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Rostock & Umgebung Teil 2

Hinweis: Aufgrund der Tatsache, dass ich durch meine Raderkundungen in Rostock & Umgebung  viele sehr schöne

Landstriche, Gebäude und Momente in der Natur erlebe, bedarf es einfach der Fortführung in der Darstellung, weil die Speicherkapazität pro Seite begrenzt ist.

Carsten Hanke 8.Juli 2019

Herbst 2019

Geheimnisvolles Münster

Kustos Martin Heider hat Schriften zur Doberaner Kirche aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgewertet / Neue Fakten zur aufwendigen Restaurierung des hochgotischen Backsteinbaus

Kustos Martin Heider hat Schriften zur Doberaner Kirche aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgewertet / Neue Fakten zur aufwendigen Restaurierung des hochgotischen Backsteinbaus Von Lennart Plottke

Bad Doberan. „Ich nehme mir dann mal die nächsten paar Blätter“, sagt Martin Heider und holt in seinem Büro im Küsterhaus an der Doberaner Klosterstraße einen großen Stapel ausgedruckter DIN-A3-Seiten aus dem Regal. Was für den ungeübten Betrachter lediglich alte, zum allergrößten Teil unleserliche Schreibschriften sind, ist für den Münster-Kustos wahrer „Goldstaub“. „Wir haben hier wertvolle Unterlagen zur Kirche aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die bislang noch überhaupt nicht erforscht wurden“, erklärt Heider. „Es ist erstaunlich, wie viele Akten dazu im Archiv liegen – da muss man schon von laufenden Metern sprechen.“

 

Und diese laufenden Meter hat sich Heider in den vergangenen Monaten mehr und mehr erschlossen. Im Schweriner Landeshauptarchiv habe er rund 2500 Seiten gesichtet, abfotografiert und anschließend transkribiert: „Allein sich einen Überblick zu verschaffen, was eigentlich alles vorliegt, ist schon eine Herausforderung.“ Besonders schwierig: „Es gab im 16. bis 18. Jahrhundert grob geschätzt 15 verschiedene Schriftgruppen“, macht Heider deutlich. „Die Zeichen und Wörter lesen und verstehen zu können, hat eine ganze Weile gedauert – das habe ich mir in den vergangenen Jahren autodidaktisch angeeignet.“

Engagement fordert

viel Eigeninitiative

Und zwar privat und neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit, betont der Kustos. „Der eigene Antrieb wird immer stärker, weil man merkt, dass es in den alten Schriften noch so viel zu entdecken gibt.“ Dabei seien ihm auch einige Mitglieder aus dem Münsterbauverein eine große Hilfe, so Heider: „Sie unterstützen mich dabei, die vielen handschriftlichen Seiten auf dem Computer abzutippen – das ist eine große Erleichterung.“

Ihm gehe es bei seiner Forschung vor allem um die Restaurierungsarbeiten am Münster zu dieser Zeit, erklärt der Kustos: „Für mich ist hier nicht das damalige Inventar wichtig – sondern vielmehr, welche Gebäude überhaupt vorhanden und in welchem Zustand sie waren.“ Ein Engagement, das sich offenbar lohnt: „Es gibt tatsächlich viele neue Erkenntnisse“, sagt Martin Heider. „Denn bislang ging man zumeist davon aus, dass unmittelbar nach dem Ende des Mönchslebens im Jahr 1552 der Abbruch der Konventsbauten begann – ­etwa, um Baumaterial für die ­herzoglichen Residenzprojekte zu erhalten.“

Neue Erkenntnisse zu Abbruch und Erneuerung

Nach Auswertung des umfangreichen Archivmaterials werde deutlich, dass erste Abbruchmaßnahmen wohl entweder sofort unterbrochen wurden oder gar nicht erst zur Ausführung gelangten, so Heider. Im Gegenteil: „Die Honorierung von Zimmerleuten, Maurern, Schnitzern und Schmieden aus der Amtskasse zeugt vom baulichen Unterhalt und von Erneuerungsarbeiten am vorhandenen Gebäudebestand.“ So habe im Jahr 1571 Herzog Johann Albrecht, dem bislang der massive Raubbau an der Doberaner Gebäudesubstanz zugeschrieben wurde, gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich Instandhaltungsarbeiten an der Doberaner Kirche finanziert.

 

„Johann Albrecht war also zumindest zu diesem Zeitpunkt um die Pflege des Münsters besorgt“, betont Heider. „Auch eine weitere Akte, höchstwahrscheinlich entstanden um 1570/75, bezeugt die Bemühungen des Herzogs um die Finanzierung der umfänglichen ­Sanierungsmaßnahmen an der ­Doberaner Kirche.“ Der Überschlag verzeichne unter anderem 10 000 Mauersteine, 8000 Dachsteine, 45 Last Kalk und 100 Stücke Eichen-Bauholz sowie die zu zahlenden Löhne und zu leistenden Naturalien.

Desolater Zustand

im 17. Jahrhundert

Zudem habe es offenbar auch in den Jahren 1605/06 umfangreiche Restaurierungen gegeben, sagt der Kustos: „Aufgrund der Aktenlage wird aber deutlich, dass das Münster gerade nach den Abtragungen in den 1660er Jahren schon in einem desolaten Zustand war.“ Im schlimmsten Fall hätte den hochgotischen Backsteinbau das gleiche Schicksal ereilen können wie etwa die Klosterkirche im Greifswalder Ortsteil Eldena: „Die ist heute eine Ruine.“ Was dem Münster auch zugutekam: „Die Kirche war auch herzogliche Grablage“, erklärt Heider. „Deshalb ­haben die Ahnen immer wieder Geld in den Erhalt des Gebäudes gesteckt.“

Vortrag mit anschließender
Führung am 21. November

Welche umfangreichen Schäden der Kirchenbau und die ihn umgebenden Nebenbauten aufwiesen und welche Schwierigkeiten sich während der Erhaltungsmaß­nahmen dieser Baumassen ergaben – darüber will Martin Heider am Donnerstag, dem 21. November, in einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Führung sprechen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Neue Erkenntnisse über die Sanierungsarbeiten am Münster und im Klosterareal aus den Akten des 16. bis 18. Jahrhunderts“ beginnt um 18 Uhr im Westteil des Münsters – die Sitzbänke sind ­beheizt.



Quellenangabe: Bad Doberan vom 15.11.2019, Seite 10
 

 

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Auch wenn es Mitte November nur noch wenige Blätter an den Bäumen gibt, so hat die Allee nichts an ihrer Schönheit verloren.

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Das Wohngebiet in Bad Doberan "Ostseeland" ist noch nicht vollständig bebaut und von dort sind es nur 5 Km bis zum Strand in Heiligendamm an der Ostsee.

( ganz rechts befindet sich die Umgehungsstraße nach Heiligendamm und ganz links bei der Baumreihe fährt der "Molli" die Schmalspurbahn von Bad Doberan über Heiligendamm nach Kühlungsborn)-

Bad Doberan. Straßenpflege, ­rasende Autos, Radwege und Internet – während eines Stadtteilrundgangs im Doberaner „Baugebiet Kammerhof“ Mitte Oktober hatten etwa 80 Anwohner ihre Schwerpunkte formuliert und an Bürgermeister Jochen Arenz (parteilos) weitergegeben. Dieser kündigt nun erste Maßnahmen an. „Vor allem der Verkehr war für die Leute ein großes Thema“, sagt Arenz. „Insgesamt wird offenbar im gesamten Wohngebiet zu schnell gefahren – insbesondere aber auf der Straße An den Salzwiesen.“

Die Stadt werde bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit dem Landkreis Rostock geeignete Maßnahmen prüfen und anschließend zügig umsetzen: „Vorstellbar wären etwa Tempo-30-Markierungen auf den Straßen oder auch Blumenkübel zur Verkehrsberuhigung.“ Ganze verkehrsberuhigte Bereiche oder auch Spielstraßen sollen künftig im Nettelbruch, Utkiek, An den Wiesen sowie auf der Möwenstraße eingerichtet werden. „Wir stellen beim Landkreis einen entsprechenden Antrag“, verspricht Arenz. „Die Straßen erfüllen die baulichen Voraussetzungen – denn es gibt hier keinen abgetrennten Bereich für Autos und Fußgänger.“

Telekom sorgt für schnelles Internet

Daneben habe man auch Radfahrer im Blick, sagt Doberans Bürgermeister: „Weil der Radweg an der Umgehungsstraße endet, soll die Führung der Radfahrer durch den Ostseewohnpark besser ausgeschildert werden.“ Der fahrradfreundliche Anschluss des Baugebietes Kammerhof und auch des Ostseewohnparks an den Buchenberg oder das Einkaufszentrum an der B 105 werde zudem Bestandteil des neuen Verkehrskonzeptes, so Arenz. Darüber hinaus plane man, im kommenden Jahr den Radweg an der Dammchaussee zu erneuern und zu beleuchten sowie bis zur Allee-Apotheke auszubauen.

 

Ein weiterer Wunsch der Anwohner: endlich schnelles Internet für das Wohngebiet. „Die Telekom wird voraussichtlich bis zum 31. Dezember einen Vertrag mit dem Landkreis zum Aufbau einer Breitband-Infrastruktur unterschreiben“, blickt Arenz voraus. „Danach hat die Firma 36 Monate Zeit, das ‚schnelle Netz‘ aufzubauen.“ Bad Doberan sei in einem Gebiet mit insgesamt acht Gemeinden zusammengefasst: „Es ist noch nicht klar, wo die Telekom den Ausbau beginnt – bleibt nur zu hoffen, dass wir hier im vorderen Bereich liegen.“

Zweckverband prüft

Geruchsbelästigung

Mit Blick auf den Spielplatz im Wohngebiet sei deutlich geworden, dass die Fläche nicht über ausreichend Geräte verfüge, sagt Jochen Arenz: „Deshalb wollen wir den Platz um eine Rutsche und eine Schaukel erweitern.“ Schöner werden sollen auch die Kreisverkehre: „Die Kreisel werden im kommenden Jahr attraktiv bepflanzt – Mittel dafür stellen wir in den Haushalt 2020/2021 ein.“

Einige Anwohner hätten sich außerdem über eine Geruchsbelästigung beschwert, erklärt Arenz: „Nach Aussage des Zweckverbandes entstehen die Gerüche möglicherweise durch die mangelnde Wirkung ein neues Bindemittels, das aktuell in der Kläranlage getestet wird.“ Eine zweite Ursache könnten Verschlusskappen der Entlüftungsrohre sein, die durch den Starkregen Ende Juli nach oben gedrückt wurden: „Der Zweckverband hat eine Lösung des Problems bis Ende November zugesagt.“

Satzung zur Straßenreinigung wird angepasst

Ob Bewohner für das Reinigen der Straße vor ihrem Haus zuständig sind oder die Stadt, regelt Doberans Straßensatzung. „Die soll bis zum Frühjahr 2020 überarbeitet werden, weil einige neue Straßen durch die neuen Wohngebiete hinzugekommen sind“, sagt Jochen Arenz. „Andere Straßen wiederum könnten gestrichen werden.“ Grundsätzlich gelte: „Sind die Straßen in der ­Satzung aufgeführt, ist die Stadt Bad Doberan für die Reinigung des Straßenkörpers verantwortlich – die Anwohner müssen sich um den Gehweg kümmern.“ Bislang seien nur die Straßen An den Salzwiesen und Amselweg in der Satzung verzeichnet, so dass auch nur dort für die Anlieger Gebühren durch Reinigung und Schneeräumen anfallen – pro Meter 2,10 Euro im Jahr.

Während der Begehung sei die Idee aufgekommen, eine Anwohnerbefragung zur Aufnahme der ­jeweiligen Straße in die Satzung anzubieten, erklärt Doberans Bürgermeister: „Es hat sich aber heraus­gestellt, dass der Bauhof weder technisch noch personell in der Lage wäre, diese Aufgabe zusätzlich zu übernehmen.“ Bad Doberan sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen – „während die Infrastruktur leider nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst wurde“, so Arenz. „Dies betrifft nicht nur den Verkehr, Spielplätze, Parkplätze oder die Entwicklung von Radwegen – sondern auch die Ausstattung und Besetzung des Bauhofes“, meint der Bürgermeister.

Stärker bedacht werden sollen im Kammerhof künftig Menschen mit Handicap, sagt Jochen Arenz: „Das Wohngebiet weist hier Defizite auf – so sind etwa Bordsteinabsätze zu hoch, in einige Gehwege wachsen Sträucher mit Stacheln ­hinein.“ Mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen sollen jetzt detailliert Lösungen besprochen und auf den Weg gebracht werden.



Quellenangabe: Bad Doberan vom 14.11.2019, Seite 10

 

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Mit den entsprechenden Lichtverhältnissen gibt es auch im sonst trüben November, sehr schöne Momente mit dem Blick in die Natur-

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Der Herbst hat nun Einzug gehalten und wenn dann die Sonne etwas scheint, dann kann man die bunte Pracht bei den sehr schönen Allen in Mecklenburg Vorpommern bewundern.

August 2019

Erstmalig erlebte ich am 3.August 2019, dass dieses Jahr die Ostsee die 20 Grad Wassertemperatur erreicht hatte. Das schließt natürlich nicht aus, dass auf Grund von Lage und Strömung woanders an der Ostsee dieser magische Wert von 20 Grad bereits früher schon erreicht worden ist.

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Ein paar Eindrücke von einer 5-Seen Rundfahrt im Bereich Lychen-Himmelpforte-Fürstenberg

Wenn man mit offenen Augen und einen blick für die Natur übrig hat, kann man wie hier in MV am helligen Tag auch Rehe (fast zum streicheln) sehen. Einfach toll.

Das es gerade bei einer Hitzeperiode im Juli 2019noch eine steife Brise gibt, wie hier an der Marina in Kühlungsborn, macht die Hitze zwar erträglicher, aber das Baden als Abkühlung auch gleichzeitig gefährlich. Leider sind bis jetzt schon weder 11 Badetote in MV zu beklagen.

Das Doberaner Münster ist von außen schon eim imposantes Gebäude, wer es aber, mit möglichst einer Führung dann auch von innen entdeckt, wird  die vielen kleinen Details, ganz anders bewerten. Es lohnt sich immer wieder, ein Besuch, nicht nur im Münster sondern in der gesamten Klosteranlage.

Das bunte Glas für sich, ist schon ein Kunstwerk.

Die zahlreichen Verzierungen sind alle eine Augenweide

Eine Fahrradfreundliche Stadt ist Bad Doberan.

Nun habe ich wieder auf meinen Touren u.a. im Raum Bad Doberan, zwei weitere mit Blumen geschmückte Fahrräder entdeckt. Immer wieder kann man bewundern, wie die Bürger geschickt ihre Fahrräder mit Blumen gestalten- einfach toll.

Der Leuchtturm von Basdorf, liegt nord-westlich von Kühlungsborn unweit von Rerik.

Jedes Jahr findet die "Zappanale" statt, ein Kultur und Musik-Event, welches dem Bad Doberaner Sohn und Musiker Frank Zappa gewidmet wird. Diese aus Treibholz gefertigte Bank, hat ein Bad Doberaner zu Ehren des Künstlers Frank Zappa gewidmet.

Mit welchem künstlerischen Geschick sich Fans von Frank Zappa, wie hier ihr Motorrad gestalten, kann man gut erkennen-eine Augenweide, nicht nur für Motorradliebhaber.

 

Immer wieder eine Augenweide ist die Gestaltung der Blumenbeete in Warnemünde wie hier "Am Alten Strom"

Juli 2019 in Warnemünde

An der Ostseeküste bringen solche Sonnenuntergänge "südliches Flair" in den oftmals rauhen Norden.

Immer wieder wechseln die Lichtverhältnisse und bringen stets neue herrliche Motive hervor.

Auf der einen Seite verabschiedet sich die Sonne und auf der anderen Seite meldet sich der Mond zum Dienstantritt. Einfach ein tolles Bild.

Mit einem raucharmen Grill, lässt sich zudem noch eine schöne Abendstimmung beim Bier produzieren.

Wieder ein wunderscöner Sonnentergang am Strand von Heiligendamm am 13.7.2019

Doberaner Münster

Doberaner Münster

Das es im Sommer an der Ostseeküste auch mal nicht die 20 Gradmarke Lufttemperatur übersteigt, erleben wir gerade in den letzten Tagen, Angang Juli 2019. Bei mitunter einer leicht erhöhten Brise, ist der Strand wie leergefegt.

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Mail: hanke.lambrechtshagen@web.de
 

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