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Liebe Besucher,

 

auf dieser Seite werden Sie verschiedene Veranstaltungshinweise, politischer Art finden.

Gerne können Sie mir über meine Kontaktdaten auch Ihre Veranstaltungen zusenden.

Es besteht kein Anrecht auf Veröffentlichung Ihrer Veranstaltungen, es liegt in meinem Ermessen. Bedingt durch gesundheitliche Probleme, kann eine zeitnahe Veröffentlichung der gemeldeten Termine nicht garantiert werden.Es fallen keinerlei Gebühren/Kosten für die Veröffentlichung an.

 

Kampf für den Frieden

Rostocker Ostermarsch 2019:

Gegen ein neues Wettrüsten!

Der INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen ist gekündigt. Die Atom-kriegsgefahr kehrt zurück. In Libyen rächt sich dieser Tage wieder einmal, dass das Land 2011 durch einen internationalen Angriff zerschlagen wurde.   

Gleichzeitig wachsen in der Bundesrepublik Deutschland die Ausgaben für das Militär. Der 70. Geburtstag der NATO wurde feierlich begangen. Eine „Europäische Verteidigungsunion“ wird vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung Bundeswehr - Bildungsministerium über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen wird in MV nicht infrage gestellt.  

Gleichzeitig werden in Rostock weitere Korvetten stationiert. Die Marine schafft die Strukturen für ein NATO-Hauptquartier. Luft- und Raumfahrtunternehmen for-schen und produzieren auch für die Rüstung. Die Universität feiert ihren 600. Geburtstag und bricht ihre Zivilklausel.

Gleichzeitig sollen eine verfehlte Wohnungspolitik, Überwachung und nur halb-herzige Maßnahmen gegen den Rechtsruck die Menschen gefügig machen und auf Kriegskurs halten.  

Im März wurde in Rostock eine 75 Jahre alte Bombe entschärft. Zehntausend Menschen mussten evakuiert werden. Was sagt uns das über Kriege?  

Ostersonnabend, 20. April

Start: 14 Uhr beim Matrosendenkmal, Kabutzenhof

 

Gegen ein neues Wettrüsten!

Gegen die Militarisierung in Deutschland und weltweit!

Für eine zivile und friedliche Stadt!

[Unterstützer und Logos ...]

Der INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen ist gekündigt. Die Atomkriegsgefahr kehrt zurück. In Libyen rächt sich dieser Tage wieder einmal, dass das Land 2011 durch einen internationalen Angriff zerschlagen wurde.  

Gleichzeitig wachsen in der Bundesrepublik Deutschland die Ausgaben für das Militär. Der 70. Geburtstag der NATO wurde feierlich begangen. Eine „Europäische Verteidigungsunion“ wird vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung Bundeswehr - Bildungsministerium über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen wird in MV nicht infrage gestellt. 

Gleichzeitig werden in Rostock weitere Korvetten stationiert. Die Marine schafft die Strukturen für ein NATO-Hauptquartier. Luft- und Raumfahrtunternehmen forschen und produzieren auch für die Rüstung. Die Universität feiert ihren 600. Geburtstag und bricht ihre Zivilklausel.

Gleichzeitig sollen eine verfehlte Wohnungspolitik, Überwachung und nur halbherzige Maßnahmen gegen den Rechtsruck Renditen sichern und Feindbilder aufbauen. So kann man die Menschen schneller auf Kriegskurs bringen.

Im März wurde in Rostock eine 75 Jahre alte Bombe entschärft. Zehntausend Menschen mussten evakuiert werden. Was sagt uns das über Kriege? 

 

Ostersonnabend, 20. April

Start: 14 Uhr beim Matrosendenkmal, Kabutzenhof

Zwischenkundgebung: 14.40 Uhr am Werftdreieck

Abschlusskundgebung: 15.30 Uhr auf dem Doberaner Platz

 

Gegen ein neues Wettrüsten!

Gegen die Militarisierung in Deutschland und weltweit!

Für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag!

Für eine zivile und friedliche Stadt!

 

Rostocker Friedensbündnis

DIE LINKE Rostock

DKP

ISOR e.V.

MLPD

Rebell

RotFuchs

Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.

--  
Rostocker Friedensbündnis (gemeinsames Postfach)
http://www.rostocker-friedensbuendnis.de

 

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Marx-Engels-Stiftung

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Marx-Engels-Stiftung,

 

"Kein Bier für Revolutionäre" befürchtet eine Schlagzeile der UZ vom morgigen Freitag - glücklicherweise etwas voreilig. Der Grund: Das Münchner Hofbräuhaus hatte - am 4.4. zunächst telefonisch, am 8.4. dann auch schriftlich - den mit den Veranstaltern geschlossenen Vertrag über die Vermietung eines Raums für die Veranstaltung "Die baierische Räterepublik und die KPD" am kommenden Samstag, 13. April, gekündigt.

Die Kündigung kam - dreimal darf man raten, wer dahintersteckte - so kurzfristig, dass es nur noch schwer möglich gewesen wäre, und offenbar sein sollte!, einen geeigneten Ausweichsaal zu finden - zumal der Veranstaltungsort in München per Plakaten und Handzetteln schon überall bekannt gemacht worden war.

 

Gestern, am 10. April, kam nun die Entwarnung: Das Landgericht München I - es gibt offenbar auch in Bayern noch Richterinnen und Richter, die vor den Schlapphüten nicht kuschen - hat dem Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegen das Hofbräuhaus voll entsprochen und beschlossen:

  1. Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, dem Antragssteller am Samstag, den 13. April 2019, von 17.00 bis 22.00 Uhr ihren Raum Hofbräuhaus am Platzl, Münchner Zimmer, 2. Stock, zur Durchführung folgender Veranstaltung zu überlassen: "100 Jahre Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte. Die baierische Räte-Republik und die K.P.D. Vortrag von Hermann Kopp, Historiker und Vorsitzender der Marx-Engels-Stiftung, sowie musikalische Hommage von Manuela Dietl an revolutionäre Zeiten mit - noch unbekanntem - Kurt-Eisner-Lied."
  2. Die Antragsgegnerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.
  3. Der Streitwert wird auf 6.000,00 € festgesetzt.

Die Veranstaltung findet also, wie vorgesehen, im Münchner Zimmer des Hofbräuhauses, Am Platzl 9, statt.

 

Hier, zur Erinnerung, nochmals die Einladung:

 

„Bayern, der Bolschewik geht um! Hinaus mit ihm am Wahltag!“ forderte ein Plakat der Bayerischen Volkspartei (BVP) im Januar 1919. Das grafisch eindrucksvoll illustrierte drohende „Unheil“ konnte zunächst abgewendet werden: Die BVP, Vorläuferin der CSU, wurde bei den Landtagswahlen stärkste Partei, die USPD, Partei des Ministerpräsidenten Eisner, erzielte ganze 2,5% der Stimmen; die Partei der „Bolschewiken“, die KPD, wenige Wochen zuvor gegründet und bayernweit im Januar 1919 allenfalls wenige hundert Mitglieder zählend, hatte zum Landtag wie zur Nationalversammlung nicht einmal kandidiert.
Doch grade mal ein Vierteljahr später schien sich die Befürchtung der BVP zu bestätigen: Am 13. April, dem Palmsonntag, nach einem niedergeschlagenen gegenrevolutionären Putsch, wählten die im Hofbräuhaus versammelten Münchner Betriebs- und Kasernenräte einen Ausschuss an die Spitze der nur eine Woche zuvor ausgerufenen Räterepublik, in dem die Kommunisten eine bestimmende Rolle spielen sollten. Wie kam es dazu? Zumal die kommunistische Partei, obwohl glühende Verfechterin des Rätesystems, sich entschieden gegen die Ausrufung der Räterepublik gewandt und die Beteiligung an ihr abgelehnt hatte?
Die Haltung zur Räterepublik war innerhalb der KPD in Bayern und reichsweit heftig umstritten. Sie blieb es auch nach der blutigen Niederschlagung der Räterepublik und dem Justizmord an Eugen Leviné, dem führenden Kopf der Münchner Kommunisten wie der „zweiten“, proletarischen Räterepublik. Wie und warum sich diese Haltung veränderte, welche Motive die Vertreter der unterschiedlichen Positionen bestimmten – davon soll an diesem Tag die Rede sein. Und auch davon, welche Lehren aus den damaligen Auseinandersetzungen zu ziehen sind.


Der Veranstaltungsort wurde von unserem Kooperationspartner Plenum R mit Bedacht gewählt. Im Hofbräuhaus hatte am 13. April 1919, vor genau 100 Jahren also, die Versammlung der Betriebs- unmd Kasernenräte stattgefunden, mit der die 2., proletarische Räterepublik begann.

 

Kommt also zum Zuhören und Mitdiskutieren - und auch zur Feier, ob mit oder ohne Bier, eines kleinen juristischen Erfolgs!

 

Mit besten Marx-Engels-Grüßen,

Hermann Kopp

 

 

Marx-Engels-Stiftung e.V.
Gathe 55, 42107 Wuppertal
marx-engels-stiftung@t-online.de
www.marx-engels-stiftung.de
IBAN: DE17 3305 0000 0000 5170 78,
BIC: WUPSDE33

 

 

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Als wir im Kulturspeicher Ueckermünde zur Eröffnung der Ausstellung von Anja Röhl waren, ist er uns mit seinen Konzertankündigungen aufgefallen.
 
Hallo in die Runde, 
interessiert sich eigentlich jemand für das politische Lied? Egal der Beitrag ist unabhängig davon lesenswert, Grüße Marianne
 

Liedermacher Tino Eisbrenner für Frieden mit Russland

© Sputnik / Tilo Gräser
Gesellschaft
16:41 07.04.2019Zum Kurzlink
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Das Lied „Ich beobachte Dich“ hat den Musiker Tino Eisbrenner mit der Band „Jessica“ in der DDR bekannt gemacht. Heute singt und schreibt er immer noch Lieder. Seit Jahren engagiert er sich für Frieden und ein besseres Verhältnis zu Russland. Dort hat er auch Konzerte gegeben. Darüber hat er ein Buch geschrieben.

„Weil wir auf einem Pulverfass sitzen, wenn wir uns nicht darum kümmern.“ So begründet der ostdeutsche Liedermacher und Sänger Tino Eisbrenner, warum er sich für Frieden und ein besseres Verhältnis mit Russland einsetzt. Das macht er mit Liedern und Konzerten in der Bundesrepublik, aber ebenso in Russland. Zweimal, 2017 und 2019, trat er schon bei einem Liederfestival auf der Krim auf.

Auf der Leipziger Buchmesse Ende März stellte der Musiker, bekannt aus der DDR-Popband „Jessica“, sein kurz zuvor erschienenes Buch „Das Lied vom Frieden – Reisebilder eines Songpoeten“ vor. Darin beschreibt er vor allem seine Erlebnisse und Eindrücke auf den Konzerttourneen seit 2015 durch die Bundesrepublik, Österreich und Osteuropa sowie Russland.

Die Menschen dürften nicht weggucken, erklärte Eisbrenner in Leipzig gegenüber Sputnik. Bei einer Lesung im hessischen Fritzlar habe ihm ein Mann gesagt, dass er ganz gut finde, was er gehört habe, aber das sei nicht so ganz sein Thema. Der Musiker habe ihm geantwortet: „Ich fürchte, wir müssen diese Dinge zu unserem Thema machen, weil man uns sonst ein X für ein U vormacht und uns eine Sicht überhilft, die wir auch noch, ohne es zu merken, auf unsere Kinder übertragen.“

Selbstverständlicher Einsatz

Es müsse ein Gegengewicht zu den medialen Feindbildern von Russland gebildet werden.

„Leute, die etwas Positives zu erzählen haben, müssen es erzählen. Deshalb habe ich alles aufgeschrieben und fahre ich rum, singe Lieder.“

Die Völker hätten keine Konflikte miteinander. „Es sind immer irgendwelche politische Ränkeleien.“ Für ihn sei die entscheidende Frage: „Was nutzt wem?“ Das helfe zu verstehen, warum Dinge politisch und medial so dargestellt werden, wie es geschieht.

Sein Einsatz für ein besseres Verhältnis mit Russland sei für ihn als „geborener DDR-Bürger“ selbstverständlich, sagte der Sänger im Gespräch am Messestand des Nora-Verlages. Bei diesem ist sein Buch erschienen. Er sei in Bulgarien aufgewachsen und habe so ein Verständnis für slawische Mentalität und Kultur entwickeln können – „auch vom Herzen her“. Als Musiker sei er mehrmals in der Sowjetunion aufgetreten. „Ich gehöre also zu den Deutschen, die wissen, dass Dostojewski kein After Shave und Puschkin mehr als Wodka ist.“

>>>Weitere Sputnik-Artikel: Wem gehören kriegsbedingt nach Russland verlagerte deutsche Bücher?<<<

Auf der Suche

In den letzten 30 Jahren in der größeren Bundesrepublik sei das Wissen über Russland zunehmend verloren gegangen. Das werde dazu genutzt, „um uns ein X für ein U vorzumachen“, beschrieb er die Folgen. „Da musste ich aktiv werden“, benannte er den Impuls für seinen Einsatz.

Eisbrenner hat sich daraufhin mit russischen Liedern beschäftigt, wie er erzählte. Er habe sie geprüft, ob sie etwas mit dem Leben, dem Alltag und den Herzen der Deutschen zu tun haben, und sie übersetzt. Anfangs habe er sie in seine Konzerte eingebaut, bis daraufhin die ersten Einladungen aus Russland, später auch aus Belarus und aus Georgien kamen. Die übersetzten Lieder sind auf seiner CD „November“ von 2017 zu hören.

Im Gespräch beschrieb der Sänger den Weg bis dahin als Suche nach einer neuen Identität und inneren Heimat, nachdem die DDR 1989/90 untergegangen war. Das habe ihn zuerst nach Nord- und Südamerika und zu den dortigen Ureinwohnern geführt, „weil da eigentlich meine Kinderträume wohnten“. Davon künden damals entstandene Lieder und Projekte.

Lieder als Türöffner

Dann habe es ihn aber nach Russland gezogen, besonders nach 2014, als die „Krim-Krise“ im Westen hochgekocht wurde.

„In dem Augenblick ist ja der Graben tiefer geworden – und mein Handlungsbedarf größer“, erklärte Eisbrenner.

Inzwischen ist er zweimal auf der Krim aufgetreten, wie er berichtete, jeweils Anfang der Jahre 2017 und 2019. Er sei zum dortigen Wyssozki-Festival eingeladen worden, auf dem Musiker aus dem gesamten postsowjetischen Raum auftreten.

Eisbrenner spielt selbst Lieder von Wladimir Wyssozki, einem legendären sowjetischen Liedermacher, die er nachgedichtet hat. „Ich war jedes Mal der einzige Westeuropäer, der da spielt.“ Die Musik habe mitgeholfen, dass er schnell direkten Kontakt zu den Menschen auf der Krim fand „und nicht als Tourist im Hotel weggeparkt“ wurde. Dadurch habe er einen guten Einblick in das tatsächliche Leben auf der Halbinsel im Schwarzen Meer und das Denken der Bewohner bekommen, ohne den verfälschenden Filter der bundesdeutschen Medien.

Die Russen würden sagen, wenn sich die Deutschen anders verhalten würden, würde sich ganz Westeuropa anders gegenüber Russland verhalten. Die ganz normalen Menschen auf der Krim und in anderen russischen Orten seien immer sehr interessiert an Deutschland gewesen und hätten ihn vieles gefragt dazu, berichtete der Sänger.

Die Sicht der Krimjaner

Auf dem Markt von Simferopol habe ihm ein Obsthändler, ein Russe, während eines Gespräches gesagt: „Guck mal, Kiew will jetzt in die Europäische Union. Das ist ja ok, von mir aus. Aber wenn eine Regierung, um der EU zu gefallen, eine Russen-Hatz ausruft und Mord und Totschlag einläutet, dann stimmt vielleicht auch mit dem Europa was nicht. Wo war denn Euer Widerspruch, als in Odessa das Gewerkschaftshaus mit 300 Russen darin gebrannt hat? Ihr habt bis heute nichts dazu gesagt. Ihr regt Euch die ganze Zeit nur auf, dass die Krim nun zu Russland gehört.“

Der Obsthändler auf der Krim habe Eisbrenner erklärt, dass er angesichts der Kiewer Politik lieber zu Russland gehören wolle: „Weil ich dann das sein kann, was ich bin, nämlich ein Krimjaner. Die Krimjaner sind eine Vielvölker-Gemeinschaft. So haben wir uns immer verstanden und auch immer die Krim als Vielvölker-Gemeinschaft gegen Angriffe von außen verteidigt. Das werden wir auch noch einmal tun, wenn es sein muss.“

>>>Weitere Sputnik-Artikel: Deutscher „Friedensforscher“ für mehr Eskalation gegenüber Russland<<<

Ein Taxifahrer, ein Krim-Tatare, habe ihm gesagt, das Referendum auf der Krim 2014 mit einer überdeutlichen Mehrheit für die Rückkehr zu Russland sei vor allem ein Signal Richtung Kiew gewesen: „Wenn Ihr uns aufdrückt, dass wir uns jetzt gegenseitig bekriegen sollen, dann machen wir nicht mit. Dann gehören wir zu Russland und können sein, was wir sind: Krimjaner.“ Das sei die allgemeine Haltung auf der Halbinsel.

Staunen über die Wirklichkeit

Der Sänger widerspricht in seinem Buch den westlichen Behauptungen, Russland unterdrücke auf der Krim seit 2014 die Angehörigen anderer Völker, besonders die Krim-Tataren. „Das ist eben genau nicht zu erleben“, sagte er dazu im Gespräch. „Ein Tatare hat überhaupt kein Problem, zu sagen: Ich bin Tatare. Er muss sich nicht verstecken – und seine Ehefrau ist eine Russin“, fügte er aus eigenem Erleben hinzu.

Er selbst habe bei seinem ersten Besuch auf der Halbinsel 2017 damit gerechnet, dort überall Militärposten zu sehen. Das sei aber überhaupt nicht der Fall gewesen, worüber er gestaunt habe. Die Russen hätten sich wiederum über seine Vorstellungen gewundert.

„Es ist ein ganz wunderbares normales Alltagsleben“, beschrieb er, was er auf der Krim erlebte. Beim zweiten Aufenthalt Anfang dieses Jahres sei ihm krass aufgefallen, wieviel gebaut wird. Auch das Kulturleben sei vielfältig und die Theater überall präsent. Das Wyssozki-Festival werde in allen Städten der Krim veranstaltet, mit Tausenden an Zuhörern, die oftmals die Lieder mitsingen. Das sei auch bei seinen eigenen Auftritten so gewesen.

Eisbrenner findet, auf der Halbinsel herrsche fast eine „sowjetische Atmosphäre, ganz kulturorientiert“. Über die Menschen, die Krimjaner, sagte er: „Ihre Lebensart besteht ja in dem Streben nach Poesie. Das kann Dir ja schon morgens beim Frühstück passieren, dass Dir einer ein Gedicht aufsagt, weil er Dir damit eine Freude machen will.“ Selbst an einer Tankstelle habe ihm gegenüber eine Verkäuferin Goethe zitiert, als sie hörte, dass er aus Deutschland kommt. „Ich möchte mal einen deutschen Tankwart erleben, der Puschkin zitiert.“

„Akupunkturen ins Herz“

Er wolle mit seinem Buch eine Diskussion anregen und dass in der Gesellschaft „noch einmal nachgedacht und diskutiert wird“. Deshalb gehe er auf Lese-Reise, die bisher auf großes Interesse stoße. Neben den Reise- und Konzertberichten und dem Nachdenken über verschiedene gesellschaftliche Themen gebe es im Buch ebenso Texte seiner Lieder wie auch Fotos. Es handele sich um „Akupunkturen ins Herz“.

Von seinem neuen Buch werde es im Mai auch eine deutsch-russische Ausgabe geben, kündigte er an. Das sieht er als Geste „für all die Freunde, die ich inzwischen gewonnen habe, die das lieber in Russisch lesen möchten“.

Tino Eisbrenner stellt sein Buch und seine Lieder am 6. Mai im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte vor.

Lesetipp:

Tino Eisbrenner: „Das Lied vom Frieden – Reisebilder eines Songpoeten“

Nora-Verlag 2019, 326 Seiten. ISBN: 978-3-86557-465-7. 19,90 Euro

 

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74. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee.

Vor ca.100 Teilnehmern wurde die von der VVN-BdA Rostock organisierte Gedenkveranstaltung mit einer Gedenkminute für die Opfer des Faschismus eröffnet.

 Vertreter zahlreicher linker Parteien, Organisation und Vereine sowie weitere Antifaschisten aus dem Landkreis Rostock legten zum Gedenken der Opfer des Faschismus Blumengebinde und Blumen nieder.

Mit einer inhaltlich beachtlichen Rede, gedachte der Vertreter von den Antifaschistischen Jugend Rostock den Opfern und mahnte zugleich vor den zunehmenden rechtsextremen Erscheinungen in diesem Land.

Fritz Cremer »Dornenkranz der Revolution«

 

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem druckgrafischen Schaffen von Fritz Cremer. Aus unterschiedlichen Perioden werden 30 Werke des 1993 verstorbenen Bildhauers, Grafikers und Zeichners präsentiert.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Feburar 2019 zu sehen. Eintritt frei.

Auf der 24.Rosa Luxemburg Konferenz der "jungen Welt" gabe es erneut einen Teilnehmerrekord.

Auch nach der Konferenz gab die DKP mit ihrem Jahresauftakt den Startschuss für den politischen Kampf 2019.

Mehr als 15.000 Menschen bei Luxemburg-Liebknecht-Demo

Kategorie: Berlin

Veröffentlicht: 13. Januar 2019

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht demonstrierten am 13. Januar 2019 mehr als 15 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Land gemeinsam mit Gästen aus anderen Ländern vom Frankfurter Tor zum Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.

Demonstriert wurde – wie der RBB objektiv vermerkte – für Frieden und internationale Solidarität sowie gegen den Abbau demokratischer Rechte. Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle und ging auf dem Friedhofsvorplatz nahtlos in das Stille Gedenken des Berliner Landesverbandes der Partei Die Linke über.

Das Bündnis zur Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kämpferische, disziplinierte, von guter Stimmung getragene Mitwirkung.

Quelle: ll-demo.de

 

Viele Tausende Besuchen, gedachten der ermordeten Sozialisten Karl und Rosa, aber auch gleichzeitig weiteren ermordeten Kommunisten, während der faschistischen Diktatur in der Zeit von 1933-1945.

Die einzige linke Tageszeitung in der BRD, die " junge Welt", war auch wieder mit einem Info-stand vertreten.

Programm der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019

Mercure Hotel MOA, Stephanstraße 41, 10559 Berlin

Einlass ab 9.30 Uhr

10.20 Uhr Musikalische Eröffnung mit »Proyecto Son Batey«

10.30 Uhr Eröffnung der Kunstausstellung der GRUPPE TENDENZEN

Vorträge ab 11 Uhr

Sozialismus oder Barbarei. Die nächste Krise. Der nächste Krieg. Die nächste Revolution

Krise und Krieg sind im Kapitalismus untrennbar. Die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts führen das erneut vor Augen. Am Ende des Jahres 2018 verstärken sich international und innerhalb der Bundesrepublik politische und wirtschaftliche Unsicherheit. Nationalistische und neofaschistische Kräfte treten offen auf und erringen Machtpositionen. Immer schneller werden die natürlichen Lebensgrundlagen im Zeichen des Profits zerstört.

Am drängendsten bleibt hierzulande: Deutschland ist im Krieg - von Afghanistan über Irak und Syrien bis Mali. Und es hilft kräftig mit, neue Kriege vorzubereiten. Seit 2014 geht der deutsche Militäretat durch die Decke, langfristig wird eine militärische Auseinandersetzung mit Russland vorbereitet. Die NATO und die USA sind offiziell zur Politik der Stärke und der Abschreckung zurückgekehrt. Die atomare Bewaffnung wird aufgestockt. Die US-Rüstungsetats sprengen alle Dimensionen, die Einkreisung Russlands und Chinas wird von den USA und allen NATO-Staaten aggressiv vorangetrieben. Sollte der INF-Vertrag von 1987 über das Verbot bestimmter Mittelstreckenraketen von den USA gekündigt werden, erhöht sich die Vernichtungsgefahr für Mitteleuropa sprunghaft.

Gleichzeitig häufen sich die Anzeichen für eine neue globale Wirtschaftskrise. Selbst die Gesundbeter des Kapitalismus nehmen wieder das Wort »Rezession« in den Mund. Marxistische Ökonomen weisen darauf hin, dass die globale Überproduktion weit umfangreicher ist als vor der Weltwirtschaftskrise 2008/2009. Die Ungleichgewichte unter den westlichen Hauptmächten nehmen zu. Das äußert sich in Handels- und Währungskriegen, im Brexit, in der Dauerkrise der EU.

Vielen scheint es, als werde Klassenkampf nur noch von oben geführt. Das ist aber falsch. Sicher, 1991 wurde das Kräfteverhältnis auf der Welt entscheidend zugunsten des Kapitals verändert. Aber das »Ende der Geschichte«, das damals verkündet wurde, die »neue Weltordnung«, die einen unipolaren Kapitalismus, hat sich in einen Alptraum verwandelt. Auf globaler Ebene formieren sich jedoch längst Gegenkräfte. Jeder Schritt, der das Kräfteverhältnis der Klassen auch hierzulande zugunsten der Arbeitenden verändert, kann umwälzende Auswirkungen haben. 100 Jahre nach der Novemberrevolution, mit der die Verursacher des Ersten Weltkriegs zum Teufel gejagt wurden, am Vorabend des 100. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die sich von Anfang an dem Völkermorden entgegenstellten, wird auf unserer Konferenz auch über diese Perspektiven geredet.

 

Die Referenten der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz sprechen zu folgenden Themen:

Die nächste imperialistische Hauptmacht
Otto Köhler, Publizist

Die nächste imperialistische Krise
Vladimiro Giacché, Ökonom, Italien

Grußbotschaft
Mumia Abu-Jamal, Journalist und politischer Gefangener, USA

Der nächste imperialistische Krieg
Michael Hudson, Ökonom, USA

Widerstand in der Türkei
Mesale Tolu, Journalistin

Widerstand in Palästina
Ahed Tamimi, Widerstandskämpferin, Palästina (angefragt)

Die nächste Revolution
Dietmar Dath, Autor und Journalist

 

Manifestation: 60 Jahre Revolution – Gegenkultur auf Kuba

mit
Abel Prieto, ehemal. Kulturminister Kubas
Nieves Iliana Hernández, Europa-Verantwortliche in der internationalen Abteilung des ZK der Kommunistischen Partei Kubas
Eduardo Sosa, Liedermacher

Gesamtmoderation: Anja Panse, Schauspielerin und Regisseurin

Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch und Türkisch (Simultanübersetzung)

 

Podiumsgespräch ab 18 Uhr

»Dass sich die Wut in Widerstand verwandeln wird - trotz alledem!«
100 Jahre Novemberrevolution – wie geht Klassenpolitik heute?

Frieden sofort und auf Dauer, das war die Forderung der Revolutionäre vor 100 Jahren im November 1918. Vielen von ihnen war klar, dass die Voraussetzung dafür der Bruch mit dem Kapitalismus und der Übergang zum Sozialismus war. Es gelang ihnen, für kurze Zeit die Staats- und Militärmaschinerie eines der stärksten imperialistischen Länder der Welt zu lähmen, aber nicht, sie zu zerbrechen. Das verhinderte das Zusammenspiel von SPD- und Armeeführung. Unter dem Druck der Massen gestanden sie zwar die parlamentarische Republik, Frauenwahlrecht, Acht-Stunden-Arbeitstag und andere Errungenschaften zu, auf die halbe Revolution folgte aber eine ganze Konterrevolution. Zu Beginn der Weimarer Republik wurden Tausender Arbeiter und Soldaten ermordet, sie ging in der faschistischen Diktatur, die den Zweiten Weltkrieg entfesselte, unter.

Dem ersten großen Völkermord waren fast 20 Jahre lang endlose Kolonialkriege um die Neuaufteilung der Welt vorausgegangen, dem zweiten der bewaffnete Aufmarsch gegen die Sowjetunion. Nach 1989 begann weltweit erneut eine Ära neokolonialer Feldzüge des Westens, die NATO setzte die Einkreisung Russlands und Chinas fort, von deutschem Boden geht seit 1990 fast ununterbrochen Krieg aus. Die Entfesselung des Kapitalismus sorgte auch in der Bundesrepublik für wachsende Armut auf der einen Seite und exorbitanten Reichtum auf der anderen. Worin besteht vor diesem Hintergrund Klassenpolitik von unten? Wie wird aus Wut endlich Widerstand?
Darüber debattieren die Teilnehmer der Podiumsdiskussion auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019.

Ulrich Maurer, ehem. Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, Mitbegründer der Partei Die Linke
Jan von Hagen, Gewerkschaftssekretär, bei Verdi-NRW für Krankenhäuser zuständig
Lena Kreymann, SDAJ
Nina Scholz, Journalistin, aktiv in Mieterkämpfen wie »Deutsche Wohnen & Co enteignen«, Berlin

Moderation: Stefan Huth, Chefredakteur junge Welt

 

Parallelprogramm: Jugendforum im Saal MOA 3/4 ab 14 Uhr

Auch 100 Jahre später: Kämpfen wie Rosa und Karl

Vor 100 Jahren ermordeten faschistische Freikorps Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Im Kampf gegen den deutschen Imperialismus und Militarismus begegneten ihnen in der eigenen Bewegung immer wieder Illusionen in dieses System und über den Weg zum Sozialismus. Die beiden Revolutionäre hielten mit ihrer Haltung dazu nicht hinterm Berg.

Der Kampf gegen den deutschen Imperialismus hat immer auch Kampf gegen reformistische Ansätze bedeutet. Aber kann man nicht auch durch Reformen zum Sozialismus gelangen? Ist der Weg dahin dann nicht auch ruhiger und sicherer? Auf dem Jugendpodium der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) werden verschiedene linke Jugend-Organisationen über Reformkämpfe und ihre Bedeutung diskutieren. Schon Rosa und Karl haben bis vor 100 Jahren für eine andere Welt gekämpft, doch wie sehen die heutigen Auseinandersetzungen in Schule, Uni und Betrieb aus?

Podiumsdiskussion mit Mitgliedern der DIDF-Jugend, Gewerkschaftsaktivisten und Vertretern der SDAJ

 

Kulturprogramm

»Sagen, was ist« Hommage an Rosa Luxemburg mit Blick auf eine unvollendete Revolution

Mit Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

Die, die Kriege führten, nannten sie die blutige Rosa, wir, denen sie nahe ist, nennen sie gerne einfach Rosa, oder wie Brecht: Die rote Rosa. Mit nur 17 Jahren schrieb sie: »Mein Ideal ist eine Gesellschaftsordnung, in der es mir vergönnt sein wird alle zu lieben.« Und Leo Jogiches, den sie liebte, erfährt von ihr, sie wolle auf die Menschen »wie ein Blitz wirken, nicht durch Pathos, sondern durch die Weite der Sicht, die Macht der Überzeugung und die Kraft des Ausdrucks«. Wer sie liest, weiß, dass sie sich diesen Wunsch erfüllen konnte und uns sicher in unvorstellbarer Weise mehr, wenn sie sie nicht umgebracht hätten.

Der deutsch-britische Komponist Wieland Hoban stellt sein Werk »Rules of Engagement« zum Gaza-Krieg 2008/09 vor und kritisiert im Gespräch mit Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin von Melodie & Rhythmus, die mangelnde Kunstfreiheit in Deutschland.

20 Uhr Gemeinsames Singen der »Internationale«

 

Ausstellung der GRUPPE TENDENZEN

 Für antiimperialistische Solidarität und sozialen Fortschritt: Abrüsten statt Aufrüsten
Zum sechsten Mal in Folge organisiert die GRUPPE TENDENZEN BERLIN gemeinsam mit der Tageszeitung junge Welt eine Kunstausstellung anlässlich der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. In diesem Jahr sollen die präsentierten Werke Ursachen, Nutznießer und verheerende Auswirkungen der imperialistischen Eroberungskriege deutlich machen, die ein selbstverständliches Element von Außenpolitik geworden sind. Dagegen wird von den Herrschenden das Elend der Zivilbevölkerung im Krieg heruntergespielt oder gar nicht gesehen. Wir denken dabei an Bertolt Brechts aufklärendes Wort: »Der Krieg ist kein Gesetz der Natur, und der Friede ist kein Geschenk.«

 

Abschlussfete

Musikalischer Ausklang mit der kubanischen Band »Proyecto Son Batey« in der Lounge bei ­erfrischenden Mojitos, gemixt von den Compañeros von Cuba Sí.

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  Es laden

RotFuchs , GRH, ISOR, BÜSSGM

laden ein zur

 „LINKEN GESPRÄCHSRUNDE“

    GBM                                 

 am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, 17 Uhr, im Seminarraum 1,

1. Stock, des Bürohauses Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

mit dem Menschenrechtsanwalt

Eberhard Schultz

zum Thema "Abbau der Menschenrechte und sozialen Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland 

Moderation: Hans Bauer, Vors. GRH und Gert Julius, Vors. BüSGM

Eintritt frei

 

 

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Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

Erklärung der Revolutionären Regierung: Die Aggression gegen Venezuela muss aufhören

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba verurteilt und lehnt nachdrücklich den Versuch ab, in der Bolivarischen Republik Venezuela durch einen Staatsstreich eine Marionettenregierung im Dienste der Vereinigten Staaten einzusetzen, und bekundet ihre unerschütterliche Solidarität mit der Regierung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros

Autor: | internet@granma.cu

Photo: Internet

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba verurteilt und lehnt nachdrücklich den Versuch ab, Staaten in der Bolivarischen Republik Venezuela durch einen Staatsstreich eine Marionettenregierung im Dienste der Vereinigten einzusetzen, und bekundet ihre unerschütterliche Solidarität mit der Regierung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros.

Die wahren Ziele der Aktionen gegen Venezuela sind die Kontrolle der riesigen Ressourcen dieser Schwesternation und die Zerstörung des Wertes ihres Beispiels als emanzipatorischer Prozess und in Verteidigung der Würde und Unabhängigkeit Unseres Amerikas.

Wie Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez sagte: „Die Souveränität unserer Völker wird heute in der Haltung gegenüber Venezuela ausgefochten. Das legitime Recht der Schwesternation zu unterstützen, ihr Schicksal zu bestimmen, heißt, die Würde aller zu verteidigen.“

Andere Versuche dürfen nicht vergessen werden, wie der Militärputsch von 2002 und der Ölputsch von 2003, die aggressive Durchführungsverordnung der Vereinigten Staaten, in der Venezuela als „ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung der nationalen Sicherheit und Außenpolitik“ der Supermacht bezeichnet wird. die einseitigen Zwangsmaßnahmen, der Aufruf zu einem Militärputsch gegen die konstitutionelle Regierung Venezuelas, die Warnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten, „eine mögliche militärische Option“ zu nutzen, und das Attentat auf Präsident Maduro am 4. August.

Die Handlungen einer Gruppe von Ländern und die beschämende Rolle der OAS stellen einen neuen und verzweifelten Versuch dar, eine erfolglose Politik des Regimewechsels umzusetzen, die aufgrund des unerschütterlichen Widerstands des venezolanischen Volkes und seiner Bereitschaft zur Verteidigung der nationale Souveränität nicht aufgezwungen werden konnte.

Havanna, 23. Januar 2019

Kuba in neuer Verfassung – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

 

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Atomwaffengegner morgen vor Gericht – unser Brief nach Cochem

Erstellt am 11. Dezember 2018 - 21:33

Rostock, 11.12.2018

Sehr geehrter Herr Amtsrichter,

morgen stehen fünf Personen wegen einer Besetzungsaktion auf dem Rollfeld des Atomwaffenstützpunkts Büchel im Juli 2018 vor Ihrem Gericht, unter ihnen auch unser Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius.

Wir erklären uns solidarisch mit den Angeklagten. In Zeiten der Kündigung des INF-Vertrags durch die USA und des Austauschs der Bücheler Atomwaffen gegen noch modernere machen sie auf die Gefahr aufmerksam, die in der möglichen Wiederkehr eines atomaren Wettrüstens liegt. Wir wissen auch, dass es im Sinne der Bevölkerung wäre, wenn die Bundesrepublik Deutschland den internationalen Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen würde. Die Angeklagten haben das Mittel ihrer Aktion gewählt, um darauf hinzuweisen. 

Es gibt verschiedene Mittel, gegen Atomwaffen aufzustehen. Auch dieses muss erlaubt sein. Eine Verurteilung der Angeklagten halten wir deshalb nicht für gerechtfertigt.

Wir appellieren an Sie, die Beweggründe der Angeklagten für ihre Aktion in Ihre Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

Mit Dank, hochachtungsvoll

Rostocker Friedensbündnis  

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Termine


Thälmann-Gedenken
Rostock, Stralsund
16.04.2019

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
17.04.2019, 19.30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
18.04.2019, 18:00 Uhr

Friedensaktion zu Ostern
Rostock, Schwerin

1. Mai in Mecklenburg-Vorpommern
Rostock, Schwerin, Stralsund

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
01.05.2019, 18:00 Uhr

8. Mai
Rostock, Schwerin

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
09.05.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
15.05.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
16.05.2019, 18:00 Uhr

EU- und Kommunalwahl
DKP wählen!
26.05.2019

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
05.06.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
13.06.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
19.06.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
20.06.2019, 18:00 Uhr

Roter Stammtisch
Rostock, Cafe MAYA
27.06.2019, 19:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
03.07.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
11.07.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
17.07.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
18.07.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
07.08.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
08.08.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
21.08.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
15.08.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
04.09.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
12.09.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
18.09.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
19.09.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
02.10.2019, 18:00 Uhr

Roter Stammtisch
Rostock, Cafe MAYA
26.09.2019, 19:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
10.10.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
16.10.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
17.10.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
06.11.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
14.11.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
20.11.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
21.11.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
04.12..2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
12.12.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
18.12.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend der DKP
Rostock
19.12.2019, 18:00 Uhr

 

 
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Zu Ehren Rosas, zu Ehren Karls!

Im Gedenken an die KPD-Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 15. Januar 1919 im Auftrag der Reichsregierung Ebert/Noske durch rechtsradikale „Freikorps“ ermordet wurden, begründete der fortschrittlichste Teil der deutschen Arbeiterklasse bereits ab dem darauffolgenden Jahr mit der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration eine Gedenktradition, die für das andere, das rote Berlin stand. Das Gedenken, in das Lenin nach dessen Tod einbezogen wurde, fand 1926 erstmals in Friedrichsfelde in Gestalt der von der KPD organisierten Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Feier statt. Das öffentliche LLL-Gedenken zog von Beginn an naturgemäß den Hass der äußersten Reaktion auf sich, die Teilnehmer des Gedenkens vom Januar 1933 wurden durch die in den darauffolgenden Wochen errichtete faschistische Diktatur als dem Kern der verhassten ‚Partei Lenins‘ zugehörig betrachtet und – wie die KPD in ihrer Gesamtheit – Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt.

Nach der Befreiung Deutschlands führte auch das Gedenken an die drei Repräsentanten der proletarischen Revolution bis 1989 dem wiedererstandenen deutschen Imperialismus Jahr für Jahr vor Augen, dass er nicht das gesamte Deutschland repräsentierte: Mit der DDR wurde ein Staat ins Leben gerufen, der als die größte Errungenschaft in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, ja des fortschrittlichen Deutschland überhaupt bezeichnet werden muss.

Nehmen wir das Vermächtnis unserer ermordeten Genossinnen und Genossen ernst, weigern wir uns, mit der deutschen Monopolbourgeoisie, ihrem militärisch-industriellen Komplex, ihrer Euro-Armee „Frieden“ zu schließen. Bekennen wir Farbe – nicht nur, aber auch durch Teilnahme an der Berliner LLL-Demonstration am 13.01.2019 ab 10 Uhr zum hundertjährigen Gedenken der Ermordung Luxemburgs und Liebknechts.

EU-Wahlen 2019

Die DKP kandidiert 2019 zu den EU-Wahlen.
Auf der zentralen Nachrichtenseite „DKP News“ und in der Parteizeitung „Unsere Zeit (UZ)“ wird regelmäßig über den Wahlkampf informiert.

Unterstützungsunterschriften für die Kandidatur der DKP
Wir müssen bundesweit 4.000 Unterschriften für die Kandidatur der DKP einreichen. Alle Informationen dazu, finden Sie hier. Ausgedruckte Formulare können Sie bei jeder Gruppe und beim Landesvorstand erhalten und ausgefüllte Formulare abgeben.

Über Termine und Aktionen in unserem Bundesland informieren wir in unserer Landeszeitung „Roter Leuchtturm“, auf unserer Facebookseite und mit dem Newsletter dieser Internetseite. Beiträge zur Wahl finden Sie hier.

Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern
Unterstützen Sie unseren Landesverband als Helferin oder Helfer, wir brauchen jede Hand. Da wir keine Politik für die Banken und Konzerne betreiben, sind wir außerdem auf viele Spenden angewiesen.

Kandidat aus Mecklenburg-Vorpommern
Auf Listenplatz 25 kandidiert Robert Kühne aus Schwerin. Die gesamte Kandidatenliste finden Sie hier.

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Im Mai 2019 DKP wählen!

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(BüSGM)

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Tel.: 030-75652209 - Funk:01525-3881411

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  1.  10:00 - 14:00 Uhr 
    DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern

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