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Liebe Besucher,

 

auf dieser Seite werden Sie verschiedene Veranstaltungshinweise, politischer Art finden.

Gerne können Sie mir über meine Kontaktdaten auch Ihre Veranstaltungen zusenden.

Es besteht kein Anrecht auf Veröffentlichung Ihrer Veranstaltungen, es liegt in meinem Ermessen. Bedingt durch gesundheitliche Probleme, kann eine zeitnahe Veröffentlichung der gemeldeten Termine nicht garantiert werden.Es fallen keinerlei Gebühren/Kosten für die Veröffentlichung an.

 

Kampf für den Frieden

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

 

auch in diesem Jahr laden wir zum Hiroshimatag, dem 6. August, an den Schwanenteich ein. Mit Texten, Gedichten und Musik wird an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 erinnert. Es geht aber auch um Aktuelles: die gekündigten internationalen Verträge zur atomaren Abrüstung, die Kriegsgefahr am Persischen Golf und den Protest gegen Atomwaffen in Deutschland.

 Anschließend werden zum Gedenken an die Atombombenopfer Kerzen auf das Wasser gesetzt.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Herzlich willkommen!

 

Mit den besten Grüßen

Rostocker Friedensbündnis

--  
Rostocker Friedensbündnis (gemeinsames Postfach)

http://www.rostocker-friedensbuendnis.de

6. August, 20 Uhr, Schwanenteich in Rostock: Hiroshimatag - Gedenken und Mahnung

10. August, ab 10 Uhr, Kanonsberg: Für eine zivile und friedliche Hanse Sail! in Rostock

3. Juli 2019

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind besorgt über die jüngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und Iran. Der Kriegsrethorik sind bereits Taten gefolgt: ungeklärte Angriffe auf zwei Öltanker im Persischen Golf, der Abschuss einer US-Drohne durch iranisches Militär und ein in letzter Sekunde gestoppter Vergeltungsschlag der USA auf iranisches Gebiet.
Wir haben dazu am Donnerstag mit einer Pressemitteilung Stellung genommen und auch befreundete Organisationen aus dem In- und Ausland rufen zur Deeskalation auf. Mit Eurer Unterschrift könnt Ihr den Aufruf „Kein Krieg gegen Iran – Verhandeln statt eskalieren!“ unterstützen, der sich an die Abgeordneten in Berlin richtet. Die Fraktionen der demokratischen Parteien im Bundestag haben bereits mit Stellungnahmen reagiert. Auch Friedensorganisationen in den USA versuchen mit einer Petition einen verfassungswidrigen Krieg gegen den Iran zu verhindern.

Begonnen hat die Eskalation des Konflikts mit dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran (JCPOA). Verträge und Abkommen wie der JCPOA sind wichtige Komponenten, um Frieden zu wahren und Abrüstungsbemühungen zu bestärken. Die DFG-VK hat im Frühjahr eine Jugenddelegation zu den Vereinten Nationen nach New York geschickt, um dort an der NPT PrepCom, der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag teilzunehmen. Auch dort stand das Ende des JCPOA im Mittelpunkt vieler Debatten. In unserem Newsletter lassen wir Euch an der Arbeit und den Erfahrungen unserer Jugenddelegation teilhaben und informieren darüber wie Ihr Euch für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen könnt.
 

DFG-VK Jugenddelegation bei der UNO in New York

Bereits im März traf sich unsere Gruppe in Büchel und Berlin, um sich dort intensiv auf die Reise nach New York vorzube-reiten. Neben Workshops und Seminaren zu Atomwaffen, Abrüstungsverträgen und Lobbyarbeit haben wir an Protesten am Fliegerhorst Büchel teilgenommen und in Berlin ein erstes Gespräch mit dem deutschen Abrüstungsbeauftragten im Auswärtigen Amt geführt.

Ende April ging es dann endlich los! Am Wochenende vor der Konferenz haben wir uns mit Jugenddelegationen aus den USA, Japan, Neuseeland und Frankreich getroffen und an einem großen Treffen von ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen teilgenommen, um unsere Arbeit auf der NPT PrepCom zu koordinieren.

 

Ein Höhepunkt unserer Reise war unser Appell an das Plenum der NPT PrepCom. Gemeinsam mit den anderen Jugenddelegationen hat unsere Gruppe Wochen im Voraus daran gearbeitet. Auf unserem YouTube-Kanal könnt Ihr Euch die Rede mit englischen oder deutschen Untertiteln anschauen. Auch den Text gibt es auf unserer Website sowohl im Original als auch in deutscher Übersetzung.

Ein weiteres einschneidendes Erlebnis war unser Treffen mit Kido Sueichi, einem Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Nagasaki. Kido erzählte uns eindrücklich von dem Tag, der sein Leben für immer veränderte. Auch von den Folgen der Atombombe und der Stigmatisierung der Überlebenden berichtete er uns. Trotzdem war gerade er es, der uns mit seinem Optimismus und seiner Motivation bestärkte, unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen nicht aufzugeben. Unsere Begegnung mit Kido haben wir auf Video festgehalten und ins Deutsche übersetzt. Ein sehr sehenswerter Beitrag!

Wir hatten die Möglichkeit mit Diplomat*innen aus den USA, Russland, Portugal, Österreich, Brasilien und Liechtenstein zu sprechen. Außerdem bekamen wir auch in New York noch einmal die Gelegenheit mit dem Abrüstungsbeauftragten aus Deutschland zu diskutieren. Dabei haben wir für den Atomwaffenverbotsvertrag und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland geworben und die Delegierten an ihre Verantwortung und unser Recht auf eine Welt ohne Atomwaffen erinnert. Wenn Ihr mehr über unsere Woche in New York erfahren wollt, schaut auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal vorbei! Dort gibt es weitere Texte, Fotos und Videos. Auch in der nächsten Ausgabe der ZivilCourage, der Mitgliederzeitschrift der DFG-VK, wird es Beiträge zu unserer Reise geben.
 

Werde selbst aktiv gegen Atomwaffen!

Jeder kann sich für die Abrüstung von Atomwaffen stark machen – egal ob bei der UNO oder zu Hause. Wie in jedem Jahr gibt es viele Veranstaltungen und Aktionen des zivilen Ungehorsams in Büchel, dem Standort der 20 letzten US-Atombomben in Deutschland.

Am Freitag, den 5. Juli werden in Büchel Aktivist*innen von ICAN, der IPPNW und vielen anderen Friedensorganisationen zusammenkommen, um Protestaktionen für die folgende Woche vorzubereiten.

Am Samstag, den 6. Juli wird es am Fliegerhorst in Büchel ein Festival mit Theater, Musik, Kunst und Workshops geben. Auch der Bundesausschuss der DFG-VK tagt in Büchel. Zu Ende gebracht wird der Samstagabend mit einem tollen Musikprogramm.

Am Sonntag, den 7. Juli werden unsere Proteste von den Kirchen unterstützt. Der Höhepunkt des Tages wird dabei die Predigt des DFG-VK-Mitglieds Margot Käßmann vor den Toren des Fliegerhorstes sein.

Am Montag, den 8. Juli starten dann die Protestaktionen und Mahnwachen.

Und vom 8.-14. Juli veranstaltet die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt“ ein International Action Camp und ein International Youth Camp am Fliegerhorst.
 

Im Terminkalender unserer Freunde vom Netzwerk Friedenskooperative findet Ihr nicht nur Fahrgemeinschaften zu den Aktionen in Büchel sondern viele weitere Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen rund um das Thema Atomwaffen. Dort könnt Ihr Euch auch informieren, ob es in Eurer Stadt im Juli einen Flaggentag der Mayors for Peace geben wird. Die Mayors for Peace sind eine internationale Organisation, die 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet wurde. Bürgermeister*innen, die sich der Initiative anschließen, verpflichten sich, sich für die Abrüstung von Atomwaffen einzusetzen.
 

PS: Am 12. Juli um 8.30 Uhr wird es in Rottweil eine Aktion vor dem Restaurant "Badhaus" geben, in dem ab 9 Uhr die Hauptversammlung des Waffenkonzerns Heckler & Koch stattfindet. Auch die Kritischen Aktionäre, unter anderem unser Bundessprecher Jürgen Grässlin, werden dabei sein.
 

Wir freuen uns Euch in Büchel oder auf einer der vielen Veranstaltungen zu sehen!

Kathi Müller und die Bundessprecher der 
 

PS: Du erhältst diese E-Mail, weil du dich über den Verteiler der Homepage "Frieden mitmachen" bei uns angemeldet hast, Mitglied der DFG-VK bist oder dich direkt zu diesem Newsletter angemeldet hast. Möchtest du keine Mails mehr empfangen oder bist irrtümlich auf diesem Verteiler, so kannst du dich mit einem Klick auf den untenstehenden Link ganz einfach von diesem Newsletter abmelden.

 

   

  

 

Proteste gegen den "Tag der Bundeswehr" am 15. Juni 2019 in Stralsund - seid dabei!

Erstellt am 10. Juni 2019 - 12:39

Seit mehreren Jahren wird an einem speziellen „Tag der Bundeswehr“ deutschlandweit für die Armee geworben. Diesmal findet dieser Tag am Samstag, dem 15. Juni, statt. Der Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist, wie bereits vor zwei Jahren, Stralsund. Die Bundeswehr wird dort auf der Hafeninsel Militärtechnik vorführen und Infostände unterhalten. Gleichzeitig mit dem Beginn dieser Präsentation, um 10 Uhr, werden auf dem Alten Markt Rekruten öffentlich vereidigt.

Rostocker Friedensbündnis und Friedensfreunde Stralsund protestieren gegen diese Veranstaltung. Ab 9.30 Uhr sind an den Zugängen zur Hafeninsel (Fährstraße, Semlowerstraße, Badenstraße) Mahnwachen besetzt. Eine vierte steht, ebenfalls ab 9.30 Uhr, am Gewerkschaftshaus auf dem Alten Markt.

Wir rufen die Friedenskräfte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern auf, sich uns anzuschließen! Auch dieser Versuch der Bundeswehr, sich in familienfestähnlicher Form als Arbeitgeber für Abenteuerlustige darzustellen, ist Werben fürs Töten und Sterben. Er soll nicht unbeantwortet bleiben. Wir sehen uns in Stralsund!      

Brief des BundessprecherInnenkreises der DFG-VK an den Aachener Friedenspreis

Erstellt am 2. Juni 2019 - 17:42

Liebe Mitglieder des Aachener Friedenspreises,

wir schreiben Euch wegen der Vorwürfe gegen Ruslan Kotsaba.

Gegenstand der Vorwürfe ist ein Videoausschnitt. Das Video, aus dem er stammt, wurde von Ruslan Kotsaba am 22. Juni 2011, dem Tag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 1941, auf dem jüdischen Friedhof in Iwano-Frankiwsk gedreht. In diesem Video erklärt er, an diesem Tag extra auf diesen Friedhof gegangen zu sein. Juden und Ukrainer hätten gleichermaßen unter der deutschen Besetzung gelitten. Von den Juden könne man lernen, wie man seinen eigenen Staat aufbaut. Er ruft dazu auf, diesen Tag als Tag der Versöhnung zwischen Ukrainern und Juden zu verstehen. 

Warum er Versöhnung für notwendig hält, wird deutlich, wenn man den Videoausschnitt betrachtet. Dort bringt er Auffassungen zum Ausdruck, die auch an manchen deutschen Stammtischen überlebt haben, in der Westukraine aber gang und gäbe sind. Er sagt, die Juden hätten Nazis und Kommunisten herangezüchtet. Den Holocaust hätten sie als ihre Strafe dafür verstanden. Dessen ungeachtet sei es an der Zeit, dass Ukrainer und Juden miteinander Frieden schlössen.

Ruslan selbst ist seit geraumer Zeit von antisemitischen Auffassungen abgerückt. Er hat den Ausschnitt aus seinem ursprünglichen Video vom 22. Juni 2011 auf YouTube entfernt. Sein Kommentar zu dem nun beschnittenen Video lautet: „Das Video ist von mir redigiert worden. Ich habe ein Fragment herausgenommen, das von Feinden der ukrainisch-jüdischen Versöhnung zweideutig ausgelegt werden kann, das mir peinlich ist und wegen dessen ich mich sogar schäme.“

Lediglich auf diesen Ausschnitt gründen sich die Vorwürfe gegen Ruslan. Der Ausschnitt suggeriert, diese antisemitischen Behauptungen seien die eigentliche Aussage seines Videos vom 22. Juni 2011.   

DFG-VK-Mitglieder, die den Videoausschnitt jetzt zum ersten Mal sahen, waren entsetzt. Die DFG-VK und ihre Mitglieder sind konsequent gegen Antisemitismus eingestellt und lehnen Aussagen dieser Art strikt ab.

Das Video ist aber nicht neu. Es tauchte, damals noch in seiner vollständigen Version, bereits im Umfeld des Bundeskongresses der DFG-VK 2017 in Berlin auf. Zu diesem Kongress hatten wir Ruslan Kotsaba eingeladen und er nahm teil. Durch E-Mails mit unbekannten Absendern wurde einigen Kongressteilnehmern der Link zu dem Video bekannt. Auf einem anonymen Blog erschienen am letzten Tag des Kongresses Bilder vom Kongress und Vorwürfe gegen Ruslan, seine Unterstützer und einzelne Mitglieder der DFG-VK. Die Widersprüchlichkeit dieser Vorwürfe und die Art ihrer Veröffentlichung deuteten eher auf Streitigkeiten innerhalb der informellen Berliner Politszene hin als auf den Willen zu einer seriösen politischen Auseinandersetzung. (Auch heute hinterlässt die Art der Veröffentlichung des Materials einen zweifelhaften Eindruck. Die im Netz noch erhaltene vollständige Version des Videos und der Ausschnitt aus dem Video sind auf einem russischen bzw. einem kostenlosen internationalen Videokanal mit russischer bzw. ukrainischer Bediensprache eingestellt. Auf dem russischen Kanal ist auch eine Hitlerrede verlinkt; auf dem kostenlosen internationalen Kanal sind freizügige Fotos von Frauen zu sehen.) Unter anderem deshalb wurde seitens der DFG-VK damals nicht öffentlich auf das Video und die Vorwürfe reagiert. Ruslan nahm allerdings auf einer von der DFG-VK organisierten Veranstaltung in Berlin kurz nach dem Bundeskongress zu den Vorwürfen Stellung. Wie wir heute selbst einschätzen, wäre es damals dennoch besser gewesen, die Vorgänge gleich öffentlich zu machen. Das hätte auch den jetzigen Einwänden gegen Ruslans Preiswürdigkeit den Boden entzogen.

Wir kennen Ruslan inzwischen recht gut. Er ließ sich schon immer nur schwer in eine bestimmte politische Schublade stecken. Geboren 1966, hat er die politische Bildung eines Sowjetbürgers, die in keiner Weise auf selbstständiges Denken ausgerichtet war, und die Erfahrung eines Zeitgenossen der Umbrüche in der Ukraine nach 1990, die bei vielen Menschen zu völliger politischer Desorientiertheit geführt haben. Er ist auch kein „in der Wolle gefärbter“ Aktivist. Selbst seine journalistische Bildung hat er sich weitgehend selbst erworben. Während der Veränderungen in seinem Land war er aber immer aktiv. Ende der 1980-er Jahre war er das jüngste Mitglied der ukrainischen Helsinki-Gruppe. Für die Orange Revolution war er organisatorisch tätig. Er war Gebietsvorsitzender einer aus einer Bürgerbewegung entstandenen Partei. Eine Zeitlang leitete er ein Museum über den nationalen Freiheitskampf der Ukraine, geriet dort aber in einen Konflikt mit ausgewiesenen nationalistischen Kräften; er ist auch heute wegen seines Einsatzes für den Frieden immer wieder Angriffen rechter Kräfte, auch körperlichen Angriffen, ausgesetzt. Den Maidan unterstützte er, zeigte sich aber zunehmend enttäuscht von dessen Entwicklung. Als einziger ukrainischer Journalist berichtete er von beiden Fronten des Krieges im Osten der Ukraine. Es ist leicht, ihm das Fehlen einer klaren politischen Linie vorzuwerfen. Er hat aus jeder Erfahrung Neues gelernt. Was er aber in jeder Situation gezeigt hat, ist eine zutiefst humanistische Haltung. Diese Haltung, zusammen mit seinem Erleben des Krieges, hat ihn auch dazu geführt, Anfang 2015 die ukrainische Mobilisierung zu kritisieren. In einer Zeit, in der viele den Weg des geringsten Widerstandes gingen, bis hin zur Flucht ins Ausland, um nicht einberufen zu werden, stand er, der in seinem Alter vielleicht gar nicht mehr einberufen worden wäre, gegen Kriegspolitik auf und machte seine Verweigerung öffentlich. Dafür hat er anderthalb Jahre im Gefängnis verbracht und einen großen Teil seiner Existenzgrundlage verloren.    

Wir unterstützen Ruslan seit einem entsprechenden Beschluss unseres Bundeskongresses 2015. Damals saß er schon seit mehreren Monaten in Haft. Eine Delegation unserer Mitglieder nahm an einer der Verhandlungen im Rahmen seines Prozesses in Iwano-Frankiwsk teil. Wir organisierten Treffen mit Politikern und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie eine Solidaritätsreise seiner Frau durch mehrere Städte Deutschlands. Uns beeindruckt Ruslans kompromisslose Haltung gegen den Krieg. Wir stehen in lockerem Kontakt miteinander und werden ihn weiter unterstützen.

Erstaunlich ist allerdings, dass der Videoausschnitt und die Vorwürfe in diesen Tagen, in denen Ruslan ein internationaler Friedenspreis verliehen werden soll, völlig unverändert wieder auftauchen. Diesmal kommen sie von einer deutschsprachigen Quelle in Kiew. Dort ist schon seit April bekannt, dass Ruslan im Juli wieder vor Gericht gestellt werden soll. Lange hatten die staatlichen Bemühungen um die Wiederaufnahme seines Verfahrens gestockt: Gerichte erklärten sich für unzuständig, Richter erklärten sich für befangen. Jetzt scheint die Staatsanwaltschaft aber einen neuen Ansatz gefunden zu haben.

Ruslan die Anerkennung und die Solidarität zu entziehen, indem man ihm den Aachener Friedenspreis nicht verleiht, wäre nicht nur gerade zu diesem Zeitpunkt das falsche Signal. Sie wäre auch ein Zeichen dafür, dass die Friedensbewegung affektive Reaktionen auf Reizwörter höher bewertet als eine gründliche historische und politische Analyse. Und schließlich könnte die Friedensbewegung so aussehen, als sei sie manipulierbar. Denn den Kritikern geht es nicht um die Person Ruslan Kotsaba. Sie wollen seine Unterstützer diffamieren, also alle, die für eine friedliche Lösung des Ukrainekonflikts eintreten.   

Wir hoffen darauf, dass Ihr Euch auf Eurer Mitgliederversammlung am 14. Juni für die Preisverleihung an Ruslan entscheidet. Belege für die Aussagen in diesem Brief können wir jederzeit beibringen. Weitere Informationen geben wir ebenfalls gern. Zu Gesprächen sind wir bereit.

Mit friedlichen Grüßen

der BundessprecherInnenkreis der DFG-VK, Stuttgart, den 22. Mai 2019

P.S.: Wir haben uns im Text auf den Konflikt um Ruslan konzentriert, wollen uns hier am Ende aber doch auch noch sehr für den Preis an die „atomwaffenfrei“-Kampagne, die ja von uns mitgetragen wird, bedanken!

Termine

15. Juni, 9.30 Uhr, Stralsund, Zugänge zur Hafeninsel und Alter Markt: Protest gegen "Tag der Bundeswehr"

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Rostocker Ostermarsch 2019:

Gegen ein neues Wettrüsten!

Der INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen ist gekündigt. Die Atom-kriegsgefahr kehrt zurück. In Libyen rächt sich dieser Tage wieder einmal, dass das Land 2011 durch einen internationalen Angriff zerschlagen wurde.   

Gleichzeitig wachsen in der Bundesrepublik Deutschland die Ausgaben für das Militär. Der 70. Geburtstag der NATO wurde feierlich begangen. Eine „Europäische Verteidigungsunion“ wird vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung Bundeswehr - Bildungsministerium über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen wird in MV nicht infrage gestellt.  

Gleichzeitig werden in Rostock weitere Korvetten stationiert. Die Marine schafft die Strukturen für ein NATO-Hauptquartier. Luft- und Raumfahrtunternehmen for-schen und produzieren auch für die Rüstung. Die Universität feiert ihren 600. Geburtstag und bricht ihre Zivilklausel.

Gleichzeitig sollen eine verfehlte Wohnungspolitik, Überwachung und nur halb-herzige Maßnahmen gegen den Rechtsruck die Menschen gefügig machen und auf Kriegskurs halten.  

Im März wurde in Rostock eine 75 Jahre alte Bombe entschärft. Zehntausend Menschen mussten evakuiert werden. Was sagt uns das über Kriege?  

Ostersonnabend, 20. April

Start: 14 Uhr beim Matrosendenkmal, Kabutzenhof

 

Gegen ein neues Wettrüsten!

Gegen die Militarisierung in Deutschland und weltweit!

Für eine zivile und friedliche Stadt!

[Unterstützer und Logos ...]

Der INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen ist gekündigt. Die Atomkriegsgefahr kehrt zurück. In Libyen rächt sich dieser Tage wieder einmal, dass das Land 2011 durch einen internationalen Angriff zerschlagen wurde.  

Gleichzeitig wachsen in der Bundesrepublik Deutschland die Ausgaben für das Militär. Der 70. Geburtstag der NATO wurde feierlich begangen. Eine „Europäische Verteidigungsunion“ wird vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung Bundeswehr - Bildungsministerium über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen wird in MV nicht infrage gestellt. 

Gleichzeitig werden in Rostock weitere Korvetten stationiert. Die Marine schafft die Strukturen für ein NATO-Hauptquartier. Luft- und Raumfahrtunternehmen forschen und produzieren auch für die Rüstung. Die Universität feiert ihren 600. Geburtstag und bricht ihre Zivilklausel.

Gleichzeitig sollen eine verfehlte Wohnungspolitik, Überwachung und nur halbherzige Maßnahmen gegen den Rechtsruck Renditen sichern und Feindbilder aufbauen. So kann man die Menschen schneller auf Kriegskurs bringen.

Im März wurde in Rostock eine 75 Jahre alte Bombe entschärft. Zehntausend Menschen mussten evakuiert werden. Was sagt uns das über Kriege? 

 

Ostersonnabend, 20. April

Start: 14 Uhr beim Matrosendenkmal, Kabutzenhof

Zwischenkundgebung: 14.40 Uhr am Werftdreieck

Abschlusskundgebung: 15.30 Uhr auf dem Doberaner Platz

 

Gegen ein neues Wettrüsten!

Gegen die Militarisierung in Deutschland und weltweit!

Für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag!

Für eine zivile und friedliche Stadt!

 

Rostocker Friedensbündnis

DIE LINKE Rostock

DKP

ISOR e.V.

MLPD

Rebell

RotFuchs

Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.

--  
Rostocker Friedensbündnis (gemeinsames Postfach)
http://www.rostocker-friedensbuendnis.de

 

Formularende

Datum/Zeit

Veranstaltung

31/07/2019
19:00 - 22:00

Gruppenabend der DKP München-Nordwest 
KommTreff, München

01/08/2019
17:00 - 20:00

Wurde in der DDR das Vermächtnis Ernst Thälmanns erfüllt? 
Gaststätte “Weiberwirtschaft“, Suhl

03/08/2019
10:00 - 12:30

Hiroshima mahnt 
Karlstraße, Heidenheim

03/08/2019
16:00 - 22:00

Sommerfest der DKP und SDAJ Schwerin 
Sommerfest, Rosenhagen

06/08/2019
15:00 - 18:00

Einweihung des Hiroshima-Friedens-Mahnmals 
Haus der Stadt Düren, Düren

06/08/2019
18:00 - 21:00

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken 
Volkspark Friedrichshain, Berlin

07/08/2019
19:00 - 22:00

Gruppenabend der DKP München-Südost 
KommTreff, München

09/08/2019
19:00 - 22:00

Grillabend der DKP Fellbach 
im Garten, Fellbach

16/08/2019 - 18/08/2019
Ganztägig

Methfesselfest 2019 
Else-Rauch-Platz, Hamburg

17/08/2019
15:00 - 22:00

Wasserturmfest der DKP Elmshorn 
Rheinhold-Jürgrensen-Zentrum, Elmshorn

18/08/2019
11:00 - 17:00

Eröffnung der Ausstellung 50 Jahre Gedenkstätte Ernst Thälmann 
Tarpenbekstr. 66/ Ernst-Thälmann-Platz, Hamburg

18/08/2019
14:00 - 17:00

Gedenken an Ernst Thälmann 
Ernst-Thälmann-Platz, Hamburg

19/08/2019
19:30 - 22:30

Grenzen und Staaten auflösen? Was bedeutet Internationalismus? 
Roter Laden, Friedberg/Hessen

24/08/2019
14:30 - 23:00

Internationalistisches Sommerfest der DKP Berlin 
Weberwiese, Berlin

07/09/2019
10:30 - 17:00

Indien – Widersprüche einer aufsteigenden Weltmacht 
Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Stuttgart

07/09/2019
14:00 - 16:00

Blumen für Stukenbrock 
Sowjetischer Soldatenfriedhof, Stukenbrock

14/09/2019
14:00 - 18:00

Jahreshauptversammlung der DKP Augsburg 
Hans-Beimler-Zentrum, Augsburg

14/09/2019
14:00 - 18:00

Vernissage im neuen Großen Saal des Marx-Engels-Zentrums 
MEZ, Wuppertal

16/09/2019
19:30 - 22:30

Braucht das Kapital Nationalstaaten? 
Roter Laden, Friedberg/Hessen

25/10/2019
19:30 - 22:30

Was sind eigentlich Berufsverbote? 
Roter Laden, Friedberg/Hessen

Formularbeginn

Datum/Zeit

Veranstaltung

26/10/2019
11:00 - 17:00

Seminar zu Goethes „Faust“ 
EineWeltHaus, München

11/11/2019
19:30 - 22:30

Welche Bedeutung haben heute Nationalstaaten für politische Kämpfe? 
Roter Laden, Friedberg/Hessen

 

 

DKP Mecklenburg-Vorpommern

Landesverband der Deutschen Kommunistischen Partei

 

 

 

Termine

 

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
07.08.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
08.08.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
21.08.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend
Rostock
15.08.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
04.09.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
12.09.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
18.09.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend
Rostock
19.09.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
02.10.2019, 18:00 Uhr

Roter Stammtisch
Rostock, Cafe Maya
26.09.2019, 19:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
10.10.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
16.10.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend
Rostock
17.10.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Schwerin
06.11.2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
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14.11.2019, 18:30 Uhr

Offener Bildungsabend SDAJ
Schwerin
20.11.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend
Rostock
21.11.2019, 18:00 Uhr

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Schwerin
04.12..2019, 18:00 Uhr

DKP Mitgliederversammlung
Rostock
12.12.2019, 18:30 Uhr

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Schwerin
18.12.2019, 19:30 Uhr

Offener Bildungsabend
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19.12.2019, 18:00 Uhr

Home Alle  Roter Leuchtturm Nr. 2-2019

Roter Leuchtturm Nr. 2-2019

Liebe Leserinnen und Leser des Roten Leuchtturm,

die DKP wird auch nach der Wahl zum EU-Parlament die konsequente sozialistische Kraft sein, die sich für die Sache der Arbeiterklasse einsetzt. Wir werden weiterhin mit Kolleginnen und Kollegen auf die Straße gehen, um für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Wir werden uns ebenso mit Antifaschistinnen und Antifaschisten neuen und alten Faschisten in den Weg stellen. Auch in Zukunft wird man uns bei Aktionen für den Frieden antreffen können. Doch dieses Land braucht eine starke kommunistische Partei, die auch außerhalb der Mainstreammedien, wieder Gehör verschafft – für die Sache der Arbeiterklasse. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, kommt zur DKP!

In der aktuellen Ausgabe geht es u. a. um die Wohnungssituation in Schwerin und warum die EU gegen MV ist. Weiterhin gibt es den 2. Fall der Reihe „Armut konkret“.

Die aktuelle Ausgabe erhalten Sie wie immer über unsere Ortsgruppen, das Bestellformular oder als Download. Wir bitten um eine Spende, damit die Landeszeitung „Roter Leuchtturm“ möglichst viele Menschen in unserem Bundesland erreichen kann.

 

1.000 sagen Nein zum SOG!

Das war erst der Anfang. Am 16.06. versammelten sich mehr als 1.000 Menschen in Schwerin, um gegen die Novellierung des Polizeigesetzes M-V, genannt „Sicherheits- und Ordnungsgesetz“ (SOG), zu demonstrieren. Ein breites Bündnis namens SOGenannte Sicherheit, das u. a. die FDP, Hansafans und die DKP sowie die SDAJ umfasste, traf sich mit weiteren Akteuren auf dem Grunthalplatz in Schwerin. In verschiedenen Redebeiträgen wurde auf die Gefahr des geplanten SOG hingewiesen. Pauschal könnte auch das Umfeld von vermeintlichen Gefährdern observiert werden – also Familie, Freunde, aber auch Nachbarn und Schul- sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen. Es geht uns alle an, auch wenn man von sich sagen möchte, man habe nichts verbrochen. Allein die Vermutung, eine mehr oder weniger nahestehende Person mache etwas, das der Polizei nicht passt, reicht aus, um selbst ins Visier der Ermittler zu kommen. Deshalb schließen wir uns den Forderungen des Bündnisses an:

– Keine Einführung der Klausel „wenn tatsächlich Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen“, stattdessen das Erfordernis bestimmter Tatsachen, wie es bis jetzt im Gesetz steht
– Keine Gleichstellung von Kontaktpersonen und Zielpersonen
– Keine Staatstrojaner (Onlinedurchsuchung, Quellen-Telekommunikationsüberwachung)
– Keine anlasslose Videoüberwachung
– Eine unabhängige und effektive Kontrollinstanz für die Polizei

Wir freuen uns, dass bei dieser Auftaktdemo so viele Menschen kamen, um ein deutliches Zeichen in Schwerin zu zeigen – auch vor einem großen Publikum, da auch Tag des offenen Landtags war. Auch der AfD-Rechtsausleger MdL Ralph Weber konnte mit seiner Provokation vor den Demoteilnehmern und den Besuchern vor dem Schweriner Schloss nicht punkten.

Wir kritisieren jedoch die antikommunistische Stoßrichtung der im Vorfeld und auf der Demo aufgetauchten Slogans #stasireloaded, Stasi 2.0 usw. Es waren nicht die Sicherheitsorgane der DDR, die Antifaschistinnen und Antifaschisten kriminalisierten. Vielmehr waren es die Polizei- und „Verfassungsschutz“behörden der BRD, die ab der Gründung der Bundesrepublik, ganz im nazistischen Sinne, fortschrittliche Kräfte, also SozialistInnen, KommunistInnen und GegnerInnen der Wiederbewaffnung, verleumdeten, verfolgten und einsperrten, gipfelnd im Verbot der FDJ 1951 und der KPD 1956. Dies machten wir auch in unserem Flyer deutlich, den wir verteilten. Von diesem Staat und seiner Vergangenheit können wir nichts erwarten, außer einer künftig verschärften Nichtachtung unserer elementaren demokratischen Freiheitsrechte, sofern wir uns nicht wehren. Gerade deswegen ist es notwendig, im Rahmen breitestmöglicher Bündnisse auf die Straße zu gehen, um für mehr Demokratie und Fortschritt Flagge zu zeigen.

 
 

Ostermarsch Rostock: Ja, da laufen sie wieder!

Im folgenden dokumentieren wir die Rede von Raimund Ernst, gehalten auf der Abschlusskundgebung des Rostocker Ostermarschs am 20 April 2019.

Meine Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
Genossinnen und Genossen.

Ja, da laufen sie wieder! So hört man manchen am Straßenrand mitleidig oder sogar verärgert reden. Spätestens aber heute Abend, wenn die Tagesschau es nicht vermeiden kann, Bilder von den diesjährigen Ostermärschen zu zeigen.
Ja, da laufen sie wieder! Dieses kleine Häuflein der ewig Gestrigen und Unverbesserlichen. Und natürlich, die Kommunisten sind auch dabei, sind mittendrin. Überall blaue Fahnen mit der weißen Taube, dem Symbol des Friedens, entworfen von Pablo Picasso, auch einem Kommunisten.

Ja, wir sind nur ein kleines Häuflein, sind viel zu wenige! Leider! Aber die Richtigkeit unseres Anliegens, die Sicherung des Friedens an die erste Stelle zu setzen, ist nicht abhängig von einer bestimmten Zahl. Die Geschichte hat oftmals bewiesen, dass richtiges politisches Verhalten nicht immer auf Seiten der Mehrheit zu finden war. Häufig, und gerade bei der Frage Krieg oder Frieden, hatte historisch die Minderheit Recht.

Ja, wir gehören zu den ewig Gestrigen. Wir sind schon seit 1914 für den Frieden unterwegs. Seit der Ablehnung der Kriegskredite durch Karl Liebknecht, übrigens war er der erste und zunächst einzige Reichstagsabgeordnete. Seit 1918 durch den von den revolutionären Matrosen erzwungenen Waffenstillstand, der das bis dahin größte Völkermorden beendete. Seit dem Ende der Weimarer Republik, als Kommunisten warnten, wer Hitler wählt, wählt Krieg.

Ja, wir sind und bleiben unverbesserlich. Wir halten fest an der wichtigsten Lehre aus dem zweiten Weltkrieg: Nie wider Krieg, nie wieder Faschismus. Für uns hat die in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegte Übereinkunft und Verpflichtung weiterhin Gültigkeit, dass Kriege als Mittel der Politik verbannt gehören. Wir lassen nicht nach, weltweite Abrüstung zu fordern und Atomwaffen zu verbieten. Weil wir wissen, dass die Kriegsvorbereitungen von heute die Kriege von morgen vorbereiten.

Deshalb sagen wir Nein!
Nein zur friedensgefährdenden Nato-Osterweiterung. Nein zur Stationierung neuer Mittelstreckenraketen. Nein zur Verwandlung der Ostsee als Aufmarschraum gegen Russland.

Der Spiegel warnte jüngst vor der „Selbstverzwergung“ Deutschlands. Er warb mit Nachdruck für die Erhöhung des Rüstungsetats auf 2% unserer Wirtschaftsleistung. Weniger sei nur durch die deutsche Sehnsucht nach Selbstverzwergung erklären. Der Spiegel befeuert ohne Scham gegenüber unserer Vergangenheit den erneuten Kampf um einen angemessenen deutschen Platz an der Sonne. Wir halten dagegen: Die Bewahrung des Friedens erfordert „Riesenanstrengungen“, dafür bleiben wir gern „militärische Zwerge“.

Es mag niemand einwenden, der oder die Einzelne können nichts machen, sie oder er ist machtlos den Herrschenden und ihrer Politik ausgeliefert. Doch wir können was machen. Yes, we can! Wie einmal ein amerikanischer Präsident rief, auch wenn er leider den Frieden nicht gemeint hat.

Aber trotzdem hat er mit dieser Losung, gewiss unbeabsichtigt, eine alte marxistische Erkenntnis bestätigt: Das Streben nach Frieden sowie nach sozialem und demokratischen Fortschritt ist am besten aufgehoben in den Händen der Mehrheit der Bevölkerung. Denn nur die sogen. kleinen Leute verdienen am Frieden. Behalten sie doch ihr Leben und ihr Eigentum. Sie besitzen nämlich keine Aktien, beziehen keine Dividenden aus dem Profit, den die Großen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen und einer insgesamt auf Ausbeutung gegründeten Wirtschaft machen.

Gilt doch heute mehr denn je: Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten! Deshalb sagen wir nein zur Erhöhung der Rüstungsaufgaben auf 2% unseres Bruttosozialpodukts.

So sollen in den Ausbau des Rostocker Marinekommandos und des Stützpunktes „Hohe Düne“ mehrere Millionen Euro fließen. Insgesamt will die Bundeswehr fünf Korvetten in Rostock stationieren. Ein neues Führungszentrum der Marine dient der Planung maritimer Operationen an der Nordostflanke der NATO und kann im sogenannten Bedarfsfall zum Führungsstab der Nato werden. Vor unserer Haustür wird unter der demagogischen Behauptung der Verteidigung der Krieg gegen Russland vorbereitet. Schon einmal ist ein solchermaßen vorbereiteter Krieg vor unsere Haustür zurückgekehrt.

Diese Aufrüstung ist ein Wahnsinn. „Abrüstung statt Aufrüstung“ fordert die DKP. Die Milliarden an Rüstungsgeldern sind für Soziales sinnvoller ausgegeben.

Sorgen wir dafür, dass bei den Kommunalwahlen die Kräfte gestärkt werden, die im Wettbewerb um niedrige Mieten und Fahrpreise die Führung übernehmen wollen und nicht bei der weiteren Militarisierung unserer Stadt. Von neuen Kriegsschiffen hat -wenn überhaupt- nur eine Minderheit Gewinn. Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung jedoch profitiert z.B. von einem 365,00 Euro-Ticket, mit dem ganzjährig der ÖPNV genutzt werden kann. Deshalb lieber 1 Euro am Tag für den Bus,
der uns daran erinnert, was man mit dem Geld ohne Aufrüstung sinnvoll machen kann. Deshalb stellen wir die konkrete Forderung nach einem solchen Ganzjahresticket in den Mittelpunkt unserer Kommunalpolitik.

Morgen ist Ostern. Für die Christen ein hoher Feiertag, ein Tag der Einkehr und Muße aber auch für konfessionell nicht gebundene Menschen.

Für uns alle hier und von dieser Stelle aus geht das gemeinsame Signal: Easter For Future!

 

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Marx-Engels-Stiftung

Kommende Termine:

  1. Sa, 07.09. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 10.30–17.00 Uhr

    Indien – Widersprüche einer aufsteigenden Weltmacht

    Mit einem Reisebericht von Prof. Manfred Groll und einem Vortrag des Soziologen Prof. John Neelsen
  2. Sa, 14.09., Wuppertal, MEZ, Gathe 55, 14 Uhr, Ende offen

    Vernissage im neuen Großen Saal des Marx-Engels-Zentrums

    Näheres folgt!
  3. Sa, 26.10., München, EineWeltHaus, 11-17 Uhr

    Seminar zu Goethes „Faust“

    mit Prof. Thomas Metscher (Bremen / Grafenau) und Dr. Jenny Farrell (Galway)

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"Hände weg von Venezuela"

Solidaritätsveranstaltung der jungen Welt in der "Urania" in Berlin am 28.Mai 2019

In der vollbesetzten Urania mit ca.800 Gästen, hatte die einzige linke Tageszeitung in der BRD, die "junge Welt" in kürzester Zeit eine Solidaritätsveranstaltung für Venezuela und gegen die USA, -Nato -und EU-Politik der inneren Einmischung und zum Sturz der rechtmäßig gewählten sozialistischen Regierung Maduro in Venezuela organisiert. Mit zahlreichen Redner, wie dem Aussenminister Venezuela(Videoeinschnitt aus Oslo, dem Stell. Vizeaussenminister, mit Dr. Carolus Wimmer von der KPV Venezuela, Gewerkschafter, Musiker und weiteren Künstlern, wurde eine klare solidarische Manifestation für die jetzige Regierung Maduro ausgesprochen.

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74. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee.

Vor ca.100 Teilnehmern wurde die von der VVN-BdA Rostock organisierte Gedenkveranstaltung mit einer Gedenkminute für die Opfer des Faschismus eröffnet.

 Vertreter zahlreicher linker Parteien, Organisation und Vereine sowie weitere Antifaschisten aus dem Landkreis Rostock legten zum Gedenken der Opfer des Faschismus Blumengebinde und Blumen nieder.

Mit einer inhaltlich beachtlichen Rede, gedachte der Vertreter von den Antifaschistischen Jugend Rostock den Opfern und mahnte zugleich vor den zunehmenden rechtsextremen Erscheinungen in diesem Land.

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Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

Aktuelles aus und über Kuba
http://www.fgbrdkuba.de/
 
Veranstaltungen:
Kuba - eine afrikanische Odyssee
Dienstag, 31. Juli, 20:00 Uhr
Clara-Zetkin-Park, Leipzig

mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#afrikanische-odyssee
 
Auftritt des Sängers Luis Franco
Mittwoch, 7. August, 18:00 Uhr
Kubanisches Konsulat, Gotlandstr. 15, Berlin

mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#luis-franco
 
Kubas Situation - Helms Burton III
Donnerstag, 8. August, 19:30 Uhr
Waldheim Gaisburg, Obere Halde 1, Stuggart

mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/stuttgart/index.html
 
Fiesta Moncada
Samstag, 10. August, 14:00-20:00 Uhr
Botschaft der Republik Kuba,  Außenstelle, Kennedyallee 22-24, Bonn

60 Jahre Kubanische Revolution, Kuba-Musik Live, Cocktail Bar, Cigar Shop, Kubanische Küche.
mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/20190810-fiesta-moncada.php
 
Mahnwache: Freiheit für die politischen Langzeitgefangenen in den USA
Samstag, 17. August, 18:00 Uhr
Vor dem US-Generalkonsulat, gießener Str. 30, Frankfurt a.M.

mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/20190817-mahnwache.php
 
Große Kuba-Jugend-Konferenz
24. und 25. August
Botschaft der Republik Kuba,  Außenstelle, Kennedyallee 22-24, Bonn

Gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wollen wir uns der kubanischen Realität annähern, Erfahrungen austauschen und zusammen Kuba ein Stück besser kennen- und verstehen lernen.
mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/20190824-jugendkonferenz.php
 
Soli-Sommer-Fest Lateinamerika
Samstag, 31. august, ab 14:30 Uhr
DGB-Jugendclub "U68", W. Leuschner Str. 69, Frankfurt a.M.

Gespräche und Diskussion, Gutes Essen und Cocktails, Lateinamerikanische Versteigerung.
mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#soli-sommerfest
 
Dossiers:
Blockade gegen Kuba
Die Ära der Sanktionskriege + Französische Großbank Société verklagt + USA sanktionieren kubanische Ölfirma + Hände weg von Kuba! Die Blockade brechen! + Nur Kuba erleidet eine Aggression in der Größenordnung des Angriffs gegen Venezuela.
mehr:  https://www.fgbrdkuba.de/infos/blockade-gegen-kuba.php

Presse:
aktuelle Nachrichten aus und über Kuba
Internationale Zusammenarbeit: Cuba Socialista druckt Manifest für Gegenkultur nach + Der 66. Jahrestag des Angriffs auf die Moncada-Kaserne + Strategische Partner + Kubas modernste Hühnerfarm + Ära des bargeldlosen Bezahlens auf Kuba eingeläutet + Lateinamerikanische Linke komt zum 25. Forum von Sao Paolo zusammen ...
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

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Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.
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Tel.: 0221-24 05 120, Fax: 0221-60 60 080
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Erklärung der Revolutionären Regierung: Die Aggression gegen Venezuela muss aufhören

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba verurteilt und lehnt nachdrücklich den Versuch ab, in der Bolivarischen Republik Venezuela durch einen Staatsstreich eine Marionettenregierung im Dienste der Vereinigten Staaten einzusetzen, und bekundet ihre unerschütterliche Solidarität mit der Regierung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros

Autor: | internet@granma.cu

Photo: Internet

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba verurteilt und lehnt nachdrücklich den Versuch ab, Staaten in der Bolivarischen Republik Venezuela durch einen Staatsstreich eine Marionettenregierung im Dienste der Vereinigten einzusetzen, und bekundet ihre unerschütterliche Solidarität mit der Regierung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros.

Die wahren Ziele der Aktionen gegen Venezuela sind die Kontrolle der riesigen Ressourcen dieser Schwesternation und die Zerstörung des Wertes ihres Beispiels als emanzipatorischer Prozess und in Verteidigung der Würde und Unabhängigkeit Unseres Amerikas.

Wie Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez sagte: „Die Souveränität unserer Völker wird heute in der Haltung gegenüber Venezuela ausgefochten. Das legitime Recht der Schwesternation zu unterstützen, ihr Schicksal zu bestimmen, heißt, die Würde aller zu verteidigen.“

Andere Versuche dürfen nicht vergessen werden, wie der Militärputsch von 2002 und der Ölputsch von 2003, die aggressive Durchführungsverordnung der Vereinigten Staaten, in der Venezuela als „ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung der nationalen Sicherheit und Außenpolitik“ der Supermacht bezeichnet wird. die einseitigen Zwangsmaßnahmen, der Aufruf zu einem Militärputsch gegen die konstitutionelle Regierung Venezuelas, die Warnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten, „eine mögliche militärische Option“ zu nutzen, und das Attentat auf Präsident Maduro am 4. August.

Die Handlungen einer Gruppe von Ländern und die beschämende Rolle der OAS stellen einen neuen und verzweifelten Versuch dar, eine erfolglose Politik des Regimewechsels umzusetzen, die aufgrund des unerschütterlichen Widerstands des venezolanischen Volkes und seiner Bereitschaft zur Verteidigung der nationale Souveränität nicht aufgezwungen werden konnte.

Havanna, 23. Januar 2019

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Liebe Kollegin, lieber Kollege,

liebe Freundin, lieber Freund,

liebe Genossin, lieber Genosse,

 

wir übersenden Dir die obigen Dokumente zur Kenntnisnahme und Weiterleitung.

 

Mit solidarischen Grüßen

 

 

Domnauer Str. 14, 12105 Berlin

Tel: 030-75652209, Funk: 01525-3881411 

Email: buesgm@online.de

Vorstand gem. § 26 BGB

Gert Julius, Pressesprecher (V.i.S.d.P.)

Peter Dietrich, Lothar Nätebusch

Spendenkonto: IBAN DE30100500000190469787

 

Ausgesuchte Inhalte unserer BüSGM-Erklärungen sind auch auf der Website www.okv-ev.de in der Rubrik "Inhalt der Website" (unter "der Verbände" )  unter BüSGM veröffentlicht.

 Ab dem 25. Mai 2018 kommen EU-weit neue Datenschutz-Regelungen zur Anwendung.  In diesem Zusammenhang  haben  wir  Deine  E-Mail-Adresse gespeichert, um  als gemeinnützig anerkannte  Organisation über  unsere  Arbeit, Themen, Aktivitäten und Veranstaltungen  zu informieren. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist für uns statthaft, da unsere Veröffentlichungen   gemäß Art. 6 Abs. 1, Ziff. e), DSGVO im öffentlichen Interesse liegen.   Selbstverständlich werden  Deine uns bekannten  Daten, sofern Du Mitglied unseres Vereins bist,  ohne Deine Einwilligung nicht an Dritte weitergegeben. Für alle anderen Interessenten haben wir nur die  Emailadresse und keine weiteren Daten gespeichert, die wir   ausschließlich für die Zusendung  unserer Informationen  verwenden. Deine Emailadresse ist bei uns sicher  vor dem Zugriff  Dritter aufbewahrt.  Die Adressdatei ist nur für  die drei gemäß § 26 BGB vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder des Vereins zugänglich. Eine weitere Bestätigung, Informationen von uns entgegenzunehmen, ist nicht erforderlich.  Du  kannst   jederzeit den Bezug unserer  Mailmitteilungen stornieren lassen, indem Du durch  Rücksendung   dieser Mail erklärst oder die im Betreff genannte Identifikationsbezeichnung angibst, dass keine entsprechende Nachricht mehr gewünscht wird.

Künftige Veranstaltungen des BüSGM

in der Ladengalerie Dudenstr. 10

in Berlin Kreuzberg, (Fahrverbindung U6 bis Platz der Luftbrücke)

Die Digitale Diktatur

Diskussion über einen Filmvortrag von 

Prof. Dr. Harald Lesch
am Montag, dem 23. September 2019 um 17 Uhr

Der Eintritt ist frei

 

Befreiung vom Überfluss
Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

Diskussion über einen Filmvortrag von

Prof. Dr. Niko Paech

am Montag, dem 28. Oktober 2019 um 17 Uhr

Der Eintritt ist frei

»70. Jahrestag der Gründung der DDR,

des ersten deutschen Friedensstaates«

7. Oktober 2019 - 10.00-12.00 Uhr

»Alternative Einheitsfeier 2019«

 

Die Veranstaltung des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V.

Programm:

Es sprechen Dr. Matthias Werner, Präsident des OKV e.V., Dr. Hans Modrow, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei DIE LINKE, Anja Mewes, Vorsitzende der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. und Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP,

Es wirken mit: Isabel Neuenfeldt, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin und Tino Eisbrenner, Rockpoet, Sänger, Schauspieler.

Die Veranstaltung wird

unterstützt von der

Tageszeitung »junge Welt«

Die Veranstaltung findet am 7. Oktober 2019

von 10.00 bis 12.00 Uhr im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin,

15366 Neuenhagen, Hauptstraße 2 statt. Einlass ab 9.00 Uhr unddamit die Gelegenheit für interessante Gespräche. Informationstische

mit Büchern und Dokumentationen laden zum

Verweilen ein.

Karten-Erwerb über die im OKV organisierten Vereine, Freundeskreise und sozialen Bündnisse. Am FMP1 bei GRH, GBM und ISOR. Bitte vorbestellen!

Einige wenige Karten sind am Tag der Veranstaltung im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin, Hauptstr. 2, 15366 Neuenhagen erhältlich

 

 

 

 

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Ostdeutsche Kuratorium der Vereine und Verbände e.V.

Veranstaltungen von Vereinen/Organisationen 2019

 

 

Freundeskreis Ernst-Thälmann-Gedenkstätte e.V., Ziegenhals

 

Filmvorführung: am Sonntag, den 07. April 2019 um 16:30 Uhr gezeigt wird „Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse“ in der Jonasstr. 29, 12053 Berlin (Nähe U-/Bhf. Hermannstr.) ---------------------------------------------------------------------------------- Nächste Kundgebungen: -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Kundgebungen anlässlich des 133. Geburtstages Ernst Thälmanns -------------------------------------------------------------------------------------------------------- in Berlin am 27. April 2019 um 14 Uhr vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in der Greifswalder Straße (Ernst-ThälmannPark) Redner: Gert Julius Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde, BüSGM (angefragt) Eva Ruppert Mitglied des Vorstands des Freundeskreises ETG Kultur: Isabel Neuenfeldt ---------------------------------------------------------------------------------- in Ziegenhals am 28. April 2019 um 11:30 Uhr am Gedenkstein für die Illegale ZK-Tagung der KPD in Ziegenhals, gegenüber des Areals der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Redner: Rainer Perschweski Berliner Landessprecher und Bundessprecher der Betriebsgruppen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, EVG Eva Ruppert Mitglied des Vorstands des Freundeskreises ETG Kultur: Isabel Neuenfeldt ---------------------------------------------------------------------------------- Veranstalter: Freundeskreis „Ernst Thälmann“ e. V., Ziegenhals-Berlin ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Bildungsfahrt nach Hamburg anlässlich des 75. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns und des 50. Jahrestages der Einweihung der Hamburger Gedenkstätte Ernst Thälmann ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die wichtigsten Daten im Überblick: - Bildungsreise und Tagesfahrt nach Hamburg am 18.8.2019 - Abfahrt am 18.8.2019: 7:30 Uhr (Ostbahnhof) Ankunft am 18.8.2019: 23:30 Uhr (Ostbhf.) - Mittagessen, Busfahrt und Bootsfahrt, Teilnahme an der Veranstaltung der Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg - Kosten für Busfahrt und Bootsfahrt betragen 40,- EUR pro Person - der Bus hat 48 Plätze - rechtzeitig einen Platz sichern! Bitte pdf-Datei im Anhang beachten. ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Kundgebungen anlässlich des 75. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns ------------------------------------------------------------------------------------------------------ in Berlin am 24. August 2019 um 14 Uhr vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in der Greifswalder Straße (Ernst-Thälmann-Park) ---------------------------------------------------------------------------------- in Ziegenhals am 25. August 2019 um 11:30 Uhr am Gedenkstein für die Illegale ZK-Tagung der KPD in Ziegenhals, gegenüber des Areals der ErnstThälmann-Gedenkstätte ---------------------------------------------------------------------------------- Veranstalter: Freundeskreis „Ernst Thälmann“ e. V., Ziegenhals-Berlin ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Kontakt Freundeskreis "Ernst-Thälmann-Gedenkstätte" e. V., Ziegenhals Jonasstr. 29 12059 Berlin Email: vorstand@etg-ziegenhals.de Internet: http://www.etg-ziegenhals.de http://www.facebook.com/ZiegenhalsdieTeilnehmer Ausstellung Die Ausstellung der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte befindet sich in Berlin-Neukölln (Jonasstr. 29). Besichtigung nach Terminvereinbarung. Bitte um Voranmeldung per Email. Motorboot "Charlotte" Das Motorboot "Charlotte" kann in der antifaschistischen Erholungs- und Begegnungstätte Heideruh besichtigt werden. Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V., Ahornweg 45, 21244 Buchholz i.d.Nordheide Tel.: 04181/ 87 26, email: info@heideruh.de, Internet: www.heideruh.de Spendenkonto Kontonummer: 1000968592 BLZ: 160 500 00 IBAN: DE91160500001000968592 BiC/SWIFT: WELADED1PMB Bank: Mittelbrandenburgische Sparkasse Kto.inhaber: Freundeskreis Ernst-Thälmann-Gedenkstätte e.V.

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 Veranstaltungen 2019
des OKV und seiner Vereine, Bündnisse und Freundeskreise

 VFriedensglockengesellschaft e.V.eranstaltungen 2019
des OKV und seiner Vereine, Bündnisse und Freundeskreise

1945 bis 2019 • 74 Jahre Hiroshima und Nagasaki Seien Sie herzlich eingeladen zur Veranstaltung, Einladung am Montag den 6. August 2019 um 18 Uhr im Volkspark Friedrichshain an der Weltfriedensglocke am Großen Teich Grafik/Gestaltung LibelleDeko, Ulrike Schiga Druck Strausberg Design V.i.S.d.P. Anja Mewes, Friedenglockengesellschaft Berlin e.V., Zossener Straße 66, 12629 Berlin https://www. Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Deutscher Friedensrat e.V. Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin e.V. Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. weltfriedensglocke-berlin.d

 

Einladung am Montag den 6. August 2019 um 18 Uhr im Volkspark Friedrichshain an der Weltfriedensglocke am Großen Teich Grafik/Gestaltung LibelleDeko, Ulrike Schiga Druck Strausberg Design V.i.S.d.P. Anja Mewes, Friedenglockengesellschaft Berlin e.V., Zossener Straße 66, 12629 Berlin https://www. Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Deutscher Friedensrat e.V. Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin e.V. Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. weltfriedensglocke-berlin.de Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Erinnern - Gedenken – Mahnen - Aufrufen Eine gemeinsame Veranstaltung „Bündnis 6. August“: 18 Uhr - Eröffnung der Gedenkveranstaltung Es sprechen unter anderem: Knut Mildner-Spindler, Stellv. Bürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg Joana Caripidis, ICAN-Botschafterin Künstlerische Beiträge: Frau Showkei und Herr Ryota Gesang/Tanz Herr Masahiro Sekine Flöte Weitere Veranstaltungen an der Weltfriedensglocke Berlin: 5. August 2019, 21 Uhr Nacht der Kerzen - Zeichen für das Leben 6. August 2019, 8:16 Uhr (OZ) Läuten der Weltfriedensglocke zum Gedenken der Opfer des Atombombenabwurfes

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Initiativgruppe Traditionstreffen Malá Úpa

AUFRUF
der deutschen Initiativgruppe zur Teilnahme am antifasc histischen Riesengebirgstreffen in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe am 31.August 2019

 

AUFRUF der deutschen Initiativgruppe zur Teilnahme am antifaschistischen Riesengebirgstreffen in Malá Úpa am Fuße der Schneekoppe am 31.August 2019. Zum Internationalen Antifaschistischen Treffen im Riesengebirge laden ein: -Die Kreisorganisation Trutnov der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens KSČM) sowie -Die Kreisorganisation Trutnov des Klubs des tschechischen Grenzlandes (KČP) Höhepunkte des Programms: Internationale Kundgebung: 31. August 2019, 10.00 – 12.00 Horní Malá Ùpa 47. Schneekoppenbesteigung nach der Kundgebung Foto: Torsten Einstieg zum Aufstieg auf die Schneekoppe Internationales politisches Gespräch nach der Kundgebung Tschechisch-deutsches Freundschaftstreffen am Abend in Trutnov-Voletiny Meeting am 01. September 2019, 10.00 Uhr im Grenzort Královec In der Tradition der Proletarischen Grenztreffen im Riesengebirge (seit 1922) rufen wir als deutsche Initiativgruppe und Unterstützer auch im Jahre 2019 zur Teilnahme am Treffen auf. Wir wollen unsere Kräfte international solidarisch vereinen und den Willen bekunden, mit weiteren Aktionen der imperialistischen USA-Politik der NATO entgegenzuwirken und die Kriegsgefahr zu bannen. Wir erkennen, dass Russland zum Hauptfeind erklärt ist. Damit droht, dass Europa zum Hauptkampffeld eines atomaren Infernos wird. Das darf nicht geschehen! Deshalb unterstützen wir die Forderungen der Friedensbewegung – nachdrücklich auch anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September 2019: Abrüsten statt aufrüsten! Atomwaffenverbotsvertrag der UN durchsetzen! Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden! Waffenhandel verbieten! Die NATO-Verträge in der BRD, in Polen, in Tschechien kündigen! Raus aus der NATO! Friedliche Zusammenarbeit mit Russland statt Bedrohung der Russischen Föderation! Rassismus, neofaschistische Bewegungen, rechtsextremistische Parteikonzepte (wie von AfD im Bunde mit PEGIDA ), antikommunistische Herrschaftsansprüche bedrohen die bürgerliche Demokratie und unsere Freiheit als Sozialisten und Kommunisten. Sie sind objektiv Erfüllungsgehilfen, das alte überlebte unmenschliche kapitalistische System an der Macht zu halten. Mit der wachsenden Hochrüstung und Militarisierung der Innen- und Außenpolitik gehen die Polarisierung von Arm und Reich einher. Die Regierungen unserer Länder schaffen immer neue Bedingungen zugunsten der Profitwirtschaft der Konzerne; der Sozialabbau per Gesetz ist ihr Programm. Kinderarmut, Obdachlosigkeit, Bildungsnotstand … sind die Segnungen der kapitalistischen Marktwirtschaft. Wie die Erfahrungen der Arbeiterbewegung uns lehren: Organisieren wir unsere Solidarität gegen dieses System über Ländergrenzen hinweg. Sollen die Herrschenden vor Aufständen wie in Frankreich und vor kommenden Revolutionen erzittern. Vereinen wir noch wirkungsvoller unsere antifaschistischen Kräfte für Freiheit und Sozialismus! *************************************** Deutsche politische UNTERSTÜTZER: • Revolutionärer Freundschaftsbund e. V. (RFB) * VVN-BdA Berlin-Lichtenberg • Kommunistische Partei Deutschlands * Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden (OKV) • Deutsche Kommunistische Partei * Deutscher Freidenkerverband (DFV) • DIE LINKE – Zittau/AG Dreiländereck, sowie Kommunistische Plattform Sachsen, Stadtvorstand Leipzig, Bezirksverband Berlin-Lichtenberg • Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg e. V. * DDR-Kabinett Bochum • Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e. V. (GRH) • Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei. www.arbeit-zukunft.de • Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V. (GBM) • Freundeskreis Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals • Kuratorium der Gedenkstätte Ernst Thälmann, Hamburg Kontakte: Gerd Hommel, Dohnaer Platz 9, 01239 Dresden, 0351-2882128, RFB.Hommel@arcor.de Albrecht Geißler, 09127 Chemnitz, Carl-von-Ossietzky-Str. 204, 0371-7200098, Al-Gen@t-online.de Bei Individueller Anreise. Übernachtungsreservierung (Hotel in Mladé Buky) ist möglich. Letzter Anmeldetermin: 24. Juni 2019 Geplant: Angebot einer Mehrtage-Bus-Reise mit Höhepunkt der Teilnahme am Riesengebirgstreffen. Weitere Informationen zum Reiseanbieter folgen (tuk-International steht nicht mehr zur Verfügung.) Berlin, 1. Februar 2019

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OKV e.V.

Alternative Einheitsfeier

aus Anlass des

70. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demoktatischen Republik

»70. Jahrestag der Gründung der DDR, des ersten deutschen Friedensstaates« 7. Oktober 2019 - 10.00-12.00 Uhr »Alternative Einheitsfeier 2019« Die Veranstaltung des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V. Programm Es sprechen Dr. Matthias Werner, Präsident des OKV e.V., Dr. Hans Modrow, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei DIE LINKE, Anja Mewes, Vorsitzende der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. und Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, Es wirken mit: Isabel Neuenfeldt, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin und Tino Eisbrenner, Rockpoet, Sänger, Schauspieler. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Tageszeitung »junge Welt« Die Veranstaltung findet am 7. Oktober 2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin, 15366 Neuenhagen, Hauptstraße 2 statt. Einlass ab 9.00 Uhr und damit die Gelegenheit für interessante Gespräche. Informationstische mit Büchern und Dokumentationen laden zum Verweilen ein. Karten-Erwerb über die im OKV organisierten Vereine, Freundeskreise und sozialen Bündnisse. Am FMP1 bei GRH, GBM und ISOR. Bitte vorbestellen! Einige wenige Karten sind am Tag der Veranstaltung im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin, Hauptstr. 2, 15366 Neuenhagen erhältlich.

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DDR-Kabinett Bochum e.V.

Festveranstalung zum

70. Jahrestages der Gründung der DDR.

 

Alle Plätze vergeben - keine weitere Anmeldung mehr möglich.

Wir verweisen auf die OKV-Veranstaltung am 7.10.

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Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V.

Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte

Heideruh 2019

mit Bildung gegen Rechts-Programm

Inhaltsverzeichnis Herzlich willkommen Heideruh 3 Herzlich willkommen! 4 Programmübersicht 2019 6 Verein Wohn- und Ferienheim Heideruh e. V. 7 Gemeinsam für ein Antifaschistisches Tagungshaus! 8 Zukunft und Geschichte von Heideruh 9 Das Sommerfest und Heideruh unterwegs Begegnungsstätte Heideruh 10 Bildung gegen Rechts – Seminare 11 Bildung gegen Rechts – Hintergründe 12 Bildung gegen Rechts – Regional 14 Nachbarschaft Heideruh 15 Politische Buffets 16 Bildungsurlaub in Heideruh 17 Heideruh für Gruppen 18 Kinder und Enkel von Verfolgung und Widerstand 19 Refugees welcome! 21 Veranstaltungen zu Flucht und Asyl 22 Lesben in Heideruh 23 Jugend in Heideruh Erholungsstätte Heideruh 25 Kurzurlaube „Heideblüte“ 26 Heideruher Kurzurlaube gegen das Vergessen 27 Frauenurlaub 28 Familienurlaub 29 Feiertage in Heideruh 30 Ausflüge in Stadt und Land Informationen 31 Gastronomie Heideruh 32 Das bietet Heideruh 33 Mitarbeit in Heideruh 34 Das Finanzielle 35 Preise 2019 26 Buchungsbedingungen und Anfahrt 37 Heideruh barrierefrei 38 Heideruh von A–Z

Erholungsurlaube sind unabhängig vom Programm ganzjährig möglich Winter 27.01. 15.00 Uhr Gedenken am Mahnmal für die Nazi-Opfer in Buchholz 12 01.-03.02. Gemeinsam für ein Antifaschistisches Tagungshaus! 7 09.-10.02. Kinder und Enkel von Verfolgung und Widerstand 18 17.02. 10.00 Uhr Aktiventag 3 22.-26.02 Kurzurlaub gegen das Vergessen: Proteste in Museen 26 25.02. 19.00 Uhr Veranstaltung: Rechtspopulismus in Niedersachsen 13 02.-03.03. Netzwerktreffen Kinder des Widerstands 18 06.03. 18.00 Uhr Politisches Buffet: Feministische Strategien ab 1900 15 11.03. 19.00 Uhr Veranstaltung: Frauen auf der Flucht* 21 16.03. 09.30 Uhr Antifaschistische Nordkonferenz: „Deutschland driftet nach Rechts“ 11 Frühjahr 23.03. 11.00 Uhr Mitgliederversammlung: Wohn und Ferienheim Heideruh e. V. 7 24.03. 10.00 Uhr Zukunftswerkstatt Heideruh 8 24.03. 15.00 Uhr Gedenken am Mahnmal für die Nazi-Opfer in Buchholz 12 29.-31.03. Netzwerk: Lesben gegen Rechts 21 31.03.-07.04. Bau- und Putzwoche 33 01.04. 18.00 Uhr Veranstaltung für Refugees: Gesundheitssystem 19 05.-07.04. Seminar: Geschichte in Buchholz und Umland 10 06.04. 15.00 Uhr Gedenken am Mahnmal für die Nazi-Opfer in Buchholz 12 08.04. 19.00 Uhr Veranstaltung: Völkische Siedler in der Lüneburger Heide – mit Andrea Röpke 13 14.-22.04. Kurzurlaub gegen das Vergessen: Hamburg 26 15.04. 19.00 Uhr Filmclub Der marktgerechte Patient 29 19.-22.04. Familienurlaub 28 23.-26.04. Bildungsurlaub: Frei sprechen vor Gruppen 16 25.04. 17.00 Uhr Gedenken am Mahnmal für die Nazi-Opfer in Buchholz 11 01.-05.05. Kurzurlaub gegen das Vergessem: Neuengamme 26 03.-05.05. Anti-Rassismus-Training 10 05.05 15.00 Uhr Kaffeeklatsch in Berlin 9 07.05. 18.00 Uhr Politisches Buffet: Griechenland – ein antifaschistischer Einblick* 15 20.05. 19.00 Uhr Veranstaltung: Der Islam – Fragen und Antworten* 21 25.05.-02.06. Frauenurlaub – Wandern und Politik, Diskussion und Erholung 27 14.-16.06. Seminar: KreAktiv gegen Rechts 10 16.06. 16.00 Uhr Internationales Festival 20 Sommer 23.-26.06. Seminar: Mir fehlen die Worte. Nein! 10 27.-30.06. Lesbentreffen in Heideruh 22 11.07. 19.00 Uhr Veranstaltung: Ein Jahr nach Ende des NSU-Prozess* 12 19.-23.07. 9. Antifaschistisches Jugendcamp 23 21.07. 15.00 Uhr Veranstaltung: Antifeminismus von rechts 12 23.-26.07. Verschönerungs- und Schnippeltage 9 27.07. 14.00 Uhr Sommerfest 9 28.07. 10.00 Uhr Zukunftswerkstatt Heideruh 8 ab 28.07. 14.00 Uhr Sommercafé (jeden Sonntag bis 01.09.) 14 04.-10.08. Kurzurlaub „Heideblüte” 25 05.-09.08 Bildungsurlaub Politische Verfolgung Gestern – Heute – Morgen 16 11.-17.08. Kurzurlaub „Heideblüte” 25 15.08. 19.00 Uhr Veranstaltung: Strömungen und Strukturen in der AfD* 12 18.-24.08. Kurzurlaub „Heideblüte” 25 22.08.-11.09. 9. SCI-Workcamp 23 25.-31.08. Kurzurlaub „Heideblüte” 25 06.-08.09. Heideruh beim Stadtfest Buchholz 08.09. 17.00 Uhr Gedenken am Mahnmal für die Nazi-Opfer in Buchholz 12 12.09. 19.00 Uhr Rechtsradikale Netzwerke - Ideologien und Strukturen 12 16.09. 18.00 Uhr Veranstaltung für Refugees: „Freiwillige Ausreise“ 20 28.-29.09 Seminar: Antifaschistische Wege in und um Buchholz 11 Herbst/Winter 04.-06.10. Kinder und Enkel von Verfolgung und Widerstand ** 18 06.-11.10. Familienurlaub 28 07.10. 18.00 Uhr Veranstaltung für Refugees: Aktuelle Gesetze und Ausblick 20 12.-13.10. Geschichtswerkstatt Heideruh 8 14.-20.10. Bau- und Putzwoche 33 19.10. 19.00 Uhr Kulturprogramm im Rahmen des Freidenkertreffens 25.-27.10. Seminar: Flucht und ihre Ursachen 21 28.10. 18.00 Uhr Veranstaltung für Refugees: Familiennachzug 20 19.11. 18.00 Uhr Politisches Buffet: Was tun gegen Gewalt gegen Frauen?* 15 21.-26.12. Weihnachten ohne Weihnachten 29 27.12.-02.01. Mit Heideruh die Jahre wechseln 29 31.12. 19.00 Uhr Silvesterfeier 29 Preise bitte erfragen * für Spende ** Unterstützung möglich *** Preis beim Text Ausgeschlossen von den Veranstaltungen sind gemäß § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes Personen, die rechtsextremen Parteien, den „Freien Kameradschaften“ oder sonstigen rechtsextremen Vereinigungen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Transfer mit dem Heideruh-Bus: Nach Anmeldung fährt der Heideruhshuttle bei Veranstaltungen von Bushaltestelle Seppensen (Mitte) (Linie 4103) nach Heideruh jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn. Abholung von weiter weg: Wenn sich mehr als drei Gäste finden, die nicht mehr als 300 km von Heideruh entfernt wohnen, holen wir Euch gerne ab. Kosten: 0,35 € pro km pro Person Politische Buffets: Diese Veranstaltungen können mit gutem Essen verbunden werden: Das „Politische Buffet“ beginnt jeweils um 18.00 Uhr. Programmübersicht 2019 Programmübersicht 2019 Verein Wohn- und Ferienheim Heideruh e. V. Gemeinsam für ein antifaschistisches Tagungshaus 01. – 03. Februar 2019 Ein Jahr haben wir verstärkt mit der Kampagne Mitverantwortung darauf aufmerksam gemacht, dass Heideruh zu groß, zu teuer, zu arbeitsintensiv ist um es alleine zu schaffen. Die vielen Gruppen, die Heideruh nutzen, müssen Wege für die Zukunft diskutieren. Wir wollen die Kampagne, die Ideen vieler gemeinsam auswerten um der Mitgliederversammlung Vorschläge vorzulegen. Mitgliederversammlung Wohnund Ferienheim Heideruh e. V. 23. März 2019, 11.00 Uhr Mit einer Entscheidung über die Zukunft Heideruhs (lt. Antrag der MV 2018), Satzungsänderungen und spannenden Berichten von erfolgreichen Projekten. Gemeinsam für ein antifaschistisches Tagungshaus!

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Buchvorstellung

Das neusten Buches von Egon Krenz „Wir und die Russen“ wird vorgestellt.

 Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur Friedrichstraße 176-179 10117 Berlin

 Die Veranstaltung findet im Kinosaal statt. 11. Juli, Uhrzeit: 19:00 Uhr Eintritt frei!

Anmeldung erbeten bis 08. Juli 2019 presse@eulenspiegelverlag.de

 

 Im Herbst ’89 kam die DDR an ihr politisches Ende. Es hätte unter Einsatz des staatlichen Gewaltmonopols hinausgezögert werden können. Das unterblieb. Aus Gründen der Vernunft. Für die handelnden Politiker sowie die Schutzund Sicherheitsorgane der DDR verbot sich Gewalt gegen das eigene Volk. Eine halbe Million Sowjetsoldaten waren in der DDR stationiert. Sie hätten ausrücken können. Sie taten es nicht. Die DDR-Führung hatte sie ausdrücklich ersucht, in den Kasernen zu bleiben. Warum und weshalb ließ sich Moskau darauf ein? Wie war das Verhältnis zu Berlin überhaupt? Egon Krenz, einer der noch lebenden Zeitzeugen jener Ereignisse, berichtet hier exklusiv über Freundschaft und Zusammenarbeit, Misstrauen und auch Verrat.

Moderation: Verleger Frank Schumann

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Aktuelles Termine Bücher im Juli Impressum

Liebe Leser*innen,

für viele stehen jetzt die Sommerferien vor der Tür oder haben bereits begonnen. Auch der Sommer hat mit hohen, mitunter sogar belastenden Temperaturen Fahrt aufgenommen und gern würden wir die möglicherweise etwas ruhigeren Tage ausschließlich mit positiven Botschaften begleiten. Aber die Verhältnisse sind nicht so. Deshalb muten wir Ihnen und euch Hinweise auf Bücher des Verlages zu, die sich mit diesen befassen.

Trotzdem erholsame Ferien und
beste Grüße vom VSA: Team aus Hamburg

 

Aktuelles

Rechte Morde

Nach dem Geständnis von Stephan E., den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) getötet zu haben, wacht auch der Bundesinnenminister auf und stellt Aufklärung über mögliche Verbindungen des Täters zur rechtsextremen Szene in Aussicht (siehe dazu auch die Bewertung von Maximilian Pichl in der aktuellen Ausgabe von Sozialismus.de). Ähnliches hatte die Bundeskanzlerin den Angehörigen bereits bei der Trauerfeier für die NSU-Opfer versprochen – die Angehörigen warten bis heute vergeblich. Denn Aufklärung hieße auch, die Rolle von Polizei, Geheimdiensten, V-Männer etc. zu beleuchten, was nachweislich nicht geschieht. Wir verweisen an diesem Zusammenhang auf den von Antonia von der Behrens herausgegebenen Band Kein Schlusswort mit den Plädoyers von Nebenklägeranwält*innen  im NSU-Prozess, auf das Buch Rückhaltlose Aufklärung? (herausgegeben von Benjamin-Immanuel Hoff, Heike Kleffner, Maximilian Pichl und Martina Renner) sowie auf Hajo Funkes Veröffentlichung Sicherheitsrisiko Verfassungsschutz. Staatsaffäre NSU: das V-Mann-Desaster und was daraus gelernt werden muss.

Der Rechte Rand

Mit dem Mord an Walter Lübcke, den Ergebnissen der Europawahlen und mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern rückt das Thema Rechtspopulismus und die insbesondere von der AfD befeuerte Verschiebung des politisch-kulturellen Koordinatenkreuzes nach rechts erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Unsere Autorinnen und Autoren haben sich seit längerem dieses Themas angenommen und dazu Untersuchungen vorgelegt, auf die wir an dieser Stelle noch einmal aufmerksam machen möchten:
– Hajo Funke/Christiane Mudra: Gäriger Haufen. Die AfD: Ressentiments, Regimewechsel und völkische Radikale
– Alexander Häusler (Hrsg.): Völkisch-autoritärer Populismus. Der Rechtsruck in Deutschland und die AfD
– Eberhard Schultz: Feindbild Islam und institutioneller Rassismus
– Rolf Gloël/Kathrin Gützlaff/Jack Weber: Gegen Rechts argumentieren lernen
– Joachim Bischoff/Bernhard Müller: Berliner Republik: eine Klassengesellschaft. Soziale Spaltungen, Wut auf das Establishment und rechte Ressentiments

Strategien für eine erfolgreiche Linke

 

Sich diesen Entwicklungen entgegenzustellen, verfolgen wir ebenfalls in Kooperation mit Autor*innen, die in ihren Büchern linke Gegenstrategien entwickeln. Der im Januar 2019 verstorbene US-amerikanische marxistische Soziologe Erik Olin Wright hat als ein Vermächtnis an die internationale Linke sein letztes Buch Linker Antikapitalismus im 21. Jahrhundert. Was es bedeutet, demokratischer Sozialist zu sein hinterlassen. Er zeigt darin Wege auf, wie sich vom Hier und Heute aus eine realistische Alternative zum Kapitalismus erreichen lässt. Dazu gehört insbesondere der Weg einer Erosion des Kapitalismus. Dieses Konzept, umgesetzt von kollektiven Kräften, die Räume für den Aufbau emanzipatorischer Alternativen öffnen, könnte hierzulande auch dazu beitragen, dass der Begriff der Erosion nicht automatisch mit der Sozialdemokratie assoziiert wird ...

 

Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!

Unter diesem Motto organisiert die globalisierungskritische Bewegung Attac ihre diesjährige Sommerakademie vom 31. Juli bis zum 4. August in Bochum. Im Fokus stehen Ansätze für eine sozialökologische Transformation sowie die Themenkomplexe Migration, Rechtsruck, autoritäre Herrschaftsformen und Demokratie. Zahlreiche VSA: Autor*innen (insbesondere der letzten gemeinsamen Veröffentlichungen mit Attac: Ein anderes Europa ist möglich, Wohnen ist ein Menschenrecht, Eine andere Digitalisierung ist möglich) beteiligen sich an den Workshops und Diskussionen, »denn für Veränderung braucht es Wissen, Aktion und Strategie gleichermaßen!« Infos zum Programm, zur Organisation und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.attac.de/sommerakademie/startseite/

Stößt der Kapitalismus an »Systemgrenzen«?

 

Auch wenn die derzeitige Weltunordnung Vorhersagen so gut wie verunmöglicht, zeichnet sich doch die Ablösung der USA als wirtschaftlicher und finanzieller Hegemon durch das aufstrebende Schwellenland China ab. Dazu kommt, dass mit der Etablierung internationaler Netzwerkstrukturen der Kapitalismus an seine »Systemgrenzen« kommen kann. Ein solcher Epochenumbruch birgt erhebliches Konfliktpotenzial. Stephan Krüger nimmt dies zum Anlass, in seinem neuen, im Rahmen des »Instituts für Geschichte und Zukunft der Arbeit« (IGZA) entstandenen, Buches Profitraten und Kapitalakkumulation in der Weltwirtschaft die Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise in den vergangenen 200 Jahren bis in die Gegenwart nachzuzeichnen und mit zalreichen farbigen Grafiken zu illustrieren. Er diskutiert zugleich einen zukünftigen möglichen Epochenwechsel auf dem Weltmarkt.

 

Facetten Hamburger Erinnerungskultur – in einer Person und einem Buch vereint

 

Demokrat und Wissenschaftler, Wegbereiter eines modernen historischen Stadtmuseums, Pionier der Gedenkstättenarbeit, Forscher und Vermittler, Förderer der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte in Hamburg – die Eigenschaften des 1928 geborenen ehemaligen Hauptkustos am Museum für Hamburgische Geschichte, Ulrich Bauche sind überaus vielfältig. Seine in jahrzehntelanger Arbeit für Bücher, Kataloge und Broschüren entstandenen Texte haben Freunde und Wegbegleiter (unter ihnen VSA: Autor Jürgen Bönig) in dem durchgehend mit vierfarbigen Illustrationen ausgestatteten opulenten Band Genau hinsehen kondensiert und zu Themenblöcken gebündelt. Eine seiner jüngsten Interventionen ist der Einsatz für eine würdige Gedenkstätte im »Stadthaus«, der ehemaligen Gestapozentrale Hamburgs.

 

VSA: im Herbst 2019

In der zweiten Juli-Woche werden wir die Titel unseres Herbstprogramms auf der Website vorstellen. Unsere Leser*innen können sich auf neue Bücher zur globalen (Un)Ordnung, zu Wohnungsnot und Bodenmarkt, zu Rechtspopulismus als Protest, zur Politik der Vielen, zur künstlichen Intelligenz und vielen weiteren aktuellen Themen freuen. Immer mal unter www.vsa-verlag.de nachschauen.

Post behindert Buch-Versand

 

Die Deutsche Post AG hat mit ihren erheblichen Portoerhöhungen den Versand von Büchern deutlich verteuert. Zu Recht hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (VSA: ist Mitglied dieses Verbands) dagegen beim Bundeskartellamt Beschwerde eingelegt, weil die Post damit nicht nur ihr marktbeherrschende Stellung beim Versand von Büchern missbraucht, sondern faktisch eine »Quasi-Abschaffung der Büchersendung« durchsetzt. »Zudem diskriminiere der Versanddienstleister Buchhandlungen und Verlage, indem er Großkunden wie Amazon deutlich bessere Konditionen beim Versand von Büchern einräume«. Wir bieten unseren Leser*innen und Autor*innen aus Protest gegen diese Maßnahme an, sämtliche Direktbestellungen über die Website (bitte bei der Bestellung in dem Feld »Bemerkungen zur Bestellung« ausdrücklich »portofrei« angeben), die bis zum 31. Juli bei uns eingehen, ohne Portoberechnung zu liefern. Anschließend wird man abwarten müssen, ob der Beschwerde stattgegeben wird.
Apropos Börsenverein: Der Verband der Buchhändler*innen und Verleger*innen hat auf den diesjährigen Buchhändlertagen eine Frau zur Vorsteherin gewählt (erst zum zweiten Mal in seiner Geschichte seit 1825). Wir gratulieren Karin Schmidt-Friderichs und dem gesamten neuen Vorstand zur Wahl, erhoffen uns den angekündigten frischen Wind im Verband und vor allem eine stärkere Beachtung unabhängiger Verlage.

 
 

Termine

1. Juli 2019 | Erfurt | 18:00 Uhr | Thüringer Landtag, Raum F065
Benjamin-Immanuel Hoff, Katharina König-Preuss und Martina Renner:
Rückhaltlose Aufklärung?

Journalist*innen, Jurist*innen und Parlamentarier*innen füllen mit ihren Texten in dem Buch Rückhaltlose Aufklärung? NSU, NSA, BND – Geheimdienste und Untersuchungsausschüsse zwischen Staatsversagen und Staatswohl eine wichtige Lücke, um die Hintergründe offenkundigen Staatsversagens aufzuhellen. Das Buch wird an diesem Abend vorgestellt von dem Mitherausgeber Benjamin-Immanuel Hoff (Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Thüringen), der Autorin Katharina König-Preuss (MdL DIE LINKE, Obfrau in thüringischen Untersuchungsausschüssen zur Aufarbeitung des NSU) und der Mitherausgeberin Martina Renner (MdB DIE LINKE und stellvertretende Parteivorsitzende der Linkspartei, Obfrau im Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz und zuvor im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages sowie ehemalige stellvertretende Vorsitzende im thüringischen Untersuchungsausschuss 5/1 zur Aufarbeitung des NSU).

3. Juli 2019 | Göttingen | 19:30 Uhr | Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7
Commonismus – Begründete Möglichkeit ökologisch-solidarischer Vergesellschaftung
Simon Sutterlütti, gemeinsam mit Stefan Meretz Autor des Buches Kapitalismus aufheben. Eine Einladung über Utopie und Transformation neu nachzudenken, stellt auf Einladung des »Buchladens Rote Straße« und der »Sozialistischen Jugend – Die Falken« den Utopie-Inhalt des Buches vor. Eine Inklusionsgesellschaft, »worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist« (Marx/Engels), verlangt keine »guten«, altruistischen Menschen, er erlaubt andere einzubeziehen.

3. Juli 2019 | Berlin | 19:00 Uhr | Werkstatt der Kulturen, Seminarraum 1, Wissmannstr. 32
Feindbild Islam und institutioneller Rassismus
Das 2018 im VSA: Verlag erschienene gleichnamige Buch von Eberhard Schultz ist nach wie vor brennend aktuell. Dies zeigen nicht nur Anschläge und Überfälle auf Moscheen und (mutmaßliche) Moslems, sondern auch die Vorgänge um den Rücktritt des BND-Chefs Maaßen, zahlreiche Gerichtsentscheidungen und Fälle von Behördenwillkür sowie die schleppenden Ermittlungen wegen mutmaßlicher Terroristen in der Bundeswehr und Polizei – Jahre nach der problematischen »Aufarbeitung« der NSU-Mordserie. Der Autor stellt das Buch auf Einladung von »Reachout, Opferberatung und Bildung gegen rechte, rassistische und antisemitische Gewalt« und in Kooperation mit der Werkstatt der Kulturen vor.

4. Juli 2019 | Dresden | 18:00 Uhr | Johannstädter Kulturtreff, Elisenstr. 35
Eberhard Schultz: Feindbild Islam und institutioneller Rassismus
Der Autor liest aus und diskutiert über sein Buch im Rahmen der Gedenktage an die im Landgericht Dresden vor 10 Jahren ermordete Marwa El-Sherbini.

8. Juli 2019 | Köln | 18:00 Uhr, Uni, Gronewaldstr. 2
Neosozialismus
Aufseiten der Neuen Rechten wird die »Systemfrage« z.T. offen thematisiert. Irritierenderweise tut sich Mitte-Links damit schwerer, wie die Debatte um Kollektivierung/Sozialismus des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert gezeigt hat. Aus SPD-Reihen wurde mit Beißreflexen reagiert: Sozialismus sei als System doch grundlegend gescheitert und Umverteilung erschrecke die eigene Klientel. Klaus Dörre hält dagegen die Öffnung einer sozial-ökologischen Transformationsperspektive für entscheidend. Seine Thesen hat er in einem gemeinsam mit Christine Schickert herausgegebenen Buch zur Diskussion gestellt: »Neosozialismus – Solidarität, Demokratie und Ökologie vs. Kapitalismus« (oekom 2019). Vortrag mit Debatte über alte und neue sozialistische Perspektiven.

9. Juli 2019 | Tübingen | 20:00 Uhr | Club Voltaire, Haaggasse 26b
Bilanz der Syriza-Regierung
Am 7. Juli 2019 wird das griechische Parlament neu gewählt. Damit endet voraussichtlich die Amtszeit von Syriza. Ihre Regierungsübernahme Anfang 2015 war von hohen Erwartungen begleitet. Syriza startete im Widerstand gegen die neoliberalen »Memoranden«, wurde dann jedoch massiv unter Druck gesetzt, die »Sparprogramme« und Privatisierungsvorgaben der Troika zu exekutieren. Die Einschätzungen über diese Politik, die ihr unterliegenden Restriktionen, verpassten Chancen und Perspektiven gehen auseinander. Darüber berichtet Athanasios Marvakis, Sozialwissenschaftler an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki.

10. Juli 2019 | Hamburg | 19:00 Uhr | Uni, Von-Melle-Park 9, Hörsaal
Gewerkschaft als soziale Bewegung
Im »Social Movement Unionism« wird dafür geworben, dass sich die Gewerkschaftsbewegung als soziale Bewegung oder zumindest als Teil davon verstehen sollte. Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst, im Care-Bereich, in Handel und Industrie stehen vor der Herausforderung, politisch geführt werden zu müssen gegen staatliche Sparpolitik und private Kapitalmacht. Mag Wompel, Industriesoziologin, aktiv bei LabourNet Germany, diskutiert Ansätze einer Politisierung von Gewerkschaftsarbeit.

13. Juli 2019 | Frankfurt a.M. | 13:00 Uhr | Medico-Haus Osthafenforum, Lindleystr. 15
50 Jahre Sozialistisches Büro
Gefeiert wird das »Sozialistische Büro« – gegründet 1969 u.a. von Andreas Buro, Klaus Vack, Gert Schäfer, Christel Beilmann, Oskar Negt, Edgar Weick, Elmar Altvater, Heinz Brakemeier, Herbert Stubenrauch, Egon Becker. Auf der Tagesordnung steht kein »VeteranInnen-Treff«, sondern das Erinnern und Rekonstruieren der Frage nach der Wirkungsgeschichte, der Aktualität und dem Unabgegoltenen dieses für die Veränderung der Bundesrepu­blik nicht unwichtigen Versuchs einer »organisierten Nicht-Organisation« jenseits von Partei, Staat und »Nürnberger Trichter«. »Exemplarisches Lernen« und »Nicht nach Köpfen, sondern nach Interessen organisieren« (Oskar Negt) – was hieß das, zu was führte das, und was kann es heute heißen?

31. Juli bis 4. August 2019 | Bochum | Erich-Kästner-Gesamtschule, Markstr. 189
Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!
Attac-Sommerakademie mit ca. 100 Seminaren, Workshops und Foren. Infos zu Programm und zur Organisation unter www.attac.de/sommerakademie/startseite/

Weitere Termine gibt es aktuell immer hier.

 

Bücher im Juli

Gerade erschienen:

Erhard Crome: Deutschland auf Machtwegen
Moralin als Ressource für weltpolitische Ambitionen
192 Seiten | EUR 16.80 | ISBN 978-3-96488-002-4

John Hopp: Die Hölle in der Idylle
Das Außenlager Alt Garge des Konzentrationslagers Neuengamme
Ergänzte Neuauflage | 216 Seiten | EUR 16.80 | ISBN 978-3-89965-586-5


Neu im Juli:

Ulrich Bauche: Genau hinsehen
Beiträge zur Gesellschaftsgeschichte Hamburgs
Herausgegeben von Jürgen Bönig, Rolf Bornholdt und Wolfgang Wiedey
352 Seiten | Hardcover | durchgehend farbig | EUR 29.80 | ISBN 978-3-96488-019-2

Stephan Krüger: Profitraten und Kapitalakkumulation in der Weltwirtschaft
Arbeits- und Betriebsweisen seit dem 19. Jahrhundert und der bevorstehende Epochenwechsel
320 Seiten | durchgehend farbig | EUR 24.80 | ISBN 978-3-96488-023-9

Erik O. Wright: Was es bedeutet, demokratischer Sozialist zu sein
Für einen zeitgemäßen linken Antikapitalismus
128 Seiten | Aus dem Englischen | EUR 12.80 | ISBN 978-3-96488-006-2

Ridvan Ciftci/Andreas Fisahn (Hrsg.): Nach-Gelesen
Ein- und weiterführende Texte zur materialistischen Theorie von Staat, Demokratie und Recht
256 Seiten | EUR 19.80 | ISBN 978-3-96488-004-8

Dieter Klein: Zukunft oder Ende des Kapitalismus?
Eine kritische Diskursanalyse in turbulenten Zeiten
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
320 Seiten | EUR 19.80 | ISBN 978-3-89965-888-0

 

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