Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links
Mein Herz schlägt links

Mein

schlägt links

   2019

Regionalgruppe Rostock

Liebe Gäste, liebe RotFuchsmitglieder,

 

auch für das Jahr 2019 wird die Regionalgruppe Rostock des RotFuchs Förderverein e.V. ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm anbieten, wozu Sie jederzeit herzlichst eingeladen seit. Wie in den Jahren zuvor auch, werden mit Bild und Text neben der Ankündigung zur Bildungsveranstaltung selbst, auch von den Bildungsveranstaltungen kurz berichtet. Ebenso wird verfahren, bei den weiteren Aktivitäten der Regionalgruppe Rostock.

Auf Grund der beschränkten Platzkapazität, können immer nur zwei Jahrgänge von den Aktivitäten der Regionalgruppe auf dieser Homepage erscheinen. Sollte darüber hinaus Interesse bestehen, so kann man entsprechende Chroniken der Regionalgruppe seit bestehen der Regionalgruppe Rostock im Jahre 2004 erwerben.

------------------------------------------------------

  Wir begrüßen herzlichst

zu unserer Podiumsveranstaltung

 

                     Reimund Ernst

    (Historiker, Mitherausgeber der „Marxistischen blätter“, DKP)

 

                                       zum Thema:

 

         „100 Jahre KPD – 50 Jahre DKP.

Brauchen wir heute noch eine kommunistische Partei?“

 

 

Wann: Sonnabend den 17. August 2019

 

Beginn: 10 Uhr

 

Ort: Mehrgenerationenhaus Evershagen, Maxim-Gorki-Str.52 in 18106 Rostock

 

Eintritt: frei

 

Veranstalter: RotFuchs Regionalgruppe Rostock 

 

Wir bitten zur organisatorischen  Absicherung der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten!

 

 

 

                                                  - Der Vorstand –

 

Kontakt: C. Hanke Tel.015201584210, hanke.lambrechtshagen@web.de  bzw. www.rotfuchs.net

----------------------------------------------------

  Wir begrüßen herzlichst

zu unserer Podiumsveranstaltung

 

       Dr. Gabriele Gast         

 

                                       zum Thema:

 

         „Kämpfer für den Frieden“

 

Am 7. Oktober 2019 jährt sich der 70. Jahrestag der Gründung der DDR.

Mit einem historischen Rückblick in Bezug auf die zahlreichen friedenspolitischen Aktivitäten der DDR für die Erhaltung des Friedens in Europa und der Welt, wird ein Einblick in die wichtige Aufklärungsarbeit des Auslandsnachrichtendienstes der DDR gewährt.

 

Wann: Sonnabend den 22. Juni 2019

 

Beginn: 10 Uhr

 

Ort: Mehrgenerationenhaus Evershagen, Maxim-Gorki-Str.52 in 18106 Rostock

 

Eintritt: frei

 

Veranstalter: RotFuchs Regionalgruppe Rostock 

 

Wir bitten zur organisatorischen  Absicherung der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten!

 

                                                  - Der Vorstand –

 

Kontakt: C. Hanke Tel.015201584210, hanke.lambrechtshagen@web.de  bzw. www.rotfuchs.net

-------------------------------------------------------

                              

 

          RotFuchs

 

                             Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir     

              Carsten Hanke

 

( Vorsitzender der Regionalgruppe Rostock des RotFuchs Förderverein e.V. gibt einen Überblick über die aktuelle Situation in Venezuela)

                          

                           zum Thema:

        „ Soll Venezuela ein zweites Chile 1973 werden!

( Hintergründe zur Situation in Venezuela mit aktuellen Berichten .Botschafter Venezuela in der BRD angefragt)

Freitag, den 17. Mai 2019  

Beginn: 16.00 Uhr 

Eintritt: frei          

Ort:       Mehrgenerationenhaus Evershgen – Maxim Gorki Str.52

                                             18106 Rostock     

                                                           

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

  • Der Vorstand –

Hinweis: Es ist bei der Botschaft in Venezuela in Berlin angefragt, ob der Botschafter bzw. einer seiner Diplomaten an unserer Solidaritätsveranstaltung teilnimmt.

---------------------------------------------------

------------------------------------------------------

                              

 

          RotFuchs

 

                             Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir     

              Hartmut König

                          

                           zum Thema:

        „ WARTEN WIR DIE ZUKUNFT AB !

(Mitbegründer des OktoberKlubs- liest aus seiner Autobiografie. So wie er sich einst mit seinen Liedern „Sag mir, wo du stehst“ und „Zurück oder vorwärts, du mußt dich entschließen“ positionierte, ist auch sein Buch von politischer und menschlicher Ortung bestimmt).

Sonnabend, den 9. März 2019  

Beginn: 10.00 Uhr 

Eintritt: frei          

Ort:       Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) Rostock - Toitenwinkel, Olaf Palme Str.26     

                                              18147 Rostock                                                                

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

  • Der Vorstand –

Hartmut König in Aktion, während seiner Buchlesung.

 

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am
9. März 2019 in Rostock

Von Carsten Hanke

Einen Tag nach dem „Internationalen Frauentag“ fand die 3. Bildungsveranstaltung der Regionalgruppe (RG) des RotFuchs Rostock im Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) Toitenwinkel in Rostock statt. Als Gastreferenten konnten wir Hartmut König, mit Informationen und Gedanken zu seinem Buch mit dem Titel „Warten wir die Zukunft ab“, gewinnen.

Sehr schnell wird den anwesenden Teilnehmern bewusst, dass diese Autobiografie ein politisches Buch ist, in welchem seine vielfältigsten Erinnerungen und Erkundungen rückblickend sehr spannend und in einer lockeren Art dargestellt sind. Neben seinen sehr geschickt ausgewählten Leseabschnitten mit den dazugehörigen Anmerkungen berichtet, analysiert und stellt der Autor Fragen an die Geschichte und Politik, die letztendlich auch sehr prägend für seine Lebensentscheidungen waren und seine Haltung bis heute charakterisieren. Dass dabei als Nachkriegskind im zerstörten Berlin die Schrecken des II. Weltkrieges seine Kindheit besonders geprägt haben, wird bis heute in seinem Einsatz für den Frieden besonders deutlich. In den Leseabschnitten, die der Autor vortrug, wird immer wieder deutlich, dass schon sehr früh in seinem Leben sein künstlerisches Geschick im Texten und im  Gesang vorhanden war. Sein Leben wurde auch geprägt durch zahlreiche Begegnungen, er nennt sie „Schicksalsbegegnungen“ , mit großen namhaften Persönlichkeiten aus der Kunstszene und Politik, wie z.B. Bruno Apitz, Thomas Natschinski, Peter Hacks, dem Atomspion Klaus Fuchs, Walter Ulbricht, Mikis Theodorakis und Egon Krenz, um nur einige von vielen zu nennen. Insbesondere mit Egon Krenz entwickelte sich eine feste Freundschaft, die bis heute von Bestand ist. Nicht nur diese zahlreichen Begegnungen beeinflussten stark seinen Lebensweg, sondern seine stets enge Verbundenheit mit der werktätigen Bevölkerung mit all ihren Problemen und Erlebnissen waren letztendlich auch ein Grund  mit, seinen zu jederzeit verständlichen lockeren Sprachgebrauch zu bewahren, der nicht nur bei seinen Lesern und Zuhörern gut ankommt. Seine selbstkritische Art und bescheidene Lebensweise - damals wie heute - machen sein gesamtes Auftreten so authentisch und sympathisch zugleich. Er war Mitbegründer der Gruppe TEAM 4 und der daraus später entstandene, viel bekanntere Oktoberklub, war für lange Zeit sein Hauptbetätigungsfeld. Nicht nur durch seine Texte für viele Lieder bezog er sich auf die politischen Ereignisse jener Zeit, auch sein politisches Agieren insgesamt blieb den Politikern in der DDR nicht verborgen. Obwohl Hartmut König seiner selbstkritischen Art stets treu blieb und auch zu gesellschaftlichen Entscheidungen in der DDR sich kritisch äußerte, tat er dieses immer in objektiver Weise und in der Bewertung einer vorher praktizierten Gesamtanalyse der entscheidenden Faktoren.

In der anschließenden Diskussion wurden viele weitere Details aus seiner Biografie tiefgründiger durch den Autor offenbart, sowie auch so manche politische Entscheidung durch die DDR-Führung. Dass der Autor selbst einige wichtige und zudem entscheidende eigene Initiativen aus Bescheidenheit nicht nannte, wurde erst durch die Ergänzungen von Egon Krenz auf die Fragen der Gäste hin,  deutlich.  Eine sehr interessante, wie inhaltlich sehr starke Veranstaltung ging viel zu schnell vorbei, so der vielfache Tenor der Gäste.

Im SBZ Toitenwinken in Rostock gibt der Saal eine sehr gut Akkustik, so das die Gäste in der letzten Reihe noch sehr interessant den Ausführungen des Referenten folgen können.

Mit Egon Krenz war auch das eine oder andere bekannte Gesicht unter den Gästen.

Neben den Infostand des RotFuchs, nutzen u.a. auch andere Vereine oder Parteien, wie hier die DKP die Möglichkeit für ihre Organisation zu werben.

-------------------------------------------------------

                              

 

          RotFuchs

                             Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir

         Gerhard Giese Oberst a.D

                           zum Thema:

  Können Russland und China mit der neuen Qualität ihrer Waffen und Potentiale die USA und Nato an den Verhandlungstisch zwingen?

 

(Mit einer Power Point Präsentation wird Gerhard Giese diese Thematik umfangreich erläutern)

 

Sonnabend, den 16.Februar 2019  

Beginn: 10.00 Uhr 

Eintritt: frei         

Ort:Mehrgenerationenhaus Evershagen(MGH),

Maxim Gorki Str. 52                                 18106 Rostock                                                                

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

                             - Der Vorstand –

 

Organisator:   Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Rostock,   Der RotFuchs Förderverein e.V. ist ein parteiunabhängiger bundesweiter Bildungsverein. Wir bekennen uns zu den Lehren von Karl Marx. Wir diskutieren über Themen aus der Geschichte und aktuellen Politik mit Experten aus linker Sicht.

Bericht zur Rotfuchs Veranstaltung am 16. Februar 2019 in Rostock

Von Carsten Hanke

Zu der 2. Bildungsveranstaltung des RotFuchs Rostock begrüßte der Vorsitzende der Regionalgruppe den Referenten Gerhard Griese (Oberst a.D.) zum Thema, ob China und Russland gegenüber den USA und der Nato ein militärisches Gleichgewicht hergestellt haben und somit die USA mit den Nato – Verbündeten zu Abrüstungsverhandlungen zwingen können.

Bevor der Referent zum Thema sich äußerte, gab der Vorsitzende einen kurzen Überblick zur Situation in Venezuela und warb für Spenden für die KP-Venezuela.

In seinen sehr tiefgründigen Aussagen des Referenten wurden in einem historischen Rückblick die Situation im militärischen Kräfteverhältnis zwischen den Militärblöcken USA und Nato auf der einen Seite und Russland mit China auf der anderen Seite klar umschrieben. Seinerzeit ging die USA vor 10 Jahren davon aus, dass ein „konventioneller „Enthauptungsschlag“ zur Vernichtung der russischen und danach der chinesischen Kernwaffen führt. Dazu wurden die Angriffskräfte der Triade und die im Aufbau befindlichen Antiraketensysteme für Europa und Afrika zusammengeführt. Das war jener Zeitpunkt, in welchem die USA und Nato im Begriff waren, das globale strategische Gleichgewicht zu zerstören und die Weltherrschaft des unipolaren Systems zu festigen.       

Der Referent machte in seinen nachfolgenden Ausführungen an Hand von verschiedenen nachweisbaren Fakten sehr deutlich, dass Russland und China sich diese von den USA vorgenommene Unterschätzung der militärischen Stärke ihrer Länder zu nutze machten und entwickelten unter Anwendung neuester physikalischer und mathematischer Erkenntnisse ihre gesamten strategischen Waffensysteme unter dem Gesichtspunkt der Verteidigung weiter.

Sehr detailliert zeigte der Referent die einzelnen Waffenkomplexe, ob Luftverteidigung, Bodentruppen und die der Flotte sowie den kosmischen Verteidigungsring. Dabei kamen zur Überraschung der USA und ihrer Verbündeten einzelne Neuerungen im Syrienkonflikt erfolgreich zum Einsatz, wie das unbemerkte Auftauchen von U-Booten in einem USA-Marineverband oder dem Abschuss von Angriffsraketen usw.

Ein weiteres Thema aus ganz aktueller Sicht, war die Aufkündigung des INF-vertrages durch die USA. Neben der inhaltlichen Darlegung dieses Vertrages wurde den anwesenden Gästen bewusst, dass dieser Vertrag in der Vergangenheit bereits von den USA mehrfach verletzt worden ist, aber genauso schwerwiegend ist, dass andere Staaten wie China, Indien, Pakistan, Israel usw. ebenfalls Waffen entwickelt haben, die unter den INF-Vertrag fallen würden, aber diese Länder nicht Vertragspartner derzeit sind.

In der Diskussion wurde die große Sorge eines unkontrollierten neuen Wettrüstens deutlich und die Notwendigkeit der Stärkung einer breiten weltweiten Friedensbewegung.

Mit Hilfe eines Beamers konnte der Referent die vielen Fakten inkl. der dazugehörigen Quellen sehr anschaulich den Teilnehmern präsentieren.

Die vom Vortrag ausgehenden genannten Fakten selbst und die anschließende in der Diskussion zusätzlich vermittelten Details bestätigten ein weiteres Mal die aggressive Ausrichtung der USA-Politik und die der Nato.

-------------------------------------------------------

RTDeutsch

International

Unterwegs für Frieden und Versöhnung: Modrow berichtet über Korea-Reise

21.01.2019 • 08:25 Uhr

https://de.rt.com/1rvx

Quelle: www.globallookpress.com © dpa/Sebastian Willnow

Archivbild

441

Der Ex-DDR-Regierungschef Hans Modrow ist auf die koreanische Halbinsel gereist. Dabei versuchte er, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Dem Sozialsten vertrauen nicht nur die Nordkoreaner - auch Südkorea interessiert sich für seine Meinung.

von Hasan Posdnjakow

Hans Modrow, ehemaliger Regierungschef der Deutschen Demokratischen Republik in der Übergangszeit, hat am Samstag auf einer Veranstaltung des Fördervereins der sozialistischen Monatszeitschrift Rotfuchs in Dresden Details zu seinen diplomatischen Reisen nach Korea und China bekannt gegeben. Der inzwischen über neunzigjährige Linken-Politiker betonte, seine Reisen in den letzten Jahren in diese Region seinen keine "touristische Reisen" gewesen. Er resümierte, dass es allgemein leichter sei, Kontakte nach Südkorea zu knüpfen als nach Nordkorea.

Mehr lesen:Xi und Kim vereinbaren Zusammenarbeit bei Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel

 

Modrow sagte, er sei zunächst nach Peking für ein Interview gereist. Das Interview habe im Rahmen eines Dokumentarfilms des chinesischen Fernsehens stattgefunden. Von Peking aus sei er erst nach Nordkorea und anschließend, wieder von Peking aus, in die südkoreanische Hauptstadt Seoul geflogen. Beide Reisen seien von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert worden.

Der ehemalige DDR-Regierungschef erklärte, dass er bereits im Jahr 1959 fünf Wochen in der Volksrepublik China war. Auch in den 1980er Jahren sei er, nach der Wiederherstellung normaler Beziehungen zwischen der DDR und China, zwei Mal das asiatische Land besucht. Als 1985 der nordkoreanische Staatschef Kim Il Sung im Rahmen seiner Europa-Reise drei Tage in Dresden verweilte, sei er für die Bewirtschaftung Kims zuständig gewesen. Insofern hat Modrow in den vergangenen Jahrzehnten bereits eine gewisse Kompetenz auf diesem Gebiet aufbauen können.

In den letzten Jahren habe auch die südkoreanische Seite Kontakt zu ihm geknüpft. Das südkoreanische Vereinigungsministerium habe Beamte, dies ich mit dem deutschen Modell der Wiedervereinigung befassen. Diese Beamten hätten den Eindruck gehabt, dass die westdeutsche Sicht auf die Wiedervereinigung einseitig ist. Daher hätten die Südkoreaner auch die Vertreter der DDR zu sich eingeladen.

Modrow erzählte den Teilnehmern der Veranstaltung, dass auf seine Initiative die Botschafter beider koreanischer Staaten an den Feierlichkeiten zu seinem 90. Geburtstag teilnahem. Es sei das erste Mal, dass sich beide Botschafter offiziell begegneten.

Zu den diplomatischen Beziehungen und dem Kräfteverhältnis auf der koreanischen Halbinsel erklärte der linke Elder Statesman, dass der Einfluss Chinas auf die nordkoreanische Regierung in den westlichen Medien oft verzerrt dargestellt werde. Nordkorea pflege eine eigenständige und souveräne Außenpolitik. Im Süden Koreas aber seien Zehntausende US-Soldaten stationiert. Der derzeitige südkoreanische Präsident Moon Jae-in strebe aber nach freundschaftlichen Beziehungen mit Nordkorea und pflege auch ein gutes Verhältnis zu Modrow. Dies sei ein bemerkenswerter Fortschritt, da während der Regierungszeit der im Jahr 2017 nach massiven Protesten vom Amt abgesetzten Ex-Präsidentin Park Geun-hye Südkorea eine sehr US-hörige Politik betrieben und sich auch nur um die westdeutsche Sicht auf die Vereinigung interessiert habe.

Mehr lesen:Zeichen der friedlichen Annäherung: Nord- und Südkoreanische Soldaten überqueren Grenze

 

Modrow teilte mit, dass er im Anschluss an seine Reisen nach Pjöngjang und Seoul die Gelegenheit hatte, bei der internationalen Abteilung des Zentralkomitees der KP Chinas die Gespräche auszuwerten. Nordkoreas Führung erkläre, dass sie mit ihrer Theorie ein souveräner Staat mit einer souveränen Politik seien. Pjöngjang strebe danach, die Probleme mit Südkorea aus der Welt zu schaffen – allerdings ohne Einmischung von Drittstaaten. Nordkorea bestehe darauf, auf Augenhöhe mit den USA zu sein. Das Regime-Change-Szenario, das unter anderem in Libyen angewendet wurde, sei für Pjöngjang abschreckend. Zugleich bestehe im Norden der koreanischen Halbinsel die Bereitschaft, die Wirtschaft und den technologischen Fortschritt zu stärken. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un sei weltoffen, was Modrow unter anderem damit erklärte, dass er mehrere Jahre in der Schweiz ausgebildet wurde.

Dem ehemaligen DDR-Regierungschef zufolge müssen Nord- und Südkorea eine Vertragsgemeinschaft schaffen, um sich gegenseitig annähern zu können. Diese gebe es derzeit zwischen beiden koreanischen Staaten im Gegensatz zur BRD und DDR ab den 1960er Jahren nicht. Allgemein reichen Modrow zufolge gute Absichtserklärung nicht, es müssten auch konkrete, verbindliche Vereinbarungen getroffen werden. Die Nordkoreaner seien etwa bereit, Handelsbeziehungen aufzubauen, um Zugang zu neuen, fortschrittlichen Technologien zu bekommen. Aber es sei wegen den gegen Nordkorea gerichteten Sanktionen sogar für Südkorea schwer, Handel mit dem Norden zu treiben.

 

                              

 

          RotFuchs

                             Einladung

         zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir

             Volker Hermsdorf

                           zum Thema:

  Kuba in neuer Verfassung – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven“

Im Februar 2019 stimmt Kubas Bevölkerung über eine neue Verfassung ab. Ein vom Parlament beschlossener Entwurf ist bis zum 15. November in insgesamt rund 135.000 Versammlungen landesweit diskutiert worden. Dabei stehen neue Elemente zur Debatte wie z.B. Genossen­schaften, Ämterbegrenzung, gleichgeschlechtliche Ehe. Zugleich ist der Generationswechsel in vollem Gange. Volker Hermsdorf, Verfasser mehrerer Bücher über Kuba und Autor der marxistischen Tageszeitung junge Welt, stellt in einem Vortrag die wesentlichen Diskussionspunkte innerhalb der Verfassungsdiskussion in Kuba vor. Zugleich schildert er die intensivierte Subversion gegen das sozialistische Kuba und Analysiert die außenpolitischen Herausforderungen angesichts des Rechtsruckes in Lateinamerika. Abschliessend geht er der Frage nach, welche neuen Chancen sich für Kuba durch engere Beziehungen zu Russland, China, Vietnam und der Demokratischen Volksrepublik Korea bieten. 

Sonnabend, den 5. Januar 2019  

Beginn: 10.00 Uhr 

Eintritt: frei      

   

Ort: Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) Toitenwinkel, Olaf Palme Str.26

18147 Rostock    

         

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

        - Der Vorstand –

 

Organisator:   Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Rostock,   Der RotFuchs Förderverein e.V. ist ein parteiunabhängiger bundesweiter Bildungsverein. Wir bekennen uns zu den Lehren von Karl Marx. Wir diskutieren über Themen aus der Geschichte und aktuellen Politik mit Experten aus linker Sicht.

Der Referent Volker Hermsdorf bei seinem Vortrag.

Teilnehmer der ersten Bildungsveranstaltung des RotFuchs Rostock im Jahr 2019

Bericht zur RotFuchsveranstaltung am 5. Januar 2019 in Rostock

Von Carsten Hanke            

Bereits am 5. Januar 2019 eröffnete die Rostocker Regionalgruppe des RotFuchs Fördervereins e.V. ihr Bildungsprogramm für das Jahr mit der aktuellen Entwicklung in Kuba, um auch gleichzeitig einen Blick auf die Perspektiven, die sich in diesem Jahr bieten, zu wagen. Dass diese Thematik aus aktuellem Anlass zum 60. Jahrestag der Revolution auf Kuba gewählt worden ist, geschah nicht zufällig, da die Bildungsveranstaltungen neben den historischen Bezugspunkten, sich auch stets auf die Aktualität beziehen. Als Referent konnte nun schon zum 3. Mal der Buchautor und Journalist Volker Hermsdorf aus Hamburg begrüsst werden.

In seinen Darlegungen ging Volker Hermsdorf zunächst auf den in Kuba stattgefundenen Diskussionsprozess für die neue Verfassung ein, welcher vom 13.08.-15.11.2018 stattfand, wo über 8,9 Millionen Bürger (Kuba hat 12 Mill. Einwohner) bei 133.000 Versammlungen mit über 700 Änderungsvorschlägenm, von denen 60% in die neue Verfassung übernommen wurden, sich beteiligten. Im Gegensatz zur bisherigen Verfassung, welche 137 Artikel hat, wird die neue Verfassung 229 Artikel haben.

Zu den neuen Inhalten gehören u.a. die Festschreibung neuer Eigentumsformen wie Privateigentum, Genossenschaften, wie die Möglichkeit, Mischeigentumsformen zu haben. Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft wird so gestaltet sein, dass es keine Eigentumskonzentration, wie z.B. Monopole o.ä., geben wird. Auch wird als Ziel klar der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft mit dem Endziel à der Errichtung des Kommunismus formuliert. Ebenso bleibt die führende Rolle der KP Kuba weiter bestehen und es wird kein Mehrparteiensystem geben. Damit haben die Kubaner in der Babtista-Diktatur unliebsame Erfahrungen gemacht. Im Übrigen werden bei den Wahlen, anders als in Europa, nicht die Parteien auf Kuba gewählt, sondern die jeweilige Person, ob Mitglied der Partei oder auch nicht.

Neu wird die politische Macht aufgeteilt. Bisher war der Präsident auch gleichzeitig der Regierungschef und jetzt wird Präsident, welcher auch  Staatsoberhaupt ist getrennt und der  Ministerpräsident wird als Regierungchef fungieren. Im Gegensatz zu vielen Staaten wird es künftig eine Amtszeitbeschränkung auf 2 x 5 Jahre geben, wobei das Eintrittsalter bei der Ersten Wahl unter 60 Jahre sein muss. Künftig wird es auch eine Dezentralisierung der politischen Verantwortung zu mehr Eigenverantwortung der Provinzen geben. Des Weiteren wird es auch eine Öffnungsmöglichkeit für eine gleichgeschlechtliche Ehe geben.

Zur innenpolitischen Situation sei noch erwähnt, dass Kuba den Generationenwechsel konsequent vollzieht. So ist der seit April gewählte Präsident Miguel Diaz-Canel 58 Jahre alt. 78 % der Abgeordneten sind nach 1959 geboren und das Durchschnittsalter der Abgeordneten beträgt 48 Jahre. Der Frauenanteil der Abgeordneten beträgt in Kuba 53,2 % und zum Vergleich, im aktuellen Bundestag  sind es 31 %.

Auch die wirtschaftliche Situation in Kuba wurde im Vortrag thematisiert. So ist das BIP 2018 bei 1,2 % und für 2019 sind 1,5 % realistisch geplant. Mit 51 % der Staatsausgaben für Bildung und Gesundheit wird deutlich, dass die soziale Komponente in Kuba weiterhin allerhöchste Prirorität besitzt. Somit ist auch die Kindersterblichkeit auf Kuba von 4 bei 1000 Neugeborenen zu erklären. Nur Dänemark mit ebenfalls 4 und die BRD mit 39 sind vergleichsweise niedrig. Die Anhebung der Mindesrente um +21 % ist ebenso beachtlich, auch wenn die Renten im europäischen Maßstab in der Höhe nicht vergleichbar sind. Mit dem Bau von 40.000 neuen Wohnungen (vom Staat 29.000 und 11.000 Privat) wird auch hier weiter an der Verbesserung der Wohnverhältnisse in Kuba gearbeitet. Auf der anderen Seite gibt es Mängel mitunter in der Versorgung, in der Dienstleistung und der Qualität, die letztendlich in dem seit Jahrzehnten bestehenden USA-Embargo begründet liegt. Probleme gibt es aber auch in der Produktivität selbst und in der Disziplin bei den Kubanern. Es herrscht ein großer Modernisierungsbedarf in den Betrieben, im Bergbau, Energie und Landwirtschaft.

Neben der aussenpolitischen Situation in Zeiten der globalen Auseinandersetzung nimmt Kuba eine Schlüsselposition ein. Das ist neben der geographische Lage mit seinem tiefseetauglichen Hafen für den Handel ebenso von großer Bedeutung wie aus militärischen Gründen.

In der Diskussion wurden alle Themenbereiche sehr detailliert angesprochen und so wurden manche Hintergründe durch die praxisnahen Beispiele vom Kubareisenden Volker Hermsdorf sehr anschaulich dargestellt. Eine sehr gelungene Auftaktveranstaltung für das Jahr 2019 ging viel zu schnell zu Ende.

--------------------------------------------------------

Am Rande der jährlichen Ehrung und des stillen Gedenken der ermordeten Revolutionsführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf dem Friedhof der Sozialisten, an der auch eine kleine Delegation von RotFuchsmitgliedern aus Rostock teilnahmen, ehrte u.a. auch der Vorsitzende der Regionalgruppe Rostock, Carsten Hanke den Mitbegründer und jahrelange Chefredakteur des RotFuchsheftes, Klaus Steiniger, der unweit der Gedenkstätte der Sozialisten seine letzte Ruhestätte fand.

                              

          RotFuchs

                             Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir

         Gerhard Giese Oberst a.D

                           zum Thema:

  Können Russland und China mit der neuen Qualität ihrer Waffen und Potentiale die USA und Nato an den Verhandlungstisch zwingen?

(Mit einer Power Point Präsentation wird Gerhard Giese diese Thematik umfangreich erläutern)

 

Sonnabend, den 16.Februar 2019  

Beginn: 10.00 Uhr 

Eintritt: frei      

   

Ort:Mehrgenerationenhaus Evershagen(MGH),

Maxim Gorki Str. 52    

18106 Rostock                                                            

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

- Der Vorstand –

 

Organisator:   Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Rostock

 

Der RotFuchs Förderverein e.V. ist ein parteiunabhängiger bundesweiter Bildungsverein. Wir bekennen uns zu den Lehren von Karl Marx. Wir diskutieren über Themen aus der Geschichte und aktuellen Politik mit Experten aus linker Sicht.

                              

 

          RotFuchs

 

                             Einladung

 zu unserer Bildungsveranstaltung begrüßen wir

 

              Hartmut König

                           zum Thema:

 „ WARTEN WIR DIE ZUKUNFT AB!

(Mitbegründer des OktoberKlubs- liest aus seiner Autobiografie)

 

Sonnabend, den 9. März 2019  

Beginn: 10.00 Uhr 

Eintritt: frei          

Ort:       Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) Rostock - Toitenwinkel,

Olaf Palme Str.26  

 

 18147 Rostock                                                               

       -Wir bitten zur Absicherung der Veranstaltung um eine Spende-

 

- Der Vorstand –

 

Organisator:   Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Rostock,  

 

Der RotFuchs Förderverein e.V. ist ein parteiunabhängiger bundesweiter Bildungsverein. Wir bekennen uns zu den Lehren von Karl Marx. Wir diskutieren über Themen aus der Geschichte und aktuellen Politik mit Experten aus linker Sicht.

Hier finden Sie uns

Mail: hanke.lambrechtshagen@web.de
 

Kontakt

Druckversion Druckversion | Sitemap
© www.hanke-mv.de