flüchtlingen zu tun, sie wurde dadurch nur vertieft. Die Linke muss gerade die internationale Solidarität hier praktizieren und es darf nicht zugelassen werden, dass es ein gegeneinander Ausspielen der sozial schwächsten Teile der Bevölkerung und den Flüchtlingen gibt. Ebenso verhält es sich mit dem nationalen gegen das internationale Proletariat.

 

Auch wenn aus Zeitgründen nicht alle Probleme tiefgreifend zu Ende diskutiert werden konnten, so war es den Reaktionen der Gäste zu entnehmen, dass auch diese Bildungsveranstaltung ihnen in der Bewertung der politischen Ereignisse mehr Klarheit gebracht hat.

Nach dem sehr informativen Vortrag von Ellen Brombacher folgte eine  sehr konstruktive Diskussion.

Unterstützt mit einer Bilddokumentation, konnten die Gäste, die genannten Fakten auch visuell verfolgen, was sehr anschaulich war.

Trotz Urlaubszeit kamen ca. 60 Gästezu dieser sehr informativen Veranstaltung und beteiligten sich sehr intensiv an der Diskussion, im Anschluss an das Referat

Auch eine Reihe von Jugendlichen lauschten interessiert den Ausführungen von Carolus Wimmer.

                                           

 

 

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppen  Rostock, Schwerin, Güstrow, Teterow,  

                         Neubrandenburg, Nordvorpommern, Nordwestmecklenburg,Uecker-Randow

 

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir

       Dr. Carolus Wimmer

    (Venezulanischer Abgeordneter des Lateinamerikanischen Parlaments „Parlatino“)                 

                       zum Thema:

 „Lateinamerika jetzt – angesichts der aktuellen Entwicklung in Kuba und Venezuela “                                                  

        Mittwoch, den 23.August 2017  

                    Beginn: 17.00 Uhr   

              -  Stadtteilbegegnungszentrum Toitenwinkel (SBZ) –

                  Olof-Palme-Straße 26,18147 Rostock                                                                

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

      Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Die Veranstaltung wird unterstützt: DKP, SDAJ, kommunistische Plattform Die Linke MV, Verein zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR, Rostocker Friedensbündnis, Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter organe und der Zollverwaltung der DDR e.V.(ISOR), Rostocker Friedensbündnis

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 23. August  2017

von Carsten Hanke

 

 

Die Regionalgruppe Rostock hat sehr kurzfristig eine zweite monatliche Bildungsveranstaltung aus aktuellem Anlass, betr. der angespannten Situation in Venezuela und Lateinamerika insgesamt, organisiert. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit der Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba, deren Zentrale in Frankfurt a. Main sitzt, konnte der Parlamentarier vom venezeolanischen Parlament, Dr. Carolus Wimmer, im Rahmen einer Vortragsreise durch die BRD auch nach Rostock eingeladen werden.

 

Mit dem auf spanisch eingespielten Lied Venceremos vom chilenischen Sänger Victor Jara wurde auf diese RotFuchs-Bildungsveranstaltung kulturell eingestimmt.

Der Referent Dr. Carlos Wimmer wurde durch den Regionalvorsitzenden mit einem kurzen biographischen Ablauf vorgestellt. Danach begann Carolus sofort mit seinen inhaltlichen Darlegungen, die Dank seiner vorgelegten Bilddateien auch visuell neben seinen erklärenden Worten großen Eindruck hinterließen.

Um überhaupt ein Verständnis für die Mentalität der gesamten lateinamerikanischen Bevölkerung zu bekommen, erklärte Carolus den historischen Entwicklungsweg Lateinamerikas. Hier wurde sehr deutlich, dass die USA, nicht nur die indigenen Ureinwohner immer mehr zurückdrängte, sondern ständig über Jahrhunderte hinweg ihr eigenes Territorium durch Eroberung erweiterte. Dass ein Großteil der heutigen USA einmal zu Mexiko gehörte, war an Hand des beigefügten Kartenmaterials deutlich zu erkennen.

Mit weiteren geschichtlichen Abrissen wurde immer wieder faktenreich belegt, dass die USA entweder ganz offen und direkt gegen die um Freiheit und nationale Selbstbestimmung kämpfenden Länder Krieg führte (z.B. Kuba - Invasion in der Schweinebucht) oder durch ihre CIA in den verschiedenen Ländern militärische Putsche unterstützten (Argentinien, Chile 1973 usw.) mit den Ziel, ihren Einfluss nicht nur geopolitisch dort zu sichern, sondern sich die dortigen Bodenschätze günstig anzueignen.

Auf Grund dieser langen Unterdrückung der lateinamerikanischen Bevölkerung in diesen Ländern ist der große Wunsch auf Freiheit besonders fest in der Mentalität der dortigen Bewohner verwurzelt.

 

Ein weiterer wichtiger Teil seiner Ausführungen war sein Bericht zur Lage in Venezuela. Auch hier verwies Dr. Carolus Wimmer zuerst auf den historischen Werdegang und die neue Situation mit der Persönlichkeit von Hugo Chavez.

Nach heutigen Erkenntnissen liegt sehr stark die Vermutung nahe, dass Hugo Chavez ermordet worden sei und man genau untersucht, wie und welche Umstände zu seinem Tod führten.

 

Unter der rethorisch brillianten Führung von Hugo Chavez wurden eine Reihe von Verbesserungen für die ärmsten Schichten der Bevölkerung erzielt. So gibt es subventionierte Medikamente, das Analphabetentum wurde erfolgreich bekämpft, es wird sehr viel für den sozialen Wohnungsbau getan, um nur einige Fakten zu nennen.

Gleichzeitig fügte Carolus aber immer wieder selbstkritisch ein, dass in dieser im Aufbau befindlichen sozialistischen Gesellschaft durch die Regierung zahlreiche Fehler gemacht worden sind und dass die kommunistische Partei Venezuelas diese Fehlentwicklungen auch klar kritisch benennt. Auf der anderen Seite unterstützt die KP Venezuelas aber auch ganz klar viele Entscheidungen der Regierung. Ganz klar kommt in seinen Ausführungen zum Tragen, dass es künftig notwendig ist, dass die Produktionsmittel unter gesellschaftliche Kontrolle gestellt werden müssen und der Kampf gegen die Korruption, was ein gesamtes lateinamerikanisches Problem generell ist, verstärkt werden muss.

Welche Entwicklung Venezuela künftig nimmt, konnte Carolus nicht abschließend genau beantworten. Er sieht derzeit 3 Möglichkeiten:

  1. Es besteht die Gefahr einer offenen Invasion durch die USA
  2. Auch die Gefahr eines faschistischen Putsches besteht.
  3. Ebenso besteht die Möglichkeit einer Fortführung der begonnenen Revolution.

Zu allen drei genannten Punkten folgten sehr anschaulich dargelegte Fakten.

Natürlich wäre dem Referenten die Umsetzung einer weiterführenden Revolution die sympathistischste Variante, was auch bei den anwesenden Gästen aufgrund ihrer Reaktionen zu entnehmen war. Begründet wurde u.a. diese Möglichkeit auch mit der Tatsache, dass insbesondere die ärmsten Schichten täglich mitbekommen, was die Ursache dieser Krise ist und dass die Kapitalisten z.B. bei der Lebensmittelindustrie enteignet werden müssen, um die Zurückhaltung der Waren bzw. durch Absprachen künstlich geschaffene Wucherpreise zu verhindern.

 

In diesem Zusammenhang kam auch die Einberufung zur Verfassungs-gebenden Versammlung ins Gespräch. Bei der Berichterstattung dazu wurde im Vorfeld auch durch die hiesige bürgerliche Presse viel Unwahres berichtet. Das Referendum hat natürlich eine große Bedeutung insgesamt, ob sich aber dadurch die Situation jetzt grundlegend entspannt, kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur hoffen, aber nicht mit Bestimmtheit sagen. Das hängt von vielen weiteren Entscheidungen der Regierung ab, aber auch, inwieweit der von der CIA unterstützte offene Terror weitergeführt wird.

 

 

Diese inhaltlich sehr starke Veranstaltung, deren sämtliche genannten Fakten einer wahrheitsgemäßen Quellenprüfung jederzeit Stand halten, hat einen bleibenden Eindruck bei den anwesenden Gästen hinterlassen. Durch seine offen Art, keiner Frage ausweichend, hat Dr. Carolus Wimmer nicht nur große Sympathiewerte bei den Anwesenden erzielt, er hat vor allem durch sein Insider-Wissen die Hintergründe der Ursachen für die angespannte Situation deutlich gemacht und somit auch gleichzeitig die Verursacher dieser Konfrontation benannt.

 

Dass in der sehr regen, jederzeit aufgeschlossenen Diskussion nicht alle Fragen beantwortet werden konnten, war einzig und alleine der zur Verfügung stehenden knappen Zeit geschuldet.

 

Mit dem Abspielen der Internationale wurde ein beeindruckendes Ende der Veranstaltung eingeläutet, welches auch nochmals deutlich das solidarische Verhalten der anwesenden Gäste deutlich machte.

Der Vorstand der Regionalgruppe Rostock hatte zuvor einstimmig beschlossen, dass die Spenden, die für die Absicherung der Veranstaltung sonst genutzt werden, alle auf das Solidaritätskonto Venezuela überwiesen werden. Insgesamt wurde ein Betrag von:   280,00 € überwiesen.

 

Der Vorsitzende der Regionalgruppe Rostock bedankte sich bei allen Spendern herzlichst für ihr solidarisches Verhalten und verwies darauf, dass von allen RotFuchs-Regionalgruppen nur Mecklenburg-Vorpommern, diese Veranstaltung unterstützend organisiert wurde. Besonderen Dank wurde auch den zahlreichenden Helfern aus der DKP, SDAJ, Kommunistischen Plattform DIE LINKE MV, dem Verein zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR, dem Rostocker Friedensbündnis, der Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR (ISOR)                             gezollt, die mit finanziellen Mitteln bzw. mobilisierend für diese Veranstaltung eine große Hilfe waren. Ebenso herzlich gedankt wurde den MitarbeiterInnen des SBZ Toitenwinkel, die durch ihre tatkräftige Unterstützung den Veranstaltungsraum so prima eingerichtet hatten und die Technik bereitstellten. Auch den zahlreichen MitstreiterInnen, die sich spontan unterstützend einbrachten, wurde herzlichst gedankt.

Mit einer sehr emotionalen Danksagung für sein Kommen und seinen Vortrag wurde unser Freund und Kampfgefährte, Dr. Carolus Wimmer, herzlichst verabschiedet. Dass dabei viele der Gäste bei diesen Szenen ähnlich wie der Vorsitzende des RotFuchs Rostock eine Menge Wasser in den Augen hatten , war offensichtlich zu sehen, wofür sich aber keiner zu schämen brauchte. Das ist gelebte Solidarität.

                                           

 

 

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                                                                  und

                                                                                         

Verband zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR e.V.

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir

             Sebald Daum

                      (Generalmajor a.D.)                 

                       zum Thema:

 „Die Sicherheitsinteressen und die Militärdoktrin der Russischen Föderation in der heutigen Zeit“                                                  

           Donnerstag, den 10.August 2017  

                    Beginn: 17.00 Uhr   

              - Mehrgeneraionenhaus Evershagen-  

    Maxim-Gorki-Str.52, 18106 Rostock-Evershagen

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

      Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 10.August  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

Die Bildungsveranstaltung für den Monat August 2017 war eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR, Ortsgruppe Rostock, und der Regionalgruppe des RotFuchs Rostock. Möglich ist diese gemeinsame Veranstaltung auch nur geworden, weil seit vielen Jahren nicht nur bundesweit sondern auch vor Ort, eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen besteht.

 

Schon sehr langfristig wurde in gegenseitiger Abstimmung der beiden Vorsitzenden der Vereine in Rostock, mit dem Referenten Herrn Sebald Daum (Generalmajor a.D.) die Thematik abgestimmt, weil u.a. auch die Russlandphobie in der tägliche Presse an Schärfe zugenommen hat und vielfach mit großer Sorge in der Bevölkerung und mittlerweile auch in der Wirtschaft diskutiert wird.

 

Deshalb ist der RotFuchs Förderverein auch stets bemüht, neben historischen Ereignissen, auch aktuelle Themen in seinen Bildungs-veranstaltungen zu behandeln. Mit der für August zu behandelnden Thematik: „Die Sicherheitsinteressen und die Militärdoktrin der Russischen Förderation in der heutigen Zeit“, wurde genau dieser selbstgestellte Anspruch an Aktualität erneut erreicht.

 

Gleich zu Beginn seiner Ausführungen wurde durch den Referenten Sebald Daum deutlich gemacht, dass Russland kein sozialistischen Land mehr ist, sondern ein kapitalistisches, welches die russische Oligarchie bedient. Allerdings muss konstatiert werden, dass aus Zeiten der Sowjetunion der Charakter der friedlichen Aussenpolitik Russlands aktuelle Staatsdoktrin geblieben ist. Auch wenn Russland, geopolitisch betrachtet, vielfache Interessen hat und diese mit seinen Bündnispartnern, wie z.B. den Brics-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) auf gleichberechtigter Art und Weise praktiziert, ist Russlands Militärstrategie auf Verteidigung seines Territoriums, also passiv, ausgelegt.

 

Mit einem historischen Rückblick auf die Zeit seit der Niederlage des europäischen Sozialismus von  1990, stellte der Referent fest, dass sich Russland unter der Führung von Präsident Jelzin, mit seinen amerikanischen Beratern, der Politik der USA fast völlig unterordnete. Spätestens seit dieser Zeit hattte das Argument der militärischen und wirtschaftlichen Gefahr, die von Seiten Russlands ausgehen soll, keinerlei Berechtigung mehr. Jelzin`s 10-jährige Amtszeit brachte dem russischem Volk, wirtschaftlichen und militärischen wie sozialen Abstieg.

Viele wirtschaftlich hoch sensible Betriebe wurden an ausländische Unternehmen verkauft oder unter russischen Oligarchen aufgeteilt. Auch wurde die Hälfte der Armee der Krim, also der Ukraine, übergeben. Das hatte u.a. zur Folge, dass ca. 2/3 der Angehörigen der Armee auf der Krim die nun unter ukrainischer Befehlsgewalt stehende Armee verließen und in die russische Armee überwechselten. Die Lage war unter Jelzin so prekär, dass es nicht selten vorkam, dass die Soldaten oft über 6 Monate keine Bezahlung erhielten. Es fand in dieser Zeit keinerlei Erneuerung der militärischen Ausrüstung statt. Wirtschaftlich und militärisch hatte Russland seinen Status als Weltmacht eingebüßt.

 

Spätestens jetzt hätte die Nato aufgelöst werden müssen, weil die USA und mit ihr die weiteren Nato-Staaten keinerlei „Bedrohung“ mehr ausgesetzt waren. Den USA und mit ihr den Nato-Staaten ging es aber stets darum, ihre Weltmachtstellung auszubauen, um so auch auf lange Sicht, sich die Bodenschätze weltweit zu sichern und durch die dann folgende Ost-Erweiterung der Nato, den wirtschaftlich, politischen und gesamt geopolitischen Einfluss in Richtung Russland und China zu sichern.

 

Mit seinem, von Jelzin selbst vorgeschlagenen, Nachfolger Putin, hatte der Westen geglaubt, auch weiterhin ein leichtes Spiel mit Russland zu haben. Das war auch ein Grund mit, warum den Reden von Putin im deutschen Bundestag und auf anderen Konferenzen weltweit wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Putin hatte stets beteuert, dass es mit ihm einen erneuten 22. Juni 1941 (Überfall auf die UdSSR durch Nazideutschland) nie wieder geben wird.

Obwohl Jelzin seinem Nachfolger Putin ein wirtschaftliches Chaos und eine am Boden liegende Armee hinterließ, gelang es Putin mit einschneidenden Umstruktuierungen in der Wirtschaft und beim Militär, verhältnismäßig schnell erste Erfolge zu erlangen. Bezeichnend für diesen Wandel waren u.a. zwei aufeinanderfolgende militärische Doktrin, die seine Armee von ehemals 3,2 Millionen Soldaten auf nun 1,2 Millionen Soldaten reduzierte, was ein Beleg mehr für die passive Ausrichtung - auf Verteidigung des Landes - deutlich machte.

 

Mit sehr vielen Fakten belegte der Referent seine Aussagen, die mit entsprechendem Bildmaterial, visuell den Gästen der RotFuchs-Bildungsveranstaltung, die Aussagen noch nachvollziehbarer gestalteten.

Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung Russlands folgte ebenso auch die militärische Erneuerung der Armee. Hier hatte der ehemailige Generalmajor Daum jede Waffengattung sehr akribisch untersucht und dabei mit sehr viel Bildmaterial den aktuellen Entwicklungsstand der russischen Armee aufgezeigt.

 

Nicht nur diese wirtschaftlichen und militärischen Errungenschaften brachte Putin wieder zurück, als eine der Weltmächte schlechthin, er gabe seinem Volk auch jenes Selbstvertrauen zurück, welches damals beim Sieg über den Hitlerfaschismus 1945 errungen wurde. Putin setzte dabei vor allem auf die Pflege der ruhmreichen Tradition des russischen Volkes, indem er u.a. die Nationalhymne, die Orden und auch die Verleihung von Namen für die Truppeneinheiten wieder einführte, die unter Jelzin verboten waren.

 

In der anschließenden sehr ausführlichen Diskussion wurden viele Themenbereiche angesprochen, so u.a. wie schwer die verhängten Sanktionen gegen Russland das Land treffen. Es wurde festgestellt, dass diese Sanktionen aber auch dazu geführt haben, dass z.B. Russland seine Landwirtschaft dadurch umstellen musste und jetzt in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. In diesem Zusammenhang wurden auch aktuelle Meldungen zitiert, die belegen, dass die deutsche Wirtschaft unter diesen Sanktionen selber zunehmend leidet, weil neben den zu zahlenden Vertragsstrafen im Millionen-EURO-Bereich (z. B. bei Siemens usw.) auch viele Absatzmärkte verloren gehen. An diesen Beispielen wurde auch die Politik der USA deutlich, die jene guten Beziehungen von Europa zu Russland stets verhindern wollen, da so amerikanische Waren in Europa weniger abgesetzt werden.

 

Abschließend wurde nochmals deutlich gemacht, dass Russland mit 64 Mrd. Dollar Militärausgaben gegenüber 640 Mrd. Dollar Militärausgaben der USA,

wesentlich weniger für Rüstungsgüter ausgibt und das auch ein weiterer Beleg dafür ist, wie passiv die russische Militärdoktrin ist.

Diese unvollstellbaren hohen Summen, die alleine diese beiden Staaten (USA und Russland) jährlich für militärische Mittel ausgeben, veranlassten den RotFuchs Vorsitzenden aus Rostock zu der Anmerkung, dass man mit diesem Geld das weltweite Hungern beseitigen könnte und jedem Menschen die Möglichkeit geben würde, sich entsprechend bilden zu können.

 

 

Im vollbesetzten Saal  ging eine sehr erfolgreiche Veranstaltung zu Ende

 

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

 

Prof.Dr. Ekkehard Lieberam

  (Staats-und Verfassungsrechtler, Publizist und Autor)                       

                           zum Thema:

 "Integrationsfalle Mitregieren - Historische Erfahrungen“   

                             am

          Donnerstag, den  13. Juli 2017  

                    Beginn: 17.00 Uhr           

              - Mehrgeneraionenhaus Evershagen-  

    Maxim-Gorki-Str.52, 18106 Rostock-Evershagen

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Stets finden herzliche Begegnungen beim RotFuchs statt.

 

Es ist immer wieder ein Erlebnis unseren Egon Krenz, einen aufrichtigen unbeugsamen Linken begrüßen zu dürfen.

Immer Bürgernah ist unser Egon Krenz.

Intensiver Gedankenaustausch vor und nach der RotFuchsveranstaltung zwischen Egon Krenz und unserem Referenten Prof.Dr. Ekkehard Lieberam.

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 13. Juli  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Mecklenburg Vorpommern hatte die Rostocker Regionalgruppe(RG) des RotFuchs (RF) Förderverein e.V. Rostock, für ihre Juli-Bildungsveranstaltung erneut einen sehr bedeutenden und nicht nur im deutschsprachigen Raum anerkannten Staats-und Verfassungsrechtler zu Gast, der zudem auch durch seine klare marxistische Weltanschauung große Wertschätzung genießt.

So stellte zumindest der Regionalvorsitzende des RF Rostock den Referenten Prof. Dr. Ekkehard Lieberam vor. In der kurzweiligen biografischen Einleitung wurde aus der sehr interessanten und bewegenden Biografie die Tätigkeit des Referenten an der Akkademie der Wissenschaften der DDR und am Institut für internationale Studien der Karl Marx Uni Leipzig ebenso hervorgehoben, wie seine 8 jährige Arbeit im Bundestag.

 

Zuvor konnte der Vorsitzende Carsten Hanke, ein Neumitglied des RotFuchs Fördervereins herzlichst begrüßen.

Besonders herzlich wurden auch Egon Krenz und Ulli Peck begrüßt, sowie der Regionalvorsitzende der RotFüchse aus Schwerin, Peter Dornbuch.

 

Nach diesen Formalitäten wurden mit großer Spannung und Erwartung die Ausführungen des Referenten Prof. Dr. Ekkehard Lieberam verfolgt, der sich zur Thematik „Integrationsfalle Mitregieren - Historische Erfahrungen“, sehr gut vorbereitet hatte. Das ist eine Thematik, die nicht nur innerhalb der Partei Die Linke, sondern in der gesamten linken Bewegung, aber auch unter bürgerlichen Parteien wie SPD und Bündnis 90/Die Grünen, immer wieder stark und kontrovers diskutiert wird.

 

Zunächst bezog sich der Referent auf historische Fakten von 1899 mit der Beteiligung an einer bürgerlichen Regierung, eines Sozialisten in der französische Regierung, die seinerzeit in der sozialistische Internationale heftigst diskutiert wurden. Daran fortführend mit den praktischen Erfahrungen bei der Novemberrevolution 1918/19 mit dem Regieren, was sich in seinen weiteren Ausführungen als eine „ganz komplizierte Kiste“ herausstellte.

 

Im Folgenden stellte er den Bezug zur Partei Die Linken her und ging dabei auf den letzten Bundesparteitag in Hannover im Juni 2017 ein. Zusammenfassend stellte er fest, dass auf diesem Parteitag insgesamt für die Linken in dieser Linkspartei und auch ausserhalb, eine vernünftige zufriedensstellende Politik mit entsprechende Positionen gefunden wurde, was sich u.a. in einer eigenständigen linken Wahhlkampfführung darstellt und dabei sich als Antiprivatisierungspartei, Antikriegspartei, als eine Partei, die die Systemsfrage stellt.

Nicht zu übersehen waren aber auch die Diskrepanzen zur Thematik Regierungsbeteiligung in der Führungsebene der Partei, die Sahra Wagenknecht in ihrer sehr guten Rede deutlich machte. Sahra sagte: „..wir wollen keine Bundesregierung, die sich rot-rot grün nennt und im Prinzip das gleiche macht wie alle andere zuvor auch schon, dann ist dem lieber eine gute Opposition vorziehzuziehen.“

Insgesamt stellte der Referent fest, dass es sehr erschreckend in der Linkspartei ist, wie qualitativ flach über die Thematik „Mitregieren“ diskutiert wird und belegte dieses mit zahlreichen Zitaten wie z. B. von Gregor Gysi, Bodo Ramelow, dem erst Entwurf zur Wahlstrategie von Mathias Höhn uvm. Immer wieder verwies der Referent auf die zahlreichen Aussagen von Rosa Luxemburg zum Thema Mitregieren. Dabei zeichnet Rosa Luxemburg eine sehr kritische Haltung dazu auf und verwies dahinehend nur auf eine einzige Ausnahme zum Mitregieren, nämlich dann, wenn die Gefahr besteht, dass demokratische Rechte durch eine faschistische Machtübernahme in Gefahr sind.

 

In seinem letzten Gliederungspunkt behandelte der Referent die Erfahrungen aus dem Mitregieren in bürgerlichen Regierungen. Dabei wurde der internationale Bereich ebenso behandelt, wie auf nationaler Ebene. Sehr interessant für die anwesenden Gäste waren seine tiegreifenden Darlegungen über die Auswirkungen vom Mitregieren. So belegte er an vielen Fakten, dass sich durch die finanziellen Zuwendungen eines Politikers in den Regierungen und der damit verbunde Anteil von weiteren gut bezahlten Mitarbeitern, sich eine neue soziale Schicht herausbildet, die auch im Laufe der Zeit immer nach weiteren Begehrlichkeiten strebt. Somit wurde deutlich und nachweisbar zugleich, dass hier eine schleichende Einbindung in die Staatsräson erfolgt.

 

In seinen gesamten Ausführungen wurde deutlich, dass die „Integrationsfalle Mitregieren“ leider bei der heutigen Führung in der Linkspartei verfängt, auch wenn ein gewisser marxistischer Teil dieser Partei dagegen aufbegehrt. Übereinstimmung herrschte zwischen dem Referenten und den anwesenden Gästen darin, dass diese marxistischen Kräfte in der Linkspartei  Unterstützung benötigen. Das wurde in den zahlreichen, sehr interessant geführten Diskussion deutlich. Mit einer sehr eindrucksvollen Danksagung wurde diese Bildungsveranstaltung beendet.

Hochinteressant und lehrreich zugleich verfolgten die anwesenden Gäste die Ausführungen des Referenten Prof.Dr.Ekkehard Lieberam

RotFuchs-Veranstaltungen im Monat Juni 2017  
 
Regionalgruppe Magdeburg Am 1. Juni um 14 Uhr spricht Prof. Dr. Ekkehard Lieberam zum Thema: Integrationsfalle   Mitregieren – Historische Erfahrungen  Ort: Kühleweinstraße (Kulturraum am Ende der Sackgasse), 39106Magdeburg,
 
Regionalgruppe Saale-Orla Am 2. Juni um 17 Uhr spricht der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Blessing zu seinem Buch:  „95 Thesen gegen die herrschende Ordnung“.  Ort: Gaststätte „Bayrische Bierstuben“, Schloßstraße 12, 07318 Saalfeld  
 
Regionalgruppe Berlin-Lichtenberg Am 7. Juni um 14 Uhr sprechen Dr. Martina Bunge (DIE LINKE) und der Staatsrechtler Prof. Dr. Horst Bischoff zum Thema: Mit der Rente in die Altersarmut – Zur Rentenpolitik der Bundesregierung. Ort: KULTschule, Sewanstraße 43, 10319 Berlin
 
Regionalgruppe Berlin-Treptow-Köpenick Am 8. Juni um 16 Uhr spricht die Ökonomin und Politikerin Prof. Dr. Christa Luft zum Thema: Ziele und machtpolitische Hintergründe des geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). Ort: Volkssolidarität, Bezirksgeschäftsstelle Treptow-Köpenick, Baumschulenstraße 31, 12437 Berlin
 
Regionalgruppe Suhl Am 08. Juni um 17 Uhr spricht der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Blessing zu seinem Buch: „95 Thesen gegen die herrschende Ordnung“.  Ort: Gaststätte „Suhler Weiberwirtschaft“, Bahnhofstraße 1, 98527 Suhl
 
Regionalgruppe Rostock Am 9. Juni um 16 Uhr spricht der Publizist Dr. Gerd Wiegel zum Thema: Veränderungen und Kontinuitäten der extremen Rechten in Deutschland.  Ort: Mehrgenerationenhaus Evershagen, Maxim-Gorki-Straße 52,  18106 Rostock
 
Regionalgruppe Dresden  Am 10. Juni um 10 Uhr spricht Oberst a. D. Bernd Biedermann zum Thema: Die Neuausrichtung der Bundeswehr zu globalen Militäreinsätzen („Weißbuch der Bundeswehr“ 2016). Ort: Dresdner Straße 26, „Drogenmühle“, 01809 Heidenau
 
Regionalgruppe Mecklenburg Vorpommern – Nord/West  Am 14. Juni um 15 Uhr spricht Bruno Mahlow, Mitglied des Ältestenrates der PDL, zum Thema: Rußland heute - 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Ort: Stadtkantine, Großschmiedestraße 41-43, 23966 Wismar
 
Regionalgruppe Erfurt-Weimar Am 15. Juni um 14 Uhr Podiumsgespräch mit Kandidaten zur Bundestagswahl.   Ort: Gaststätte „Dahlie“, Roßlauer Straße 1, 99086 Erfurt
 
 
Regionalgruppe Uecker-Randow Am 15. Juni um 18.30 Uhr spricht der Vorsitzende des „RotFuchs“-Fördervereins Dr. Arnold Schölzel zu aktuell-politischen Fragen. Ort: Volkssolidarität Pasewalk, Am Markt 8, 17309 Pasewalk  
 

 
 
Regionalgruppe Berlin-Zentrum  Am 16. Juni um 16.30 Uhr spricht Friedensaktivist Reiner Braun zum Thema: Der deutsche Ruf nach Atomwaffen und die Friedensbewegung heute. Ort: Bürogebäude (ND), Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
 
Regionalgruppe Frankfurt/Oder Am 16. Juni um 15 Uhr spricht der US-amerikanische Publizist Victor Grossman zum Thema: Die USA nach den Präsidentschaftswahlen 2016.  Ort: Klub der Volkssolidarität, Logenstraße 1, 15230 Frankfurt/Oder  
 
Regionalgruppe Strausberg  Am 17. Juni um 9.30 Uhr spricht Oberst a. D. Gerhard Giese zum Thema: Der provokatorische USLuftschlag auf die syrische Airbase Schairat – Folgen und Wirkungen.   Ort: Familienzentrum, Mühlenweg 6, 15344 Strausberg
 
Regionalgruppe Chemnitz - Zwickau Am 17. Juni um 10 Uhr spricht Prof. Dr. Anton Latzo zum Thema: Osteuropa in den Fängen der Politik der EU.   Ort: „Rothaus“, Lohstraße 2, 09111 Chemnitz
 
Regionalgruppe Neubrandenburg Am 17. Juni um  10 Uhr findet eine Mitgliederversammlung der Regionalgruppe statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Ort:  Seniorenbüro, Poststraße 4, 17033 Neubrandenburg
 
Regionalgruppe Schwerin Am 17. Juni um 10 Uhr spricht Oberst a. D. Bernd Biedermann zum Thema: Wie gefährlich ist die NATO?. Ort: Bertha-Klingberg-Haus, Max-Planck-Straße 9 A,  19063 Schwerin
 
Regionalgruppe Bernau  Am 20. Juni um 18 Uhr spricht Ellen Brombacher, Sprecherin der  Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE, zum Thema: Der Preis für Rot-Rot-Grün!? Ort: Treff 23, Breitscheidstraße 43 A, 16231 Bernau   
 
        
Regionalgruppe Berlin Marzahn-Hellersdorf Am 20. Juni um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Ekkehard Lieberam zum Thema: Bundestagswahl 2017 – DIE LINKE und das Regieren. Ort: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin
 
Regionalgruppe Güstrow Am 21. Juni um 15 Uhr spricht Hans Modrow, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei DIE LINKE, zum Thema: Linke Politik in Vorbereitung der Bundestagswahl. Ort: Gaststätte „Kaminfeuer“, Bistede 1, 18273 Güstrow
 
Regionalgruppe Harz Am 23. Juni um 15 Uhr spricht Oberst a. D. Bernd Biedermann zum „Weißbuch der Bundeswehr 2016“.  Ort: Gaststätte „Lindenhof“, Spiegelsbergenweg 16, 38820 Halberstadt

 Regionalgruppe Potsdam Am 27. Juni um 18 Uhr spricht der US-amerikanische Publizist Victor Grossman zum Thema: "Die aktuelle Situation in den USA". Ort: Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam
 
Regionalgruppe Leipzig         Am 28. Juni um 18 Uhr spricht Karl-Helmut Lechner Pfarrer i. R. zum Thema: Kirchenrepublik Deutschland im Lutherjahr.   Ort: Villa Davigon, Friedrich-Ebert-Straße 77, 04105 Leipzig
 
 

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

       Dr. Gerd Wiegel

                   (Politologe, Publizist und Autor)                       

                           zum Thema:

 "Veränderungen und Kontinuitäten der extremen Rechten in Deutschland“   

                             am

          Freitag, den  09. Juni 2017  

                    Beginn: 16.00 Uhr           

              - Mehrgeneraionenhaus Evershagen-  

    Maxim-Gorki-Str.52, 18106 Rostock-Evershagen

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Unser Referent Dr. Gerd Wiegel konnte mit zahlreichen Fakten einen sehr guten Überblick über die Strukturen von rechtsextremen Organisationen/Parteien und deren inhaltlichen Ausrichtung vermitteln.

Unter den anwesenden Gästen, wurde dieses Thema mit großem Interesse diskutiert.

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 09. Juni  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

 

 

 

Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Vorsitzende der Regionalgruppe des RotFuchs Förderverein e.V. Rostock, die zahlreichen Gäste zu der monatlich stattfindenden Bildungsveranstaltung herzlichst begrüßen.

 

Als Referent konnte zum ersten Mal bei den RotFüchsen in Rostock Dr. Gerd Wiegel zum Thema „Veränderungen und Kontinuitäten der extremen Rechten in Deutschland“ begrüßt werden.

 

Gleich zum Beginn seiner Ausführungen wurde deutlich, wie umfassend und kompliziert diese Thematik ist. Zugleich bestätigte sich auch, wie aktuell dieses gesamtgesellschaftliche Problem sich darstellt, was ja ein Kriterium mit war, diese Thematik zu behandeln.

Der Referent gliederte seinen Vortrag in 3 Schwerpunkte:

  1. Parteien der traditionellen Rechten
  2. Kameradschaften, subkulturelle Szene, Gewalttaten, Rechtsterrorismus, NSU
  3. Moderne Rechte

 

Zur besseren Verständlichkeit hatte der Referent seinen Vortrag mit entsprechenden Folien, Diagrammen und Statistiken, welche über den Beamer an die Leinwand projiziert wurden, sehr anschaulich dargestellt.

 

Zum 1. Schwerpunkt wurde neben einem historischen Rückblick über die Entstehung, den gesellschaftlichen Umgang und auch über die derzeitige Mitgliederstärke von Rechten Parteien gesprochen. So hat lt.Quellen des Verfassungsschutzes die NPD ca. 5.000 Mitglieder, Die Rechte 650 und der III. Weg 300 Mitglieder bundesweit. Es muss dazu erwähnt werden, dass die beiden anderen Parteien, außer der NPD, noch nicht lange existieren und letztendlich wegen des Verbotsverfahrens gegen die NPD als mögliches Auffangbecken dienen sollten.

Anders als bei der Mitgliedschaft, die verhältnismäßig unbedeutend erscheint, sind die Wahlergebnisse zu bewerten. So hatte die NPD 24.322 Stimmen = 3 % Stimmenanteil bei den letzten Landtagswahlen in MV im Jahr 2016 erzielt. Die Rechte hatte mit 3.589 Stimmen = 0% in NRW 2017 bekommen und der III.Weg 1.944 Stimmen = 0,095% bei den Wahlen in RP 2016.

Diese doch starken Wählerverluste sind zum Teil mit dem laufenden Verbotsverfahren der NPD bis Januar 2017 zu erklären, aber auch mit der Entstehung der Pegida-Bewegung und der Gründung der rechten Partei der AfD.

Unabhängig davon muss man aber feststellen, dass die NPD in allen Landesverbänden existiert und finanzielle Mittel hat, um verschiedene rechtsextreme Strukturen zu unterstützen.

Die Gründung einer Partei mit rechtsextremer Ausrichtung hat auch den Hintergrund, dass eine Partei nach dem Parteiengesetz und dem Grundgesetz nicht so schnell verboten werden kann, wie andere rechtsextreme Strukturen, wie Kameradschaften u.ä. Hier ist die erneute Niederlage des Verbotsverfahrens gegenüber dem Verfassungsgericht ein erneuter Beleg (Januar 2017).

In den weiteren Ausführungen ging der Referent noch auf die beiden anderen rechten Parteien näher ein, bevor er dann zum 2. Gliederungspunkt überleitete.

 

Bei der näheren Betrachtung der kameradschaftlichen Szene konnte an Hand der vorgelegten Statistik ein massiver Anstieg an Gewaltvergehen seit 2014 nachgewiesen werden. So sind über 300.000 organisierte Angriffe aus dieser Szene lt. Verfassungsschutzbericht zu verzeichnen gewesen. Diese und anderen Statistiken sind im Prinzip nur so thematisiert worden, weil DIE LINKE im Bundestag die einzige vertretene Partei ist, die durch regelmäßige Anfrage an die Bundesregierung, diese Regierung regelrecht dazu zwingt, diese gesamtgesellschaftliche Problem nicht aus dem Verantwortungsbereich zu verlieren.

So konnte auf Grund dieser Nachfragen bewiesen werden, dass die politisch motivierte Kriminalität (PMK) seit dem IV. Quartal 2014 bis IV. Quartal 2015 explosionsartig angestiegen ist, was so viel bedeutet, dass pro Tag 3 Angriffe auf ein Flüchtlingsheim stattgefunden haben. Die Angriffe selbst haben an Brutalität extrem zugenommen. So wurden diese Angriffe mit Waffen durchgeführt, es kam verstärkt zur Körperverletzungen bis hin zum Totschlag.

Erschreckend ist auch zu verzeichnen, dass pro Quartal 2015 über 100.000 Leute die Naziaufmärsche besuchten, davor waren es max. 20.000 Bürger.

 

Eindeutig wurde auch herausgearbeitet, dass der sogenannte „Erstkontakt“ zur Naziszene über die Musikszene erfolgt. Deshalb organisiert mitunter sehr spontan die rechte Szene zunehmend entsprechend ausgerichtete „Rock-Konzerte“. An diesen Konzerten haben 2015 ca. 16.000 Bürger teilgenommen und 2016 sogar 17.000. Die Jahre zuvor waren es bedeutend weniger Teilnehmer. Über die Musikszene werden sehr geschickt Emotionen bei den Teilnehmern geweckt, die letztendlich nachweislich oftmals in nachfolgenden Gewalttaten geendet haben.

 

Nicht unerwähnt blieben auch in seinem Referat die übers Internet existierenden rechtsextremen oder ihnen charakterlich ebenso zuzuordnenden Plattformen. Ein Medium, welches zunehmend genutzt wird, um gewisse Ideologien zu verbreiten. So gibt es z.B. die patriotische Plattform, das Institut für Staatspolitik (IFS), Compact mit Jürgen Elsässer, Einprozent.de usw. Ebenso verstärkt in Erscheinung sind die sogenannten „Reichsbürger“ getreten, die den jetzigen Staat BRD nicht anerkennen und zur extremen Rechten Szene zu zählen sind.

Ursächlich für diese gesamte Problematik ist der historische Hintergrund bei der Entstehung der BRD selbst und der nicht konsequente Bruch mit den faschistischen Traditionen generell. So wird in den Amtsstube der bundesweiten Verwaltung vielfach diese Ideologie gepflegt. Letzter aktueller Beweis sind die Vorkommnisse in der Bundeswehr selbst.

 

Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass dieser 45 Minuten dauernde Vortrag von Dr. Gerd Wiegel nicht alle Themen der rechtsextremen Szene tiefgründig behandeln konnte. So wurde u.a. die ganze Problematik mit der AfD nur angerissen, zumal gerade auch auf das gerade zum Erwerb erschiene Buch zur AfD von Dr. Gerd Wiegel heraus kam und man hier die entsprechenden Details sehr konkret nachlesen kann. Die Diskussion verdeutlichte aber auch, dass jeder in der Pflicht steht, entsprechend seiner Möglichkeiten aufklärend über die rechtsextreme Szene zu wirken und bis zur aktiven Teilnahme gegen rechtsextreme Aufmärsche aktiv zu werden.

Trotz sommerlicher Temperaturen waren zahlreiche Gäste erschienen und verfolgten aufmerksam den Aussagen des Referenten.

Es ist das Verdienst der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, dass dieses gesamtgesellschaftliche Problem des Rechtsextremismus überhaupt thematisiert wird.

Durch die vielen und regelmäßigen Anfragen der Fraktion ist z.B.auch der Beweis erbracht worden, dass man als Opposition im Bundestag einiges erreichen kann.

Am Tag der Befreiung vom Faschismus, ehrten die RotFüchse aus Rostock den gefallenen sowjetischen Soldaten am Ehrenfriedhof Puschkinplatz in Rostock

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

       Volker Hermsdorf

 ( Journalist der jungen Welt und Buchautor der Ersten deutssprachigen Biographie vom Präsidenten Kuba`s           Raul Castro)                       

                           zum Thema:

 "Kuba und die aktuelle Entwicklung in                Lateinamerika"   

                             am

          Freitag, den  05. Mai 2017  

                    Beginn: 16.00 Uhr           

            - Stadtteilbegegnungszentrum der Volkssolidarität-  

    Kurt-Schumacher Ring 160, in 18146 Rostock - Dierkow

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Leider hat hier die Presse eine falsche Ortsangabe geschrieben. Es müsste heißen, Stadtteilbegegnungszentrum(SBZ) Dierkow, Kurt-Schumacher Ring 160

 

Renate Greupner, eine stets zuverlässige und einsatzbereite RotFüchsin

Unser Referent Volker Hermsdorf, während seines Vortrages

Bis auf den letzten Platz belegt, waren alle Stühle.

Sehr aufmerksam verfolgen die Gäste, die Ausführungen von Volker Hermsdorf.

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 05. Mai  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

 

 

Dank der guten Vorbereitung von Vorstandsmitglied Catharina Winkelmann, konnte die Regionalgruppe Rostock des RotFuchs Förderverein e.V. zum ersten Mal im Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) Dierkow in Rostock den Gastreferenten Volker Hermsdorf aus Hamburg herzlichst begrüßen.

 

Obwohl versehentlich die örtliche Presse (Warnow Kurier) unsere Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Evershagen angekündigt hatte, haben sich die interessierten Gäste nicht beirren lassen und sind den aktuellen Informationen im RotFuchsheft, Homepage, Aushänge usw. gefolgt.

 

Der Vorsitzende der Regionalgruppe (RG) Rostock (HRO) des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßte herzlichst die anwesenden Gäste und Referenten und bat zugleich um die Einlegung einer Gedenkminute für den tags zuvor verstorbenen ehemaligen DDR-Verteidigungsminister Heinz Kessler.

 

Nachdem eine kurze biographischen Vorstellung des Gastreferenten durch den Vorsitzenden erfolgt war, übernahm der freie Journalist Volker Hermsdorf das Zepter zu seinem Vortrag über Lateinamerika und Kuba.

 

Der Referent begann als Einstieg in die Thematik mit einem Gesamtüberblick über die derzeitige politische Lage in Lateinamerika und verband dieses sehr anschaulich unter Hinzuziehung zahlreicher Fakten mit Blick auf die historische Entwicklung auf diesem Kontinent. So wurde u.a. nochmals daraufhin gewiesen, dass besonders nach dem II. Weltkrieg viele ehemalige faschistische Kräfte aus Europa dort ihre neue Heimat fanden und unbehelligt lebten und dabei im Hintergrund entsprechende faschistische Strukturen aufbauten. Diese Strukturen wurden stets mit genutzt, um mit der Unterstützung durch den Geheimdienst CIA der USA u.a. paramilitärischen Organisationen, faschistische Militärputsche zu organisieren, wie in Uruguay, Argentinien, Chile, Haiti usw.

Erst mit der Revolution in Kuba 1959 beginnend und dann Ende der 1980iger Jahre mit Chavez in Venezuela, Ortega in Nicaragua entstanden progressive Gegenbewegungen, die wie in Kuba mit dem Aufbau des Sozialismus begannen.

Zur aktuellen Lage selbst ist zusammenfassend festgestellt worden, dass in Lateinamerika die neoliberalen-reaktionärsten Kräfte seit Jahren eine starke Gegenoffensive gestartet haben, um die fortschrittlichen Regierungen zu stürzen. So ist in Chile nach dem Putsch von 1973 seit wenigen Jahren zwar eine gemäßigte liberale Regierung an der Macht, deren Existenz nach den Wahlen Ende 2017 aber eher ungewiss ist.

 

In Honduras ist durch den Putsch eine rechte Regierung an der Macht. In Argentinien wurde mit Unterstützung durch die CIA u.a. subversiver Kräfte aus dem Ausland, die im Land nicht gänzlich beseitigten reaktionärsten Kräfte von letzten Militärputsch unterstützt und haben die demokratisch legitime Regierung enthoben. Die Folge ist, dass derzeit in Argentinien eine Inflationsrate bis 500 % existiert.

 

In Kolumbien ist, Dank kubanischer Vermittlung, der Guerillakrieg vorerst beendet worden und die Befreiungsarmee hat die Zusage, sich als politische Kraft im Land zu betätigen. Hier sind 2018 Parlamentswahlen, welche mit großer Spannung erwartet werden.

Auch in Mexico sind 2018 Wahlen, die von großer Bedeutung sind, da mit der neuen USA-Regierung die Spannungen zwischen beiden Ländern zugenommen haben, weil Trump eine Mauer zwischen den USA und Mexico bauen will. Am Beispiel Mexico wurde sehr anschaulich deutlich, dass solche parteinahen Stiftungen, wie z.B. von der CDU die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Goethe-Institut oder auch die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP regelrechte Planspiele erarbeiten, falls es in diesen Ländern für sie zu einem „Supergau“ kommt und dort progressive Regierungen entstehen. Das geht soweit, dass die in diesen Ländern vor Ort aktiven Stiftungen die reaktionären Kräfte regelrecht ausbilden.

 

Eine sehr angespannte Situation besteht derzeit auch in Brasilien, wo vor wenigen Wochen der erste landesweite Generalstreik mit einer Beteiligung on über 40 Millionen Bürgern stattfand, der sich gegen diese reaktionäre Regierung richtete. Dieses Ereignis wurde in den Medien regelrecht „tot geschwiegen“. Im Vergleich dazu gab die ARD einer Demonstration gegen Putin mit ein paar Hundert Bürgern in Moskau den Vorrang in den Nachrichten.

Derzeit ist in vielen Länder zu beobachten, dass die Linken Kräfte noch sehr gespalten sind.

In Ecuador ist nach den letzten Wahlen mit Lenin ein progressiver Politiker an der Macht, der den linken Kurs seines Vorgängers fortsetzen will. Allerdings gilt es auch zu beachten, dass dort immer noch Oligarchen-Strukturen bestehen, die empfänglich für reaktionäre Kräfte sind.

In Nicaragua ist seit Jahren unter Führung von Ortega ein Antiimperalist an der Macht, der trotz vielfacher Probleme, einige bedeutende Erfolge vorweisen kann. Dieses Land wird in Zukunft durch den Bau des Kanals geostrategisch und wirtschaftlich noch an großer Bedeutung gewinnen, denn der Kanal zwischen den beiden Weltmeeren wird nicht nur tiefer und breiter ausgebaut sein als der Panama-Kanal, er wird mit dem einzigen Tiefseehafen auf Kuba in der ganzen Region die günstigste Alternative darstellen. So könnten die riesigen Schiffe in Kuba ihre Waren auf die kleineren Schiffe umladen und somit auch die ganze amerikanische Ostküste beliefern, wo es derzeit keinen vergleichbaren Hafen gibt. Dieser Kanal wird in Nicaragua mit chinesischer Hilfe gebaut und mit russischem Militär beschützt.

 

In Bolivien besteht derzeit eine linke Regierung, die endgültig die Eigentumsfrage im Interesse ihres Volks klären will. Ihr Präsident Evo Morales kann lt. derzeitiger Verfassung nicht noch einmal regieren, es sei denn, die Verfassung wird bis zu den Parlamentswahlen 2019 geändert. Er ist der erste und bisher einzige Präsident indianischer Herkunft in Lateinamerika. Dieses scheinbar unbedeutende Land hat weltweit die größten Lithiumvorkommen, die für die Computer- also IT-Branche von größter Bedeutung sind. Auch aus diesem Grund muss sich das Land gegen die reaktionärsten Angriffe schützen.

 

Mit der extrem angespannten Lage in Venezuela hat der Referent ein Thema angesprochen, welches derzeit die Berichterstattung mit dominiert. Hier konnte Volker Hermsdorf sehr anschaulich das immer wieder praktizierte „Strickmuster“ der reaktionärsten Kräfte mit vielen Fakten belegen. Eine Ähnlichkeit zum Maidan in Kiew wurde hier sichtbar. So hat u.a. die rechte Opposition bei allen Wahlen bisher verloren und schürt durch illegale Machenschaften nun Engpässe bei der Bereitstellung von Medikamenten und lebenswichtigen Bedarfsgütern, indem diese Waren gehortet werden oder ins Nachbarland über die "Grüne Grenze“ ins Ausland verschoben werden. Dass Venezuela weltweit die größten Öl- und Gasvorkommen der Welt hat, weckt wie stets die Begehrlichkeiten der USA und der anderen kapitalistischen Staaten.

 

Alleine dieser interessante Querschnitt in der Berichterstattung über Lateinamerika durch Volker Hermsdorf, hätte zur Recht als eine erfolgreiche Veranstaltung bewertet werden können, aber es folgte in sehr detaillierter Form, der Überblick zu Kuba, nach dem Tod von Fidel Castro.

 

Da Volker Hermsdorf erst im Monat Februar 2017 auf Cuba weilte, waren seine geschilderten Eindrücke nicht nur sehr aktuell sondern auch authentisch dargelegt worden.

 

Gleich zum Einstieg über die Thematikgab er zu bedenken, dass historisch gesehen Kuba seit der Entdeckung 1492 durch Kolumbus bis zur Revolution 1959 immer unter irgend einer Fremdherrschaft litt. Zuerst die Spanier und später die USA. Obwohl keiner der derzeitigen Generation davon unmittelbar betroffen ist, so ist die Tatsache, dass Kuba einstmals der größte Umschlagsplatz des Sklavenhandels von Afrikanern war, allen Kubanern sehr bewusst. Das sollte man wissen, denn darin liegt auch ein Grund mit, warum die Kubaner stets den großen Wunsch nach Unabhängigkeit, Souveränität und Würde verspürten. Zum ersten Mal konnten die Kubaner nach der erfolgreichen Revolution über sich selbst bestimmen.

 

Obwohl die westlichen Medien und Regierungen seit über 60 Jahren predigen, dass Kuba am Ende ist, existiert Kuba immer noch. Hans Modrow, letzter DDR-Ministerpräsident, sagte einmal: „…dass die Kubaner eine andere Mentalität haben als wir, denn sie haben ihre Revolution selber gemacht und sich befreit. Wir wurden 1945 mit Hilfe der Alliierten und hauptsächlich durch die Sowjetunion befreit, das ist trotz einer gegen den Faschismus existierenden Widerstandstandsbewegung ein Unterschied.“

In den weiteren Ausführungen wurde deutlich, dass es Kuba trotz Wirtschaftsembargo immer wieder geschafft hat, eigene Engpässe zu überwinden und einen bescheidenen Wohlstand zu schaffen. Dass in diesen schwierigen Entwicklungsetappen Kuba aber stets große internationale Solidarität geübt hat, ist weltweit auf große Anerkennung gestoßen. So hat Kuba nicht nur stets Lehrer, Wissenschaftler und Ärzte ausgebildet, sondern diese auch in Krisengebiete entsandt, z. B. als in Afrika die Ebola-Epidemie ausgebrochen war oder andere Naturkatastrophen u.ä. weltweit ausbrachen, war Kuba immer mit humanitärer Hilfe vor Ort.

 

Besondere Beachtung setzte der Referent auf die Entwicklung der letzten
3 Jahre. Dort hat Kuba es durch sehr geschickte diplomatische Aktivitäten geschafft, dass es in den USA von der sogenannten Liste der „Schurkenstaaten“ genommen wurde und dass in einer zeitgleichen Erklärung des USA-Präsidenten Barack Obama und Kubas Präsidenten Raul Castro am 17.12. 2014 festgeschrieben wurde, ihre Beziehungen zu verbessern. Bereits im Juli 2015 wurde in beiden Staaten jeweils die Botschaften eröffnet und im Juli 2016 besuchte erstmals seit der Revolution ein USA-Präsident Kuba.

 

Nicht unerwähnt blieben auch grundsätzliche Probleme in Kuba, die teilweise auch in der Mentalität begründet liegen. So ist die geringe Arbeitsproduktivität und Disziplin eine großes Manko. Dort, wo gewisse Produktionszweige unter militärischer Verantwortung liegen, klappt es sehr gut, aber ansonsten gibt es diesbezüglich große Probleme. Das ist der Regierung sehr bewusst und diese Kritiken sind auch Bestandteil in vielen Reden und Beschlüssen der Partei. Ein weiteres Problem ist die Landwirtschaft. Es wird vielfach irrtümlich angenommen, dass auf Kuba überall fruchtbarer Boden existiert, das ist nicht der Fall. So muss Weizen z.B. aus den USA eingeführt werden. Die Landwirtschaft braucht einen Investitutionsschub.

 

 

In der anschließenden Diskussion konnten aus Zeitgründen leider nicht alle Fragen beantwortet werden, weil zu jeder gestellten Frage der Referent einen extra Vortrag hätte machen können. Trotzdem konnte u.a. geklärt werden, wie die Position der EU zu Kuba sich geändert hat. Ebenso das erfolgreiche Wirken Kubas bei der Gründung der Alba (Wirtschaftsverbund aller Lateinamerikanischer Staaten ohne USA und Kanada).

 

Es wurde aber auch in der Diskussion deutlich, dass die Ausrichtung der USA sich dahingehend geändert hat, dass man aktuell dazu übergegangen ist, „regierungsunfähige Länder zu schaffen, solange die Ressourcen für die USA abgesichert sind.“ Als Beispiele wurden, Syrien, Libanon, usw. genannt.

 

Eine sehr erfolgreiche Veranstaltung wurde mit aufrichtigem Beifall für den Referenten Volker Hermsdorf beendet.

Eine sehr gelungene Bildungsveranstaltung, fanden die anwesenden Gäste.

Am 1. Mai 2017 den Kampftag der Internationalen Arbeiterklasse, war der RotFuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe rostock, wie jedes Jahr wieder mit einem Infostand vertreten.

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

         Prof.Dr. Anton Latzo

           (Politikwissenschaftler)                       

                           zum Thema:

 "100.Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution - überaus Wesentliches  aus der unausweichlichen Zukunft!"

                             am

          Donnerstag, den  20. April 2017  

                    Beginn: 15.00 Uhr           

                         - Mehrgenerationenhaus- Evershagen-  

                  Maxim Gorki Str.52, in 18106 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Gerade mit dem Einräumen fertig, konnten den wartenden Gäste Eintritt gewährt werden

Unser Referent Prof. Dr. Anton Latzo, der nicht nur einen sehr inhaltsreichen Vortrag hielt, sondern wie hier, auch stets ein aufmerksamer Zuhörer ist.

Traditionell, eröfnete der Regionalvorsitzende die Bildungsveranstaltung und stimmte mit einer Kurzbiographie über den Referenten die anwesenden Gäste, auf die Thematik ein.

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 20. April  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

 

 

Der Vorsitzende der Regionalgruppe (RG) Rostock (HRO) des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßte herzlichst zum ersten Mal bei der Bildungsveranstaltung Herrn Prof. Dr. Anton Latzo.

 

Nach einer kurzen biographischen Vorstellung des Gastreferenten durch den Vorsitzenden, übernahm Prof. Dr. Anton Latzo das Wort für seinen Vortrag zum Thema „ 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution -überaus Wesentliches aus der unausweichlichen Zukunft“.

 

Der sehr umfangreiche und inhaltsreiche Vortrag begann mit einer historischen Darstellung der damaligen Zeit im Vorfeld der Oktoberrevolution, die durch zahlreiche regionale Kriege gekennzeichnet waren und mit den von den imperialistischen Mächten zum ersten Weltkrieg ausgeweitet wurden.

 

Dass dabei die herrschende Klasse aller kriegsführenden Länder, gerade unter den Arbeitern, Soldaten, Bauern den Tod, große Not und Elend sowie starke Verwüstungen gebracht hatte, war eine der entscheidenden Ursachen dafür, dass der ausgeprägte Wille und die große Sehnsucht nach Frieden in der Bevölkerung stark verankert war. Unter Lenins geführte Bolschewiki, die unter der Losung „Frieden, Arbeit, Brot“ die all jene Bedürfnisse wiederspiegelten, wurde zur politischen Heimat der leidgeprüften Bevölkerung im Vorfeld der Oktoberrevolution 1917.

 

Anschließend stellte der Referent etwas in abgewandelter Form, eine zu DDR-Zeiten viel gestellte Frage in den Raum: „ Sage mir, wie Du zur Oktoberrevolution stehst, und ich sage Dir, wer Du bist.“ Ohne hier eine Antwort aus dem Publikum zu erwarten, schob er die Frage nach: Ist das nur Geschichte?

 

Sehr eindeutig legte Prof. Dr. Anton Latzo dar, dass wir, in dem wir des
100. Jahrestages des Roten Oktober gedenken, gleichzeitig unsere Entschlossenheit bekunden, dass humanistische Anliegen der Oktoberrevolution fortzuführen.

Damals wie heute, so verwies der Referent auf die Richtigkeit der Aussage von Friedrich Schiller: “Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“ In diesem Zusammenhang schob er gleich noch ein ebenso passendes Zitat eines großen deutschen Dichters, Johann Wolfgang von Goethe nach, der mahnend auch an die heutige Zeit gerichtet meint: “Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden.

Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun!“

 

Immer wieder fanden die Zitate und wichtigen Aussagen des Referenten bei den anwesenden Gästen große Zustimmung.

 

In den nachfolgenden Aussagen belegte Prof. Dr. Anton Latzo sehr detailliert und nachvollziehbar, dass die Vorstellungen über den Kommunismus und Sozialismus die Verkörperung objektiver Gesetze der menschlichen Gesellschaft ist, also eine begründete Wissenschaft darstellt, in denen sich Erkenntnisse und Erfahrungen der Geschichte widerspiegeln.

 

Dass in seinen Ausführungen auch zahlreiche Zitate von Karl Marx und Friedrich Engels, den theoretischen Vordenkern des Kommunismus eine wesentliche Rolle mit spielten, gehört nicht nur zwangsläufig dazu, sondern sie waren auch die Grundlage für deren erste praktische Umsetzung bei der Oktoberrevolution. Mit der Oktoberrevolution war erstmals etwas neues entstanden und es wurde zudem auch ein Bann durchbrochen, denn bei allen früheren Revolutionen wurde eine Ausbeuterherrschaft durch eine andere ersetzt - jetzt nicht. Erstmals wurden die Voraussetzungen geschaffen, eine von Ausbeutung freie Gesellschaft aufzubauen, indem das private Eigentum an Produktionsmitteln in Volkseigentum bzw. Genossenschaftliches Eigentum überging.

Dass dieser ganze Prozess überhaupt erfolgreich gestaltet werden konnte, ist Lenin und seiner Bolschewiki zu verdanken, die konsequent die reformistischen und opportunistischen Kräfte und deren Konzepte bekämpften. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution war der praktische Auftakt zur Epoche der revolutionären Erneuerung der Welt, der Epoche des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus.

Immer wieder zog der Referent den Bezug zur heutigen kapitalistischen Gesellschaft, den technischen Fortschritt und charakterisierte dabei gleichzeitig die menschenverachtende Politik dieser herrschende Klasse, die damals wie heute alle Mittel bis hin zum Berufsverbot und Krieg einsetzen, um ihre Macht zu festigen.

In diesem Zusammenhang blieb auch mit kritischen Anmerkungen nicht unerwähnt, wie sich die Linkspartei in der hiesigen BRD darstellt. Dabei zitierte der Referent den Parteivorsitzenden Bernd Riexinger von der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2017: “Natürlich kann man in kleinen revolutionären Parteien so diskutieren, wie man es hier macht. Aber wir sind nicht als eine revolutionäre Partei gegründet worden, sondern als Zusammenschluss verschiedener linker Strömungen.“

Somit wird deutlich, dass der Führung dieser Partei durch ihre Ausrichtung, eine Kurs der Negierung der sozialistischen Revolution, einer Distanzierung von der DDR geht.

Im Gegensatz dazu charakterisierte der Referent eine marxistisch-leninistischen Partei, die nicht nur notwendig ist, um die Arbeiterklasse in ihrem Kampf zu führen, sondern im Verbund in einer Massenbewegung für die geschäftlichen Veränderungen zu sorgen.

 

In der anschließenden Diskussion, wurden neben der Bedeutung der Oktoberrevolution vor allem auf die heutigen aktuellen Probleme eingegangen. Dabei spielten ebenso die veränderten Produktionsbedingungen auf Grund der rasanten technischen Entwicklung eine große Rollen, wie die leider vielfach unorganisierte und zersplitterte Arbeiterklassen eine große Rolle.

 

Nicht wenige Fragen konnten wegen ihrer zu erwartenden komplexen Antwort, nicht vollständig beantwortet werden. Beispielgebend dafür stand u.a. jene Frage, welche Ursachen letztendlich zum Untergang der UdSSR geführt hatten. Dass dabei neben inviduellen Fehlleistungen einiger Führungskräfte, auch teilweise Fehler in der politischen Ausrichtung der Partei der KPdSU gemacht wurden, ist genauso kritisch zu bewerten, wie die angespante weltpolitische Lage, die militärische Hochrüstung, oder wirtschaftliches Embargo gegenüber allen sozialistischen Ländern. Ebenso ursächlich muss kritisch angemerkt werden, dass es im Wirtschaftsverbund der sozialistischen Länder, dem RGW, wie im militärischen Verbund des Warschauer Vertrages, nicht immer so homogen zu ging, wie es unter gleichgesinnten Ländern mit dem Ziel des Aufbaus des Sozialismus hätten sein müssen.

Letztendlich wurde aber übereinstimmend festgestellt, dass nicht die Idee eine sozialistische bzw. kommunistische Gesellschaft aufzubauen unrealistisch ist, sondern auf Grund der vielfach gemachten Fehler, der Aufbau gescheitert ist. Das bezieht sich hauptsächlich auf das europäische Modell des Sozialismusversuchs, denn in China, Vietnam und einigen Lateinamerikanischen Ländern, wird aus den europäischen Erfahrungen gelernt und der Sozialismus weiter aufgebaut.

 

Eine sehr interessante Veranstaltung mit vielen bekannten aber auch neuen Erkenntnissen .

 

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

         Prof. Götz Dieckmann

           (Historiker, Buchautor)                       

                           zum Thema:

 "150 Jahre des Band I des Kapitals von

                         Karl Marx!"

                             am

          Donnerstag, den  23.März 2017  

                    Beginn: 15.00 Uhr           

                         - Mehrgenerationenhaus- Evershagen-  

                  Maxim Gorki Str.52, in 18106 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Das Bildnis von Karl Marx vom DDR-Künstler Womaka(davon existieren nur 5 Stück), wurde am Ende der Veranstaltung vom RotFuchs-Mitglied Harry Machals der Regionalgruppe Rostock als Schenkung überreicht. Harry Machals hat damals dieses Bildnis vom damaligen Chefredakteur des RotFuchs Dr. Klaus Steiniger zum 80.Geburtstag geschenkt bekommen.

Diese würdevolle Geste wurde von den Anwesenden mit starken Applaus gedankt.

Stets sind es die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der RotFuchs-Regionalgruppe, die hier für das Gelingen der Bildungsveranstaltung verantwortlich sind.

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 23.März  2017

von Carsten Hanke

 

 

 

Nach fast genau 4 Jahren, war Prof. Götz Dieckmann erneut Gast bei unserer monatlich stattfindenden RotFuchs-Bildungsveranstaltung am
23. März 2017 in Rostock.

 

Im voll besetzten Raum des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Evershagen, sprach der Referent Prof. Götz Dieckmann zum 150. Jahrestag des Ersten Bandes des Kapitals von Karl Marx.

 

Bevor das Referat gehalten wurde, gab der Vorsitzende der Regionalgruppe des RotFuchs in Rostock einen kurzen Querschnitt über die bewegende Biographie des Referenten zur Einleitung, die dann vom Referenten mit einigen Ergänzungen abgerundet wurde.

 

Zuerst gab Prof. Götz Dieckmann einen historischen Überblick über das Entstehen des Ersten Bandes des Kapitals von Karl Marx. So war einigen Anwesenden nicht bewusst, dass Karl Marx den Band selbst zu Lebzeiten nicht zu Ende geführt hat, sondern sein Freund Friedrich Engels. Auch ist dieser Erste Band von der Ausdrucksweise her anders formuliert worden, denn Karl Marx musste, um eine Veröffentlichung zu garantieren, an der strengen preußischen Zensur vorbei schreiben.

 

Der Referent gab die höfliche Empfehlung an die anwesenden Gäste, doch das 24. Kapitel über die Akkumulation im Detail nochmals aufmerksam zu lesen. Das garantiert dann ein noch besseres Verstehen der Zusammen-hänge und beweist somit auch gleich die Richtigkeit und Aktualität der Schriften von Karl Marx.

 

Nicht nur sehr geschickt sondern auch belegbar, verwies Prof. Götz Dieckmann auf die Zusammenhänge der diesjährigen Jubiläen vom Reformer Martin Luther (500 Jahre Reformation) - Karl Marx (150. Jahrestag des Ersten Bandes von „Das Kapital“) und dem 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Russland 1917.

 

So zitierte der Referent mehrfach aus dem ersten Band von Karl Marx über Martin Luther, wo Karl Marx den Reformer Martin Luther als ersten deutschen Sozialökonomen bezeichnete.

 

So hatte Karl Marx festgestellt, dass Martin Luther das Individuum im Verhältnis zur Gesellschaft dargestellt hat. Auf der Grundlage vieler von Martin Luther erstmals in Zusammenhang gebrachten Verhältnissen des Menschen zum Eigentum selbst - also erstmals im Bewusstsein, frei zu sein vom Feudaladel und doch wieder jedermann verpflichtet zu sein, um sich zu ernähren usw.

 

Auf Grund dieser und weiterer von Martin Luther herausgearbeiteten Zusammenhänge, entwickelte Karl Marx in der frühkapitalistischen Entwicklung die Mehrwerttheorie.  Jene Theorie, die die kapitalistische Produktionsweise so charakteristisch darstellt und durch die Praxis über 100-fach bestätigt wurde. Somit hatte der Referent an nur diesem einem Beispiel gleichzeitig bewiesen, welchen bedeutenden Platz dieser Erste Band zum Kapital noch heute einnimmt.

 

Diese von Karl Marx dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse waren die Grundlagen von Lenins Studium am Vorabend der russischen Revolution 1905 im Exil in der Schweiz. Letztendlich hob Lenin mehrfach die wissenschaftlichen Arbeiten von Karl Marx und Friedrich Engels hervor, weil sie die Grundlage für die praktische Umsetzung dieser Theorien in Russland 1917 erstmals erfolgreich bestätigten.

Somit hatte der Referent Prof. Götz Dieckmann den Bogen von Martin Luther über Karl Marx bis hin zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution hergestellt.

 

Nach diesem sehr mit theoretischen Fakten vollgepackten Referat, folgte eine sehr konstruktive Diskussion, wo neben vielen weiteren genannten Gesichtspunkten auch zusätzliche Fakten noch mit genannt wurden. Wichtig war in der Diskussion auch, dass der praktische Bezug dieses Ersten Bandes zur aktuellen Situation mehrfach dargestellt wurde, was bei der komplizierten gesamtgesellschaftlichen Situation besonders deutlich wurde. Abschließend fand folgender Satz die volle Zustimmung der anwesenden Gäste

„Man kann die heutige Zeit nicht verstehen, wenn man nicht in das marxistische Wesen eindringt!“

 

Im voll besetzten Bistro des Mehrgenerationhaus im Stadtteil Evershagen, wurde das Referat vom Prof. Görtz Dieckmann aufmerksam verfolgt.

 

In der Diskussionsrunde, nach dem Vortrag, wurde gleich auf die Fragen umfangreich geantwortet.

                                           

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

     Dr.phil. Hans-Peter Brenner

     

                           zum Thema:

 "Der Kampf für Frieden- Arbeit- Bildung und bezahlbaren Wohnraum."

                             am

          Freitag, den  24. Februar 2017  

                    Beginn: 16.00 Uhr            

                         - Begegnungsstätte der Volkssolidarität-  

                  Bremerstr. 24, in 18057 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Bereits vor Beginn der Bildungsveranstaltung gab es mit dem Referenten und einzelnen Gästen interessante Gespräche

 

Der Referent DR. phil. Hans-Peter Brenner bei seinem Vortrag

Die anwesenden Gäste konnten viele wichtige Erkenntnisse aus der Bildungsveranstaltung mitnehmen.

 

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 24. Februar 2017

von Carsten Hanke

 

 

 

Am Freitag, dem 24. Februar 2017, fand nun in den Räumen der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Rostock-Reutershagen, die zweite RotFuchs-Bildungsveranstaltung statt. Als Gastreferent konnte der Vorsitzende der Regionalgruppe Rostock des RotFuchs Förderverein e.V., den aus dem Raum Bonn stammenden Dr. phil. Hans Peter Brenner den anwesenden Gästen vorstellen.

Auf Grund der sehr bewegenden Biographie verzichtete der Gastgeber diesmal auf die Darlegung einer einführenden Biographie über den Gastreferenten. So berichtete Hans Peter Brenner selbst, dass er mit der Erziehung zum katholischen Messdiener in frühester Kindheit eine ganz andere Sozialisierung erfuhr. Als stets sehr wissbegieriger Jugendlicher kam er schon frühzeitig über den Maoismus dann letztendlich auch mit den Klassikern des Marxismus/Leninismus während seines  Studiums zum Lehrer in Berührung. Als ein sehr einschneidendes Erlebnis war das von Willi Brandt verhängte Berufsverbot, welches die Beseitigung aller Kommunisten aus dem öffentlichen Dienst zur Folge hatte und somit auch die Ausübung der Lehrertätigkeit von Hans Peter Brenner von heute auf morgen beendete. Und das in einer Situation, wo er als Familienvater mit 3 kleinen Kindern seiner Existenzgrundlage beraubt wurde. Diese Situation prägte Ihn für seinen gesamten Lebensweg.

 

Nach dieser sehr persönlichen Einführung, vermittelte H.P. Brenner den anwesenden Gästen das Gefühl und Bewusstsein zugleich, dass wir Kommunisten in der DKP in der BRD und der damaligen SED in der DDR stets eine große Familie Gleichgesinnter waren und bis heute, wenn auch leider in nur noch geringer Anzahl, weiterhin sind. Ebenso ausführlich, mit zahlreichen Fakten und persönlichen Erlebnissen untermauert, würdigte der Referent die sehr enge Zusammenarbeit zwischen der DKP und SED und hob insbesondere die große Unterstützung der SED für die DKP hervor.

 

Zum Thema überleitend wurde von H.P. Brenner festgestellt, dass der Kampf um den Frieden, für Arbeit, Bildung und bezahlbaren Wohnraum, die Standardthemen der Kommunisten und Sozialisten immer schon waren und dementsprechend auf die heutige gesellschaftliche Situation in der BRD bezogen, an Aktualität nichts verloren haben.

Dabei zog der Referent auch den Vergleich zur DDR und stellte dabei fest, dass bei aller berechtigten kritischen Betrachtung zur DDR das Wohnungsproblem als eines der sozialen Kernprobleme der Menschheit schlechthin, gelöst worden und zum ersten Mal in der deutschen Geschichte, ein Volk vom Problem der Wohnungsnot befreit worden ist.

 

Dieses Wohnungsbauprogramm in der DDR war einmalig und wirkt bis heute in positiver Form nach. Kritisch bemerkte er aber auch gleichzeitig, dass die Modernisierung des Altbaus vielfach auf der Strecke blieb und dabei auch den Unmut und das Unverständnis eines Teils der Bevölkerung hervor rief. Das Problem der Obdachlosigkeit, welches in der heutigen BRD als hoch-modernes Industrieland all gegenwärtig ist, kannte die DDR nicht, was der Referent bei seinen Besuchen in der DDR stets wohlwollend registrierte. Mit eigenen Beispielen aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld brachte dies  H.P. Brenner immer wieder sehr anschaulich als Beleg bei. So befinden sich in Bonn 5.000 Wohnungen im Leerstand, da der Eigentümer dieser Wohnungen, ein Immobilienhai, in den USA mit diesen Wohnungen spekuliert. Hier wird die Beziehung zwischen Wohnungsnot und Wohnungsspekulation sehr deutlich und von daher sagt die DKP auch, dass die Wohnungsfrage eine Klassenfrage ist. Wie eingangs erwähnt, wird diese Feststellung an Hand der DDR-Erfahrungen auf deren Richtigkeit bestätigt.

 

Aber auch der nächste Themenschwerpunkt, die Friedensfrage, ist keine Frage der Ethik & Moral sondern eine Klassenfrage. Diese für die Menschheit schlechthin existenzielle Frage hat sich gerade nach dem Ende des „kalten Krieges“ in der aktuellen Situation, als die entscheidende Frage herausgestellt. Sehr anschaulich legte H.P. Brenner die aktuellen Fakten vor, wie, in welcher Form der militärische-industrielle Komplex (MIK) ursächlich für die zahlreichen Kriege und Konflikte weltweit verantwortlich ist und dieser MIK global agiert und reagiert. Die aktuelle Hochrüstungspolitik wird u.a. an folgenden Beispielen deutlich, dass jedes Nato-Land mindestens 2% seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Rüstung ausgeben soll. Das würde u.a. bedeuten, dass die BRD zusätzlich zu den bereits bis 2030 veranschlagten 120 Milliarden € für Rüstungsprojekte nochmals 60 Milliarden € zusätzlich benötigen wird, um den Nato–Anforderungen gerecht zu werden. Die Frage steht, woher werden diese gewaltigen Mittel genommen? Die Vergangenheit hat es mehrfach bewiesen, dass durch Steuererhöhungen, Einsparungen in allen sozialen Bereichen, dem Gesundheitswesen, Bildung, Kultur usw. bis hin zur Einsparungen im Ausbau der Infrastruktur, Forschung und Wissenschaft immer zuerst und überproportional die sozial schwächsten dieser Gesellschaft davon betroffen sind.

Dass es zu dieser aggressiven menschenverachtenden Politik auch eine Alternative gibt, beweist der Vergleich in die Historie, denn die DDR hat nie ein anderes Land überfallen bzw. dort interveniert und stets die Politik der friedlichen Koexistenz betrieben. Im Gegensatz dazu die BRD, die seit der Kriegsbeteiligung gegen Jugoslawien 1999 ständig an weiteren Kriegen z.B. Afghanistan, Syrien, Mali usw. entweder direkt, logistisch bzw. in anderer Form beteiligt ist.

 

Auch wenn die wichtige Thematik der Bildung, auf Grund der zeitlichen Begrenzung des Vortrages nicht explizit so umfangreich behandelt worden ist, so spielte die Bedeutung der Bildung bei den bereits behandelten Themen stets eine wichtige Rolle mit. So wurde u.a. mit angeführt, dass die Bildung in der BRD nicht allen Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht, da vielfach die finanzielle Eigenbeteiligung so hoch ist, dass einem Großteil der Bevölkerung auf Grund deren finanzieller Situation dieses verwehrt wird. Gleichfalls werden Bildungseinrichtungen militärisch missbraucht, indem u.a. die Bundeswehr in den Schulen für ihren Kriegseinsatz wirbt, an Universitäten militärische Forschungsprojekte vergeben werden usw.

 

In der abschließenden Diskussion wurden zahlreiche Themenschwerpunkte behandelt.

So wurde u.a. betr. der Stimmung in der Bevölkerung lt. Quelle „DIE WELT“ v. 24.2.2015 in der dort geführten Umfrage nachgewiesen, dass jeder 5. Bürger eine linke Revolution für zeitgemäß hält; 61% der Bürger die Auffassung vertreten, dass keine ausreichende Demokratie existiert und sie nichts zu sagen haben und dass 42 % der Befragten den Sozialismus/Kommunismus für eine gute Idee halten, die bisher aber schlecht gemacht worden ist. Auch wenn diese Umfragewerte 2 Jahre alt sind, so kann man diese Situation auf heute übertragen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die DKP-Kandidatur zum Bundestag 2017 und warum man hier als Konkurrent zur Linkspartei kandidiert. H.P. Brenner stellte klar, dass mit der Kandidatur der DKP man auch das Zentrum des Kapitals treffen will, was notwendig ist. Des Weiteren besteht der Unterschied zur Linkspartei darin, dass die DKP einen Antikapitalismus pur anbietet und nicht nur die Systemfrage stellt, sondern diese auch klar beantwortet. Auch wenn, realistisch betrachtet, die DKP kaum eine Chance hat, in den Bundestag zu kommen, so ist es enorm wichtig, gesellschaftliche Alternativen anzubieten.

Mit einem Sprichwort vom Robert Steigerwald begründet H.P.Brenner auch die Kandidatur der DKP: „Wer den Mund spitzt-sollte auch pfeifen“, was so viel bedeutet wie, wer gesellschaftliche Alternativen aufzeigt, der sollte auch konsequent sein und für deren Umsetzung kämpfen.

In der Diskussion wurden neben der Problematik mit der AfD das zeitweilige Hoch des SPD-Spitzenkandidaten Schulz ebenso behandelt wie die Notwendigkeit und Schwierigkeit zugleich, bei der Zusammenführung der Linkskräfte schlechthin.

Insgesamt war den Teilnehmern dieser Bildungsveranstaltung im Vorfeld bereits bewusst, dass diese komplexe Thematik nicht erschöpfend in der kurzen Zeit behandelt werden konnte. Dennoch ist das Fazit zu ziehen, dass die Vielzahl von Informationen und deren Darstellung von Zusammenhängen von der Wirkungsweise gesellschaftlicher Probleme den anwesenden Gästen weiteren Erkenntnisgewinne gebracht haben. Gleichzeitig war die Vermittlung einer klaren Klassenanalyse zu den behandelten sehr wichtig. Somit war die Danksagung des Rotfuchs-Vorsitzenden Rostock an den Referenten Dr.phil. Hans Peter Brenner für seine Ausführungen eine abschließende herzliche Geste.

Bereits schon 15 Minuten vor Beginn der Bildungsveranstaltung, waren alle Sitzplätze belegt.

                                           

 

 

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                      Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

                Rolf Bertold

       (Botschafter der DDR a.D. in China)                       

                           zum Thema:

 "Pekinger Forum zum Sozialismus in 21.Jahrhundert"

                             am

          Sonnabend, den  11.Februar 2017  

                    Beginn: 10.00 Uhr           

                         - Mehrgenerationenhaus- Evershagen-  

                  Maxim Gorki Str.52, in 18106 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

Der Referent Rolf Bertold Botschafter a.D. der DDR in Peking hatte sehr interessante Aussagen von der Konferenz aus Peking zum Thema "Marxismus im 21.Jahrhundert" mitgebracht.

 

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 11. Februar 2017

von Carsten Hanke

 

 

 

Zur ersten von zwei Bildungsveranstaltungen im Monat Februar der Regionalgruppe Rostock (RG) des RotFuchs Förderverein e.V. , konnte der Vorsitzende Carsten Hanke, den langjährigen Botschafter der DDR in Peking,  Rolf Berthold, zum Thema „Marxismus im 21. Jahrhundert“ herzlichst begrüßen.

Zuvor wurde in würdiger Form ein Neumitglied in den RotFuchs Förderverein aufgenommen.

 

Das Thema der Veranstaltung „Marxismus im 21. Jahrhundert“ wurde in Anlehnung an die gleichlautende Konferenz der in Peking im Oktober 2016 stattgefundenen mehrtätigen Konferenz benannt, die dort vom Institut für Gesellschaftswissenschaften ausgerichtet wurde.

Dieses Institut hatte 2004 zum ersten Mal ein Weltforum des Sozialismus ausgerichtet und seit 2012 findet dieses Konferenz mit ständig anderen Themen jährlich statt. Allerdings findet diese Konferenz in den Medien der BRD keinerlei Erwähnung.

Im Oktober 2016 waren zu der Konferenz „Marxismus im 21. Jahrhundert“ über 100 internationale Delegationen aus 36 Ländern anwesend, wobei 200 Vertreter aus China selbst kamen, 30 Genossen aus den Ländern Afrika`s, Gäste aus Nordkorea, sowie Vertreter kommunistischer Parteien aus Griechenland, der Ukraine, Rußland, Nepal, Brasilien, Laos usw. Aus der BRD waren zwei Vertreter der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, und Rolf Berthold als ehemaliger Botschafter angereist.

Der Referent Rolf Berthold stellte fest, dass Europa und Amerika die wenigsten Vertreter geschickt hatten.

 

In den folgenden Darlegungen beschrieb Rolf Berthold neben den inhaltlichen Ablauf der mehrtätigen Konferenz vor allem auch die in diesem Zusammenhang begleitenden unterschiedlichen medialien Veröffentlichungen.

 

Diese gesamten Darlegungen widerspiegelten die Tatsachen, dass China seit bestehen der Volksrepublik, große Fortschritte im Aufbau des Sozialismus erzielt hat. Dabei wird großer Wert auf die Formulierung gelegt, dass es sich dabei um den Aufbau des “Sozialismus Chinesischer Prägung“ handelt. Das ist deshalb von großer Bedeutung, weil es unter den besonderen Bedingungen in China um einen sehr langwierigen und speziellen Weg zum Aufbau des Sozialismus geht. Es wird dabei insbesondere darauf geachtet, dass die Grundprinzipien des Sozialismus bestehen bleiben. China selbst sieht sich als das größte Entwicklungsland der Welt, das den Sozialismus zum Ziel hat.

Man sagt über sich selbst, „Was für China gut ist - ist gut für die Welt“

In dieser Entwicklungsphase des Aufbaus des „Sozialismus Chinesischer Prägung“ haben die dortigen marxistischen Gelehrten sich einen gewaltigen Komplex von Schwerpunkten gesetzt, die besondere Beachtung finden. Beispielgebend sind solche genannt wie

  • die Schaffung der ökonomischen Grundlage mit staatlichem  Eigentum (aber nicht nur, sondern auch noch mit privatwirtschaftlichem Eigentum)
  • die Beachtung des Kulturgutes
  • das Festhalten an der führenden Rolle der KP-China
  • die friedliche Aussenpolitik usw.

 

In der viel beachtenden Abschlussrede auf der Konferenz wurde erneut festgestellt, dass der Marxismus/Leninismus seine Richtigkeit praktisch bewiesen hat. Auch selbst dann, wenn man von einer Niederlage des europäisch geprägten Sozialismusversuchs Ende der 80-er Jahre des
20. Jahrhunderts spricht, so ist das nicht der Beweis für den endgültigen Niedergang des Sozialismus, denn gerade in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde wie China und in einigen anderen Ländern wie Vietnam, Kuba usw. wird der Sozialismus weiter aufgebaut. Weiterhin wird auf die Erkenntnis großen Wert gelegt, dass die marxistischen Theorien einer ständigen Weiterentwicklung bedürfen und jedes Land, welches den Sozialismus aufbaut, eigene ganz spezielle Bedingungen in seinem Land vorfindet, die es zu berücksichtigen gilt. Eine Kopie des Sozialismusaufbaus von einem Land auf ein weiteres, ist im Detail so nicht möglich.

 

Einen großen Raum im Bericht von Rolf Berthold nahm auch die weltweit geführte Diskussion um einen „chinesischen Staatskapitalismus“ ein, welches als völliger Quatsch bezeichnet wird. Meistens bezeichnen jene Leute den chinesischen Weg so, die kaum die Entwicklung China`s kennen, geschweige denn die ökonomischen und strukturellen Gegebenheiten vor Ort überhaupt.

In diesem Zusammenhang verweist der Referent auf die nach 1978 in China entwickelten 2 Theorien, welche deutlich machen, dass

  1. China sich in der Anfangsphase des Aufbaus des Sozialismus befindet
  2. das in dieser Phase gesellschaftliches und privates Eigentum an Produktionsmittel eingeschlossen sind - also Parallelen existieren.

In der nächst höheren Entwicklung des Sozialismus wird das kapitalistische Eigentum nicht mehr existent sein. Im „Sozialismus Chinesischer Prägung“ ist die kontrollierende Aktien-Mehrheit an gesellschaftlichem Eigentum entscheidend. Großen Wert und Anstrengung zugleich sieht die chienische Führung in der Eleminierung in der Ausbeutung der Produktivkräfte.

 

Nicht unerwähnt blieb auf der Konferenz auch die Bewertung des eigenen Entwicklungsweges China`s und hier insbesondere der Weg Mao`s. Dabei wird darauf großer Wert gelegt, dass es hier gilt, eine sehr detallierte, im historischen Kontext der Ereignisse gesehene, Bewertung vorzunehmen. Eine generelle Verteufelung Mao`s wird nicht zugelassen, da viele wichtige Reformen von Mao angeschoben wurden. Ähnlich bewerten die Chinesen auch die Kritik Chrutschows an Stalin, denn ohne Stalins Verdienste hätte es keinen Sieg über den Faschismus gegeben.

 

In den Ausführungen von Rolf Berthold wurde u.a. auch am Zahlenwerk jene Fakten der Entwicklung in China belegt. So hat sich das Antlitz des Landes seit seiner Gründung gewaltig verändert. Gab es bei der Gründung der VR China noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 36 Jahren, so sind es derzeit 76 Jahre. Das Lebensniveau des Volkes steht im Mittelpunkt der KP China`s.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 7,8 %. Es wurden 64 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen, 300 Millionen Dorfbewohner erhielten sauberes Wasser, 40 Millionen Wohnungen wurden für sozial Bedürftige gebaut. Wenn vor 35 Jahren das BIP pro Einwohner in China bei 200 US-Dollar lag, so sind es jetzt 208 000 US-Dollar und somit ist es insgesamt das zweithöchste BIP in der Welt.

 

Als Zielstellung bis 2049 will China ein wohlhabendes, mächtiges, demokratisches sozialistisches Land sein. Es will bereits jetzt eine Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand erreichen (6,5 % Wachstum). Bis 2020 soll die Armut vollständig überwunden sein. Derzeit sind noch ca. 60 Millionen Bürger von Armut betroffen. Die Umsetzung dieser Ziele bedeutet auch, dass  ca. 10 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen, da sie derzeit in schwer zugänglichen Bergregionen ohne Strom und Wasseranschluss leben.

 

In der Aussenpolitik verfolgt China alle Anstrengungen zum Erhalt des Friedens und beteiligt sich an der Lösung von Differenzen ohne Gewaltanwendung. Dabei werden ebenso die gesellschaftlichen Entwicklungen anderer Länder respektiert, was keine Einmischung bedeutet.

China`s Hauptaugenmerkt liegt eindeutig in der Entwicklung der 3. Welt und umgeht seit langem die stark entwickelten westliche Ökonomien und ihre gleichgeschalteten Institutionen. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch der wirtschaftliche Staatenbund der BRIC-Staaten (Russland, Brasilien, Indien, Südafrika und China) zu sehen, sowie die Gründung internationaler Banken ohne IWF.

 

In der abschließenden Diskussion im vollbesetzten Veranstaltungsraum wurde die Bedeutung der Entwicklung China´s mehrmals betont und auch die Hoffnung geäussert, dass der chinesische Weg von Erfolg geprägt sein möge. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass gerade unter den hiesigen Linken (inkl. Linkspartei) noch viel Aufklärungsarbeit über die Politik China`s geleistet werden muss.

 

Nach dem Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an. Hier beantwortet der Referent gerade einen Fragekomplex.

                                            

 

 

                          Förderverein e. V.    Regionalgruppe  Rostock

                Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung des RotFuchs Förderverein e.V. begrüßen wir                  

               Karl- Helmut Lechner

  (ehemaliger Pastor mit den Schwerpunkten Religionssoziologie)

                                     

                                   zum Thema:

 "Martin Luther — rebellisch und  reaktionär"

                                     

                                       am       

         Sonnabend, den 28.Januar 2017        

                Beginn: 10.00 Uhr           

            - Begegnungstätte der Volkssolidarität  -

           Bremerstraße 24, in 18057 Rostock

 

-Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

Regionalgruppe Rostock des „RotFuchs“-Fördervereins e. V.                     

                                 -  Der Vorstand –

 

Bereits vor Beginn der Bildungsveranstaltung gab es zwischen den Gästen und der Referentin interessante Gespräche.

Nach einer kurzen Eröffnung durch den Vorsitzenden der RotFuchs Regionalgruppe Rostock, Carsten Hanke für die Bildungsveranstaltungen 2017 wurde an den Referenten Karl-Helmut Lechner (Pastor a.D.) das Wort übergeben.

Mit einigen biblischen Zitaten untermauerte der Referent Karl-Helmut Lechner seine umfassenden und interessanten Aussagen zu Martin Luther.

 

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 28. Januar 2017

von Carsten Hanke

 

 

Am 28. Januar 2017 eröffnete der Vorsitzende der Regionalgruppe Rostock (RG) des RotFuchs Förderverein e.V. die Bildungsveranstaltungen für das Jahr 2017.

Das Thema wurde auf Grund des 500. Jahrestages der Luther-Reformen, zeitnah gewählt. Dazu referierte Karl-Helmut Lechner (Pastor a.D.) aus Norderstedt (Schleswig-Holstein).

Schon in den ersten Ausführungen des Referenten wurde den anwesenden Gästen deutlich, dass genau wie die Thematik lautend „Luther-rebellisch und reaktionär“, hier viele Seiten des Reformers Luther beleuchtet werden und damit eine historische Bewertung seines gesamten Lebens vorgenommen wird.

Zunächst machte der Referent Ausführungen zur weltpolitischen Lage des
15. Jahrhunderts und informierte über die herrschende Weltanschauung. Danach befasste sich Karl-Helmut Lechner mit dem Ansatzpunkt der Reformation - der zweifachen Freiheit,  um dann folgend in die zwei Reichenlehre überzugehen. Abschließend widmete sich der Referent der Thematik, was diese Reform heute noch bringt und wie diese auf uns wirkt.

Während seiner Ausführungen untermauerte der Referent immer wieder Luthers Anliegen mit entsprechenden Zitaten. So ging es Luther immer um das Verhältnis zu Gott, wie das folgende Zitat belegt: „Du bist und bleibst Sünder, das macht nichts, wenn Du glaubst, wenn Gott Dich freispricht“

Luther ist es gelungen, den Ursprung des modernen Personalbegriffs begründet zu haben „Du bist vor Gott frei“, was so viel bedeutet wie - Du bist Frei von der Sünde!

In den weiteren Ausführungen wurde mehrfach deutlich, dass Luther auch zunehmend kritisch zu betrachten ist, was in seiner doppelten Moral z. B. zum Ausdruck kommt. Dabei predigt Luther zum Einen, man sei „Frei“ und zum Anderen, es sind die herrschenden Strukturen anzuerkennen. Hier wird u.a. auch die Gesinnungsethik und die Verantwortungsethik bei Luthers Reformen deutlich.

Sicherlich etwas ungewohnt bei den einzelnen Gästen, war die mitunter „schwere Kost“ der biblischen Zitate, die der Referent benutzen musste, um an ihnen letztendlich zu beweisen, wie Luther dachte und was er mit seinen Reformen erreichen wollte.

Schließlich muss man auch bedenken, dass es bereits zu dieser Zeit um das Geld an sich ging und um die Macht. So wollten gerade die Fürsten in ihren Ländereien künftig keine Abgaben mehr an den Papst zahlen und somit ihre wirtschaftliche und politische Macht weiter stärken. Deshalb fanden gerade diese lutherischen Reformen auch bei den Fürsten der nördlich gelegenen Fürstentümer entsprechenden Zuspruch und bei den Habsburgern eher Ablehnung. Es war der Beginn der geistlichen Trennung in der jetzt existierenden katholischen und evangelischen Kirche.

In der folgenden, angeregten Diskussion wurden viele sehr interessante Gedanken geäußert. So wurde u.a. auch versucht, einen Vergleich zwischen Martin Luther und Thomas Münzer zu ziehen. Wobei eindeutig vom Referenten geäußert wurde, dass man Thomas Münzer kritisch betrachten muss und sich beide Gelehrte sehr unterscheiden und Thomas Münzer als Fundamentalist zu charakterisieren ist.

In der Diskussion wurde auch deutlich, dass Martin Luther große Verdienste darin hat, dass er überhaupt das Volkstümliche erstmals geprägt hat und auch eine Vorbildwirkung für die deutsche Sprache darstellte. Ebenso verdienstvoll sind seine Beiträge zur Herausbildung zum National-bildungsprozess Deutschlands. Des Weiteren war Luther auch „Lieder-Dichter“.

Insgesamt wird der „Glaube“ kritisch betrachte, da Glaube und Wissen aus der Identität für seine Persönlichkeit genutzt wird. So wird berichtet: „Ich könnte nicht über eine Brücke gehen, wenn ich nicht vorher jede Schraube nachgezogen habe.“ Das ist im praktischen Leben nicht durchführbar. Hier wird deutlich,  dass eine Person die Identität des Glaubens benötigt, indem sie, am Beispiel mit der Brücke, glaubt, dass alle Schrauben fest genug sind und die Brücke hält.

Es wurde weiter herausgearbeitet, dass Religion Privatsache ist und dass der Staat selbst keinen Zugriff auf „den Glauben“ haben soll.

Interessant war ohnehin in der Diskussion die eindeutige Auffassung der Anwesenden, dass Staat und Kirche getrennt sein müssten, wie es in der DDR praktiziert worden ist. So wurde in der Diskussion darauf aufmerksam gemacht, dass es in der DDR 1983 bereits ein Luther-Jahr gab und dass dazu entsprechende Thesen erarbeitet worden sind. Damals war die Kirche in der DDR gegen ein gemeinsame Schaffung eines Vorbereitungskomitees – so die Aussage von Bischoff Leich damals. Der gleiche Bischoff Leich bekennt aber jetzt, er sei froh das Staat und Kirche nun einer Meinung sind.

In diesem Zusammenhang wurde in der Diskussion auch erwähnt, dass es 1989 auch ein Thomas-Münzer-Jahr gab und auch hier wieder Thesen dazu erarbeitet wurden.

Am Ende der langen und aufschlussreichen Diskussion wurde auch vom Referenten aus Schleswig-Holstein lobend erwähnt, dass der DDR-Film über Luther sehr gelungen ist und eine Einzigartigkeit darstellt. Von einem weiteren Gastbeitrag wurde darauf hingewiesen, dass es in der DDR auch zahlreiche Geistliche gab, die die Kirche im Sozialismus mit entwickeln wollten und nannte dabei Bischoff Linke beispielgebend für viele Geistliche. Ebenso wurde die Arbeit von Manfred Stolpe als Mittler zwischen Kirche und Staat gewürdigt.

 

Eine sehr interessante und zu jederzeit faktenreiche Bildungsveranstaltung musste letztendlich aus Zeitgründen beendet werden. Ein Erkenntnisgewinn ist auf jeden Fall geblieben, Dank des Vortrag des Referenten und der interessanten Diskussion mit den Gästen.

 

Die interessierten Gäste beteiligten sich an einer sehr konstruktiven Diskussion.

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